Claudia am 04. April 2008 — 150 Kommentare

Allergischer Schnupfen

Seit letztem Herbst litt ich unter einem seltsamen Schnupfen, der meist gegen Abend fast Schock-artig einsetzte: erst eine Reihe heftiger Niesanfälle, dann schwoll binnen weniger Minuten die Nase zu, so dass ich kaum mehr sprechen konnte. Das Ganze dauerte jeweils so zwei Stunden, in denen ich eine Menge Taschentücher verbrauchte. Dann ließ es ebenso abrupt nach, wie es gekommen war.

Da keinerlei andere Erkältungserscheinungen mit dem Schnupfen verbunden waren, tippte ich auf „was Allergisches“. Ein Versuch mit den Anti-Histamin-Tabletten eines Heuschnupfen-erfahrenen Freundes brachte allerdings nichts.

Mit kleinen Pausen setzte sich das Phänomen über den ganzen Winter fort, womit Jahreszeit-abhängige Allergene wie Pollen etc. schon mal ausschieden. Tiere habe ich auch nicht, am Essen konnte es nicht liegen, denn auch drastische Veränderungen brachten keine Besserung.

„Geh doch zum Arzt“, denken jetzt sicher viele. Das mache ich definitiv als Letztes, wenn mir zu einer Krankheitserscheinung gar nichts mehr anderes einfällt und die jeweilige Sache unaushaltbar wird – und das war sie ja noch lange nicht: ich kann auch mit verstopfter oder fließender Nase gut arbeiten! Natürlich hab‘ ich im Netz recherchiert, was mich beim Arzt erwartet: vielerlei Allergietests mit begrenztem Aussagewert, danach evtl. eine Jahre-lange Immunisierungsbehandlung, die – so hörte ich von Menschen, die das hinter sich haben – auch nicht in jedem Fall hilft.

Und überhaupt: gegen WAS sollte ich denn allergisch sein, das immer pünktlich um 18.30 Uhr diesen Schnupfen hervor kitzelte?? Hausstauballergiker leiden, wie meine Recherchen ergaben, vor allem morgens, nachdem sie die Nacht im Hausstaubmilben-verseuchten Bett verbracht haben – bei mir kam es gegen Abend.

Ich wartete also einfach ab, wie es sich entwickeln würde, wenn sich ALLES, die gesamte Umwelt ändert. Hoffnungsfroh flog ich für gut fünf Wochen nach Phnom Penh und lebte dort in einem täglich nass gewischten, durchweg gefliesten Appartement. Anderes Essen, andere Luft, andere Kleider, andere Pflanzen – ha, mein Schnupfen blieb unbeeindruckt! Ich beobachtete ihn genauer und stellte fest, dass er immer acht Stunden nach dem Aufstehen akut wurde. Legte ich mich zuvor zu einem Mittagsschlaf hin, konnte ich ihn dadurch in den späteren Abend verschieben – interessant!

Wochenlang hielt sich der Schnupfen, was vor allem dann nervte, wenn ich mit Menschen zusammen war und eigentlich locker plaudern wollte. Ansonsten bin ich ziemlich leidensfähig, indem ich solche Erscheinungen nicht groß bewerte, sondern einfach neugierig betrachte, so in etwa wie das Wetter, über das ich mich auch nicht aufrege, da ich es ja nicht ändern kann. Und die Niesanfälle kann man glatt auch ein wenig genießen…

Dass ich allerdings trotz meiner genauen Beobachtung so gar keine THEORIE des Schupfens bzw. seiner Ursache finden konnte, ärgerte mich! Im Web fand ich einige wenige Infos über den sogenannten „ganzjährigen nicht-allergischen Schnupfen“, der genau meine Symptome umfasste, aber eben NICHT allergisch sein sollte: Ursache unbekannt, Behandlung „auf gut Glück“ analog der Allergiker-Behandlung. Na danke!

Nach der dritten Woche in Kambodscha hörte der Schnupfen schlagartig auf. Noch ist er nicht wieder gekommen, gelegentliche leichte „Anflüge“ verstärkten sich nicht. Könnte es sein, dass so eine Allergie (Hauptverdächtiger: Hausstaub) eine Symptomatik auslöst, die zum Abklingen wochenlang braucht? Ich hatte immer geglaubt, allergische Reaktionen seien etwas, das bei Kontakt mit dem Allergen ohne jedes Zögern sofort auftritt und bei dessen Abwesenheit sofort verschwindet.

Mittlerweile bin ich dabei, in der Wohnung den Kampf gegen den Hausstaub aufzunehmen, sicherheitshalber. Und ich plane sogar, zum Arzt gehen, um die „herrschende Meinung“ zumindest mal zu hören. Insgesamt finde ich die „Theorie der Allergie“ allerdings hochgradig unbefriedigend. Mal angenommen, es ist Hausstaub: Warum hätte der mir denn 52 Jahre meines Lebens nichts geschadet, um im 53. dann plötzlich unerträglich zu werden? Wieso wird jemand auf einmal „allergisch“ gegen irgend etwas? Da fehlen mir die Antworten!

Nun, ich genieße jetzt mal die Symptom-freie Zeit, solange sie noch währt – und nehme die drohende Wiederkehr des Schnupfens als zusätzliche Motivation zur Renovierung meiner Wohnung.

Update 5.9.08: Auf diese Seite leitet auch die in meinem Besitz befindliche Domain „allergischer-schnupfen.de“ weiter, die ich gerne abgebe, sollte jemand ein Angebot machen! (Bin offensichtlich vom Schnupfen geheilt…)

Update 13.6.2012: Nein, ich bin keineswegs geheilt! Es kommt immer wieder.. derzeit um 17 Uhr, nur an manchen Tagen nicht. Warum nicht, dazu fällt mir definitiv nichts ein, denn diese Tage haben keine Besonderheiten.

Diskussion

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150 Kommentare zu „Allergischer Schnupfen“.

  1. Liebe Claudia,

    da muss ich doch ganz kurz…das habe ich auch! und zwar um 18 Uhr 30….als ich auf einer zeitungsredaktion arbeitete, dachte ich, es liege daran, dass sie immer dann die Heizung runterdrehen…jetzt ist es nicht mehr so ganz uhrzeitgebunden und ich arbeite woanders…und ich glaube, es hat mit persönlicher Erschöpfung zu tun, wenn ich nämlich schlafe, geht es weg (dazu passt doch auch deine Mittagsschlaferfahrung). Auch mich stört es, wenn ich mich gern unterhalten würde und dann aber plötzlich ab etwa halb 10 schwer krank wirke…am nächsten Morgen ist es garantiert weg. Ursache? leier auch keine Ahnung. Therapie? mehr schlafen…wenn es geht. Bin aber gespannt, was du herausfindest, Hausstaub gibts bei mir leider auch genug…

    liebe Grüsse
    Caroline

  2. @Caroline: und du bist auch NICHT zum Arzt? :-)
    Ja, auf die „Energie-These“ bin ich auch gekommen – allerdings war es dann in Kambodscha wirklich weg, egal, wie erschöpft ich manchmal war! Ich neige also zur Hausstaub-These, denn nach nun eineinhalb Wochen im alten Umfeld scheint es sich so langsam wieder einzustellen… Lies mal über die Hausstaubmilbe! Man ist nicht chancenlos, obwohl die quasi überall ist.

  3. Der Arzt wird dir vermutlich auch nur sagen, dass du entweder damit leben musst und „mildernde Mittel“ einsetzen kannst, oder dich zu testen (Achtung, teilweise schmerzhaft). Der Test alleine bringt da natürlich nichts. Was folgt ist die (ebenfalls schmerzhafte) Hyposensibilisierung. Da bekommst du regelmäßig eine Spritze mit den Allergika injiziert. Bei manchen hilft es, bei anderen wiederum nicht.
    Bei mir war die Wirkung gut, allerdings hatte ich nicht mit Hausstaub usw. sondern mit den üblichen Pollen zu kämpfen…
    Lg

  4. Vielleicht solltest Du mal über Schimmelsporen nachdenken. Wenn man den Schimmel auch nicht offensichtlich an den Wänden sieht. Mehrmals täglich gut durchlüften oder zumindest am Morgen und vorm Schlafen gehen. Die Nasenschleimhäute und die Augen reagieren als erstes bei einer Allergie, danach kann sich das Ganze auf die Atemwege ziehen (Asthma).

  5. Haustaub ist ein grosser Factor (vor allem bei Babys) Allergien hervorzurufen. Das su das Haus von Haustaub reinigs ist auf jeden fall ein guter anfang. Ungluecklicherweisse leide ich an Heuschnupfen. Um genau rauszubekommen was deine Alergie oder „Nichtalergie“ ist solltest du beim Artzt einen Allergietest machen lassen. Bei meinem Hausartzt kostet der nichts und ist auch nicht unangenehm. Hoffe geholfen zu haben.
    Gruss
    Taxco

  6. Es könnte sich aber auch um eine Pollenallergie handeln.

  7. Kann es nicht, denn es ist auch mitten im Winter.

  8. Die Schimmel-Theorie von Dara klingt doch ganz plausibel

  9. Das ist schon sehr eigenartig mit den Allergien. Bei mir wurde Anfang 2007, da war ich gerade aus Neuseeland zurück, eine Hausstauballergie festgestellt. Zum Glück haben wir hier Holzboden und ein Ledersofa, es ist also auszuhalten. Eine Katzenallergie habe ich auch. Obwohl ich früher über 5 Jahre eine Katze hatte und es keinerlei Probleme gab – plötzlich war sie da. Mir auch unverständlich.

    Der Witz ist: Ich war, nachdem die Hausstauballergie festgestellt wurde, in Kanada. Schlief dort auf einer Farm auf einer Matratze die ca. ein halbes Jahrhundert alt war – ohne Allergikerbezüge. Zudem saß jeden Abend eine Katze bei mir und schmiegte sich an mich. Kein Niesen, keine geröteten Augen, nichts.

    Ich glaube, ich muss auswandern, um das loszuwerden ;-) Hyposensibilisierung hat schon im Ansatz nicht funktioniert.

  10. Liebe Claudia
    ich habe Allergischer Schnupfen seit gut30 Jahren. Geh ja nicht zu einem Arzt, mit der ganzen Sensibilisierung  landest Du in Teufels Küche.Ich würde dir einen guten Homöopathischen Arzt oder eine gute Heilpraktikerin. Ich war bei einem Hoöopaten und der hat ganz gut hinge kriegt. Die Allergie ist nie auf etwas Spezielles, meistens sind es verschiedene Faktoren wie; Staub Pollen kombiniert mit Wind kühle und Nässe. Wenn ich in warmen Ländern reise habe ich nie eine Allergie.
    Was mich erstaunt ist, dass die Allergie immer um ca.18:30 beginnt und etwa 4 Stunden später aufhört. Kochst Du in dieser Zeit oder meditierst Du mit Aromastoffen  oder sonst etwas mit Düften? Auch Lösungsmittel haben eine ähnliche Wirkung. Hast irgend etwas umbauen lassen oder hattest Du  zu dieser Zeit, ein neues Möbel ?
    Ich hoffe dass ich Dir vielleicht etwas helfen konnte.
    Liebe Grüsse zentao

  11. @zentano: Nein, es gibt absolut GAR NICHTS, was ich in dieser Zeit „immer gleich“ getan oder erlebt hätte (das hab ich echt ausgetestet!). Und: es war in Deutschland so und blieb auch in Kambodscha noch 3 Wochen ! Dann war es weg… nun lebe ich weitgehend schnupfenfrei, mal schauen, wie lange das anhält!

  12. […] bin da kein bisschen anders, deshalb hat mich jetzt auch der allergische Schnupfen wieder im Griff, dieser seltsame Schnupfen ohne Erkältungsgefühl, nur mit […]

  13. Hallo Claudia, lese gerade über Deine ‚Allegie‘. Zunächst möchte ich sagen, daß dies bei mir seit Jahren auftritt, morgens beim Aufstehen, abends, im Garten arbeitend, wenn ich würzig esse, Wein trinke, immer verschieden. Ich denke, es ist eine Alters-„schwäche“. Die Schleimhäute in Hals, Nase, wie auch Vagina usw. verlieren halt an „Schleim“, d.i. Schutz und sind so Umwelteinflüssen mehr zugesetzt. Wir sind ja dauernd in Staub praktisch „gebadet“, kein Wunder.
    Zum anderen habe ich in einer englische Studie gelesen, daß im Vergleich zwischen der stark umweltverschmutzten damaligen DDR und der BRD in letzterer die Allergien in viel stärkerem Maße auftraten, was man auf übertriebene Hygienemaßnahmen zurückführte, und daß, jetzt, nach 20 Jahren, die Ratio-Skala in beiden Landteilen gleich geworden ist.

  14. Hallo liebe Leidensgenossen, Hallo Claudia,

    als ich den Beitrag von Claudia gelesen habe sind mir die Augen sehr weit aufgegangen. Ich leider an dieselbe Symptomen nur in Grün!
    Ich habe gehofft dass es ein „Happy end“ am Schluss gegeben hätte. Pfeiffer-deckel!
    Nirgendwo bekomme ich Hilfe, Ärzte rundum!

    Im vorigen Jahr hat das Symptom bei mir angefangen aber nur für ca. 10 Tagen dann war alles weg. Ich dachte an eine Erkältung ohne mies oder Krank gefühlt zu haben. Bin dann in den Staaten für 5 Wochen, Hunde, Katze etc. haben nicht an mir haben können, auch Staub oder sonstiges.
    Nicht einmal ein Niesanfall, nicht einmal Nassenlaufen. Klasse, oder?

    In November hat die Krotze wieder angefangen bis jetzt. Zwischen durch ein paar Tage ruhe und dann fängt das psyklus wieder an. Ich werde bald Wahnsinnig!
    War beim Arzt und bin auf fast alle Allergie getestet worden, Milben usw.
    Außer Gräser war nix! Das einzige was mir bis jetzt geholfen hat ist Antihistamin, ein kleine Flasche 6 Euro gut für drei bis 4 Tage.
    Die Ärzte verschreiben es nicht weil die Kassen es nicht übernimmt, mit der hinter Gedanke, leide oder sterb! Na ja, nur 6 € ist nicht sehr viel oder? Aber auf der Dauer! Was mich an die Sache mit die Antihistamin ärgert ist dass
    die Kassen es nicht übernimmt aber, in gleichen Zug sie bezahlen für ein Cortison haltig Nassen spray für dieselben Krankheitsbild der mir ein Arzt auf Kassenrezept verschrieben hat. Tut mir leid, da fange ich an zu bezweifeln!
    (Der Cortison spray hilft auch nicht!)

    Ich habe überlegt an was diese Krankheit zurück zu führen ist. Essen ist immer sehr Abwechselungs- reich wie in der Vergangenheit etc.
    Klamotten auch. Habe meine Frau gefragt wegen eines eventuell neuen Wäschemittel, auch nichts. Ich komme einfach nicht dahinter.
    Na ja, nun ist noch eine da. Ich sage immer: Es gibt soviel Elend in diese Welt, auf diese Misere kommt es gar nichts mehr drauf an!

    Sollte eine von euch irgendwann auf eine Lösung stoßen, wäre ich sehr dankbar für eine Nachricht.

  15. Leide seit ca. 2 Wochen (bin 58 J) unter dem gleichen Übel. Augen tränen, Rotznase und Niesanfälle am Abend, so oft mußte ich in einem Monat nicht niesen, wie jetzt an 1nem Abend. Krieg keine Statistik zusammen, warum das so  ist. Das beginnt zu Hause, im Supermarkt, im Freien oder in geschlossenen Räumen. Ich habe vor 2 1/2 Jahren das Rauchen nach über 30 Jahren aufgegeben. Das kann doch damit nichts zu tun haben!?

  16. Hallo Leidgenossen,
    ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und möchte nun auch meinen Senf dazu geben. Ich hatte zwar (noch) nicht die genannten Symptome (liegt vielleicht daran, dass ich „erst“ 49 Jahre alt bin), leide aber seit meiner Jugend an Pollenallergie und habe schon alles ausprobiert – von Eigenblutbehandlung über Cortison bis Hyposensibilisierung. Nichts davon hat wirklich geholfen. Letztes Jahr wurde ich durch einen Freund auf eine Methode aufmerksam, die fantastische Resultate ermöglicht. Und das vollkommen schmerzfrei, ohne „Blutvergießen“, ohne Spritzen!
    Und – was das Beste ist – die Wirkung setzt sofort ein, man darf nach der Behandlung allerdings für 26 bis 30 Stunden nicht mit dem Allergen, bzw. dem Stoff, den man nicht vertägt, in Kontakt kommen. Diese Behandlungsmethode nennt sich NAET Behandlung. Diese Behandlung kann ich nur jedem empfehlen! Einfach mal im Web schlau machen: NAET eingeben und informieren! Lohnt sich wirklich!

  17. Ich hatte in den 70er sehr viele Probleme mit meiner Allergie. Das äusserte sich mit knallroten Augen, unerträgliches Kratzen im Hals und Fließschnupfen vom Allerfeinsten und Gemeinsten. Ich konnte kaum aus den Augen gucken. Damals ging ich zum Arzt, der verschrieb mir Allergietabletten. Genutzt haben die so gut wie garnix. Ich wurde lediglich hundemüde davon. So konnte es aber nicht weitergehen. Ich beschloss „mich allein“ zu behandeln. Ich habe mir meine Allergie „weggesprochen“. Heute kenne ich diese „Krankheit“ nicht mehr. Liest sich merkwürdig aber ich hatte Erfolg damit.

  18. Hallo zusammen,

    bin gerade auf diesen Beitrag gestoßen und bin beruhigt, dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin. Seit einigen Monaten quält auch mich der „abendliche Schnupfen“. Ständiges Niesen und Nase putzen Tag für Tag, lästig. War auch beim HNO, hab mich auf Allergien testen lassen, alles negativ. Vorsichtshalber verschrieb er mir ein Nasenspray mit Cortison, welches aber nichts gebracht hat. :( Mit „Altersschwäche“ hat es meiner Meinung nach nichts zu tun, da ich „gerade mal“ 19 Jahre alt bin ;D.

    Ich hoffe, es nimmt bald ein Ende. :(

  19. Guten Morgen, ich bin bei der Suche auf Antworten auf diese Seite gekommen. Mir geht es ähnlich. Allerdings habe ich nicht nur tägl. gegen 18.30 Schnupfen sondern auch jeden Morgen allerdings niemals so stark wie am Abend. Ich bin realtiv ratlos zumal ich an den meisten Abenden „normalen“ Schnupfen habe und an manchen, da ist es so als gäbe es kein Morgen mehr. Tagsüber habe ich keinen Schnupfen bzw. muss nur ganz selten Nießen.

    Anfangs dachte ich, das ist eine verschleppte Erkältung aber eine Erkältung mit Zeitschaltuhr?

  20. Ich fand auch keine Antworten, obwohl ich jede Menge recherchiert habe. Das Phänomen der Pünktlichkeit wird auch nirgends erwähnt!
    Bei mir war es dann irgendwann einfach mal vorbei – keine Ahnung, warum!

  21. Mir geht es wie Euch. Seit 2 Jahren habe ich diesen merkwürdigen Schnupfen … immer abends und gleich morgens früh. Einen Arzt habe ich deshalb noch nicht aufgesucht, da ich eine Untersuchungsarie die nicht’s bringt befürchtete. Eure Berichte haben es bestätigt.
    An manchen Tagen ist er stärker, an anderen weniger, aber er ist immer da. Parallel dazu habe ich juckende Hände. Ist der Schnupfen stärker, jucken auch die Hände mehr.
    Wir haben seit 15 Jahren einen Hund, aber es fällt mir schwer vorzustellen, dass ich nach 15 Jahren auf einmal allergisch reagieren soll.
    Test dazu: Letzten Januar waren wir für 2,5 Wochen auf den Malediven und dort war es keinen bißchen besser.

  22. Einfach mal überlegen: „Wovon habe ich die Nase voll?“

  23. @Heidi: es heißt, Allergien entwickeln sich über lange Zeit. Warst du mit oder ohne Hund auf den Malediven?

