Eigentlich hat man es ja VORHER schon gewusst: dass es wenig Aussicht auf ein sinnvolles Abkommen in Kopenhagen geben werde, war bereits in den Vorverhandlungen klar. Doch dann kam – allein durch massives kollektives Beschreien der weltrettenden Wichtigkeit – ein wenig Hoffnung auf: Die Konferenz der 192 Staaten werde die nötige Bewegung schon erzeugen, wenn nicht gleich, dann spätestens mit dem Eintreffen der Staatsoberhäupter. Wer würde schon ein komplettes Scheitern riskieren wollen?
Nun ist man nach durchverhandelten Tagen und Nächten knallhart auf dem Boden der Tatsachen gelandet: keine Einigkeit, kein Abkommen. Was den einen als Reduktionsziel schon zu viel ist, ist den anderen zu wenig – mal ganz abgesehen davon, dass das Ausmaß der zu erwartenden Erwärmung ja selbst auf wackligen Füßen steht. Weiter → (Klimakonferenz-Desaster Kopenhagen: falsches Format!)
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