Thema: Autobiografisches

Claudia am 15. Juni 2024 — 18 Kommentare

Vom Fußballmuffel zum Fan

Naja, „Fan“ ist vielleicht übertrieben, aber immerhin war das Eröffnungsspiel der EM das zweite Fußballspiel, dem ich alleine – also gänzlich freiwillig! – zuschaute. Was für eine Veränderung! Jahrzehnte lang hatte mich dieser Sport völlig kalt gelassen. Traf ich auf begeisterte Fußballfreunde, fragte ich spöttisch nach, was denn so toll daran sei, zu elft einem Ball hinterher zu rennen. Und wenn ich mich doch mal überwand, ein Spiel „mitzuschauen“, z.B. weil ich in einen Fußballfreund verliebt war, langweilte es mich schier zu Tode! Weiter → (Vom Fußballmuffel zum Fan)

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Claudia am 13. März 2024 — 18 Kommentare

Auch eine Zeitenwende: Weniger arbeiten, angenehmer arbeiten – ausgerechnet jetzt?

Der Zeitpunkt könnte nicht unpassender sein, mag man denken: die Wirtschaft schwächelt, das BIP schrumpft, Exporte sinken, Firmenpleiten häufen sich, manche verlagern ins Ausland, die Infrastruktur ist marode und vor allem fehlen überall Arbeitskräfte. Aber trotz alledem setzt sich ein Trend fort, der schon seit Jahren nicht zu übersehen ist: Die Menschen wollen nicht mehr, sondern weniger arbeiten, und nicht nur das: Sie wollen im Job auch gut bezahlt werden und sich wohl fühlen – na sowas! Weiter → (Auch eine Zeitenwende: Weniger arbeiten, angenehmer arbeiten – ausgerechnet jetzt?)

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Claudia am 03. März 2024 — 14 Kommentare

Jubiläum: 25 Jahre Digital Diary – kein Leben ohne Schreiben!

25 Jahre bloggen sind ′rum! Am 3.März 1999 erschien der erste Artikel im Digital Diary, insgesamt sind es jetzt 1.868 Einträge, aber dabei wird es natürlich nicht bleiben! :-) Ein Leben ganz ohne Schreiben und Bloggen kann ich mir gar nicht vorstellen!

25 Jahre Digital DiarySo viel ich weiß, ist dieses Blog mittlerweile das älteste deutschsprachige Blog, das durchweg unter demselben Namen aktiv war und immer noch ist. Alle Blogposts aus den 25 Jahren sind online, nichts wurde gelöscht. Auch die Optik hat sich nicht wesentlich verändert, denn es war mir immer wichtig, etwas Beständigkeit in Zeiten schneller Veränderungen zu vermitteln (ähnlich dem TATORT-Intro!). Weiter → (Jubiläum: 25 Jahre Digital Diary – kein Leben ohne Schreiben!)

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Claudia am 28. Februar 2024 — 4 Kommentare

Sie sagt – er sagt: Schwierige Wahrheitsfindung im Strafgericht

Wenn Aussage gegen Aussage steht, ist keineswegs gesagt, dass das Gericht „in Dubio pro Reo“, also im Zweifel für den Angeklagten entscheiden muss. Das und vieles mehr über die Wahrheitsfindung im Gerichtssaal lernt man im neuesten Werk von  Ferdinand von Schirach: Sie sagt, er sagt. Weiter → (Sie sagt – er sagt: Schwierige Wahrheitsfindung im Strafgericht)

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Claudia am 29. Dezember 2023 — 10 Kommentare

Jahresrückblick 2023 – höchstpersönlich

In den letzten Jahren sei ich „ernsthafter denn je“ geworden, schreibt der Maschinist in seiner „Hirnsudelei 12/23„. Dass ich „aus Berlin weggegangen“ bin, ist allerdings Schnee von vorvorgestern: Nur 1999 bis 2001 war ich draußen in Mecklenburg, dann zog es mich aufgrund schierer Ödnis wieder zurück.

