Thema: Lebenskunst

Reflexionen über Wesentliches

Claudia am 03. Februar 2018 — 11 Kommentare

Würziger Käse? Deutsche mögen das nicht!

Gestern an einem kleinen Stand mit tiroler Spezialitäten: ich will den „würzigen Bergkäse“ probieren, als mich der sympathische Verkäufer mit dem Genuss-vor-Reue-Körper anspricht. Lieber so ein bisschen würzig oder richtig würzig? fragt er mich sicherheitshalber. Natürlich will ich RICHTIG WÜRZIG – und der Käse ist dann auch ganz grandios! Endlich ein Käse, bei dem man schmeckt, dass er lange lange gereift ist und mit Sorgfalt und Liebe produziert wurde.

Tiroler Bergkäse

Wir plaudern noch ein bisschen über den Käsegeschmack der Deutschen, der „würzig“ nur in einer so milden Version schätzt, dass man es auch gleich anders nennen könnte. Isso! sagt er, und zuckt bedauernd mit den Schultern. Weiter → (Würziger Käse? Deutsche mögen das nicht!)

Claudia am 04. Juli 2017 — 11 Kommentare

Was geht ab? Keine Ahnung!

„Was hat sich geändert? Nach aussen ist das natürlich nicht sichtbar“, schrieb mir Gerhard in den Kommentaren zum letzten Text. Das Blöde ist: auch „von innen“ ist es derzeit für mich nicht erkennbar. Ich merke nur, dass die Routinen nicht mehr so leicht fallen, dass ich meine To-Dos regelrecht bestreike und mich zusammen reissen muss, um „nach außen“ den ganz normalen Eindruck zu machen. Weiter → (Was geht ab? Keine Ahnung!)

Claudia am 16. April 2017 — 7 Kommentare

Ostern – braucht es die Auferstehung?

Niemand schreibt über Ostern. So jedenfalls mein Eindruck beim Blick auf die vielen Quellen und Agreggatoren, die ich zum Einstieg in den Tag kurz scanne. Niemand außer Christian Stöcker, der in einer SPIEGEL-Kolumne der „Wahrheit über den Osterhasen“ nachspürt. Ergebnis: Nichts Genaues weiß man nicht! Er schließ seine Betrachtungen mit einer eigenen These zum weltweiten Erfolg des Hasen, der die Ostereier bringt: Weiter → (Ostern – braucht es die Auferstehung?)

Claudia am 13. Februar 2017 — 18 Kommentare

Schlafrythmus wird überschätzt!

Kurz vor zwei höre ich grade diesen spritzigen Song von Laing:

Zum Glück weckt mich morgens kein Wecker. Als Freiberuflerin kann ich es mir leisten, durch unterschiedliche Schlafrythmen zu surfen – wie es halt so kommt. Und es kommt tatsächlich unterschiedlich: Mal bin ich im Frührythmus, wache um 6 oder 7 Uhr auf, sitze um 8 vor dem PC, weil mich im Bett nichts mehr hält. Lust auf Kaffe, Lust auf eine Zigarette (derzeit leider wieder aktuell, aber auch leicht wieder durch Dampfen absetzbar), vor allem: gar nicht mehr müde! Weiter → (Schlafrythmus wird überschätzt!)

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