Claudia am 30. Mai 2020 — 16 Kommentare

Corona-müde

Mir hängt das Thema „Corona“ so dermaßen zum Hals raus! Ich verfolge nurmehr rudimentär die Infos, soweit sie Berlin betreffen. Da lese ich dann, dass jetze mehr Leute sich treffen können, ja toll! Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich sowieso niemand mehr an irgendwelche Vorgaben hält. Das wird in der Berliner Abedschau eher nicht thematisiert, da herrscht Friede, Freude, Eierkuchen und das Bemühen, Gemeinschaft zu genierieren, richtig nett.

Andrerseits ist meine Angst, mich zu infizieren, durchaus gestiegen. Weil mittlerweile viele Infos kommen, die zeigen, dass die vermeintlich „Genesenen“ gar nicht wirkjlich genesen sind, sondern heftige Spätfolgen erleiden. Corona ist eben doch nicht „wie eine normale Grippe“.

In dieser Ambivalenz lebe ich, schütze mich persönlich durch ein vergleichsweise kontaktarmes Leben, das mir keine besonderen Verluste abverlangt. Stellenweise ärgere ich mich über Leute, die sich gegen die restlichen Schutzmaßnahmen stemmen, als wäre „Maske tragen in Geschäften“ eine Riesensache. Sie erscheinen mir als provokant unsolidarisch:  ich schütze SIE mit meiner Maske, aber Sie pfeiffen drauf, mich zu schützen.

Gegen den Frust über Mitmenschen hilft recht gut die Gartenarbeit.

Claudia am 19. Mai 2020 — 8 Kommentare

Corona-Detox: Konsum ist wie Zucker, Salz und Fett zusammen

Der Aufbruch ins „neue Normal“ hat noch nicht viel Ähnlichkeit mit der Vor-Corona-Zeit. Dass die Restaurants bis 22 Uhr öffnen dürfen, hat ihnen keinen Ansturm beschert, Berlin ohne Touristen füllt nicht einmal die Außengastronomie, die derzeit – mit Abstandsregel – wieder offen hat.Noch immer kein Kino, keine Kneipen und Clubs, keine Straßenfeste, keine Konzerte und Großveranstaltungen. Es fehlt so vieles, das für Unterhaltung sorgte, auch das „Shopping“, das manche als „Hobby“ angeben, fühlt sich mit Maske und Abstand bei weitem nicht so gut an wie früher. Weiter → (Corona-Detox: Konsum ist wie Zucker, Salz und Fett zusammen)

Claudia am 13. Mai 2020 — 4 Kommentare

Corona-Traum

Der Bahnwagen sah sehr anders aus als die modernen Regio- und ICE-Wagen, die man so kennt. Irgendwie klapprig, Holzwände, nur wenige kleine Fenster. Der Boden abgerieben, auch aus Holzplanken, an denen jemand herum reparierte, um Lücken zu schließen.

alter Bahnwagen

Wie es so ist beim Träumen hat mich die ungewohnte Optik nicht weiter irritiert. Ich suchte nach dem Automaten, um mein Ticket abzustempeln .In der Realität gibts den gar nicht, nur in Bussen und Trams, aber hey, so einem Traum ist das doch egal! Ein Schaffner in altertümlicher Uniform nestelte am Ticketautomaten (uriges Holz und Metall-Materialmix), mit ihm wechselte ich ein paar Worte, nix Besonderes. Weiter → (Corona-Traum)

Claudia am 10. Mai 2020 — 0 Kommentare

Tut gut: Bloggen statt Lesen

Gestern hab‘ ich angefangen, den PC aufzuräumen. Mal wieder eine große Datensicherung, jede Menge Altlasten gelöscht, umstrukturiert – und wie es so geht, wenn man mal anfängt, hab‘ ich mich auch meinen diversen Blogs gewidmet, Updates eingespielt, hier und da etwas repariert und nach dem Rechten gesehen. Dabei ist mir aufgefallen, wie die Laune gleich besser wird, wenn ich etwas vergleichsweise Konstruktives mache. Jedenfalls deutlich besser, als wenn ich mich morgens in die Medien vertiefe, an den aktuellen Glaubenskriegen teilnehme und mein Bild vom Mitmenschen dabei immer düsterer wird. Weiter → (Tut gut: Bloggen statt Lesen)

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