Thema: Schreiben & Bloggen

Claudia am 13. Mai 2008 — 2 Kommentare

Frühjahrsputz im Klinger-Web

Renovierungen, neue Features, Design-Gedanken – und bald 10 Jahre Digital Diary!

Du lieber Himmel, was habe ich da angefangen! Ich wollte „nur mal eben“ meine von SPAM-Robots lesbaren Mailadressen entfernen und statt dessen Bilder und Kontaktformulare einsetzen, denn der massenhafte SPAM und der fortwährende Missbrauch meiner Adressen macht mich fertig!

Dass das bei einer so verzweigten Weblandschaft ein größeres Unterfangen ist, hab‘ ich zwar geahnt: dass es aber gleich Stunden dauert und mir dabei jede Menge „tote Bereiche“ auffallen, die so nicht bleiben können, erwischt mich jetzt doch auf dem falschen Fuß. Ich könnte, sollte, müsste im Grunde ’ne halbe Woche aufwenden, um das mal alles zu überarbeiten und zu bereinigen – geht aber nicht, schließlich gibts genug laufende Arbeit, die ich nicht einfach wegschieben kann. Weiter → (Frühjahrsputz im Klinger-Web)

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Claudia am 21. Juli 2007 — 3 Kommentare

Im Blogdesign-Rausch: Webwriting-Magazin wiedergeboren

Seit Tagen sitze ich dran, jetzt ist es endlich „offen“: das Webwriting-Magazin erblickt als Blog zum zweiten Mal das Licht des Webs. Ich hab‘ lange nicht mehr mit solcher Abenteuerlust und Begeisterung ein Projekt begonnen wie dieses. Der Einblick in die Blogosphäre, den ich mir vom Gartenblog aus in teilnehmender Beobachtung verschaffte, hat mich unsäglich inspiriert – eben weil dies alles so heftig mit dem korrespondiert, was schon in den Kindertagen des Webs behauptet, verhandelt, gefordert, prophezeit, gefürchtet, gefeiert und beschworen wurde. Damals, als ich noch Vollzeit-Netizen war und wir glaubten, die Dinge würden sich grundstürzend ändern, einfach deshalb, weil es technisch möglich ist. Weiter → (Im Blogdesign-Rausch: Webwriting-Magazin wiedergeboren)

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Claudia am 11. Juni 2007 — 29 Kommentare

Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte

„Wie bist Du zum Bloggen gekommen?“ lautet das Thema eines Blogger-Projekts, zu dem René Krist auf seiner Probloggerworld eingeladen hat. Mich erinnern diese Veranstaltungen an die Mitschreibprojekte, die ich in den Kindertagen des Webs unter der Überschrift „Netzliteratur“ gerne vom Zaun brach und auch heute noch in den Schreibimpulsen weiter pflege. Schön, dass es solche kollaborativen Schreib-Events noch bzw. wieder gibt – also ran an die Tasten: Wie bin ich zum „bloggen“ gekommen? Weiter → (Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte)

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Claudia am 05. Juni 2007 — 9 Kommentare

Bilder, Liebe, tatütata – was Sucher hier suchen

Manchmal ist es richtig herzergreifend, die Auflistungen der Suchbegriffe zu lesen, mit denen Suchende über Google hier landen. Deshalb stell ich sie heute mal hier aus:

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Claudia am 11. April 2007 — 3 Kommentare

Leben mit der finalen Diagnose – und schreiben!

„Wir reden über Wochen….“ – mit dieser ärztlich verkündeten Perspektive einfach weiter leben, geht das? Wie es geht, beschreibt Ulla in den neueren Einträgen ihres Altweibersommer-Blogs. Als ich nach längerer Pause dort mal wieder vorbei surfte, erwischte mich ihre Geschichte „aus heiterem Himmel“. Ich erwartete lockeres Geplauder über dies und das, statt dessen las ich von der Diagnose, der sie sich seit wenigen Monaten stellen muss: Bauchspeicheldrüsenkrebs, inoperabel. Weiter → (Leben mit der finalen Diagnose – und schreiben!)

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Claudia am 05. Mai 2006 — 6 Kommentare

Über Krankheit schreiben?

Es ist kurz nach elf, ich sollte schon im Bett sein, um vor dem Aufstehen um halb fünf noch ein bisschen Schlaf mitzunehmen. Gegen neun werde ich schon in Wiesbaden sein, bei meiner Mutter, deren letzte Krankheit sich gerade bedrohlich entwickelt. Seit ich das weiß, empfinde ich die eigene Hinfälligkeit in neuer Schärfe: Selten hab’ ich so oft daran gedacht, dass alles sehr schnell vorbei sein kann, was heute noch wichtig erscheint. Ich schaue in den Spiegel und sehe, wie ähnlich ich doch meiner Mutter bin: das Gesicht, dieselbe Mimik und manche Gestik – und auch dasselbe burschikose Verhalten gegenüber dem eigenen Leiden, in welcher Form auch immer es sich gerade zeigt: Bloß nicht jammern, nicht die Laune verderben lassen, nicht zum Arzt gehen, einfach ignorieren – SIE würde das wohl am Liebsten konsequent durchziehen, doch ist das nicht eben einfach, wenn man auf Angehörige angewiesen ist. Weiter → (Über Krankheit schreiben?)

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Claudia am 23. Januar 2006 — 3 Kommentare

Vom Schreiben und Erkennen

Heute las ich im Logbuch von Gerd Lothar Reschke den Satz:

„Schreiben will etwas; es hat einen Grund, eine Aufgabe. Es geht um Erkenntnis – und nicht um „mich“, mein Denken, meine Gefühle oder sonstigen Interessen, Wünsche oder Vorbehalte. Und es geht nicht um Kunst, Kultur, „Resonanz“. Es ist die Anwendung eines Instruments auf die Sache – auf die Situation, das Ausgangsmaterial.“

Dieser Satz steht im Rahmen einiger Reflexionen über das Herausgeben von Büchern, darüber, in welcher Weise das den Autor vom „Eigentlichen“ ablenken kann. Fragen der Vermarktung, der Selbstdarstellung und der damit verbundenen Eitelkeiten drängen sich vor, und wer das nicht bemerkt, wird flugs verschluckt von der Eigendynamik des „Geschehens“, wie J. Krishnamurti das Alles-Was-Ist zu nennen pflegte. Weiter → (Vom Schreiben und Erkennen)

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