    @Uwe: was meinen Schnupfen anging, war ich 100%ig sicher, dass es nix Psychisches war. Denn ich war total glücklich, rundum zufrieden, noch dazu dann auf einer wundervollen „Abenteuerreise“, die keinerlei negativen Aspekte mit sich brachte – und trotzdem pünktlich täglich 2,5 Std. der Schnupfen! Es war wirklich zum Lachen, wie es mich regelmäßig überkam, wie ich dann wirkte und wie danach alles komplett weg war….
    Nach 3 Wochen in Kambodscha war der Schnupfen dann auch weg und blieb weg!

  24. @Claudia
    Dafür hat man ja den Körper, daß der einem zeigt, daß etwas nicht passt, obwohl man sich 100%ig sicher ist, daß alles ganz perfekt läuft. :)

    Vielleicht hattest Du die Nase voll davon, in der Bude zu sitzen und nicht in die Welt hinaus zu kommen, um etwas anzufassen?

  25. @Uwe: wenn dem so wäre, dann wär der Schnupfen nicht dauerhaft verschwunden… (im übrigen hab ich einen Garten und komme zwischen März und November SEHR VIEL raus, um etwas anzufassen. :-)

  26. Dann ist´s ja gut.

    Ich finde es halt interessant, in Krankheiten und körperlichen Störungen einen Sinn zu erkennen und eine gute Absicht dahinter zu vermuten. :)
    Die Sichtweise, daß Störungen des Befindens chaotisch und zufällig über einen kommen, finde ich etwas uneffektiv.
    Ist natürlich Geschmackssache. :)

  27. Schließe mich deiner Meinung an, @Uwe. Dazu gibt es einen interessanten Beitrag im Netz:
    Psychoneuroimmunologie

    http://www.gesundheit.de/medizin/psychologie/gesunde-seele/wie-die-seele-den-koerper-heilt

    Mal ausnahmsweise eine deutsche Studie :)

  28. @Uwe: ich bin an diesem Ansatz eher zu nah dran als zu weit weg! :-) Bzw. bin sozusagen dabei, mich erstmalig wieder in die andere Richtung zu bewegen: Krankheit ist auch mal OHNE Sinn möglich. Bzw. ohne einen Sinn, der für mich (!) Bedeutung hätte.

    Diese ganze Denkrichtung begann ja in den 70gern mit Fritz Zorns Buch „Mars“, in dem er bekannte: Ich habe Krebs und es geschieht mir recht! Später begeisterte Thorwald Detlevsen mit seinem recht esoterischen Werk „Krankheit als Weg“, das gleichwohl viele Menschen ansprach und ein Bestseller wurde.

    Seitdem ist das „Symptome interpretieren“ in breiten Kreisen fast schon Volkssport geworden und hat auch seine Schattenseite gezeigt: Krebskranke mussten sich nun auch noch den Vorwurf „selber schuld“ anhören, was ihre Lage psychisch nicht verbessert hat.

    Trotzdem frage ich immer noch zuallererst: Was will mir das sagen? Und oft genug ist die Antwort durchaus laut und deutlich (wenn auch nicht sehr psycho-esoterisch), nämlich „sitz nicht soviel vor dem Monitor, beweg dich mehr!“

    Ja, ja, sag ich dann. Ich bemüh mich ja.. . und klick dann wieder auf Rivva… :-)

    Anderes dagegen bleibt unerklärt und widersetzt sich allen Interpretationen und auch Experimenten. Und verschwindet dann einfach wieder… SEHR eigenartig!

  29. Ach so, dann hast Du auch dieses Thema schon durchreflektiert, Claudia. :) Du hast schon Recht, manches bleibt rätselhaft und unerklärt und die Grenzen des Verstandes sind bald erreicht. Die Einstellung: „Kommt von allein, geht von allein“, trägt manchen auch ganz gut, wie ich beobachten durfte.

    Ich habe kaum Krankheitserfahrung und kann eigentlich zu diesem Thema nicht viel beitragen aber der Aspekt des psychischen bzw. seelischen „Warum“ schien mir zu fehlen, und deshalb habe ich ihn erwähnt. :)

  30. Bei mir ist es genau so…
    Pünktlich um 0.30 Uhr gehen die Symptome los. Einfach schrecklich. Seit Tagen geht das schon so… Das Kuriose bei der Sache ist die Uhrzeit. Immer pünktlich auf die Minute.

  31. Kann die Symptome die zeitgebunden sind bestätigen. Habe diese Symptome ebenfalls seit ich nach einem Wassereinbruch einen Pilzbefall hatte. Die Stelle war in der nähe vom Bett hinter einem Schrank. Draußen war an der wand ein Abflussrinne an der stelle. Die Wand war durchfeuchtet und so nistete sich der Pilz ein. Da die stelle nicht groß war habe ich mit chemie dagegengearbeitet. Die stelle dann überstrichen und 1 Jahr ruhe gehabt. Leider ist der pilz nicht weg und hat die farbe aufgedrückt, siehe da wieder selbe Symptome. Nu die Wand intensiv behandelt. Mal sehn wie lange es dauern wird bis der Pilz erwacht. Hoffe nie ;D.
    Gruß an alle geplagten.

  32. Ich habe folgendes Problem:
    Seit Jahren schon leide ich unter Schnupfensymtomen, die nicht erklärbar sind. z.B. von November 2010 bis zum 5.5.2011 hatte ich jeden morgen nach dem Aufstehen einen ca. 2 Stunde dauernden Schnupfenanfall mit zugeschwollenen Augen und Fließnase. Dieses verschwand VOLLSTÄNDIG bis zum 4.10.2011 und sezte von einem Tag auf den andern wieder ein. Zudem kommt oft noch eine abendliche Schnupfenattacke so von 19 Uhr an, die verschieden lange dauert. Es gibt keinerlei Ansatzpunkte, warum es in der genau definierten Zeit nicht vorkam, in dieser Zeit lebe ich exakt genauso wie in der anderen Zeit. Die Anfälle kommen sehr heftig und gehen dann innerhalb von Sekunden in absolut beschwerdefreie Zeitkäume von einigen Stunden über.

  33. @Dennis: genauso war es bei mir auch – besonders erstaunlich, dass es in Kambodscha auch 3 Wochen lang so weiter ging, mit leicht verschobenen Zeiten. Also in einer Umgebung, in der SÄMTLICHE üblichen Verdächtigen der Allergie-Auslösung weg bzw. andere waren!

    Es wundert mich noch heute. Leider scheint mittels Sammlung solcher Beobachtungen gar nicht geforscht zu werden..

  34. […] Allergischer Schnupfen […]

  35. .. wie Dennis es beschreibt ..

    Bei mir ging es etwas oktober 2008 los. Abends Niesanfälle, juckende Nase, zuschwellende Nasenschleimhäute, juckender Gaumen .. wenn es dicke kommt fangen auch die Augen an zu jucken. Nach langem Naseputzen schlafe ich dann irgendwie ein.

    .. und wenn ich Pech habe, wache ich morgens mit leichtem jucken in der Nase auf, ein leichtes Naserunzeln reicht um erst mal wieder die Nase zu putzen.

    Manchmal höre ich mich dann morgens nicht nur fies nasal an dann habe ich auch geschwollene Augen, als hätte ich die Nacht durchgenacht oder wäre bös erkältet … beides verschwindet bis vormittags wie von Geisterhand. An sooooo Tagen habe ich es schwer morgens zur gewohnten Zeit aus dem Bett zu finden, es fühlt sich an als sei der Körper erschöpft und will noch etwas liegenblieben.

    Das Schauspiel geht bei mir im Herbst etwa Oktober los und hört so Ende Februar/März auf. Einmal war es unterbrochen, als für etwa 8 Wochen eine Krankenhaus-/Rehaaufenthalt hatte. Da hatte ich nix.

    Wir haben hier die Matratzen getauscht, die Kissen, die Fussböden, Gardinen sind eh Staubfänger, ich wechsel wöchentlich die Bettwäsche.

    Der Schimmelpilz war auch ein Gedanke von mir .. das Haus hier ist gut 80 Jahre alt. D.h. im Winter gut heizen und auch für Luftaustausch sorgen. Macht man das nicht isser da ..

    Ich bin mir nicht sicher, aber wenn ich statt mit dem Auto mit dem Farrad zur Arbeit fahre, dann meine ich es abends od. morgens häufiger oder heftiger zu haben. Habe ich dann mehr von etwas in den Haaren das mich fertig macht?

    Ich habe diesen Psydoschnupfen nicht jeden Tag im gleichen Verhältnis da. Heute Abend zum Beispiel habe ich gar nix .. nicht einmal einen nur leicht juckenden Gaumen .. jaja, ein seltsamer Mist ist das.

    15cm neben mir liegt der Kater, und da schläft er auch die ganze Nacht. 2. Katze und Hund auch im Schlafzimmer. Habe ich mich auch gefragt, bin ich auf das Winterfell der Katzen seit 2008 allergisch? Ende kommender Woche liegt das Blutergebnis auf Hausstaub und Katze vor .. im Januar soll Hund und Gräser getestet werden, dann gibts noch den Pflastertest.
    Das schöne Cortisonnasenspray habe ich aber direkt bekommen .. hab ich Schiss vor, ich weiss noch nicht ob ich es je benutzten werde. Nasenspray als solches hasse ich, weil es so viele Abhängige davon gibt.

    Im Frühjahr, Sommer – Herbst bin ich viel draußen im Garten, und dann bin ich beschwerdefrei .. seltsame Geschichte ist das. Ich werde mir die Seite hier ablegen, bin gespannt wann es nach diesem Winter wieder aufhört .. und was die Allergietests ergeben.

    Mein Hausarzt heute meinte, ich sollte wenn möglich die Finger vom Cortisonnasenspray lassen, hat mir aber Kindernasentropfen verschrieben, weil er sich selber nicht sicher ist, ob ich gerade eine Nebenhöhlenentzündung habe (ich weiss das ich keine habe) .. wo ich heute wirklich nur mit Migräne vorstellig war .. ach ja .. was will man machen, die Ärzte wollen auch etwas zutun haben :o(

    Es klingt vielleicht blöd, aber es beruhigt mich zu wissen das ich keinen Hirngespinnstigenpsydoschnupfen habe, auch wenn ich damit nicht weiss was ich habe …

  36. @Betty: hab Dank für die ausführliche Schilderung deiner Variante des seltsamen Leidens. Bin gespannt, was bei den Tests noch heraus kommt, denn eigentlich wär „Katze“ bzw. „Hund“ ja eine der nahe liegendsten Möglichkeiten. Wie ich las, kann diese Allergie irgendwann kommen, selbst wenn man Jahre lang kein Problem mit Tieren hatte.
    Dagegen spricht, dass es nur nachts ist…

    Allen kann ich aber Hoffnung machen: ohne jede Behandlung ist es bei mir fast ganz verschwunden. Es gibt nur noch sehr seltene und ganz leichte Schnupfenanfälle, die über Nacht kommen und morgens schnell verschwinden. Toi toi toi!

  37. Erstaunlich, dass es anscheinend jede Menge Leute gibt, welche die gleichen Symptome zeigen wie ich. Ich habe ebenfalls seit gut einem Jahr Morgens und Abends den Schnupfen ohne Krankheitsgefühl, unabhängig davon wo ich mich gerade befinde. Es ist immer ein Kitzeln in der Nase und danach ein Dauerlaufen mit Niesen, manchmal ist die Nasenschleimhaut dann auch geschwollen. Es tritt auch hin und wieder auf wenn ich Nachts aufwache, was mich dann am weiterschlafen hindert.
    Gegen die Schwellung hilft bei mir Nasenspray, was ich jedoch ungerne benutze. Zudem geht hiervon nur die Schwellung zurück und das Laufen geht weiter. Außerdem hilft es manchmal Cannabis zu rauchen (bin ansonsten Nichtraucher), die Symptome verschwinden dann vollständig. Dies ist jedoch vor allem Morgens keine dauerhafte Option.
    Letzteres würde ich als Indiz sehen, dass es sich um eine Ursache im Immunsystem handeln könnte, da die unter anderem angesprochenen CB2 Rezeptoren das Immunsystem modulieren. Gegen eine klassische Allergie spricht jedoch meiner Meinung die scheinbare Unabhängigkeit von exogenen Faktoren, da die Anfälle nur Zeit- jedoch nicht Umgebungsabhängig zu sein scheinen. Sollte es sich um die gleiche Ursache handeln wie bei meinen Vorrednern, spricht zudem dagegen, dass die Symptomatik sich mit Cortisonpräparaten und Antihistamimitika nicht bessern lässt.
    Sehr rätselhaft das Ganze, es wäre für mich eine große Erleicherung wenn das endlich wieder dauerhaft aufhören würde… :-(

  38. @Klaus: ich habs neuerdings auch wieder – einige Zeit nach dem ins-Bett-gehen. Ätzend!

    Sucht man Infos, gibts immer nur solche zu „den üblichen Verdächtigen“: Pollen, Hausstaub etc. – das alles ist es aber nicht.

    Ein Armutszeugnis mal wieder für die herrschende Medizinwelt…

  39. Bei mir läuft die Nase, wenn ich Kartoffeln in der Nähe habe. auf den Säcken steht ja auch, daß sie behandelt wurden. Und das ist auch ein Zeichen, daß die Vorredner am Tage, wenn sie unterwegs sind, keine Probleme haben. Und im Winter hat man eben die Kartoffeln aus den Mieten usw.
    Seitdem hat mein Mann zum großen Teil das Kartoffelnschälen übernommen.
    Ich weiß, das alles hört sich komisch an, aber bei mir ist es so.

  40. @Helen: wenn es nur das ist – warum verzichtet Ihr nicht auf Kartoffeln? Und was ist mit Bio-Kartoffeln?

  41. Ich bin ja erstaunt, daß es tatsächlich so viele Mitleider gibt. Bei mir fing es vor einigen Jahren an mit einer Hausstauballergie, die bis zu Quaddeln führte. Besuche bei einem Heilparaktiker durch die Bioresonanztherapie verschaffte Heilung..zumindest der Symtome..einige Jahre war dann Ruhe..dann fing der Schnupfen an..gleich wieder zum Heilpraktiker und es hatten sich „neue“ Allergien “ gebildet..damals wieder Hausstaub ( wenn man in eine andere Wohnung zieht ist der Hausstaub anders! ), Gräser, Brennessel, Schimmelpilz, Ambrosia..so..Bioresonanz gemacht..alles weg..tja..aber nicht lange...übrigens..bei mir war im Winter/Herbst immer Ruhe! Es fing meistens im März/Mai an..was eigentlich unlogosch ist zur Hausstauballergie..naja..also es fing wieder an im Mai letzten Jahres..ein Termin bei einem anderen Heilpraktiker ergab ( der andere ist leider verstorben :-( ), das der Auslöser der Allergiesymtome ein chronisch entzündeter Blinddarm sei..ich machte große Augen..wie bitte?

    Naja okay..Erklärung: durch die dauernden entzündlichen Prozesse im Körper reagiert das Immunsystem mit Allergien. Okay..gesagt getan..10 Sitzungen Bioresonanz und Spritzen hintermich gebracht..Ergebnis: Blinddarm geheilt, Schnupfen pünklich zum März wieder da..Erklärung: der Körper müßte nun über die Jahre gelernte Reaktion wieder verlernen…obs stimmt? Ich weiß es nicht..ich weiß nur eines: Schnupfen kommt manchmal ebenso gegen Abend, manchmal morgens, manchmal beides..manchmal bleibt er sogar weg..draußen im Freien wird er besser, also Pollen eigentlich ausgeschlossen..machmal wie letztens sogar fast den ganzen Tag..obwohl es in der nacht geregnet hatte, aber angeblich schmeißen da die Pilze ihre Sporen vermehrt..ein Rätsel nach dem anderen..wenn ich die paar Stunden morgens überwunden habe und der Schnupfen wieder weg ist und ich mich mittag wieder hinlege, fängt es nach dem Aufwachen wieder an..sobald der Körper quasi “ hochfährt“ ..bei mir hilft aber Gott sei Dank zu 98 % Cetirizin Tabletten und das Nasenspray aus dem DM..der nächste Weg wird sein..wieder zum Heilpraktiker..jetzt hatte ich einen der die Symtome behandelt, einen der die Quelle fand..und nun brauche ich wieder Symtombehandlung und somit ist dann bald hoffentlich Ruhe. Und der Witz dabei ist: Mein Freund hat genau das Gleiche.

  42. Da mich das Leiden grad wieder massiv belästigt, hab‘ ich mir die Kommentare hier nochmal angesehen: einige davon scheinen sich auf klassische Allergien zu beziehen, andere leiden genau unter demselben Phänomen wie ich: allergischer Schnupfen, der unabhängig von Pollen, Staub und anderen findbaren Auslösern auftritt – über längere Phasen an bestimmte ZEITEN gebunden, doch kann das auch mal wechseln.

    Cortisonpräparate und Antihistamimitika scheinen nichts zu nutzen – ich überlege gerade, mit einem Antihistamin aus der Apotheke einen neuen Versuch zu machen, hab aber wenig Hoffnung.

    Was wirklich nervt: die herrschende Medizin scheint einzig und alleine mit klassischen Allergien etwas anfangen zu können. Geht man also zum Arzt, wird der in aller Regel erst umfangreich die üblichen Tests machen – obwohl man doch lange schon durch Selbstbeobachtung und Umgebungsveränderungen WEISS, dass es DAS nicht ist!

    Was also tun? Bisher scheint niemand diesen Text gelesen zu haben, dem irgend etwas wirklich geholfen hat. Sollten wir vielleicht eine „Forschungscommunity“ gründen?

    Wer irgend eine weiter führende Idee hat, möge die bitte beitragen!

  43. Hallo Claudia,

    das ist in der Tat eine hervorragende Idee mit der Forschungscommunity!
    Ich bin gerade bei meinem Problem etwas weitergekommen, allerdings noch nicht 100ig sicher ob es einfach nur Zufall ist…mein Schnupfen hat sich schlagartig gebessert bis hin das er momentan ganz ausbleibt seitdem ich mir das Meersalznasenspray und die Nasendusche aus dem DM gekauft habe und benutze! Bisher teu teu teu..außer am letzten Samstag..wir sahsen bei Freunden auf der Terrasse..wo es so heiß war..ab 16 Uhr..plötzlich ca halb 12 Uhr nachts ( obwohl sich KEINE Bedingungen änderten) ging meine Nase so übelst zu, daß wir heimfahren mußten..ich bekam sogar Angst, das noch meine Bronchien zuschwellen könnten..rein ins Haus und sofort eine Ceterizin eingeworfen…seither ist wieder Ruhe..das einzige was ich am ganzen Tag hatte war ein bißchen wolkiger Kopf von dem plötzlichen Wetterumschwung, so daß ich eine Kopfschmerztablette nahm. Also eine rätselhafte Laune des Körpers mal wieder.

  44. Du reagierst allergisch auf Berlin. Ganz einfach. Du musst raus da. Reisen. ;-)

    Nein im Ernst. Allergische Reaktionen sind komplex und sie spielen mit Autoimmunkrankheiten zusammen. Wir sind täglich immer dem gleichen Stoffcocktail ausgesetzt. Im Grunde sind die Stoffe alle harmlos, aber das Immunsystem muss sich trotzdem damit beschäftigen. Irgendwann schlägt es aus Langeweile über die Stränge. In Kambodscha hattest du die Stoffe dann nach 3 Wochen endlich ausgeschieden – und andere aufgenommen, gegen die du nach drei Jahren vielleicht auch eine Allergie entwickeln würdest.

    Ich glaube nicht, dass man es auf einen Stoff wird zurückführen können. Und Kügelchen aus Zucker werden bestimmt nicht helfen.

    Es scheint aber doch offensichtlich so zu sein, dass nach einer dreiwöchigen Änderung des Lebenswandels diese Beschwerden weggehen. Das ist jetzt kein Plädoyer, nach Kambodscha umzuziehen. Aber vielleicht hilft es ja, hier in Deutschland sein Leben immer wieder mal für ein paar Wochen komplett umzustellen. Keine Ahnung wie das funktionieren soll. Fasten? Kloster? Rumziehen? Ich wüsste jetzt ad hoc nicht, wie ich das realisieren sollte.

    Ja, wieder mal richtig reisen – das wäre schön.

  45. @Tanja, angesichts deines Kommentars und deiner gmx-Mailadresse beschleicht mich der Verdacht, dass du im Auftrag einer Apotheke/Drogerie postest – hergefunden durch mein aktuelles Twitter-Posting.

