Claudia am 13. März 2001 — Kommentare deaktiviert für Sich trennen…

Sich trennen…

In meinem Zimmer stehen drei Regale, jedes 80 cm breit, jedes mit fünf Einlegeböden, also insgesamt 18 Fächer. Davon sind sieben voll mit Büchern, drei enthalten Aktenordner, in zwei stehen Schuber mit Internet-Magazinen, und über die restlichen sechs ist Kleinkram verteilt, Kästen mit CDs, allerlei technisches Kleingerät (Kamera, Rotlichtlampe, die Kartons vom Handy und der Digicam etc.) und Schachteln mit uraltem Nippeskram, Fotos, schöne aber nutzlose Geschenke, die ich nicht wegzuwerfen wage. Weiter → (Sich trennen…)

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Claudia am 09. März 2001 — Kommentare deaktiviert für Aufhellungen

Aufhellungen

Es ist seltsam, die eigenen Stimmungen und Befindlichkeiten zu betrachten, sie nicht erklären zu können und ihnen dennoch ausgeliefert zu sein. In den letzten Tagen, die für das Diary hier eine Lücke bedeuteten, fühlte ich mich derart deprimiert, dass ich den PC gar nicht mehr anfassen wollte. Wäre ich eine Angestellte, hätte ich mich krank schreiben lassen und ins Bett gelegt – und mich dabei BESSER gefühlt, denn KRANK zu sein ist nun mal sehr viel normaler, angesehener und akzeptierter als sich „einfach so“ deprimiert, beängstigt und lethargisch zu fühlen. Ohne den Stempel „krank“ ist man nämlich gefordert, Gründe anzugeben und etwas dagegen zu tun – und genau das wollte und konnte ich nicht.

Auf der Suche nach der passenden „Krankheit“ also mal bei google.com entlang am Stichwort „Depression“ gesucht: Wow, da ist ja ein ganzes Universum von Deprimierten, Beratern, Selbsthelfern, Diagnose-, Informations- und Community-Sites! Im Hab-ich-eine-Depression?-Selbsttest bin ich gleich an der erforderlichen Mindestpunktzahl gescheitert – Glück oder Pech? Schließlich suchte ich nach dem gesellschaftlichen „Segen“ für meinen Zustand – wieder nix!

Gestern dann gings wieder besser, die Welt hellte sich spürbar auf, bei gleich bleibendem grauen Wetter. Mit neuem Elan schaffte ich locker alle Arbeit, die tagelang liegen geblieben war. Darunter auch die Fertigstellung der 1.Ingo-Mack-Fanpage Der mit der Trennwand tanzt, eine Hommage an den Netzliteraten und Tischlermeister, der vielen nicht unbekannt sein dürfte. Ingo schreibt in diversen Mailinglisten, auf Webboards und in Gästebüchern, gelegentlich auch hier im Diary-Forum. Dabei hat‘ er nicht mal eine eigene Homepage, seine früheren Seiten sind im digitalen Nirvana verschwunden, wenn er mal wieder den PC zu Tode installiert hatte oder schlicht keine Lust mehr auf Internet. Ich konnte einfach nicht mehr mit ansehen, wie diese Texte – echte Highlights mit unverwechselbarem Stil! – in den Ordnern privater Mailprogramme versackten. Lest selbst, es steht dafür!

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Claudia am 08. März 2001 — Kommentare deaktiviert für Stille

Stille

Seit sechs Tagen kein Diary – und heute wird es auch nicht viel werden. Mit einer Woche Verspätung bin ich in der Fastenzeit angekommen. Hab‘ keine Lust mehr auf die vielen Inputs & Outputs, sehne mich nach Leere und Leichtigkeit. Noch immer ist der Himmel grau verhangen, Schneereste liegen hinter dem Schloß, irgendwann MUSS es doch Frühling werden?

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Claudia am 02. März 2001 — Kommentare deaktiviert für Die Kindertage des Webs

Die Kindertage des Webs

Wie lange braucht eigentlich heute jemand, der neu ins Netz kommt, bis er oder sie bemerkt, daß es neben den Shopping-, Schnäppchen- und Info-Seiten noch etwas anderes gibt? Vielleicht mach‘ ich dazu mal eine eigene Umfrage, denn selbst in den üblichen Erhebungen zur „Netznutzung“ tauchen fast nur noch kommerzielle Kategorien auf. Douglas Rushkoff schreibt gerade in Telepolis über den Tisch der Freaks und diagnositiziert in den USA das „Wiedererwachen der Do-it-yourself-Kultur nach dem Dot.com-Crash“, und ich hoffe, daß auch hierzulande die NoCommerce-Szenen wieder lebendiger werden. Weiter → (Die Kindertage des Webs)

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Claudia am 28. Februar 2001 — Kommentare deaktiviert für Suche nach MEHR

Suche nach MEHR

Der PC funktioniert wieder. Es ist tatsächlich der größte anzunehmende Unfall gewesen: Motherboard kaputt! Gestern morgen nach Berlin gefahren, Gerät bei INDAT in der Brandenburgischen Straße abgegeben, vier Stunden später wieder abgeholt. Kosten: schlappe 270 Mark und nur 27,- für die Arbeit! Ich weiß schon, warum ich extra so weit fahre… Weiter → (Suche nach MEHR)

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Claudia am 28. Februar 2001 — Kommentare deaktiviert für Die Suche nach MEHR

Die Suche nach MEHR

Der PC funktioniert wieder. Es ist tatsächlich der größte anzunehmende Unfall gewesen: Motherboard kaputt! Gestern morgen nach Berlin gefahren, Gerät bei INDAT in der Brandenburgischen Straße abgegeben, vier Stunden später wieder abgeholt. Kosten: schlappe 270 Mark und nur 27,- für die Arbeit! Ich weiß schon, warum ich extra so weit fahre… Weiter → (Die Suche nach MEHR)

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Claudia am 26. Februar 2001 — Kommentare deaktiviert für Im Exil – PC verstorben

Im Exil – PC verstorben

Jetzt ist es passiert: Mein PC hat den Geist aufgegeben, und zwar gleich richtig. Mehr als ein alarmierendes „Tatüüütatüüütatüüüü“ nach dem Starten ist ihm nicht mehr zu entlocken. Dabei hab‘ ich nichts, aber auch gar nichts angestellt, nicht mal im Zimmer bin ich gewesen, als ES geschah! Nach dem Abendessen guckte mich nur noch der schwarze Bildschirm an, kein Cursor, keine Reaktionen auf Tastatur oder Maus, nicht mal das Ausschalten per Knopfdruck funktionierte, ich mußte den Stecker ziehen. Weiter → (Im Exil – PC verstorben)

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Claudia am 24. Februar 2001 — Kommentare deaktiviert für Du bist nicht ok!

Du bist nicht ok!

Zwanzig Zentimeter Neuschnee liegen auf der Schloßwiese, der Himmel ist blau, die Sonne lacht – und meine deprimierte Stimmung hat sich glücklicherweise verabschiedet! Endlich schmerzen auch die Füße nicht mehr, die ich auf der Berlinreise für zwei Tage in meine Lieblingsstiefel gezwängt hatte: eigentlich bequeme Treter, doch mit kleinem Absatz. Und tagelang leicht „erhöht“ herumlaufen, wenn man es nicht gewohnt ist, macht das Gehen nach und nach unmöglich. Wie schaffen das eigentlich die Frauen, die sich das lebenslänglich antun? Statt „fit for fun“ sick for beauty? Weiter → (Du bist nicht ok!)

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