Thema: Alltag

Claudia am 29. Februar 2024 — 7 Kommentare

Sorry, das hätte nicht SEIN SOLLEN!

Tut mir leid, es ist mir mal wieder passiert: Beim Einpflegen der letzten Diary-Einträge aus Zeiten alter Webtechnik ins WordPress-Blog hatte ich vergessen, das Datum richtig zu setzen. Deshalb ist der Artikel erstmal mit dem heutigen Datum erschienen!

Das hab‘ ich jetzt korrigiert. Da aber mittlerweile eine Benachrichtigung bei neuen Artikeln versendet wird, tut es mir doppelt leid. Wer den (20 Jahre alten!) Artikel lesen mag, also hier:

Über Sein und Sollen

Braucht es eigentlich eine „Lizenz zum Dasein“? Muss mir erst jemand erlauben, SO zu sein, wie ich gerade bin? Habe ich die Pflicht, mich dafür zu rechtfertigen? Muss ich gar Gründe und Ursachen benennen, wissenschaftliche Forschungen heran ziehen, mein Denken, Fühlen und Verhalten stets mit dem Denken und Meinen anderer abgleichen? Zwingt mich irgend etwas dazu, heute genauso zu sein wie gestern oder vorige Woche? Muss ich „logisch nachvollziehbar“ bzw. „vernünftig“ sein? Oder gar politisch korrekt?
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(Das waren noch Zeiten, in denen ich ellenlang vor mich hin philosophierte, über das Schreiben, sich zeigen, Erwartungen und vieles mehr!)

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Claudia am 26. Januar 2024 — 6 Kommentare

Regelungslücken: Noch mehr Vorschriften gefällig?

Kürzlich im Saunabereich meines Fitness-Centers: Raus aus der Sauna, kalt duschen, dann ab in den Ruhebereich mit den vielen Bäderliegen. Auf dem Weg dahin rief mir ein älterer Saunagast zu: „Bitte nutzen Sie ein sauberes Handtuch und nicht das, in dem Sie geschwitzt haben!“ Ich war ziemlich perplex, denn auf dem Weg in die Saunalandschaft prangt ein Riesenplakat, das ganz genau zeigt, wie man den Saunabereich zu betreten hat: Ein großes und ein kleines Handtuch, Saunaschlappen und keine Kosmetika! Ich war also wahrlich vorschriftsmäßig unterwegs: Umschlungen vom großen Handtuch, das kleine um die Schultern. Weiter → (Regelungslücken: Noch mehr Vorschriften gefällig?)

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Claudia am 20. Januar 2024 — 7 Kommentare

Physischer Kontakt toppt Online-Meetings

Unzählige Video-Podcasts finden statt, indem ein Interviewer jemanden einlädt und sich ein Gespräch zu Thema X entwickelt. Wie ich an mir bemerke, bevorzuge ich Formate, bei denen sich die Personen physisch gegenüber sitzen. Die meisten Gespräche finden natürlich „virtuell“ statt, wobei das besser oder schlechter visualisiert wird. Da muss mich das Thema schon SEHR interessieren, damit ich dabei bleibe. Weiter → (Physischer Kontakt toppt Online-Meetings)

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Claudia am 29. Dezember 2023 — 10 Kommentare

Jahresrückblick 2023 – höchstpersönlich

In den letzten Jahren sei ich „ernsthafter denn je“ geworden, schreibt der Maschinist in seiner „Hirnsudelei 12/23„. Dass ich „aus Berlin weggegangen“ bin, ist allerdings Schnee von vorvorgestern: Nur 1999 bis 2001 war ich draußen in Mecklenburg, dann zog es mich aufgrund schierer Ödnis wieder zurück.

Auch in Berlin ist es möglich, ein recht ruhiges Leben zu führen. Mein Rudolfkiez ist zwar ein wenig belebter geworden, aber noch immer deutlich ruhiger als das benachbarte Touristennest mit der berühmten Simon-Dach-Straße. S-Bahn- und Zug-Geleise trennen effektiv, das Partyvolk hat keinen Grund, die Modersohnbrücke zu überqueren und hier herumzulärmen.

Also was ist bzw. war mit 2023? Was die Weltlage angeht maximal beschissen, aber das lasse ich hier glatt mal aus! Für mich gehört es zur Lebenskunst, das alles auch links liegen lassen zu können, wenn ich keinen Bock drauf habe, mich aufzuregen.
In keinem Jahr war mir so klar wie 2023, dass es meine Suche nach Erregungszuständen ist, die mich z.B. immer noch auf „X“, ehemals Twitter hält: Schauen, welche Säue grade wieder durchs Dorf getrieben werden und mich drüber aufregen – unsinnig, aber ich machs halt doch immer wieder! Die Zeit, die ich dort verbringe, ist allerdings weniger geworden. Weiter → (Jahresrückblick 2023 – höchstpersönlich)

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Claudia am 25. November 2023 — 6 Kommentare

Geldbeutel verloren: Miese Digitalisierung, unterbesetzte Ämter und ein Held des Alltags

Bekommt man die Mitmenschen vor allem über die sogenannt „sozialen“ Medien mit, drängt sich der Eindruck auf, dass für allzu viele nurmehr die „Werte“ der Ellenbogengesellschaft gelten: Ich zuerst – und nach unten wird getreten. Es ist deprimierend, so dass ich meine Aktivitäten dort eingeschränkt habe. Man verliert zu leicht den Glauben an das Positive in den Mitmenschen, obwohl es auch dort Ausnahmen gibt, die sich kümmern und eher liebevoll rüber kommen. Weiter → (Geldbeutel verloren: Miese Digitalisierung, unterbesetzte Ämter und ein Held des Alltags)

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