    „Meersalznasenspray und die Nasendusche aus dem DM“

    „Ceterizin“

    weder das eine noch das andere HILFT wirklich gegen das Phänomen, wie aus den Kommentaren oben (und meiner eigenen Erfahrung) hervor geht. Klar kann man die Nasenschleimhaut mit diversen Mitteln abschwellen – das aber stört den Fließschnupfen gar nicht! Und Ceterizin ist ein übliches Antihistaminikum, das ebenfalls bei der Varianten, die hier zur Debatte steht, in aller Regel NICHT wirkt.

  46. @Juh: vielleicht sollte ich nach einem sechswöchigen „Asyl“ irgendwo am Meer suchen – mit guter Netzverbindung, versteht sich, damit ich arbeiten kann!

    Leider geht das grade gar nicht, denn es ist „HighNoon“ in Sachen Garten… :-)

  47. @Claudia…das find ich jetzt ja nicht so prickeln deinen Vorwurf..ich schreibe hier privat über meine Erfahrung..und ist ja klar, daß ich dann das eine oder andere erwähne was MIR hilft..das war alles nicht als Werbung gedacht, falls es so rüber kam tut es mir leid..und das ist meine ganz normale private mailaddy die ich schon seit Jahren habe..also so ganz kann ich das gerade nicht nachvollziehen

  48. Sorry, Tanja, wenn ich mich geirrt habe – allerdings bekomme ich des öfteren genau SOLCHE Kommentare, die anderen Zwecken dienen als dem bloßen Info-austausch.

  49. Hallo Claudia,mögliche Hilfe wäre“Kolloidales Silber“-am besten googeln(Anwendung kolloidales Silber)gibt es in der Apo.Ich stelle es mittlerweile selber her,seitdem hat weder eine Erkältung noch irgend eine Virusart eine Chance.Die positive Wirkung ist so vielseitig,das würde den Platz hier sprengen.Ich hoffe,es hilft auch Dir!Lieben Gruß RuthMaria

  50. Hallo Claudia, ich habe leider auch dasselbe Probleme und bin gerade mal 23 Jahre alt. Mein Schnupfen kommt meistens erst gegen 21-22 Uhr und hält dann ca. eine halbe Stunde an. Durch das ständige Naseputzen muss ich so oft nießen, dass ich einen stark gereitzten Hals bekomme und dann auch noch nach einigen Minuten, meine Augen anfangen zu jucken. Das bekomme ich aber mittlerweile in den Griff, wenn ich mich für diese 30 Min einfach mit dem Rücken ins Bett lege. So fließt der Nasenschleim direkt in den Hals und das sekündliche Naseputzen + Nießen bleibt mir erspart, auch wenn es keine appetitliche Sache ist..
    Ich muss zugeben, dass ich meine Wohnung sehr schlecht lüfte und die Fenster tagsüber hauptsächlich nur gekippt lasse, weil ich Fliegen in der Wohnung absolut nicht ausstehen kann (bitte jetzt keine Tipps zu Fliegengitter etc. ^^)

  51. Niesreiz, Fließschnupfen, verstopfte Nase … und das alles ohne Erkältung oder Grippe? Naja, hört sich schon sehr nach Allergie oder Unverträglichkeit an.

    Eine Sensibilisierung, die ein solches Symptom mit sich bringt, kann man auf Nahrungsmittel bzw. deren Bestandteile, auf Chemikalien, Raumgifte, Umweltgifte, Pollen, Schimmelpilze und auch bestimmte Gerüche entwickeln…im Klartext: Auf alles, mit dem das Immunsystem ein Mal überfordert war.

    Der Punkt, dass es immer um die selbe Uhrzeit anfängt, sollte einen nicht täuschen. Es kann sein, dass sich der Auslöser im Abendessen befindet und dass es eben eine halbe Stunde danach los geht. Es kann sein, dass der Übeltäter schon am Morgen zuschlägt und die Reaktion erst am Abend kommt oder es kann sein, dass sich über den Tag verteilt mehrere Einflüsse (oder auch mehrmals der gleiche Einfluss) addieren, so dass es dann am Abend rund geht.

    Letzteres wäre ein schlechtes Zeichen. Der Körper ist eine Hochleistungsmaschine und kann viel unterdrücken/maskieren. Man stelle sich den Körper mal als Fass vor und die Belastungen, die auf ihn einwirken, als Inhalt. Ein Symptom zeigt sich erst, wenn das Fass überläuft, also die Belastungen (der Inhalt) mehr sind, als der Körper (das Fass) aufnehmen kann.

    Der Schlaf stellt die Regenerationsphase dar, in der der Körper Belastungen abbaut – und auch das im Zuge von allergischen Reaktionen ausgeschüttete Histamin abbaut, das maßgeblich für die Symptome verantwortlich ist. Deshalb ist das Symptom am nächsten Morgen wieder weg. Über den Tag sammeln sich die Belastungen aber erneut an und am Abend läuft das Fass wieder über – d.h. Schnupfen usw.

    Wenn dem so ist, heißt es aber, dass das Fass schon permanent bis knapp unter den Rand gefüllt sein muss. Ein eindeutiges Zeichen dafür, die Ernährung umzustellen, Stress und Genussgifte zu meiden und allgemein Belastungen abzubauen.Was genau das Fass jetzt zum überlaufen bringt, ist also gar nicht so wichtig…dieser bestimmte Auslöser gehört mit zu all den kleinen Übeln, die den Körper überfordern und vermieden werden müssen =).

  52. Danke, Martin! Da hab ich ja Stoff zum Nachdenken… :-) Eigentlich führe ich ja ein stress-armes Leben, wobei ich es allerdings nicht geschafft habe, vom Rauchen nachhaltig loszukommen (der Schnupfen war aber auch in Nichtraucherphasen da). Und die eine Kanne Milchkaffe, neuerdings mit Sojamilch… hm….

  53. Pünktlich jeden Abend… Eine Qual. Tränen, geschwollene Nase, kaum noch Luft. Egal ob draußen drinnen, im Urlaub oder zu Hause.
    Wenn jemand den Stein der Weisen Antiallergiker findet möge er sich bei mir melden. *g

  54. Update:
    Am 9. November 2011 habe ich hier mein Problem geschildert und war völlig verzweifelt. Einige Tage später habe ich die einzige Birke, die im Umkreis von ca. 100 Meter um mein Haus steht fällen lassen, weil sie unzustürzen drohte. Diese Birke stand auf dem Nachbargrundstück auf der Grundstücksgrenze ca. 20 Meter vom meinem Haus entfernt.
    Am nächsten Tag waren alle meine Beschwerden verschwunden und sind seitdem nicht mehr wiedergekommen.
    Ich habe seitdem keine Packung Taschentücher mehr gebraucht. ( Vorher ab 1 Packung pro Tag ) Wenn mir das jemand so vorhergesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Von der Birke abgesehen hat sich nichts geändert. Ich habe die Birkenpollen und Blätter regelrecht kiloweise aus den Lichtschächten und allen möglichen Spalten entfernt. Diese Bäume machen einen derartigen Dreck über die Jahre, man ist fassungslos.
    Vor einiger Zeit schrieb ein Arzt einen Leserbrief im „Spiegel“. Zitat;
    Wenn man nur alle Birken aus den Wohngebieten verbannen würde, hätten wir nur halb soviele Allergien in Deutschland“
    Ich kann das nur bestätigen. Auch wichtig, scheinbar kann die Reaktion auf Birke Stunden nach dem Kontakt erfolgen und es hat nicht nur mit den Blütezeit zu tun, sondern die Reaktion erfolgt auch im Winter, so war es wohl bei mir.
    Ich habe keine andere Erklärung, aber ich habe regelrecht meinen Lebensmut zurückbekommen. Insbesondere kann ich nachts wieder durch die Nase Atmen, was ewig nicht ging, das immer ein Nasenloch zu war. Auch das ist vorbei, ebenso meine unerträgliche Schnarcherei.

  55. @Dennis: Herzlichen Glückwunsch! Und danke, dass du das hier postest! Du bist der erste, der von einer richtigen Genesung berichtet. Jetzt können alle Betroffenen mal die Birken-These checken!

    Bei mir war es das vermutlich nicht, es sein denn, die Birken wirken wochenlang nach, wenn man nach Asien reist, wo keine Birken stehen.

  56. Könnte es allenfalls etwas mit Ozon zu tun haben ?
    Ich habe das Problem seit ca. 20 Jahren, damals ging ich zweimal die Woche ins Hallenbad, das Wasser dort wurde mit Ozon behandelt. Schaut mal im Wikipedia, dort steht, dass Ozon bei Menschen und Tieren eine Reizung der Atemwege auslösen kann.
    Im Augenblick hört man zwar nicht mehr viel vom Ozonloch in der Atmosphäre, aber ist das Phänomen nicht eher neueren Datums ? (So die letzten 20-25 Jahre rum ?).

    Es beginnt bei mir auch plötzlich mitten in der Nacht wenn ich schlafe. Wenn ich ab der kitzelnden Nase aufwache und mich mal wieder ärgere, wird’s einfach noch schlimmer. Wenn ich’s akzeptiere und mich nicht mehr ärgere, lassen die Symptome nach und ich schlafe wieder ein.
    Auch die Umgebung hat keinen Einfluss. Ob ich Skifahre (trockene kalte Luft), oder im Dschungel in Mexico bin (feuchte heisse Luft) hat keinen Einfluss.

    Eine Kollegin hat die Diagnose gestellt, ich könne Regen voraussagen. Das heisst, wenn ich mit Niesen anfange, ändert das Wetter ;-) Meist von Sonne zu Regen !

    Ein Arzt hat bei mir zwar ’nervöser Schnupfen‘ diagnostiziert und mehr Sport empfohlen. Das half nicht wirklich.

    Auch veröden der Nasenschleimhaut half nichts (Wikipedia weiss mehr.)
    Allergien hab ich auch keine. Von der Schulmedizin her bekam ich einfach eine Flasche Cortisonspray. Die half tatsächlich, aber das will ich nicht auf Dauer anwenden.

    Der Kinesiologe hat auch schon verschiedene Sachen bei mir gerade gebogen (Gefühle, Emotionen, Ängste etc…), leider ohne Erfolg.

    Was mir noch etwas hilft, ist, wenn ich Fisherman’s Friend futtere, die blauen, starken ;-) (Bin aber nicht von Fisherman’s Friend angestellt).

  57. Danke Andreas! Ein sehr ausführlicher Bericht mit einer neuen These! Und gut finde ich auch, wenn jemand sagt, was NICHT geholfen hat – bei Symptomgleichheit weiß man dann, was man sich sparen kann.

    Schon ein höchst seltsames Phänomen. Bei mir ist es so im Laufe des Juli wieder verschwunden. Aber nicht für immer, wie ich weiß…

  58. Interessante Diskussion,

    ich hab das auch von Zeit zu Zeit, immer abends und morgens Fließschnupfen und / oder ein komisches Jucken / Kitzeln in der Nase und im Gaumen. Das hab ich aber zu jeder Jahreszeit, auch im Herbst und Winter. Ich wurde auf Allergie getestet und es kam raus, dass ich Hausstaub- und Pollenallergie habe.

    Pollenallergie im Winter schließ ich wohl aus und gegen Hausstaub hilft auch nichts. Ich musste sogar mal mit einer Schlafapnoemaske schlafen, die durch den Filter keine Milben durchlässt und trotzdem hatte ich das Phänomen. Zusätzlich schwillt oft noch mein Gesicht an und die Schleimhäute. Auch Hausstaub-Bettwäsche hat nichts geholfen.

    Ich denke mittlerweile es ist eine Migräne. Lest mal das hier: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/kopfschmerz/news/fehldiagnose_aid_89129.html

    Liebe Grüße

  59. Danke Martin – und mein Mitgefühl! Ist schon ein Elend, wie wenig die Medizin da weiß und tut! Danke auch für die neue Hypothese!

  60. ja das stimmt. manchmal kommt der schnupfen auch erst nachdem ich ein bier trinke. dachte schon es liegt daran, aber dann ware es ja immer. vielleicht hat es auch was mit der entspannung zu tun

    lg

  61. hallo

    Hatte grad einen Gedankenblitz… hab nur grad keine Zeit mehr zum googeln. sorry

    Vielleicht hat es was mit Ozon zu tun? Oder Feinstaub?

    Mein Mann und ich haben das auch. Ich hab es meistens nachts und rolle mir dann „Taschentuchtampons“ und steck mir die in die Nase. Nach einer Weile ziehe ich sie wieder raus, ziehe einmal richtig die Nase hoch und alles ist wieder gut. Wenn ich aber groß anfange meine Nase zu schnauben dann wird es nur noch schlimmer.

  62. Ist echt spannend das Ganze ! Und ich dachte, ich sei der Einzige auf dieser Erde, der das Problem hat. Aber wenn ich all die Komentare lese … und der erste Eintrag stammt von April 2008. Dass sich da noch kein Forscher oder Pharmakonzern dahintergeklemmt hat, erstaunt mich.

    Die Schlussfolgerung von Martin, dass es nach einem Bier auftritt, ist sehr interessant.
    Dies versuchte ich auch schon herauszufinden. Meine Frau meinte, bei mir beginnt es nach einem Glas Rotwein. Das wäre wohl zu schön und zu einfach gewesen, wenn das tatsächlich der Auslöser wäre, denn meine Nase kitzelt und juckt zu jeder Tages- und Nachtzeit, egal was ich davor gegesen oder getrunken habe.
    Ich denke, Inhaltsstoffe im Essen oder im Trinken als Auslöser kann ich bei mir ganz ausschliessen.

    Mir ist aufgefallen, dass es oft auftritt, wenn ich von einer Ruhephase in eine aktive Phase wechsle. Konkret heisst das, dass ich z.B. im Zug, wenn ich etwas eingedöst bin und dann wieder erwache, dass es gleich nach dem Erwachen beginnt. Denn vor dem Eindösen hatte ich es garantiert nicht. Ich beobachte das fast jeden Tag, da ich täglich eine Stunde im Zug zur Arbeit fahre.
    Ich hab das auch sozusagen jeden Morgen, gleich nach dem Aufstehen.

  63. @Andreas:

    „Dass sich da noch kein Forscher oder Pharmakonzern dahintergeklemmt hat, erstaunt mich.“

    soll ich mal Big Pharma anschreiben? Hätte nicht gedacht, dass es mal soweit kommt, aber offenbar helfen Ärzte definitiv nicht weiter – das kann man wohl mittels der Erfahrungen seit 2008 sagen!

  64. Big Pharma kenne ich leider nicht, aber wenn es eventuell weiterhelfen würde, wieso nicht ?
    Ich war hier in der Schweiz bereits bei
    – zwei verschiedenen Hals- Nasen- und Ohrenspezialisten
    – bei einem Allgemeinmediziner
    – bei einem Kinesiologen
    – bei einer Akupunktur-Therapeutin
    – Des Weiteren hat mir eine Apothekerin eine Kräutertinktur zusammengemixt,
    welche ich auf Watte tröpfeln muss und mir in die Nase stecken muss.
    Ich habe also schon das ganze Spektrum an verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten durch, leider ohne Erfolg.
    Mir gehen langsam die Ideen aus und wenn jemand noch einen Tip hat, wäre ich sehr dankbar ;-)
    Ich habe auch schon zwei Biotta Entschlackungskuren hinter mir. Da isst man eine Woche nichts, ausser Gemüse- sowie Fruchtsäfte trinken. Kein Kaffee, kein Schwarztee, keine Schockolade, kein Fett …
    Vermutlicherweise müsste man die Ernährung ganz umstellen, um einen Erfolg zu erkennen ?

  65. @Andreas: meinen „Erfolg“ hast du noch nicht umgesetzt – 6 Wochen nach Kambodscha – GANZ ANDERE UMGEBUNG, anderes Essen, andere Atmosphäre, andere Tier- und Pflanzenwelt. Nach 3 Wochen hat der Schnupfen aufgehört und es war für ca. 2 Jahre Ruhe, abgesehen von einer kurzen „Anwandlung“ ein paar Wochen nach der Rückkehr, die aber nicht blieb.

    Nur EINE WOCHE Umstellung ist vermutlich nicht genug. Selber lebe ich seit Sommer 2010 weitgehend vegetarisch, über lange Phasen auch nahezu vegan. Was aber den Schnupfen nicht abgehalten hat.

    Dieses Jahr hatte ich es nur im Frühjahr, was den Schluss nahe legt, dass es JETZT evtl. irgend eine normale Pollenallergie war. Mal schauen, ob sich das im nächsten Frühjahr wiederholt. Dann wüsste ich: jetzt bin ich den mysteriösen nicht-allergischen Schnupfen los und eine ganz normale Heuschnupfen-Betroffene…

    „Big Pharma“ ist ein kurzer Begriff für „große, rein kommerziell interessierte Pharmakonzerne“. :-) Und bevor ich mit denen was anfange, würde ich auf andere Art versuchen, „Forschung von unten“ zu treiben!

  66. Hallo Claudia,

    ein Jahr nach meinem letzten Post .. es ist Oktober .. seit dem 07.10. isser wieder präsent .. der seltsame Schnupfen.

    Im letzten Jahr hat der Schnupfen genau bis mitte Dezember angehalten, danach war er wieder weg.

    Nun ist er also wieder da, und das in gewohnter Intensität. Gestern Abend habe ich innerhalb einer Stunde 2 Tabletten gegen Heuschnupfen genommen, danach wurde das Niesen und Augenjucken, und jucken im Rachen besser.

    Damit mich die Keule nicht abends so erschlägt, versuche ich es jetzt mal eine zeitlang mit morgens + abends einer Tablette.

    Bin gespannt, wie lange das Theater in diesem Jahr zu besuch ist.

  67. Hi Betty, danke für deine Rückmeldung und den Bericht. (Den „ersten Post“ finde ich gar nicht -?) Bei dir helfen immerhin die Heuschnupfenmittel – es könnte also vielleicht sein, dass du gegen einen „Spätblüher“ oder sonst was „Herbstliches“ allergisch bist?

    Antihistaminika haben bei mir nie einen Unterschied gemacht. Zum Glück ist seit Frühjahr Ruhe! Wünsche dir das Beste und dass es nicht lange dauert.

  68. Hi Claudia, mein letzter Post war von 13.12.2011.

    Merke auch gerade, die Tagesdröhnung Antihistaminika wirkt nicht .. vielleicht bilde ich es mir auch nur ein sie würden abends helfen … die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

    Was Dennis zwischendurch neues geschrieben hatte, mit der gefällten Birke leuchtet mir sehr ein. Gestern fuhr ich wie gewohnt mit dem Rad, und habe mir den ganzen Abwurf der Bäume in den Straßenbuchten angeschaut, auch von Birken lag da viel rum. Vielleicht hängt der Schnupfen ja mit dem ganzen Zeug zusammen, was gerade von den Bäumen abgeworfen wird. Nur weil das Blatt verwelkt ist, heisst das ja nicht, dass es bei der Masse keine Rekationen hervorrufen kann. Denn spätestens mitte Dezember hört der HokusPokus bei mir wieder auf, und dann waren die Bäume auch immer komplett nackt.

    Hoffe für dich Claudia, dass du auch in diesem Winter nicht von dem Schnupfen belästigt wirst.

  69. Hallo Zusammen!

    Vor etwa 2 Monaten habe ich eine Erkältung bekommen, die bis heute anhält. Jedenfalls dachte ich zunächst es wäre eine. Niesanfälle, tränende Augen, zugeschwollene Nase, dann wieder relativ symptomloe Zeiten. Tatsächlich kamen die „allergischen Anfälle“ oft zu einer bestimmten Uhrzeit und waren nach 1 bis 2 Stunden wieder verschwunden. Ich dachte erst mein Immunsystem wäre einfach zu schwach, weil ich zu dem Zeitpunkt ziemlich erschöpft war.
    Als ich den Schnupfen mit Nasenduschen, Sprays, literweise Tee und unzähligen Inhalationen nicht in den Griff bekam, bin ich verzweifelt zum HNO-Arzt gegangen. Der gab mir ein Kortisospray und tippte auf eine Allergie. Ich wollte das erst nicht glauben, bin dann aber nach einigen Tagen doch wieder hin um einen Allergie-Test zu machen. Alles negativ. Das Kortison-Spray hatte übrigens keine Wirkung, es hat es eher noch schlechter gemacht.
    Mein nächster Verdacht war, dass sich in der Wohnung vielleicht irgendwelche Gifte befinden. Vielleicht die frische Versiegelung vom Parkett, der neue Laminat-Boden, die Wandfarbe… schließlich waren wir erst kürzlich umgezogen. Weil ich auch große Sorge um meine kleine Tochter hatte, habe ich Proben genommen und einen Termin bei einem sehr renomierten Allergologen und Kinesiologen in Hamburg gemacht. Ich hatte Glück, dass ich durch einen guten Bekannten so schnell einen Termin bekam.

