Sport war für mich immer schon Mord. Als Kleinste, Jüngste und einen komischen Dialekt Sprechende (Schwäbin unter Hessen!) hatte ich in der Kinderhorde schlechte Karten, war körperlich völlig unterlegen und bekam das stets zu spüren, meist auf unangenehme Art. Ich konnte nicht so schnell laufen wie die Älteren, mich nicht wehren, wenn sie mich angriffen, versagte – zu ihrer Freude! – bei jedem Wettspiel, kurzum: eine volle Niete! Ich lernte früh das HASSEN, haßte meine Übeltäter, deren übermächtiger Gewalt ich täglich ausgesetzt war. Und ganz automatisch entstand so Haß und Verachtung für körperliche Kraft und Anstrengung in jeder Form. Weiter → (Der Körper als Text)
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