Auch in Berlin ist es möglich, ein recht ruhiges Leben zu führen. Mein Rudolfkiez ist zwar ein wenig belebter geworden, aber noch immer deutlich ruhiger als das benachbarte Touristennest mit der berühmten Simon-Dach-Straße. S-Bahn- und Zug-Geleise trennen effektiv, das Partyvolk hat keinen Grund, die Modersohnbrücke zu überqueren und hier herumzulärmen.

Also was ist bzw. war mit 2023? Was die Weltlage angeht maximal beschissen, aber das lasse ich hier glatt mal aus! Für mich gehört es zur Lebenskunst, das alles auch links liegen lassen zu können, wenn ich keinen Bock drauf habe, mich aufzuregen.
In keinem Jahr war mir so klar wie 2023, dass es meine Suche nach Erregungszuständen ist, die mich z.B. immer noch auf „X“, ehemals Twitter hält: Schauen, welche Säue grade wieder durchs Dorf getrieben werden und mich drüber aufregen – unsinnig, aber ich machs halt doch immer wieder! Die Zeit, die ich dort verbringe, ist allerdings weniger geworden. Weiter → (Jahresrückblick 2023 – höchstpersönlich)

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Claudia am 07. Mai 2023 — 18 Kommentare

Webdesign: mein 24 Jahre altes Blog

Gerade hab‘ ich mal wieder WordPress aktualisiert, was zum Glück gut geklappt hat. Während der 24 Jahre, die das Digital Diary nun schon existiert, war mir immer wichtig, dass es „immer gleich“ aussieht, auch wenn die darunter liegende Technik sich verändert hat. Vor WordPress gabe es weniger automatisierte Methoden, so ein Blog (auch dieser Name kam später!) zur Ansicht zu bringen. Sie waren deutlich aufwändiger, was mich aber nicht davon abgehalten hat, in höherer Frequenz zu schreiben als heute. Weiter → (Webdesign: mein 24 Jahre altes Blog)

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Claudia am 04. Januar 2023 — 6 Kommentare

Innen und außen: Wie es mir geht

Würde ich keine Nachrichten lesen und auch Twitter auslassen, wäre mein Leben in der Ignoranz ungeheuer harmonisch. Ja, das Wort „ungeheuer“ passt, denn der Widerspruch zwischen dem eigenen Befinden und dem, was in der Welt da draußen so vorgeht, könnte kaum größer sein. Die Friedlichkeit des eigenen alltäglichen Lebens, des „realen Lebens“ wie es seit dem Aufkommen des Internets heißt, ist mir manchmal nicht ganz geheuer. Ich schwanke zwischen Dankbarkeit und Schuldbewusstsein: Wie kann es mir so gut gehen, wenn doch die Welt so im Argen liegt? Weiter → (Innen und außen: Wie es mir geht)

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Claudia am 10. Dezember 2022 — 23 Kommentare

Was mach‘ ich mit dem Smartphone?
[Und Ihr?]

Wie nennt Ihr das Ding, das die meisten von uns mit sich herum tragen: Handy oder Smartphone? Jenny hat kürzlich in den Kommentaren Jörg Schieb lobend erwähnt, der zwischen Handy und Smartphone noch einen Unterschied macht. Für mich sind das alles Handys: die alten nur zum Telefonieren und die neueren Generationen, mit denen man wesentlich mehr anfangen kann. Jenny schrieb dann weiter:

„Ich bin mit Nokia-Geräten aufgewachsen. Smartphones empfinde ich als nicht langlebig und robust genug. Und „Smart“ als Marketing-Buzzword suggeriert Menschen mit Englischkenntnissen, dass es eine schlaue Idee sei, allem einen Internetanschluss zu verpassen.“

Weiter → (Was mach‘ ich mit dem Smartphone?
[Und Ihr?])

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