    Ich kam also ins Behandlungszimmer mit meinem Beutel voller „Gift-Proben“. Der Arzt ließ sich meine Symptome kurz erläutern und sagte dann: „Eine Allergie ist nicht ihr Problem, kommen Sie mal mit“. Nach wenigen Minuten hatte er seinen Verdacht bestätigt. Ich habe eine chronische Brucellose-Infektion. Bei akutem Verlauf kann der Körper die Infektion in kurzer Zeit überwinden, man hält es für eine normale Infektionskrankheit, im chronischen Fall aber kann sich der Erreger unter anderem in den Atemwegen manifestieren und z.B. Husten oder Schnupfen verursachen. Man kann sich z.B. durch den Verzehr von Rohmilch-Produkten infizieren (Bergkäse…) oder wie in meinem Fall durch direkten Kontakt zu erkrankten Rindern (Tierärztin).

    Ich war über die Diagnose ziemlich erstaunt und bin mir sicher, dass 99% der praktizierenden Ärzte die Erkrankung nicht erkannt hätten. Sie ist einfach zu behandeln und ich erhoffe mir jetzt meinen „allergischen Schnupfen“ bald los zu sein (werde dann in 2-3 Wochen das Ergebnis mitteilen:-).

    Es ist natürlich recht unwahrscheinlich, dass ihr jetzt alle Brucellose habt;-), die Ursachen für so eine Erkrankung kann so immens vielfältig sein. Ich kann nur empfehlen einen wirklich guten Arzt aufzusuchen und zwar nicht einen, der mit einem Allergie-Test und Kortison-Spray mit seinem Latein am Ende ist. Dafür lohnt es sich vielleicht auch etwas mehr zu investieren.

    Euch allen alles Gute und vor allem viel Gesundheit!

  70. Liebe Sahra,

    das klingt ja super interessant und hoffnungsvoll! Glückwunsch zu diesem tollen Arzt und zur schnellen Genesung!

    Dein Posting hat mich dazu motiviert, an alle zu schreiben, die hier eine Mailadresse hinterlassen haben – vielleicht hilft das ja auch anderen.

    1000 Dank, dass du dich gemeldet hast!!!

  71. Hi,

    Meint ihr nicht dass das vielleicht doch mit entspannung zu tun hat. Was macht ihr denn immer um diese bestimmten uhrzeiten?

    Lg

  72. Was mich angeht, weiß ich sehr sicher, dass es NICHTS mit Entspannung zu tun hat. Es kam bei mir punktgenau zur Uhrzeit – mal war ich entspannt, mal nicht. Mal hab ich mich entspannt, um die Theorie zu testen – nix! (und ich hab Praxis im Entspannen, das ist für mich kein Problem – siehe meinen Artikel zu Entspannung: Vom Jenseits des Umzu“).

    Aber danke für den Beitrag, das Phänomen ist vielfältig und hat bei unterschiedlichen Individuen vermutlich auch unterschiedliche Gründe und Wurzeln!

  73. Hallo zusammen.
    Eine recht interessante sammlung an Symptomen hier.
    Leider habe ich nicht alle durchgelesen, und beschreibe einfach meine.
    Zuvor: Alter 35, recht sportlich, 56 kg bei 166cm.

    Mir ist vor Jahren aufgefallen, dass ich auf Katzen allergisch bin. Heute halte ich eine Katze(Flocke).
    Die beschwerden sind bei mir leicht mit Antihistaminika (Loratadin, Citiricin Tablettenform) zu bändigen.

    Vor zwei Jahren jedoch, hatte ich einen Wassereinbruch in der Wand. Dadurch gedeihte still ein Schimmelpilz, den ich
    Trotz einnahme von Loratadin extrem bemerkt hab.(Damals wusste ich es noch nicht was es war, aber wie er sich bemerkbar machte, könnt ihr euch schon denken ;-D )
    Das Leiden begann: Nase Augen . . ..
    Ich habe ebenfalls mit einer Intensiven recherche begonnen.
    Diese dehnte ich aus von Allergieauslösern bis zu einer Ernährungsänderung. Viele viele Schritte habe ich auch bei anderen hier gelesen, die ich nur befürworten kann.
    Das merkwürdige bei mir war, dass ich es geschafft habe ca ein halbes Jahr damit klarzukommen, ohne den Schimmel gefunden zu haben.(jedoch einnahme von Loratadin)
    Die Symptomatik war bei mir ähnlich: Morgens und abends Schnupfen

    Ich fasse die Vrehaltens und Lebensänderungen nur in Stichpunkten zusammen.(vermutung)-> folge
    -(hausstaub) Neues bett und bettwäsche besorgt, abstauben
    -(pollen) 2mal tägl nase gespült,vorm schlafen kopf waschen!
    danach ging ich zu anderen allergieaslösern über:
    -(weichspüler) einen milden ohne allergieausllöser besorgt
    -(Gasheizung auf arbeit) durch elektro ersätzt
    -(ernährung) wo ich es mir leisten konnte bio, fleich käse von der frischtheke im Papier verpackt.
    Ich begann Nachrungsergänzung zu essen. 1tab Multivit.
    und Fischölkapseln. Die waren aber zu äklich, weswegen
    ich angefangen habe 2 mal wöchentlich Fisch zu essen, um mehr omega3 fettsäuren aufzunehmen. Dies hatte extrem positive auswirkungen auf mein wohlbefinden. Gegen zuvor esse ich heut gern Fisch :). Rescherschiert selbst ärklärung dauert zu lang. ich erwähne nur: omega3 ist ein wichtiges Bauteil zur bildung körpereigener entzündungshämmer und anderer… . Ich bin noch viel weiter gegangen, was aber irgendwann einfach zu teuer wurde.

    Dann beim putzen auf den Schimmel hinter meinem Schrank gestoßen. Seit dem wieder nur Katzenallergie. Jedoch reagiere ich nun allgemein empfindlicher auf kälte und feuchtigkeit, und habe nur gelegentlich abends Schnupfen.

    Fazit im meinem Fall: Schimmel ist extrem schwer auszumachen und sehr aggresiv zu unserer Immunabwehr.
    Nur unter, für ihn, optimalen bedinungen zeigt er sich, ansonsten ist er eher unsichtbar und immer da. Nur einem halben Jahr hat er mich stärker Sensibilisiert.
    Ich lüfte nun auch mal zwischendurch, wenn der Hygrometer an die 70% kommt.

    Nun möchte ich eine persönliche Meinung zu vielen hier geschriebenen Dingen loswerden.
    Manchmal hatte ich den Eindruck, dass das allergen(auslöser)
    durch die Nahrung aufgenommen wird. Klar bin kein Arzt – Reine Vrmutung. Damit Nidergelegte Daten, wie hier, zu Forschungszwecken eingesetzt werden können muss mann viel mehr von sich Preis geben als einige wollen.

    Lieben Gruß
    Wer noch Rechtschreibfehler findet, darf sie in ein Taschentuch entsorgen ;P.

  74. @Radek: danke für deine umfangreiche Meldung zur Sache! Klar, es gibt gewiss verschiedene Ursachen für all das, was die Leute hier berichten – ich unterscheide vor allem „äußere Auslöser“ versus „innere Auslöser“. Wer die äußeren findet (inkl. Nahrung), kann gesunden – die inneren sind ein Rätsel.
    Und hauptsächlich bei jenen anzunehmen, die punktgenau zu bestimmten Uhrzeiten (und mit immer gleicher Zeitdauer) an den Symptomen leiden.

    Forschen kann man ja mit anonymisierten Angaben – falls sich da mal jemand findet, der sich dahinter klemmen will, kann ja jeder entscheiden, ob er/sie mitmacht.

  75. Danke @Claudia für Deine Mail.
    die Sache mit den Kartoffeln haben wir so gelöst: Wir kaufen lose Kartoffeln, die Verdunstung hat im Supermarkt schon stattgefunden (So nehme ich an und es funktioniert auch)

    Nachdem ich mir noch einmal vorherige Einträge angesehen habe, bin ich doch froh, daß es mich nicht so hart trifft. Ich habe Allergien im Frühjahr, schon sehr zeitig, bestimmte Bäume oder Sträucher konnte ich nicht ausmachen.

    Ich verreise jedes Jahr im März, gleiche Gebiete, von Nord nach Süd. Aber in einem Jahr begann die Reise in Louisiana hoch bis Kentucky, ich erlebte mehrere Frühlinge, der vorletzte in jenem Jahr in Georgia, wobei ich dann schon ohne Medikamente nicht mehr auskam. Bei Rückkehr in der Heimat stand ich dann mit Sandalen im Schnee und den letzten Frühling ds. J. erlebte ich dann auch noch voll.

    Ich weiß nicht, ob man Medikamente nennen darf (wegen der Werbung) Es ist nicht mehr rezeptpflichtig, aber es macht müde. Ich gehe sehr sparsam deshalb damit um.

  76. @Helen: na glückwunsch, dass du es als „nicht so schlimm“ erlebst!
    Was müde macht, ist vermutlich ein Antihistaminikum, wie man es gegen „Heuschnupfen“ bekommt? Kannst es ruhig nennen, es nützt nach allem, was hier schon gesagt wurde, nur denen mit den „normalen Allergien“ – aber auch die schauen ja hier rein und oft kann man das ganz schlecht trennen!

  77. Das Medikament heißt Tavegyl, ich hatte es vor Jahren mal vom Arzt verschrieben bekommen. In der Zwischenzeit ist es frei verkäuflich, Ich beginne mit einer halben Tablette am Tag, wenn die Wirkung nachläßt und die Augen immer noch tränen usw. lege ich nach. Sie wirken sehr schnell und ich warte wirklich sehr lange bis ich eine einnehme.

  78. Diese Website hat mich sehr angesprochen. Ich würde gerne Kontakt zu Claudia Klinger aufnehmen. Ich bin 48 Jahre alt und seit ca. 15 Jahren habe ich ähnliche Symptome wie in den Beiträgen beschrieben. Hautärzte Allergologen haben Tests gemacht, „sie haben keine Allergie“. War zwischenzeitlich auch bei einer sehr guten „Homöopathischen“ Ärtztin sie hat mir geholfen hielt ca. 3 Jahre an, schreibe gerne noch mehr weiß aber momentan nicht wie diese Informationen weiter geleitet werden. Schreibt mir bitte undich werde antworten.

    Liebe Grüße Elke

  79. Bitte antwortet mir dann ergänze ich Wichtiges

  80. Ich leide weiter und die Ärzte sind keine wirkliche Hilfe??

  81. Hallo Elke, sei gegrüßt!

    ganz oben auf der Seite ist eine graue Querzeile, unter anderem mit dem Link zu „Kontakt“ – nicht gesehen? Dort findest du meine E-Mail-Adresse. Es ist jedoch nicht so, dass ich privat mit all den Betroffenen über unsere Leiden korrespondiere – dafür gibt es ja dieses Seite für Info und Austausch. Sie steht frei im Web und jeder kann sie lesen!

    Wer hier eine stimmige Mail-Adresse hinterlässt, bekommt auch mal eine Rundmail von mir an alle (die so gehalten ist, dass niemand die ANDEREN Adressen lesen kann), wenn es einen sehr interessanten neuen Beitrag mit neuer Diagnose/gar Heilung gibt. Das war bisher nur einmal der Fall.

    Da du hier nur einfach „Elke“ bist, kannst du doch ruhig schreiben, wie deine Symptome sind und was bisher geholfen/nicht geholfen hat. Es nützt ja nicht, wenn nur ich es weiß – das hier soll ja allen helfen, das eigene Leiden und die Therapien mit anderen zu vergleichen – und so vielleicht etwas Neues zu finden und ausprobieren zu können!

  82. Hallo liebe Schnupfengemeinde,
    auch ich gehöre mit „dazu“ ;-))

    Allerdings läßt sich mein „Rhino“ nicht auf eine konkrete Zeit begrenzen, sondern er kommt und geht wie es ihm passt, gestern z.B. den ganzen Tag lang mit Niesattacken um die 10 Mal und einem Papiertaschentuchverbauch von ca. 10 pro Stunde…
    Aber nun habe ich Euer Forum gefunden, habe gestern alles aufmerksam gelesen und mit meinen Gegebenheiten bzw. Symptomen abgeglichen, habe viel gelernt und so z.B. die letzte Nacht (als notorische Seiten-Schläferin!) ausschließlich auf dem Rücken liegend verbracht – und GUT und vor allem DURCH-geschlafen!!!

    Meine Lebensgewohnheiten will und kann ich nicht groß ändern. Ich lebe in einem sehr trockenen und staubigen Land, dessen (herrlich blühende) Pflanzenwelt mich zwischen März und Juni ohnehin reichlich plagt.
    Zudem habe ich auch noch aus Mitleid einen Straßenkater seit März in mein Zuhause mit aufgenommen. Der hat meinem „Rhino“ wahrscheinlich noch das fehlende Quentschen verpasst (siehe „Fass“ und Überlaufen weiter oben…)
    Also habe ich die Wahl zwischen „Rhino“ oder „vieles, was mit lieb ist, abwählen“ …
    Nun muss jeder mit sich selbst ausmachen, wie weit er mit dem einen leben kann, ohne seine Lebensqualität durch strikte Verbote des anderen arg zu reduzieren!

    Aber ich hab‘ noch ein paar Tipps:
    Bekanntermaßen wird ZINK zur Immunstärkung eingesetzt. Einige Nasentropfen enthalten sogar Zink, sieh‘ an! Ich setze schon viele Jahre bei beginnendem Schnupfen auf ZINK-OROTAT und warum nicht auch bei „Rhino“ ??
    Im Moment ergänze ich meine Chemie-Therapie mit Gelomyrtol, denn was fließt sollte wohl auch ‚raus ;-((
    Zum Austrocknen der Schleimhäute nehme ich 2-3x täglich 5 Minuten die altbewährte ROTLICHT-Lampe zuhilfe.
    Zum Einschlafen gibt’s ein ganz kleines Tröpfchen Vitamin-A-haltiges Nasenöl in die Nase (heilt entzündete Nasenschleimhaut und auch den vom Niesen geplagten Rachen) und auch die Nase selbst („Rotzrinne“) wird mit einer duftneutralen (!) Creme gepflegt.
    Des weiteren habe ich festgestellt, dass wildes Schnauben „Rhino“ eher reizt. Also besser vorsichtig und nur mit fusselarmen Papiertüchern oder – noch besser: dem klassischen Stofftaschentuch.

    Wenn ich dem einen oder anderen von Euch mit meinen Tipps helfen konnte, würde es mich freuen!!!
    Hasta luego – Macht’s gut und geht nie ohne Tüchlein aus dem Haus!

  83. @Karin: hab Dank für deinen langen Beitrag! Hast du denn schon mal einen TEST gemacht, ob es tatsächlich helfen würde, wenn du „alles abwählst“, was du bisher als mögliche Auslöser vermutest? Also z.B. mal ein zweiwöchiger Urlaub in einer ganz anderen, weniger „belasteten“ Umgebung? Küstenregion zu Zeiten, wo nichts blüht, hohe Berge – oder Island, das soll topp für Allergiker sein.
    Dann WÜSSTEST du wenigstens besser Bescheid… denn wenn der Schnupfen andauert, dann war es all das nicht.

    Kern der hier versammelten Betroffenen sind ja jene, deren Schnupfen eben NICHT durch äußere Auslöser wie Pollen, Katezn, Milben etc. kommt. Das ist schon noch ein besonderes Rätsel…

  84. Liebe Claudia,
    danke dass du mir geantwortet hast,meinen Beitrag dürfen gerne alle Betroffenen lesen. Also mir geht es ja nicht jeden Tag schlecht somit geht frau an die Arbeit und keiner merkt was. Nun gestern war es wieder total extrem habe bestimmt zwei Packungen Taschentücher verbraucht. Heute MORGEN nach dem Frühstück genauso. Hab gleich nach dem Aufstehen eine Tablette Lora-ADGC genommen die helfen, aber ich möchte davon wieder weg,da ich seit ca. 1 Jahr fast 10 kg zugenommen habe steht auch in der Packungsbeilage „Appetitanregend“ bei mir hat das voll angeschlagen.
    Hab jetzt ein CT machen lassen von meinen Stirnhöhlen, berichte mehr wenn der Arzt Diagnose gestellt hat

  85. […] finden sich auf Dauer meist Mitbetroffene, mit denen der Austausch lohnt (wie etwa auf meiner Seite “allergischer Schnupfen”, der mich zum Glück nur noch sehr selten […]

  86. hallo, ich lese grade mit Erstaunen, dass es auch noch andere Menschen gibt, die seltsame Schnupfenanfälle haben… Ich bin auch einer. Ich hab sowas häufig ganz frühmorgens oder beim Frühstück selber, und dann ist es nach einigen Minuten bis ein zwei Stunden wieder weg. Ich hab mich allergietesten lassen – nichts. Histaminspiegel ist auch ok. Ich tippe bei mir – und auch bei Dir, Claudia, auf irgendwelche Darmbakterien, die etwas produzieren, was dann eine allergische Reaktion hervorruft. Deine Kambodscha-Reise würde das unterstützen. Wir sind Gewohnheitstiere (auch beim Essen) – vielleicht hilft, wenn man einfach ALLE Essgewohnheiten ändert und das System sozusagen neu „bootet“ …? Ich Probier zur Zeit, den Kaffee wegzulassen, das scheint das Ganze zu bessern. Rotwein und Schokolade sind auch Verdächtige, die das Ganze verschlimmern bei mir. Nicht immer.
    Alles sehr spannend…
    Jedenfalls Alles Gute bei den weiteren Experimenten!

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  88. Hallo alle miteinander, was ich da so lese erleichter mich auf der einen Seite da ich nicht allein unter einem seltsamen Schnupfen leide, auf der anderen Seite bedrückt mich allerdings das Gefühl der Hoffnungslosigkeit wegen der berichteten negativen Heilungschancen. Ich bin jetzt 38 Jahre und habe ein immer schlimmer werdendes Problem. Schon vor ca. 20 Jahren hatte ich ab und zu mal Tage an denen ich einen Schnupfen mit heftigsten Nießattacken und einer ständig laufenden Nase hatte. Allerdings dauerte dieser Fließschnupfen nur 1 Tag und am nächsten Tag war dann alles vorbei.Da das aber sehr selten auftrat (ca. 2 – 4 mal pro Jahr) dachte ich mir nicht viel dabei. vor ein paar Jahren jedoch hatte ich das Phänomen öfter, teilweise sogar wöchentlich. ICh bin dann zum HNO-Arzt der nichts feststellen konnte und habe auch schon 3 Allergietests gemacht, alle negativ. Seltsamerweise verschwanden dann die Symptome von selbst für 3 Jahre dann ging es wieder los. Normalerweise hatte ich das Problem immer im Herbst aber seit dem letzten Frühjahr (2012) habe ich diesen Schnupfen 1 – 3 mal pro Monat das ganze Jahr. Ich bin dann den ganzen Tag ausser Gefecht und kann weder arbeiten noch sonstwas tun wegen der laufenden Nase und der Nießattacken. Ich habe mittlerweile richtige Angst vor dem nächsten Anfall wie ich ihn gerade eben habe. Ich hoffe doch mal eine Lösung zu finden und wünsche auch euch alles Gute.

  89. @Wolfgang: das ist ja heftig bei dir, mein Mitgefühl! Hast du gar keine Anhaltspunkte? Was bringt ein Ortswechsel? Hast du alle Vermutungen aus diesem Thread schon geprüft??

    Ich wünsch dir gute Besserung!! Und wenn du neue Ideen/Erkenntnisse gewinnst, bitte melde dich wieder und teile sie!

  90. Hallo alle zusammen.
    es tut gut, dass ich nicht allein bin in meiner Not, die schon über 20 Jahre dauert.zu allen Jahreszeiten, in jedem (vielen Ländern besser)Land. Kribbeln in der Nase, niessen, anschwellen der Nasenschleimhaut. Niessen, niessen. Nach dem Verbauch einer Familienpackung Taschentüchern, sitze ich dann da, mit roten Augen, einem Kopf wie ein Haus, arbeitsunfähig und könnte nur noch heulen. Die Symptome kommen und gehen, wann und wie sie wollen.Morgens ist es Glückssache, ob der „Anfall“ kurzfristig ist.Oft hört er nach 4kleinen Taschnetüchern auf,oft nicht ! Ich habe ALLES versucht, sogar eine OP an der Nasenscheidewand. Nichts hat genutzt. Ich bin verzweifelt. Beim Älterwerden gesellen sich auch diverse andere Beschwerden dazu,Rückenschmerzen und diverse andere, die durch das aprupte niessen unerträglich werden. Mein nächster Schritt(kleine Hoffnung) ist die Akkupunktur. mal sehen.
    Grüße an all hier

  91. Liebe Helga, na dich hat’s aber doll erwischt! Mein Mitgefühl!

    In manchen Länder ist es besser? Bei mir hat es in Kambodscha über 3 Wochen gebraucht, bis es weg war. Vielleicht waren deine Aufenthalte nicht lang genug?

    Was heißt „alles probiert“? Dass eine OP nicht hilft, erscheint mir logisch, denn das ist ja keine mechanische Verstopfung. Warst du auch mal beim Heilpraktiker?

  92. Ich nehme seit 3 Jahren täglich eine Allergietablette. Bei mir kommt der Schnupfen in regelmäßigen Abständen von 24 Stunden. Ich war bereits bei 2 Allergologen. Klar, ich bin gegen viele Pollen und auch Lebensmittel allergisch. Doch bisher war ich immer nach Pfingsten durch. Ich habe keine Teppichböden – nichts. Kein Arzt konnte mir bisher wirklich helfen. Keine Ahnung – vielleicht was Psychisches?

  93. @Sandra: noch ist ja nicht Pfingsten… warum glaubst du jetzt, dass es nichts „normal Allergisches“ ist?

  94. Hallo Ihr Lieben,

    komme gerade von meinen HNO…Pricktest null, Provokationstest leicht reagiert auf Milbe II…aber auch nicht so ein richtiger Befund mit Niesen usw…mir schwillt nachts immer die Nase zu…so um 3 – 4 Uhr ist sie so dicht, dass ich nur noch mit Nasenspray was werde…soll aber ja auch nicht richtig gut sein :(…das Nasenspray vom HNO macht die Nase erst richtig zu…dann geht gar nix mehr…ständig muss ich mich räuspern..nervig auf der Arbeit…nasales Sprechen am Tele ist auch nicht gerade erotisch..lach…..die Kunden fragen mich immer, ob ich Schnupfen habe….ich denke auch, ich habe die Nase voll..ich weiss auch wovon..von meinem Arbeitskolleginnen, jedenfalls von zwei davon mindestens…angefangen hat es mit ein paar heftigen Niesern…jetzt ist seit September die Nase mal mehr mal weniger dicht…Hausstaubmilbenkotallergie sagte die HNO-Ärztin, drückte mir ein Rezept für Bettwäsche und ein Medikament, ähnlich Ceterizin, in die Hand und meinte: Wir sehen uns dann in 2 Monaten wieder, ob es besser geworden ist…naja…ich werde euch berichten, ob oder ob nicht…in ein paar Wochen fliege ich nach Bulgarien…da habe ich dann bei den alten Matratzen wohl Geburtstag bei der Hausstaubmilbe..achja vom Ceterizin bekomme ich Herzrasen..kann ich nicht nehmen..lg

  95. Update
    Am 1.August 2012 hab ich geschrieben, das meine Symtome komplett vorbei sind. Das war richtig bis zu diesem Frühjahr. Es fing erstmal so nebenbei an, dass ich nicht mehr weiß, wann mein allergischer Schnupfen zurückkam. Aber jedenfalls hab ich noch in Erinnerung, das ich es in den Osterferien genoss, wie frei eine menschliche Nase auf 2000 Metern Höhe sein kann. Zurück in Dortmund nach den Osterferien wurde es dann ganz unerträglich. In meiner Not hab ich dann doch einen Pricktest machen lassen. Ergebnis, die üblichen Verdächtigen besonders Birke, Haselnuss. Ich erzählte dann dem Arzt, das ich schon den Verdacht habe, der Körper sucht sich regelrecht einen Stoff, auf den er allergisch reagieren kann. Der Arzt sagte, ja das ist sogar richtig. Bei mir war es früher die Birke im Garten, nachdem ich die entfernt hatte war ein Jahr lang absolut beschwerdefrei. Aber ich hab im Garten noch eine Haselnuss, und die ist offensichtlich der neue Übeltäter. Ich bekam Tabletten und Nasenspray, meine Symtome waren noch am selben Tag vorbei als wär nie was gewesen. Testweise hab ich mir dann drei Wochen später eine Packung Studentenfutter eingeworfen und siehe da, die Nase war am nächsten morgen zu . Nach zwei Tagen wars vorbei, Medikamente hab ich schon nach einer Woche wieder abgesetzt, die hatten also keinen Einfluss. Vor ein paar Tagen dann mal Nussschokolade gegessen, wieder Nase zu.
    Moral von der Geschichte, auch wer einen negativen Allergietest hat, kann im nächsten Jahr gegen neue Dinge allergisch sein. Ich habe Haselnüsse sehr oft gegessen und wußte nicht, das ich darauf reagiere weil ich mich auf einen Jahre alten Allergietest verlassen habe. Der Körper, der allergisch reagiert sucht scheinbar nach allergieauslösenden Substanzen. Beim einen mehr, beim anderen weniger.
    P.S. die Antihystamine wirken super, aber die Nebenwirkungen waren echt übel, ich hab gedacht ich schlafe nur noch, so kaputt war ich den ganzen Tag.

  96. @Claudia: Ich merke einfach, wenn ich gestresst bin, dann wirken nichtmal mehr die Allergietabletten. Zurzeit nehme ich brav jeden Abend eine – es geht mir gut. Es sei denn, ich bin psychisch angegriffen, dann niese ich ohne Punkt und Komma :-)

  97. Hallo Claudi und auch alle anderen…

    auch ich bin zufällig hier gelandet!
    Ich habe nicht alle Kommentare gelesen aber ich beschreibe meinen Fall mal so.

    Ich bin 27 Jahre und habs 25 1/2 Jahre irgendwie geschafft nix zu haben. Seitdem habe ich morgendliche Niesanfälle die so ca. eine halbe Stunde anhalten, ABER ohne die roten augen oder sonst irgendwelche Allergiehinweise. Zu Ärzten geh ich prinzipiell nicht und schon garnicht um mir Spritzen sinnlos geben zu lassen.

    Nun ist es so, dass nach einem Umzug Schimmel in der neuen Wohnung ist und ich tippe auf diesen als Ursache aber die Symptome treten auch auf wenn ich bei meiner Freundin nächtige(was ich zumeist tue). Dort ist zumindest kein Schimmel sichtbar aber in einem alten Haus kann der ja überall sein.

    Kennt jemand Homöopathische Mittel aus dem Stegreif? Ohne Dr. Google zu fragen, wollt ich euch halt mal um Hilfe bitten :)

    Vielen Dank zunächst und Claudia an dich die Frage, wie gehts dir jetzt nach 3 Jahren???(wie gesagt ich hab nicht alles gelesen!!!)

  98. Heute Morgen bin ich aufgewacht und mein erster Gedanke war, dass ich heute irgendwas bzgl. meines Schnupfens tun werde. Komischerweise habe ich zuvor noch nie nach diesem Thema gegoogelt, vielleicht ärgere ich mich darüber noch. Ich bin jedenfalls schon mal recht erleichtert, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Bei mir sieht es wie folgt aus: ich bin 22 Jahre alt bzw. jung und leide seid meiner Geburt an Astma und sowieso an jeglichen Allergien (von Lebensmitteln, über Tiere, bis hinzu normaler Pollenallergie). Bei so vielen Allergien könnte man ja sagen, wären die Symptome normal, wahrscheinlich habe ich mich bis jetzt auch damit abgefunden aber ich werde langsam verrückt. Ich muss meine Nase so oft putzen, dass meine Nasenwände komplett offen und vernarbt sind. Ohne das das Taschentuch blutig ist, kenne ich naseputzen gar nicht mehr, von den Schmerzen mal ganz abgesehen. Da wir ja von Anfang an von meinen Allergien wussten, hat Mama mich relativ früh (mit 14) zur Desensibilisierung geschickt. Achso, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es mir bis vor 2-3 Jahren total super ging, ich konnte mit den Allergien super leben. Gut der ein oder andere Tag, an dem ich 2-3 mal niesen musste und/oder an dem die Augen gebrannt haben blieben nicht aus aber das waren halt normale Allergiesymptome. Deshalb habe ich eben auch geschrieben, dass man wahrscheinlich denken würde, dass dieser Schnupfen bei so vielen Allergien normale wäre aber nee, früher hatte ich diese Allergien ja auch schon und es ging besser. Diese Sensibilisierung war für Mama ne gute Gelegenheit mal 2 Stunden ohne mich einkaufen zugehen aber das war es dann auch schon. Für mich hat es keinen positiven Effekt gebracht – schlimmer ist es aber auch nicht geworden. Bis wie gesagt vor 2-3 Jahren und zur Zeit geht´s echt gar nicht. Am meisten läuft mir morgens und Abends die Nase aber ich wache auch super oft Nachts auf und dann gehts estmal los, letzte Nacht 11 x geniest, Nase geputzt wie verrückt. Mein Freund muss gerade echt was aushalten. Mittlerweile nervt es ihn glaube ich ähnlich doll wie mich selber. Verständlicherweise. Ich kann mir auch nicht erklären, woran das liegt, es hat sich bei mir nichts verändert, Stress hab ich auch nicht und besonders toll ernährt habe ich mich auch noch nie – daran kann es also auch nicht plötzlich liegen. Beim HNO war ich auch vor 3-4 Monaten. Der hat mir ein Nasenspray aufgeschrieben und meine Nebenhöhlen geröngt. Nasenspray bringt gar nichts und irgendwas besonderes ist ihm beim röntgen auch nicht aufgefallen. Es ist echt deprimierend. Ich hoffe mit dieser Seite irgendwie weiter zu kommen. Irgendeine Heilungsmethode muss es doch geben?! Achso und ich bin auch nochmal der lebende Beweis, das Alterschwäche wohl ein Grund für vieles ist aber für Schnupfen bestimmt nicht.

  99. Hallo Leidensgenossinnen und Genossen!

    Anscheinend bin ich doch nicht alleine mit diesem verflixten Kurzschnupfen.
    Einerseits beruhigend andererseits anscheinend auch nicht da offensichtlich keiner eine Lösung oder gar Ursache parat hat.
    Bei mir fing es ca. vor 3 Jahren an mit gelegentlichen abendlichen Niesanfällen (warum auch immer kein Umzug oder Renovierung gemacht)) und jetzt habe ich den so ca. alle 2-3 Tage ganzjährig zu 95% abends nur mal ausnahmsweise geht es tagsüber los und morgens eigentlich nie es sei denn als Rest vom Abend zuvor.
    Beim Arzt war ich noch nicht und bei den Erfahrungen kann ich mir das wohl auch sparen :(
    Nasendusche, besonders gründliche Reinigung vom Wohnumfeld usw. wirken bei mir nicht bzw. ändern nichts. Auffallend ist das ich an Putztagen abends fast immer diesen Schnupfen habe also Hausstaub wohl im Verdacht habe aber warum erwischt es mich nicht so oft in der Nacht bzw. am Morgen?
    Einen Zusammenhang warum ich an manchen Abenden plötzlich anfange zu niesen und mir dann das Wasser aus der Nase läuft finde ich ansonsten leider nicht.
    Es ist meistens so gegen 19 Uhr und hält einige Stunden an wird schwächer und dann gehe ich später ins Bett wenn nur noch die Nase zu ist und nicht mehr stark läuft und im Schlaf dann meist aufhört nur manchmal niese ich dann im Bett wieder los aber das ist seltener.
    Morgens erwache ich mit noch etwas geschwollener Nase die sich dann im laufe des Vormittags wieder normalisiert als wäre nix gewesen!
    Habe übrigens einen großen Garten mit Haseln- und Birken in der Nachbarschaft, Hunde und Hühner.
    Als Kind hatte ich Jahrelang einen seltsamen Husten der nach einem Aufenthalt in den Bergen endlich weg blieb und Allergietest damals war negativ.

    Tabletten vertrage ich allgemein recht schlecht und von z.B. Diclofenac hat es mich regelrecht mal aus den Latschen gehauen, Antibiotikum verursachte Nierenschmerzen vom feinsten und so versuche ich möglichst ohne Tabletten auszukommen weshalb ich meistens den Arzt gar nicht aufsuche gibt eh nur Pillen die ich nicht vertrage und dann nicht nehmen kann.
    Ich hoffe hier findet bald jemand eine Lösung woran es liegt und wie man ihn abstellen kann!

    LG Claudia

  100. Hallo liebe Mitbetroffene: habt Dank für Eure neuere Beiträge. Was für Leidensgeschichten! Immer wieder finde ich es erstaunlich, dass die „herrschende Medizin“ so wenig ausrichten kann – oft aber auch die „alternative“ nicht.

    @Sonja: hast du mal versucht, für einige Zeit die Umgebung zu wechseln? Vier Wochen ans Meer oder so… bei mir hat ja die Reise nach Kambodscha nach ein paar Wochen Besserung bis hin zum Verschwinden des Schnupfens gebracht.

    @Sonja H.: deine Symptome ähneln jenen, die mich lange am Wickel hatten recht genau. Hausstaub-Allergiker leiden hauütsächlich morgens, hab ich mal gelesen – wenn es bei dir nach dem Putzen auftritt, könnte es aber auch ein Putmittel sein?

    @alle: kennt jemand ein FORUM, in das man evtl. dieses Thema verlagern könnte? Mir scheint, ein Blogartikel ist nicht besonders gut geeignet, um darunter Betroffene zu versammeln, weil es kaum Wiederkommenende gibt, bzw. ein kontinuierlicher Austausch schlecht möglich ist.

  101. Vielleicht eine Gruppe in Facebook gründen um dort weiter Erfahrungsaustausch zu betreiben?

    Das wäre zumindest eine kostenfreie Möglichkeit mit geringem Arbeitsaufwand und dort schauen eventuell mehr Betroffene rein in die Gruppe und erzählen ihren Weg oder sogar wie sie ihn los geworden sind.

    Ansonsten ein Forum selbst aufmachen gibt ja auch kostenfreie aber dann mit dem Risiko das irgendwann mal alles weg ist. Ist ja schon mehrfach den Leuten passiert.

    Ein selbstbezahltes Forum dürfte an Kosten zu teuer werden bin selbst an einem Hundeforum beteiligt deshalb kenne ich die anfallenden Kosten und die Forensoftware müsste ja auch noch angeschafft werden.
    Vom laufenden Arbeitsaufwand mit Administration+Moderation, Sicherungen, Updates installieren usw. ganz abgesehen!
    Das müssten dann mehrere Personen gleichberechtigt übernehmen damit eine dauerhafte Zukunft gesichert ist.

  102. Hallo Zusammen!!
    Ich kenne Eure Probleme. Bin jetzt 38 und habe seit ich 20 bin diese unerklärlichen Schnupfenattacken. Mal mehr mal weniger. Mittlerweile alles durchprobiert. Allergietests (Hausstaub), Medikamente zuletzt Zyrtec (helfen zwar aber sind echte Energiekiller!!)…aber Achtung, ich konnte fast nicht mehr ohne sein. Am Besten ist es den Anfall „durchzustehen“ und den Körper seine Arbeit machen zu lassen.
    Mit Medikamenten wird die Reinigung nur hinausgezögert.
    Meine Vermutungen sind:
    1) HISTAMININTOLERANZ!! bei mir eindeutig vorhanden
    2) HPU (Stoffwechselstörung) – hier in Europa so gut wie unbekannt. Lässt sich aber googeln.
    Hab jetzt den Test gemacht, warte noch aufs Ergebnis.
    3) KREUZALLERGIEN

    Ich wünsche Euch von Herzenallen ALLES GUTE für die Suche.
    …nicht den Kopf in den Sand stecken…mir gehts auch oft echt beschi…!!

    Freue mich auf Eure Kommentare.
    Liebe Grüße
    Sabine P.

  103. Nachtrag:
    ich hab selber schon so viel daran gearbeitet, ich könnt schon ein Buch schreiben:
    Mit dem Thema Histaminintoleranz solltet Ihr Euch gut auseinandersetzen. Es ist einfach ausgedrückt eine SToffwechselstörung. Körpereigenes Histamin – und das durch Nahrungsmittel zugeführte Histamin kann vom Körper schlecht selbst abgebaut werden.
    Deshalb ist es wie bei einem Fass, das irgendwann übergeht.
    Die Reaktion ist das, was wie allergischer Schnupfen aussieht.
    Histamin ist ein Stoff der vereinfacht gesagt durch REIFE entsteht; also Rotwein, alter Käse, Hefe (BROT!), Sekt, Tomatensauce, Hefebiere, alles was lange im Kühlschrank rumliegt, JAUCHE!!
    Die klassische Pizza mit Tomatensauce und Käse und Rotwein, und vielleicht noch Prosciutto oder Sardellen…kannst vergessen.
    Ihr müsst bei der Ernährung nicht nur auf die stark histaminhaltigen Lebensmittel aufpassen, sondern besonderes Augenmerk auf Lebensmittel legen, die AUSLÖSER sein können (obwohl sie wenig Eigenhistamin enthalten). z.B. Erdbeeren oder Ananas etc.
    …es ist immer ein Lotteriespiel.
    Es gibt Tage an denen ist man körperlich gut drauf und es kann einen nichts anhaben. An anderen Tagen ist es eben umgekehrt.
    Alles Gute
    Sabine

  104. Nach langer Zeit der Ruhe (über ein Jahr…) hat mich der Schnupfen wieder! Natürlich außehalb der üblichen Allergie-Zeiten – nach wie vor sehe ich diesen Schnupfen als nicht durch externe Allergene verursacht an. Das macht einen deutlichen Unterschied zu allen Erscheinungsformen, die man auf Allergene zurück führen kann. Anti-Histamin-Tabletten bewirken da nichts.

    Tja, ich kann nur hoffen, dass es wie bisher nach einiger Zeit wieder verschwindet!

    Eine Facebook-Seite zu Krankheiten finde ich nicht gut! Dort herrscht Klarnamenszwang und FB behält sich vor, sämtliche Daten der User zu Werbezwecken zu verwenden.
    Nein danke – ich möchte nicht Menschen dazu verleiten, sich für alle Welt als Schnupfen-Betroffene zu outen.

  105. Hallo an alle LeidensgenossInnen,
    ich hatte 5 Jahre die Symptome einer chronischen Urtikaria. Tgl, Antihistamine, manchmal die Doppeldosis. hinzu kam seit ca. 2,3 Jahren eine sporadischer Fliesschnupfen jeweils für 3. Tage. Antihistaminika halfen dann nicht mehr. 3 Dermatologen,Uniklinik Münster, etc., nirgendwo gab es Abhilfe. Zudem bin ich Migränikerin.
    Im letzten Winter kam alles zusammen, da spielte mein Immunsystem völlig verrückt.
    Vor einem Monat habe ich eine Fastenkur gemacht und war völlig symptomfrei in dieser Zeit. parallel habe ich bei einem Labor (private) Testungen machen lassen. Ergebnisse von 20 Lebensmitteltestungen ergaben, dass ich auf 10 allergisch bin, z.t. hochallergisch. Glutenunverträglichkeit, Weizen, Kuhmilch, Eier sind die Hauptallergene. Vermutlich gibt es noch mehr, aber das muß ich noch weiter testen lassen. Außerdem ist die Darmflora alkalisch, da stimmen die Werte nicht. Ich behandle mich jetzt mit Pro Symbioflor, danach Symbioflor. Das dauert.
    Und es gibt keine !! Histaminintoleranz.

    Autoimmunerkrankungen sind ja multifaktoriell. Das macht es so sehr schwierig…. Ich las jetzt, dass viele Menschen eine Glutenunverträglichkeit haben. Nicht mehr gleichzusetzen mit der Zöliakie. Da hat wohl viel mit dem Industrieweizen zu tun.
    Und es ist so mühsam, aus dem Teufelskreis der allergischen Reaktionen herauszukommen. Es ist ja eine richtige Leidensbiografie.
    Und die konventionellen Ärzte haben weder Hirn noch Ehrgeiz nach Lösungen zu suchen. Darum geht es nämlich im sog. Gesundheitssystem, denke ich.

    Ich habe gerade genug mit der Nahrungsumstellung zu tun. Und siehe da: seit 3 Wochen keine Urtikaria mehr. Ein nahezu unglaublicher !!! Erfolg.
    Aber: konstanter, nahezu wöchentlicher Fliessschnupfen für je 3 Tage.
    Ich befürchte eine Mischung aus: Hausstauballergie, Müdigkeit / Erschöpfung der ich nicht hinreichend nachgebe, weiteren Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Vorrangig im Winter bei HEIZUNGSLUFT beginnt das Elend und setzt sich auch noch fort. Wenn ich in einer FeWo mit Teppichboden bin und die Heizung läuft, geht garnix mehr. Da läuft die Nase ununterbrochen.

    Kleiner Hinweis:
    Wenn ich es schaffe 20 Min. zu meditieren, verschwinden die Symptome in dieser Zeit. Meditation ist ja erwiesenermaßen ein Gesundbrunnen und nur zu empfehlen. Auch Frischluftmangel ist ein Indikator.

    Da ich auf einem guten Wege mit der Urtikaria bin und daran glaube, dass Lösungen gibt, suche ich weiter.
    So bin ich auch auf dieser Seite gelandet….
    Drück euch allen die Daumen wieder beschwerdefrei zu werden :-)

  106. @Ellen: hab dank für deine Geschichte, die Anregungen und Tipps! Es ist schon ein Elend, wie wenig die klassische Medizin da ausrichten kann – man muss tatsächlich selber die eigene Krankheit erforschen!

    Das Meditation dich symtomfrei macht, finde ich spannend! Wie lange hält das dann an?

  107. Hallihallo, ich weiß dass sagt hier jeder.
    Aber, ich bin nicht allein :-D
    Seit ca. 5 Jahren hab ich das Problem dass ich aus heiterem himmel morgends mit laufender und juckender nase aufwache. Dazu kommen heftige niesanfälle die mit der zeit sehr schmerzhaft sind. Das ganze dauert einen tag. Dann ist plötzlich alles gut. Zurück bleibt nur die rote nase vom vielen putzen. Ich bin 20. Kortison spray half mir gut. Ist aber keine dauerlösung. Allergietests waren alle negativ. Genau wie bluttests. Eine muschelkaustik brachte auch nichts. Ich bin dann auch den ganzen tag ausser gefecht gesetzt. Ich weiß nicht mehr weiter.

  108. Hallo, bin wirklich erstaunt über all die Beiträge. Mir geht es leider nicht anders. Bin froh, dass die Schnupfattacken meistens am Wochenende kommen. Montags ist dann alles wieder gut. Ich wäre auch nicht in der Lage zu arbeiten. Man würde mich auch wahrscheinlich im Büro gar nicht haben wollen, weil alle in dem Glauben sind, ich würde sie anstecken.

  109. Hallo liebe Schnupfengeplagte,

    leider habe ich auch keine Patentlösung. Ich leide seit 15 Jahren unter diesem Fließschnupfen, der mich 1-2 mal pro Woche befällt. Auslöser sind Alkohol, Sport, Lösungsmittel, Stress – also innere und äußere Reize. Auch wenn ich alles vermeide ist irgendwann das „Histamin-Fass“ voll und der Schnupfen bricht aus. Das nennt sich wohl nasale Hyperaktivität. Ich hatte aufgrund von Erfahrungsberichten die Pille als Ursache im Verdacht aber der Schnupfen wurde nicht besser nachdem ich sie abgesetzt habe. Ich habe alles mögliche im Bereich der Naturheilverfahren probiert aber nichts hilft. Wenn ich mal etwas Ruhe brauche, nehme ich Antihistaminika, das hilft etwas.
    Hat jemand positiver Erfahrungen mit Naturheilverfahren gemacht? Ansonsten wünsche ich allen Gute Besserung. Es ist etwas beruhigend zu wissen, dass es viele Geplagte gibt. In meinem Umfeld stösst dieses Leiden nämlich oft auf unverständnis und den Leuten ist nicht klar, wie belastend das ist.

  110. @Inez: danke für deine Geschichte! Bei dir scheint es sich ja um klassische Allergien gegen vielerlei Stoffe zu handeln, die aber nur phasenweise auftreten. Bei mir konnte ich noch nie einen Auslöser finden – nervig! Z.B. hatte ich den Schnupfen in diesem Winter etwa 4 Wochen lang – immer Nachmittags fing es an… und plötzlich war die Phase vorbei, ohne dass sich an meinem Leben oder der Umgebung irgend etwas geändert hätte! Schon verrückt!

    Was die Menschen zu „Unverständnis“ bewegt, wenn es jemandem sichtlich schlecht geht, verstehe ich einfach nicht. Da kann doch niemand behaupten, man bilde sich das ein.

  111. Hallo alle Mitleidenden!
    Ich habe nun seit mehr als 30 Jahren einen mehr oder weniger heftigen Dauerschnupfen! Ich weiß nicht durch was dieser Schnupfen ausgelöst wird oder wurde! Auch nimmt er mit meinem nun zunehmenden Alter zu und seit mehreren Wochen ist es so schlimm, das ich ohne Nasenspray nicht mehr einschlafen kann, weil ich meine, keine Luft mehr zu bekommen! Es wäre schön, wenn ich endlich mal einen Menschen finden würde, der unter dem gleichen Problem litt, dem aber geholfen wurde, oder das mir irgendein Mensch helfen könnte, der diese Beschwerden kennt und Abhilfe weiß!

    Mit freundlichen Grüßen, Harry!

  112. @Harry: 30 Jahre? Das ist ja heftig! Und nie hat ein Arzt was gefunden? Nichts konnte Linderung verschaffen? Urlaub in anderer Umgebung – keine Änderung? Jahreszeiten, Ernährung – alles ohne Einfluss?

  113. Hallo Leidensgenossen,

    ich bin 19 Jahre alt und wie euch alle, plagt mich auch dieser sch*** Fliesschnupfen! (schon seit 2 Jahren)
    Es fing bei mir schleichend an und als erstes hatte ich einfach immer eine nicht ganz freie Nase. Dann wurde es schlimmer, dass ich mindestens wöchentlich heftigen Fliesschnupfen mit starken Niesatacken bekam, was Vormittags leicht anfing und dann Nachmittags/Abends immer heftiger wurde. Am nächsten Morgen war es meist weg, jedoch hatte ich auch schon Schnupfatacken die zwei bis drei Tage dauerten. Erst dachte ich es liegt dadran, dass ich mich nachts aufdecke und unterkühle, aber selbst das schlafen im Schlafsack half nichts. Schimmel war auch im Verdacht, doch als ich umgezogen bin waren die beschwerden noch genauso da.

    Eine Naturheilärtztin hat dann in einem Bluttest Unverträglichkeiten gegen unteranderem Gluten und Kuhmilch festgestellt.
    Da mir das zu ungenau war habe ich bei meinem Homöpathen in Freiburg einen sehr Umfangreichen IgG-Antikörpertest (Imupro 300) gemacht. Von den 268 getesteten Lebensmitteln haben 38 Reaktionen gezeigt und auch hier bestätigte sich Gluten und Kuhmilch die besonders herausstechen. (Einstufung 3 von 4)
    Danach zwang ich mich die Nahrungsmittel weg zu lassen. Erst nur Gluten und Kuhmilch (was schon schwer genug ist) später dann auch die 36 anderen. Und es hat wirklich geholfen und ich hatte in dem kommenden Monat keine einzige Niesatacke und konnte so in Ruhe mein Abi schreiben. Die Schnupfatacken sind zwar nicht zu 100% weg, habe sie jedoch nun nur maximal einmal im Monat statt 3 mal pro woche. Auch ist es nichtmehr ganz so heftig wie früher.

    Ich glaube auch schon zu wissen, was der auslöser war. Vor einigen Jahren wurde ich aufgrund einer Mandelentzündung im Krankenhaus mit Antibiotika behandelt und nachdem habe ich mich nicht um eine ordentliche Darmsanierung gekümmert. Zusätzlich habe ich mich als ich mit 17 zuhause ausgezogen bin danach fast nurnoch von Fast Food ernährt und kaum selber gekocht. Ein Test mit einer Stuhlprobe hat nun ergeben, dass der Bakterienhaushalt in meinem Darm wirklich im ungleichgewicht ist.
    Ich mache meine strenge Diät nun Seit einem halben jahr und bin vorallem noch krank wenn ich mal ausversehen doch Getreideprodukte oder Milch zu mir genommen hab.

    Nebenbei hat das ganze jedoch auch positive Effeckte, da ich nun gelernt habe selber zu kochen und in einem halben jahr 13 kilo abgenommen habe. :D

    Ich weis das der IgG-Test sehr umstritten ist, da warscheinlich viele der 38 Nahrungsmittel in wirklichkeit nicht schlimm sind und auch viele gesunde Gemüsesorten und Salat gemieden werden müsse. Trotzdem hat er meine Ernährung sehr positiv beeinflusst.

    Meine weiteren Schritte sind nun meine Darmflora wieder zu sanieren und langsam die 38 Lebensmittel genauer einzugrenzen.
    Der Homöopathische Arzt ist jedenfalls sehr zuversichtlich, mich vollständig zu heilen. (das hat er auch schon bei meiner Migräne geschafft)

    Ich hoffe das andere auch in ihrer Suche nach der Quelle des Übels vorann kommen.

    Niemals Aufgeben!

  114. Hallo an alle „Rotzis“
    Endlich mal fühlt man sich verstanden wenn man sich Zeit nimmt alle Beiträge hier zu lesen. Ich hoffe auch das ich „erlesen“ werde, da das ganze ja schon ein wenig älter hier ist.
    Da würde mich ja noch viel mehr interessieren was aus eurem Nasenleiden geworden ist .. über all die Zeit.

    Kurz zu meinem Terrororgan …
    Seit gut über 2 Jahren spielt hier alle verrückt. Von Anfang an sehr schleichend .. da habe ich es (und mein soziales Umfeld) noch als `niedlich empfunden´das ich poe a poe immer mal kleine Niesanfälle hatte und das ganze plausibel auf eine verschleppte Erkältung zu schliessen wäre ….

    äääh NICHT !

    Ich hab mich 2014 unters Messer legen lassen – Muscheln ; Nebenhöhlen und das andere fällt mir nicht ein / Stirnhöhlen hab ich witziger weise keine – , alle Allergietests wie : Pollen, Milben, Hausstaub, ausgewählte Lebensmittel aus dem täglichen Alltag, und alles erdenkliche was man sich nur vorstellen kann ….. testen lassen.

    Ich habe das ganze natürlich wie alle LeidensgenossenInnen hier das ganze Jahr über und es kommt und geht wann es will. Meine Nase ist der Teufel. Ausfluss komplett klar, kein bluten, vernarbte schmerzende Innennasenflügel.
    Das Highlight kam vor 8 Monaten. Meine Niesattacken waren dort schon soweit fortgeschritten das ich in die Knie und mich an der nächsten Wand oder Tür abstützen musste … und da hat man das mal in einer schnellen Niessekunde nicht mehr dorthin geschafft bin ich durch eine extrem dumme Schutzbewegung in eine dumme Position gekommen und hab mir doch gleich mal die Lunge irgendwie eingequetscht.. das ganze ging dann in die Notaufnahme usw.

    Ich bin echt fertig mit meinem Latein. Es ist inzwischen so schlimm , dass mein Rücken sich rächt und mir echte Schmerzen zufügt wegen dieser ganzen unfreiwilligen Verkrampfthaltung. Sobald ich mich beuge oder bücke laufe ich den ganzen Tag über wie eine 80 jähtige .. quasi wie bei einem Dauerhexenschuss (das ist kein Witz ! das habe ich alles erst seit diesem Schnupfen !) … ich bin allerdings erst 31. :)

    Ich würde mich allerdings nie wieder unters Messer legen was meine Nase bettrifft und ich würde jeder/m raten der das vorhat sich das ganze gut zu überlegen, denn es hat mich null komma null nach vorn gebracht … sogar ganz im Gegenteil.

    Meine Niesanfälle kann ich momentan echt nach der Uhr stellen. um 21:30 Uhr geht es los … hält ungefähr bis um 0 Uhr an .. ich nehme TÄGLICH Ceterexin und glaube nicht mehr an die Wirkung .. eher an Placebo. Ich weiss es einfach nicht. Natürlich auch nach dem aufstehen… das ganze zieht sich dann auch bis ca. 11 Uhr. Allerdings hab ich es auch in der Natur, in der Arbeit … auch an öffenrlichen Orten. Also auch die Umgebung hat sich verallgemeinert.

    Falls jemand irgend einen Top Spezialisten kennt, gehört hat usw. BIIITTTE .. ich fahr auch hunderte Kilometer, aber ich mag nicht mehr. :(

    Vielen Dank fürs Zuhören

    LG Patricia

  115. Liebe Patricia: danke für deine Geschichte und herzliches Beileid! Da hats dich ja auch richtig erwischt… und du bist bereit zu drastischen Versuchen! :-)

    Du schreibst:

    “ Allerdings hab ich es auch in der Natur, in der Arbeit … auch an öffenrlichen Orten. Also auch die Umgebung hat sich verallgemeinert.“

    Das ist kein wirklicher Wechsel, sondern deine übliche Umwelt! Bei mir hat es nach 3 Wochen Kambodscha aufgehört – und kam erst nach ca. einem Jahr mal für eine Phase wieder.
    (anderes Klima, andere Luft, geflieste Wohnumgebungen, anderes Essen, andere Klamotten, andere Vegetation, andere Mobilität, andere Eindrücke, Launen und Stimmungen…).

    Wäre ich so schlimm dran, würde ich mittlerweile eine Ayurveda-Kur in Indien in Betracht ziehen. Seit Jahren kenne ich da Heidi mit ihrem familiären Kurbetrieb in Kerala, weil ich deren Webseite betreue. Ich setze immer die Gästeberichte ein und lese, wie viele da Besserung ihrer Krankheiten und Beschwerden erleben. Leider war noch niemand mit so einem Schnupfenleiden dabei, aber ich glaube, allein schon die totale Veränderung (ähnl. Kambodscha) würde helfen. Und dazu noch die Chance, am Ayurveda zu gesunden….

    Tabletten hab ich nie genommen, auch nicht rumoperieren lassen. Als Kind hatte ich nämlich auch schon häufig Schnupfen (aber anders!) – und sie meinten, mir die „Polypen“ entfernen zu müssen. Es hat definitiv nichts geändert. Phasenweise war ich „Otriven-süchtig“. So richtig auf Dauer weg war das erst, als ich von zuhause auszog (=totale Veränderung). An Ops und Medis hab ich aus dieser Erfahrung heraus gar nicht erst geglaubt.

    Ich wünsch dir alles Gute und dass dir was begegnet, das hilft!

  116. Hey,ich hier vor einiger Zeit auch mein Leid geklagt. Ich bekomme regelmäßig Schnupfattacken, die ca. 24h anhalten, häufig wenn ich Stress habe, müde bin, Alkohol trinke. Oft aber ohne erkennbaren Auslöser.
    Danach bin ich total fertig.
    Meine Attacken haben sich deutlich verbessert, indem ich meine Nase intensiv pflege. Ich nehme morgens LipoNasal Nasenpflegespray und abends eine Salbe, angemischt in der Apo., mit ol. citri I gtt. dextropur 6g, adipis lanae 12g, oleum neutrale ad 30g. Nach ca. 3 Wo. haben sich die Intervalle der Attacken verlängert. Das ist das erste was mir nach jahrelanger Rumdoktorei geholfen hat. Ich denke, durch eine intensive Pflege wird die Nasenschleimhaut „widerstandsfahiger“.

    Liebe Grüße.

  117. Endlich bin ich auf diese Webseite gestoßen! Ich dachte schon, ich bin der Einzige auf der Welt, den seine Nase aufregt…Mein ganzes Leben dreht sich nur noch um die Nase.

    Ich bin 30 und vor 20 Jahren hatte ich von heute auf morgen Heuschnupfen (wir haben auf einer frisch gemähten Wiese gezeltet). Nach einer Sensibilisierung hatte ich die Symptome ganz gut im Griff und kam mit einer Kombi-Packung Augentropfen/Nasenspray über die Runden.

    2011 hatte ich dann eine Nasen-OP, wobei ein Polyp entfernt wurde, Nasenscheidewand gerichtet, das volle Programm eben. Danach startete ich eine Sensibilisierung mit Tabletteneinnahme. Die dauerte nun drei Jahre. Während dieser Zeit war alles gut. Doch in den regelmäßigen Pause-Zeiten und nun nach Beendigung der Einnahme spielt meine Nase verrückt.

    Ich bin ständig verschleimt, höre mich nasal an und bin fast am Verzweifeln. Ausprobiert habe ich schon das Verzichten auf Kaffee, Brot, Schokolade, Nüsse, Kernfrüchte usw. Außerdem treibe ich normal Sport, bin aber leicht aus der Puste, weil die Schleimhäute anschwellen. Bei der Arbeit (Büro) muss ich mich oft räuspern und habe irgendwie eine „gebrochene“ Stimme. Täglich zweimal Nasendusche mache ich schon seit Jahren. Ich drehe fast durch. Durch Zufall kam ich heute mit der Zamioculcas-Pflanze (IKEA) in Berührung und hatte den Eindruck, es geht in meiner Nase wieder los und Schleim bildet sich.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Tipps, wie ich wieder beschwerdefrei leben kann. Es nervt mittlerweile!!!

    Danke :-)

  118. @Tom sei gegrüßt! Ähnliche Erfahrungen haben wohl alle, die hier posten! :-) Schon alle Kommentare gelesen?

    Bei mir hat – wie weiter oben geschildert – mal ein 6-wöchiger Aufenthalt in Kambodscha geholfen. Nach 3 Wochen war schluss mit Schnupfen, für Jahre!

    Erwähnenswert vielleicht auch, dass ich als Kind und Teeny sehr oft unter „verstopfter Nase“ litt. Polypen raus hat nix genutzt, ich war Jahre lang Otriven-abhängig. Erst als ich AUSGEZOGEN bin, war es vorbei damit.

    Und kürzlich: nach Jahre langer Ruhe kam der Schnupfen wieder. Diesmal aber mit ersichtlichem Grund: jede Menge Staub in meiner Wohnung, da die Küche renoviert und dabei auch viel Holz und Regips gesägt wurde. Nach drei Wochen Bauarbeiten hab ich den Staub weitgehend weggeputzt – und nun ist auch der Schnupfen wieder weg, ein Glück!

  119. Hallo Mädels!
    Ist Euch aufgefallen, dass diese Geschichte offensichtlich fast nur Damen betrifft?
    Es ist komplex, aber bitte nehmt Euch die Zeit und lest:

    Ich habs geschafft, und meine Schnupfenanfälle sind weg!
    20 Jahre habe ich gekämpft…
    Jetzt weiß ich es:
    Ich habe eine HISTAMINOSE (auch bekannt als HISTAMININTOLERANZ)- schwer schulmedizinisch zu diagnostizieren.
    Davon gibt es eine akute und eine chronische Form.
    Bei mir ist es die chronische Form.
    Deshalb auch an nichts „festzumachen“.
    Histaminose äußert sich wie eine Allergie.

    URSACHE für diese Histaminose ist bei mir eine Stoffwechselstörung namens HPU.
    HPU hat unter anderem die HISTAMINOSE als Symptom!

    Surft Euch mal rein unter KEAC.
    Da gibt es auch einen kostenlosen und anonymen Fragebogen, den ihr online ausfüllen könnt, ob es einen Sinn macht diesen 24-Std. Urintest zu machen und auf HPU zu testen.

    Ich hab diesen Urintest gemacht
    (Kostete ca gesamt 90,–)
    und bin positiv getestet worden auf HPU.
    Ich nehme seither ein bestimmtes Mittel (hat ein Monat gedauert bis ich es gut vertragen habe). Aber seit 3 Monaten bin ich völlig beschwerdefei!!!!!!!!!

    Ich gebe Euch gerne weiter Auskunft, wenn Ihr wollt
    ALLES LIEBE!!!
    Sabine

  120. @Sabine: auch Männer posten hier. Ich hab den Test gemacht und bin megaweit von einem positiven Ergebnis entfernt. Kaum etwas davon trifft auf mich zu.

  121. Hi,

    wenn ich etwas extrem gut kann, dann ist das niesen, niesen und nochmal niesen
    Ich habe seit 2 Jahren täglich Niesattacken. Nachts sind die Schleimhäute meist angeschwollen und ich bekomme kaum Luft. Morgends nachdem aufstehen niese ich 5-30 Mal, passiert aber auch im Supermarkt, Auto oder bei outdoor Aktivitätetn. Die Symptome treten das ganze Jahr auf, ausser wenn ich im Urlaub bin.

    Cetrezin hat bei mir als einzigstes geholfen, was aber für mich keine dauerhafte Lösung ist, Nasensprays die meine Schleimheute abschwellen ebenso.

    Meine vermutung für den Auslöser ist Hausstaub oder ein Schimmelpilz, vielleicht aber auch beides zusammen. Pollenalergie könnte noch dazu kommen, hatte ich aber bis Dato noch nie.

    Der nächste schritt ist wohl oder übel zum HNO. Allergiker Bettwäsche wird noch getestet.

    Liebe Grüße Peta

  122. Guten Tag ,

    Also ich will dazu was sagen denn mir geht es auch so.

    Ich bin seit Mehreren Wochen bei dem Punkt immer wenn ich aufstehe habe ich geschwolende Augen habe Plötztlichen Schnupfen direkt nach dem Aufstehen egal wann muss immer Niesen so gute 1-2 Std. dann ist es Weg als wenn nie was gewesen wäre.

    Meine Augen jucken meine Nase ist geschwolen, ich muss immer Niesen das ist schon echt Nervig und habe keinen Rat mehr.

    Ich weiß das ich eine Heuschnupfen und Hausstaubmilben allergie habe aber wechsel jeden 2 Tag mein Komplettes Bettzeug und habe immer noch keinen Rat.

  123. Hallo Peta,

    seit 2008 bin ich auch von diesem Schnupfen betroffen – etwa 8 Wochen im Zeitraum Oktober bis Dezember.

    NUR in diesem Jahr hatte ich es erst zwei Abende und dann auf einer Skala von 1-10 lag ich bei 2, wenn ich all die Jahre immer bei 10 lag.

    Zweimal in den Jahren habe ich hier davon berichtet. Ich bin mittlerweile positiv auf Hausstaub getestet, und man vermutet es liegt am fallenden Laub der Blätter. Durch die Zersetzung und Feuchtigkeit bilden sich im Laub auch Schimmelsporen und auf diese – vermutet man – reagiere ich mit dem allergischen Schnupfen. Denn sobald die Blätter weg sind, ist auch meine Allergie weg.

    Heuer hatte ich den Schnupfen noch nicht … ich komme zur Zeit aber auch noch nicht zu Fuß vor die Türe, was sich Ende November ändern wird, und dann kann es auch bei mir noch spannend werden.

    Ich behandel die Allergie auch mit der Tablette und den Schnupfen mit Spray, nervig aber sonst bekomme ich nachts auch keine Luft.

    Melde mich in diesem Jahr noch einmal dazu.

    Viele Grüße
    Bettina

  124. Hallo zusammen

    Also ich finde es beruhigend zu wissen, dass man nicht alleine ist, habe das Problem seit einigen Jahren und komme nur langsam voran mit neuen Theorien woran es liegen könnte. Die Ärzte waren auch bei mir nicht so ne Hilfe, obwohl es schon nützlich war sich auch deren Meinung zu hören.
    Milben kommen bei mir nicht in frage, weil ich so weit im Norden wohne, dass es die gar nicht mehr gibt.
    Ich hatte nicht die Zeit alles zu lesen, das hier geht ja schon mehrere Jahre, kombiniere aber alles zusammen und vermute, dass es am stress liegt, ich bin daran seit vier Jahren ein Geschäft aufzubauen zwei kleine Kinder und leider etwas zu viel Konflikt mit meiner Frau. Das kann schon zusammenpassen mit dem Zeitraum wo ich auch das Nasenrinnen und Niesen habe. Ich vermute jetzt auch, dass eine Medizin schlaf sein kann, was offenbar bei dem einen oder anderen auch hilft.
    Ich fand den post über die Birke interessant, da doch die Symptome kurz nachdem ich nach Schweden gekommen bin angefangen haben und hier gibt es nur Birken und Föhren… ich hoffe also, dass die nichts damit zu tun haben.
    Ich werde mich einmal achten wie ich darauf reagiere wenn ich mehr schlafe, und vielleicht einfach mal versuche dem stress aus dem weg zu gehen. Ich sehe es als durchaus möglich, dass der Körper zwar etwas zu arbeiten hat mit verschiedenen äusserlichen dingen (z.B. Birken) das aber nur dann zum Problem eigentlich wird wenn man durch stress und Schlafmangel etwas geschwächt wird.

    Viel Glück euch allen bei der weiteren suche, ich vermute jeder muss seine eigene individuelle Lösung finden…

    / Sebastian

  125. @Sebastian: danke für deinen Bericht! Dass es in Schweden keine Hausstaubmilben geben soll, halte ich allerdings für ein Gerücht! Das sind Innenraumbewohner, mikroskopisch klein, die im Bett, in Textilien, im Staub, eigentlich überall leben – und in deiner Wohnung wird es ihnen sicher auch nicht zu kalt sein!
    Das mit dem Stress vermeiden ist sicher eine gute Idee!

  126. Moin Leute,

    die erste Seite die mich bezüglich meines Leidens anspricht!

    Zu mir:

    29 Jahre alt, männlich, treibe 3-4x die Woche Sport und ernähre mich soweit sehr ausgewogen und ich sage mal „bedacht“. Ich übe einen normalen Bürojob aus, habe keine Haustiere und bin super selten krank (das letzte mal Frühjahr 2013 lt. unserer „Personalsoftware“) :).
    Das nur bezüglich darauf das einige schrieben das es am fortgeschritten Alter, Ernährung, Haustiere oder zu wenig Bewegung liegt.

    Bei mir ging alles los mit einem fürchterlichen Gaumenjucken, vor allem Abends. (Das war vor ca. 6 Jahren) Natürlich habe ich auch an Pollen etc. gedacht aber es kommt auch im Winter – meist morgens und Abends aber hingegen vieler Berichte hier nicht zu einer festen Uhrzeit.

    Der IST-Zustand sieht wie folgt aus:

    Morgens nach dem Aufstehen vorallem wenn es dann kalt in der Wohnung ist: Nießen, Nießen und noch ca. 6-7x nießen… Dann ist die Nase dicht und der Gaumen juckt stark. Wenn ich dann das Haus verlasse kann es mich aufgrund der kalten Winterluft momentan nochmal erwischen. Über den Tag ist es meistens OK und tritt nur selten auf…

    Abends beginnt die Chose dann oft von vorn. Kann mich aber dann oft mit einem juckenden Gaumen in den Schlaf retten. Es ist selten das ich nießend aufwache – passiert aber gelegentlich.

    Im September war ich zwei Wochen in der Türkei = 14 Tage kein „Ausbruch“.
    Im Sommer war es soweit ich weiss immer etwas besser aber auch sonst nie ganz weg um die besseren Temperaturen in der Türkei als Grund zu streichen…

    Ich habe neben der Kälte den Hausstaub im Verdacht. Vor ein paar Tagen suchte ich unter meinem Sofa etwas, atmete Staub ein (Der sich dort doch recht gut gesammelt hatte) und die Symptone traten sofort auf. Das gleiche passierte mir auf der Arbeit als ich etwas unterm Schreibtisch am PC umsteckte… Direktes Nasenjucken/Nießen/Gaumenjucken.. ja manchmal jucken sogar die Ohren :)

    Einer Facebookseite wäre ich nicht abgeneigt. Niemand muss dort seinen echten Namen angeben (Habe ich auch nicht) und man kann dort eine „geheime Gruppe“ gründen – diese sehen ausstehende auch nicht.

    Sollte Hilfe bei der Einrichtung/Administration gewünscht sein schreib doch einfach an meine Mail-Adresse.

    Gruß

    Tombo

  127. @Tombo: sei gegrüßt! In deinem Fall würde ich auch auf Hausstaub tippen! Mal die ganze Wohnung extrem geputzt? Sauen, nass wischen, Bettzeug mit 90 Grad waschen, evtl. Allergiker-Bettwäsche anschaffen?

    Warum errichtest du die Seite auf FB nicht? Ich persönlich hab definitiv keine Zeit, auch noch dazu ein Forum zu betreuen! Dass sich hier viele unter diesem Artikel äußern, entstand „einfach so“…

    Auf FB wäre es insofern sperrig, dass alle, die sich nicht mit Klarnamen outen wollen, aber sehr wohl einen Klarnamen-Account haben, einen Zweitaccount nur für diese Gruppe bräuchten. Ziemlich umständlich!

  128. Hallo zusammen,

    das ist ja der Wahnsinn, dass es so viele Leute gibt, die das selbe Problem haben wie ich.

    Ich habe seit ca. 15 Jahren (bin 32) Probleme mit meiner Nase, erst war es nur, wenn ich woanders übernachten habe. Nach dem aufwachen, war es so, als würde ich einen Schnupfen bekommen. Ging nach circa 2 Stunden weg, manchmal mit Nasenbluten. Es hat mich jedoch nie gestört, weil daheim hatte ich es ja nicht. Vor 5 Jahren ist das ganze schlimmer geworden, also habe ich immer mein eigenes Kissen mit den Urlaub genommen, eigentlich ohne Erfolg. Vor zwei Jahren hatte ich dann im Frühjahr einen Anfall von scheinbarer Pollenallergie, die auch nach einigen Wochen wieder weg da. Anfang dieses Jahres kam es wieder, ich schnell zum Arzt zum Allergietest um gesagt zu bekommen, dass ich gegen keine Pollen allergisch bin, jediglich bei Pferdehaaren würde ich „etwas“ reagieren. Das glaube ich aber nicht, da ich ein Pferd besitze und im Stall nie Symptome habe. Seit dem April habe ich nun ununterbrochen!!! eine verstopfte Nase. Teilweise ist es über Tag besser, dann gibt es Tage (so wie heut) da kann ich nicht durch die Nase atmen. Ich war bei mehreren HNO Ärzten, der erste erklärte mir, dass man einfach meinen Schwellkörper in der Nase operieren kann (also da bin ich schreiend raus!), dann hatte ich wirklich einen Nasennebenhöhlenentzündung – Behandlung mit Antibiotika und es wat zwei Tage gut. Ich habe auch einen Lebensmittelunverträglichkeitstest bei einer Homöopathin machen lassen, mit nur minimalen Ergebnissen. Meine Nase reagiert einfach auf alles, warme trockene Heizungsluft, kälte auch im Urlaub wirds nicht besser. Mein Problem ist, dass ich echt teilweise nicht mehr durch die Nase atmen kann. Jetzt ist es auch noch so, dass ich im 5. Monat schwanger bin und jeder mir sagt: Ja sie sind ja schwanger, da sind ja die Schleimhäute eh mehr durchblutet… Aber das ich es davor auch schon hatte, interessiert niemand. Ich glaube auch nicht, dass es für mein Kind toll ist, dass ich 30-40 mal am Tag niese und zwar so, dass es im Bauch weh tut.

    Hat von euch noch jemand einen Tipp?? Achso: Allergien auf Milben negativ, der einzige Ort bei dem es etwas besser ist, ist im Stall! (Oder ich bin dort halt entspannter)

    LG eure verzweifelte Katharina

  129. Liebe Katharina,

    ganz „dasselbe“ Problem ist es nicht, wenn du mal alle Geschichten vergleichst! Viele haben mit ziemlicher Sicherheit „ganz normale Allergien“, wogegen andere so eine einfache Ursache nicht finden, auch über lange Zeit nicht.

    Leider scheinst auch du der zweiten Gruppe anzugehören. Hier mal eine Übersicht über diese Erscheinungsformen.

    Hast du es mal mit Nasenduschen (Salzwasser) versucht? (Auch das berühmte „Yogakännchen“ ist eine Variante davon) Es ist ein bisschen umständlich, bis man es schafft, das Wasser ins eine Nasenloch rein und aus dem anderen wieder raus laufen zu lassen – aber manchen hilft das. Dazu gehört auch Pflege der Nase mit einem neutralen Öl (z.B. Mandelöl aus der Apotheke), damit nichts austrocknet.

    Tut mir leid, dass ich auch keinen Supertipp aus dem Hut zaubern kann! Ich wünsch dir, dass es einfach so vorbei geht – auch das passiert ja gelegentlich, wenn sich etwas im Leben ändert.
    Sei herzlich gegrüßt – Claudia

  130. War wirklich hilfreich zu wissen, dass ich kein einsamer Hypochonder bin. Fand auch durch viel Nachdenken Abhilfe:
    Hatte Sinusitis, Grippe plus Hausstaub-Allergie durch Besuch in lange ungelüftet gebliebenen Räumen, die plötzlich aufgeheizt wurden. Sinusitis mit Antibiotika wegkuriert, Schnupfen klingt ab, aber vor allem, der Quälgeist, der einen Monat lang pünktlich um 2:00 morgens erschien und mich 2 Stunden niesend plagte verzieht sich. Ich schmierte ein paarmal Promethazin-Salbe mit dem Wattestäbchen ins Nasenloch, schnüffelte Lavendelöl und trank Ingwer-Fencheltee. Das alles half, während alles andere, das übliche, nichts bewirkte. Auch Euer Tipp, nicht zu schnäuzen, sondern tamponieren war hilfreich.
    Vielen Dank, dass Ihr Euch finden ließt ! Ein niesfreies hoffnungsvolles Neues Jahr wünscht Euch
    Sibylla

  131. Hallo „Leidensgenossen“,

    ja auch mir geht es genauso.
    Seit ich denken kann leide ich an sämtlichen Allergie,
    von 25 Stoffen bin ich auch 24 allergisch, auch Pollen, Hausstaub, Tierhaare usw. Lebensmittel ist mir nichts bekannt außer manche Nüsse.

    Der Fließschnupfen fing ca. vor einem Jahr an, wir wollten
    nach Thailand in den Urlaub, 2 Wochen vorher hatte ich es
    zum ersten mal, schrecklich…. ich war beim HNO, so wollte
    ich den Urlaub nämlich nichr verbringen!
    Ich beobachtete, das es bei mir meistens morgens nach dem Aufstehen anfängt (nicht ausschließlich, z.B. fing es gestern auch erst abends an) dann bleibt es genau 24 Stunden, was mich sehr verwundert, es läuft immer und ausschließlich aus dem linken Nasenloch, das rechte ist frei und ich kann super atmen, aber links *schrecklich* total dicht, schneuzen unmöglich aber es tropft unaufhörlich. Nach 24 Stunden ist meine komplette Nase dann total zu uns es geht nichts mehr. Der Schleim wird dann von durchsichtig ziemlich gelb. Und das wiederum bessert sich dann täglich ein kleines bisschen bis es dann wieder von vorne anfängt.
    Das komische ist, das ich den Fließschnupfen das erste mal bemerkt habe als ich aufgehört hatte zu rauchen, vor lauter Verzweiflung habe ich nach 4 Monaten wieder angefangen und es war weg… tja jetzt rauche ich wieder und seit 4 Wochen habe ich auch wieder regelmäßig den Fließschnupfen. Hoffnung geplatzt das es mit dem „Nichtrauchen“ zu tun hat, aber natürlich auch gut, dann höre ich nämlich endgültig auf.
    Es macht mich langsam fertig. Ich bin 27 Jahre alt, habe schon geschätzte 20 Jahre Probleme mit der Nase, vor 3 Jahren wurde meine Nasescheidewand begradigt, ohne Erfolg, bekomme nach wie vor keine Luft.

    Heute habe ich einen Termin beim Heilpraktiker – meine letzte Hoffnung! Ich bewundere euch das ihr das zum Teil so gelassen nehmt, mich schränkt dieser Mist schon gewaltig ein!

    Falls sich irgendeine Erkenntnis auftut, bin ich über jeden Hinweis froh

  132. Hallo Claudia und Leidensgenossen ist hier wirklich das richtige Wort:-(.

    Ich dachte tatsächlich ich währe die einzige Betroffene . Bin so froh , so viele betroffene hier gefunden zu haben.
    Ich leide seit ca. Einem Jahr unter den Nies Attacken und bin so ziemlich verzweifelt. Wie auch ihr , bin ich nur am hin und her experimentieren.
    Mal geht’s besser mal weniger .
    Werde Dank euch , eure Erfahrungen mitnehmen und weiter suchen.

    Meine Hoffnung liegt nun bei Harmal seed ( Harmal Samen ) .
    Habe ich bis jetzt nicht gefunden. Komischer Weise kennt mann sie auch im Reformhaus nicht. Habe sie mir jetzt aus der Türkei bestellt. Mann kocht drei Esslöffel Harmal Samen in zwei Glas Wasser und inhaliert es. Hab ich von einem Professor aus der Türkei der Chemiker , Biochemiker, Mikrobiologe, Hochschullehrer und Forscher ist. Derzeit setzt er seine Forschungen über den Einfluss von Pflanzen auf die Gesundheit des Menschen fort. Ich habe durch ihn ( im netzt ) viele Gewürze kennengelernt , die ich beim kochen benutze. Mein Magen fühlt sich besser an , Haut und Haar haben sich gebessert. Habe viel über die Vitamine B 12 und B 17 gelesen.
    Ganz kurz , habe gute Erfahrungen mit Gewürzen, Kräutern und bewusst eingesetzte Lebensmittel gemacht. Vielleicht hilft es dem ein oder anderem.
    Ich schreib euch den Namen von dem Professor , im Netz findet mann bestimmt auch auf Deutsch etwas .
    Bin auch gerne behilflich beim übersetzen . Bin selber Türkin.
    Ibrahim Hasan Saracoglu heist er. Im netz hat mann teils den zweit Namen Hasan weggelassen. Also nicht irritieren .
    Freue mich weiterhin hier zu lesen . Auf das wir eine Lösung und Gesundheit für alle haben.

    Wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende :-))

    Liebe Grüße aus dem Norden
    Julia

  133. Hallo zusammen,

    endlich Leidensgenossen :-)

    Ich leide seit meiner Kindheit unter mehr oder weniger unangnehmen Schnupfenanfällen. In den letzten drei Monaten ist es besonders schlimm geworden. Der Witz: so schlagartig wie es auftaucht verschwindet das Phänomen wieder. Ich habe experimentiert mit

    – Heuschnupfenmiteln: Cetirizin und Lorano,
    – Aspirin Complex, Aspirin akut,
    – Sinusitispräparaten, Sinupret forte und extract,
    – Nasenspülungen,
    – Übermäßige Hygiene (wegen Rhinovirusverdacht).

    Nichts hilft zuverlässig. Ich ernähre mich zu 50 bis 70 % von Obst und Gemüse, verzehre kaum noch verarbeitete Lebensmittel aus der Fabrik wie beispielsweise Backwaren, Fertiggerichte usw. Wurst, Fleisch, Käse und Milchprodukte habe ich aus ethischen Gründen stark eingeschränkt.
    Ich bin regelmäßig an der Frischluft, bin im Idealgewicht, treibe Sport und Yoga.

    Kurzum: viele Faktoren sind schon ausgeschlossen, aber die Ursache habe ich bis heute nicht ergründen können. Ich bin leicht allergisch auf Frühblüher und sonst nix. In diesem Jahr ist es besonders schlimm. Ich schnupfe seit Februar nun schon durch. Die Attacken dauern fast punktgenau zwei Stunden, beginnen mit Nießen und dann läuft stundenlang die Nase.
    Witzig ist, dass sich die Haut an meiner Nase mittlerweile kaum noch rötet.

    Was mir in diesem Jahr den Nerv raubt ist die gleichzeitige Entkräftung. Ich fühle mich nach so einer Attacke wie ein schlabbriger Waschlappen und würde am liebsten nur noch schlafen.

    Bleibt stark, es wird sich eine Lösung finden :-)
    Sylvia

  134. Hallo zusammen,

    ich habe alles gelesen und auch ich habe seit 6 Jahren ähnliche Probleme. Wollte gestern Abend (mit Nasentampons bestückt) mal alles aufschreiben, habe aber gemerkt es wird viel zu viel. Für die Vergleichbarkeit versuche ich es kurz zu fassen, denn hier sehe ich die einzige echte Chance dem Übeltäter auf den Grund zu gehen:

    in 12 Jahren Allergietests nie eine nachgewiesene Allergie
    Schnupfenperioden in den letzten 6 Jahren heftig und wiederkehrend -unabhängig von Jahreszeit, die längste Periode dauerte fast ein halbes Jahr  der HNO bezeichnete meine Nasenschleimhaut als hyperaktiv

    Kortisonnasenspray, Antibiotika, Nasenduschen, Erkältungsmittel und Allergiemedikamente jeglicher Art haben es nicht beseitigen können

    Da vor 12 Jahren mal mit verschleppter Nebenhöhlenentzündung zu kämpfen gehabt Verdacht dass es darauf zurückging inzwischen (durch MRT vom Kopf vor 3 Jahren) beseitigt.

    4 maliger Umzug innerhalb meiner Stadt, deutet an, dass es nicht „in den Wänden“ ist, also Schimmel oder Trockenheit etc.

    Seit 12 Jahren schwimme ich relativ regelmäßig (da auch erstmalig erfolgter Allergietest, weil Probleme mit Schleimhäuten/Ohren), seitdem immer wieder Schnupfen (am Anfang dachte ich weil ich mit den nassen Haaren eine Erkältung kriege) Ozontheorie?? Ggf. auch mechanische Reizung durch Chlor?? Oder doch einfach körperlicher Stress wegen Anstrengung?

    Ich hatte auch länger mit Darmproblemen zu kämpfen, vermutlich durch eine längere Antibiotikumbehandlung (Blasenentzündungen) und vertrage kein Sorbit mehr (Äpfel, Birnen etc.) sowie frische Hefe, was aber keine Allergie ist, nur die Theorie vom angegriffenen Darm und evtl. eingedrungen Darmbakterien mit aufgreift.

    Ansonsten habe ich lange Zeit mit Reflux zu kämpfen gehabt, was sicherlich auch die Rachenschleimhaut (die ja oben hinter den Mandeln eins wird mit der Nasenschleimhaut) gereizt hat.

    Als Kind war ich nie krank, als Teenager im Grunde auch nicht. (geb. 1982 in Dresden, Umzug 1991 nach Bonn)

    Den Zusammenhang zu Stressphasen im Leben und Krankheit kann ich bei mir deutlich erkennen. Wobei auch ich glaube, dass i.d.R. erst nach dem Stress bei Entspannung diese Schnupfenschübe kommen.

    Ich habe Blutgruppe 0 (neg.), die angeblich ein tendenziell überaktives Immunsystem hat…wer auch?

    Ich liebe Süßkram, ernähre mich aber ansonsten sehr gesund. (Zucker Darm??)

    Ich rauche nicht mehr seit 6 Jahren und war ganz enttäuscht, dass ich seitdem so oft krank bin- man würde ja vermuten gesünder zu werden  ob aber hier ein Zusammenhang besteht ist unklar – höchstens ggf. noch mehr schwimmen seitdem, da bessere Kondition

    Die Birkentheorie ist zwar gut (haben gerade eine Birkenhecke gepflanzt), aber die Nachbarn haben schon länger eine und wie gesagt: habe keine (Pollen)Allergie

    Meine Mutter hat auch mit trockenen Nasenschleimhäuten zu kämpfen (bei Alkohol etc merke ich es auch inzwischen am nächsten Tag wie es austrocknet) und sie hatte auch immer etwas Darmprobleme-Zusammenhang?
    Ein chinesischer Heiler hat ihr gesagt, dass ihre Haut- und Schleimhautprobleme auf einen kaputten Darm zurückgehen und er hat ihr gut helfen können…evtl. auch ein Ansatz den ich für mich nochmal prüfe…

    Im Moment stehen für mich zusammenfassend folgende Ansätze noch als interessant da:

    Darmbakterien testen (ggf. von der Tierärztin genannte Brucellose – die unausgeheilt chronisch werden kann)

    Chinesische Medizin (einfach weil es bei meiner Mutter geholfen hat und weil sie wegen den Haut- und Schleimhautproblemen hin ist und der Arzt ihr auf den Kopf zugesagt hat es kommt vom Darm- und es so war)

    Beides bezieht sich also vermutlich auf den Darm (größtes Immunorgan sagt man)…damit wäre ein Ortswechsel mit anderer Nahrung bzw. Zubereitung/Herstellung durchaus eine Erklärung für Linderung.

    Ich habe auch mal überlegt eine oligoallergene Basisdiät (=Auslassen von allergen wirkenden Nahrungsmitteln s. google) zu machen, wobei man glaube ich 21 Tage braucht damit der Körper einen kompletten Wechsel vollziehen kann…drei Wochen so essen ist im Alltag auch hart. Evtl. mache ich das mal im Urlaub…
    Um gezielt vorzugehen darf man nur nicht zu viel ändern, damit dann die Ursache klar ist…also entweder erstmal nicht mehr schwimmen, oder die Nahrungsmittelsache oder mal den chinesischen Mediziner wären so meine nächsten Überlegungen.

    Denke es könnte hilfreich sein, wenn mehr Leute ihre Hintergründe preisgäben, je mehr Daten, desto eher lassen sich ggf Übereinstimmungen finden.

    LG, Tess

  135. Mal wieder herzlichen Dank allen, die hier ihre Erfahrungen posten! Bei mir ist zwar seit längerer Zeit Ruhe in Sachen Schnupfen (toi toi toi), aber geklärt ist die ganze Sache keineswegs. Deshalb kann es nur nützlich sein, hier viele Vergleiche zu lesen, was man so alles unternehmen kann und was es gebracht hat!

  136. Mag wie eine Verschwörung klingen, aber wäre es möglich, dass über euch „pünktlichen Allergikern“ zu diesen Uhrzeiten, oder kurz vorher Flugzeuge über euch fliegen? Ich habe da die Idee, dass eventuelle Chemtrails eure Probleme auslösen könnten. Ihr könnte ja mal dahingehend „forschen“.
    LG

  137. Andi: nichts dergleichen, weitab einer Flugbahn… (und ich halte das für Kondenswasser).

  138. Ich staune, welche Resonanz dieses Thema hier gefunden hat. Dieses Jahr blieb ich vom Blütenfest der Bäume verschont, aber wer weiß, ob es so bleibt.

  139. Hallo Leute,

    auch ich (28 Jahre) bin unglaublich froh, gerade hier zu lesen, dass ich nicht spinne. Seit meiner FSME Impfung habe ich gleiche Symptome. Abends und Morgens unglaubliche Niesanfälle aus dem Nichts. Zuschwellende Nase, die fließt wie ein Wasserfall, richtig wässrig. Dazu brennende und juckende Augen. So schnell wie es kommt, geht es wieder weg. 1-2 Stunden.
    Ich habe es lange Zeit auf die FSME Impfung geschoben, weil es seit dem auftritt, denke aber viele hier werden keine solche Impfung haben und leiden trotzdem darunter.

    Meine Beobachtung:
    – Wie Tess Mi beschreibt, leide auch ich an Darmproblemen (inkl. Laktoseintoleranz). Nach Test und Magenspiegelung inkl. Bakterientest, kann ich dies aber ausschließen. Meine Bakterienkulturen im Darm seien ok. Ich könnte mir nur noch eine Gluteenunverträglichkeit vorstellen, habe es aber nie durchgezogen gluteenfrei zu leben.
    – Auslöser kann meiner Meinung nach auch Schimmel sein. Ich habe 3 Jahre in einem unglaublich schimmelbefallenen Zimmer gewohnt, es aber über 2 Jahre nicht bemerkt. In meiner Jugend war ich kerngesund, seit dem Kontakt mit dem Schimmel ständige Erkältungen, Müdigkeit, depressive Tendenzen. Schimmel kann einiges auslösen, auch bei einmaligem längeren Kontakt – vllt eben auch unser aller Leiden?
    – Hausstaub und trockene Schleimhäute. Habe selbiges versucht wie viele hier: Einfach in Urlaub und versuchen auszuheilen. Meeresluft usw. – Kein Erfolg.

    Was ich aber vermute:
    Ich glaube man muss von dem Gedanken wegkommen, dass es DEN Grund gibt. Ich glaube wir alle haben eine Immunschwäche oder Immunüberempfindlichkeit, die durch irgendetwas ausgelöst wurde (sei es Schimmel, Alter, Gene, Blutgruppe).
    Ist es nicht bei allen so, dass zumindest viel und guter Schlaf etwas bringt? Stressreduzierung? Bei mir schon. Speziell Nachtschichten machen mich fertig.
    – Schlafmangel, Spätes Schlafengehen, Kälte, Alkohol. Alle Faktoren, die ein Immunsystem schwächen, lassen bei mir die Symptome auftreten! Immer wieder. Gehe ich vor 0 Uhr ins Bett, schlafe gut und lange, ernähre mich gesund, trinke kein Alkohl und entspanne … verschwinden die Anfälle. Ebenso im Sommer wenn es warm ist.
    Leider ist es mir – und euch sicher auch – nicht möglich all das einzuhalten.
    Ärzte können hier nicht weiterhelfen. Antibiothika haben auch bei mir nichts gebracht, genau wie Allergie-Tabletten, Nasenspray und Augentropfen. Vllt kann da höchstens ein guter Heilpraktiker helfen.

    Ich bin wirklich ratlos, versuche aber so gut es geht, meinen Körper zu schonen. Ich finde es schade, dass ich das mit 28 sagen muss. Aber ich merke, dass speziell der Schlafmangel und spätes Schlafengehen (nach 0 Uhr) die Symptome auftreten lässt.

    Also stopfe ich mir nun wieder Taschentücher in die Nase, konzentriere mich darauf nicht zu niesen (denn der Rachen tut schon elendig weh) und versuch noch ein wenig weiterzuschlafen. Ich bin gestern um 3 Uhr ins Bett …

    Liebe Grüße an alle Leidensgenossen! Und Danke für diese Seite!

  140. Hallo ihr Lieben,

    ich bin jetzt auch auf diese Seite gestoßen, weil ich absolut ratlos bin. Ich habe dieselben Symptome ein gutes Jahr. Bin 23 Jahre alt. Bei mir beschränken sich die Anfälle nicht auf abends, sondern sie kommen und gehen über den Tag verteilt. Ich habe auch schon an alles Mögliche gedacht, z.B. ob das mit meinen Gedanken zu tun haben könnte; d.h. ob der Anfall ausgelöst wird, wenn ich einen schlechten Gedanken habe oder gestresst bin. Dann dachte ich mir, es ist möglicherweise eine Art energetische Vorwarnung. Wenn sich eine Situation anbahnt, in der es „kracht“, sei es familiär oder sonstwas, dass mein Körper schon vorher versucht, diese Ladung zu entschärfen. Dies war nämlich bereits 2x der Fall. Danach waren die Anfälle 2 Tage weg, kamen dann aber wieder…

    Ich habe ein Buch zuhause, das ich euch sehr empfehlen kann. Es ist von Christiane Beerlandt und heißt Der Schlüssel zur Selbstbefreiung
    Sie beschreibt die psychologischen Ursachen für über 1300 Krankheiten.
    Ich empfehle das Buch aus diesem Grund, da es sich einfach immer mit der eigenen momentanen Situation, inneren Befindlichkeit und den Lebensumständen, in denen man sich befindet, deckt.
    Sie geht weg von „ursächlichen“ Faktoren, wie Allergien, Infektionen etc und wendet sich dem ursprünglichsten Kern zu. Denn, selbst wenn eine Allergie oder was auch immer hinter einer manifesten Krankheit steckt, gibt es einen Grund, warum grad der eigene Körper damit in Resonanz geht und nicht der Nachbar nebenan oder das eigene Kind… ihr versteht, was ich meine.

    Jetzt ist es so, dass Christiane Beerlandt immer eine Lösung bietet. Oft hilft die einfache Erkenntnis nach dem „Rumpelstilzchen-Prinzip“ (kenn ich des Übels Namen, kann es nicht mehr schaden) und es löst sich von ganz allein. Manchmal, wie eben in meinem jetzigen Fall, ist es schwer, alleine diese Sachen anzugehen, denn das sind oft über Jahre verinnerlichte Muster, denen man folgt, da sie einem irgendwann einmal das Überleben gesichert haben.
    Deswegen werde ich jetzt zum Heilpraktiker meines Vertrauens gehen und mit seiner Unterstützung daran arbeiten.

    Wie gesagt, das Buch ist Gold wert. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen hier.

    [Habe mir erlaubt, den nicht funktionierenden Link zu löschen. Wer mag, kann ja „Christiane Beerlandt“ googeln. CK]

  141. Ich bin dankbar, dass Dr. Walsh, ich bin so glücklich, dass ich am Leben bin, die gute Arbeit von Cannabisöl und Wunderheilung zu bezeugen, ich wurde vor 2 Jahren mit Brustkrebs diagnostiziert, und seitdem habe ich eine Menge Chemotherapie getan und Strahlung, die mir nicht geholfen haben, aber nur mein Immunsystem beschädigt und machen mich schwach und wehrlos. Ich fand die Tränen von Phoenix und ich habe über Rick Simpson Cannabis Öl und meine Schwester hat mir Dr. Walsh Kontakt lesen. Sah, dass das Öl mir hier in Deutschland geschickt würden. Ich kontaktierte ihn für Medikamente, zu meiner größten Überraschung, ich habe das Öl. Ich begann sofort Behandlung. Ich bin jetzt hier, dass wirklich zu bezeugen, arbeitet das Öl in Ordnung. Ich habe eine totale Transformation in meinem Gesundheitssektor mit Rick Simpson Cannabisöl erlebt. Für Krebspatienten wenden Sie sich bitte an Dr. Walsh auf seine E-Mail: drwalshmedicalservice@outlook.com.

  142. Hallo,
    mein allergischer Schnupfen, ist beinahe vollständig verschwunden, seit ich „Drucksachen“ meide. Ich lese meine Zeitung und Bücher digital, Prospekte und Flyer meide ich ebenfalls. Seitdem ist mein Dauerschnupfen weg. Ich brauchte leider 3,5 Jahre um darauf zu kommen. Rückschläge habe ich, wenn ich unachtsam bin, d.h. unbedacht doch zu Papieren gegriffen habe. Ob nun die Druckerfarbe oder die Papierbleiche oder andere Chemikalien die Allergie auslösen weiß ich nicht. Übrigens „sammelt“ sich die Allergie an, und kommt manchmal zeitversetzt, ohne momentanen Kontakt. Aber manchmal Niesattaken bei direktem Kontakt, wenn die Anzahl der Allergene zu gross ist. Alkohol berstärkt die Allergie. Ach ja, auch mein Waschmittel trug zu meinem Schnupfen bei, ich verwende jetzt ein Waschmittel für Allergiker. Vielleicht spielen auch einige Duftstoffe noch eine Rolle.Auch mein Schnupfen ist bei Regen schlimmer, bzw. setzt dann ein.
    Ich hoffe, ich konnte vielleicht dem einen oder anderen helfen. Man denkt bei Zeitungen und Büchern doch zuallerst an eine Hautreaktion…..aber im Netz findet man sehr viele Menschen, die mit Schnupfen reagieren.
    Gruß Micha

  143. Hallo zusammen,

    leider habe auch ich das Problem mit der Nase.
    Seit ich weiß nicht, wie langer Zeit, es sind einige Jahre – habe ich auch das Problem, dass meine Nase regelmäßig verstopft ist und läuft läuft läuft und ich 5 bis 50 mal niesen muss. In letzter Zeit habe ich beobachtet, dass dieser Zustand immer für ungefähr 24 Stunden anhält, dann ca. 5-7 Tage Pause herrscht, dann wieder neue 24 Stunden Qual auftritt. Gerne am Wochenende. Hin und wieder auch mal in der Pausenzeit von 5-7 Tagen habe ich eine kleinere Zwischenattacke. Unabhängig von Jahreszeiten, Januar bis Dezember, es kommt immer, Wetterunabhängig – regen, Schnee, Sonne – egal.
    Ich bin mittlerweile 38 Jahre, habe einen ’normalen‘ Bürojob, und meine Frau ist noch mehr von meiner Nase genervt, als ich es bin, da ich auch gern nachts mal wach werde, dann merke, dass meine Nase sofort zuschiesst und ich niesen muss und rund 20 Taschentücher vollschnaufe. Das alles tritt auch genauso gerne im Urlaub auf, egal in welchem Land. Habe bisher nur einen Allergie Test beim Hausarzt gemacht, der aber keine Auffälligkeiten zeigte.
    Da es, besonders in letzter Zeit, immer regelmäßig ca. 1x pro Woche für 24 Std. auftritt, und nachts beim wachwerden, und es wie gesagt egal wo und wann usw auftritt, könnt ich mir auch vorstellen, dass es etwas psychisches ist: man weiß, jetzt kommt gleich der „Schnupfen“, und dann geht’s auch schon los.
    Schade, dass es hierfür wohl keine wirkliche Lösung gibt!
    Vielen Dank für diese Seite, danke google dass du mich hierhin geführt hast, und viele Grüße,
    Marcel

  144. Ich bekomme diesen Fließschnupfen mit Niesattacken immer dann, wenn ein etwas krasserer Wetterwechsel im Umlauf ist. Solange ich dann liege geht es, aber wer will schon den ganzen Tag liegen? Ansonsten Niesen und Naseputzen den ganzen Tag; nachdem es erst mal angefangen hat ist nichts mehr zu machen. Nach einer Nacht Schlaf ist dann alles wie weggeblasen. Ich weiß schon direkt zu Beginn, dass ich diesen Tag „abhaken“ kann, man kann einnehmen und machen was man will, nichts hilft in diesem Fall.
    Meine Theorie: Wenn mehrere Faktoren zusammen kommen wie Anlagen für Allergien (bei mir ganz klar vorhanden) plus Erschöpfung – das kann auch eu-Stress sein, also zu viel getan, auch wenn’s Spass gemacht hat, plus Wetterumschwung. Vielleicht auch noch Zugluft (was mir normalerweise nichts ausmacht) , das alles zusammen führt dann zu den bekannten Beschwerden. Ein Faktor alleine nicht. Eine Allergie z.B. gegen Pollen kann ich mit einem Antihistaminikum erfolgreich behandeln, kommen alle Sachen zuammen, kenne ich nichts was es stoppen kann. Lästig! Wie nennt man sowas? Immunschwäche? Wenn ich das wüßte, wüßte ich vielleicht auch wie man es behandeln kann. Hat jemand eine Idee??

  145. So, hier mal ein update von mir…ca 1,5 Jahre nach meinem letzen Post.

    Ich bin mittlerweile im 9.Monat schwanger und hatte seitdem nichts… geändert hat sich durch die Schwangerschaft folgendes:
    1. kein Alkohol
    2. kein Stress (habe 9 Monate bei vollem Gehalt entspannt zu Hause „gesessen“, weil ich von Anfang an ein Beschäftigungsverbot erhalten habe)
    3. statt schwimmen bin auch auf Rad fahren udn walken im Wald übergegangen, um dem Chlor auszuweichen..

    Welcher Faktor der entscheidende war weiß ich natürlich nicht und genauso wenig, ob das auch für andere so gelten kann, aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.
    LG, Tess

  146. … nachdem ich eure Kommentare gelesen habe, weiß ich zumindest, dass ich nicht die Einzige mit so einem nervigen Schnupfen bin. Habe seit dem Frühjahr und auch jetzt noch im Winter immer wieder für Stunden die Schnupfen- und Niesanfälle, und nach spätestens einem halben Tag ist alles wieder spurlos vorbei. Kein Krankheitsgefühl und nur wässriger Schnupfen. Pollen scheiden aus, da es jetzt Winter ist. Hausstaub kann es irgendwie auch nicht sein, da ich nach dem Putzen keinen Unterschied spüre. Sport hilft zumindest, um die Nase freier zu bekommen.

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