Claudia am 22. Juli 2023 —

Inventur: mein Lebensstil ist optimierungsbedürftig!

Eigentlich gehts mir gut, das mal vorausgeschickt! Zwar reicht die Mini-Rente bei weitem nicht zum Leben, kommt mir aber immer noch vor wie ein monatliches „Geschenk“, weil ich dafür ja nichts weiter tun muss. Den nicht ganz marginalen Rest zur Finanzierung meines bescheidenen Lebensstandards (ohne Auto) erarbeite ich mit Auftragstexten für die Online-Magazine mittelständischer Unternehmen, die inhaltlich sogar zu meinem Gartenhobby passen. Ich muss die Wohnung nicht verlassen, um arbeiten zu gehen, kann selbst entscheiden, wann ich morgens aufstehe und hab‘ keinen Ärger mit Chefs – also eigentlich ein paradiesischer Zustand.

Sinnfrage reloaded: Dieser recht bequeme „Zustand“ dauert nun allerdings schon recht lange an – und fast alles, was lange dauert, zeigt irgendwann gewisse Abnutzungserscheinungen. Gelegentlich frage ich mich: Ist das alles, was ich in meiner Restlebenszeit noch tun will? Artikel über gartennahe Themen schreiben, solange ich noch am Bildschirm sitzen kann und daneben ein bisschen Bloggen? Erstens sitze ich zu viel, zweitens komme ich nicht ausreichend zum Bloggen, und „neue Projekte“ kommen praktisch nicht mehr vor, wenn man vom Garten mal absieht, in dem aber auch keine großformatigen Änderungen mehr anliegen.

Was sind die Optionen? Ich könnte natürlich mit dem Arbeiten aufhören und Grundsicherung beziehen. In jungen Jahren hatte ich kein Problem damit, über längere Zeiten Arbeitslosenhilfe zu beziehen, während ich mich neu orientierte. Aber erstens war „AlHi“ deutlich mehr als Grundsicherung und zweitens kann ich mir nicht wirklich vorstellen, nicht mehr freiberuflich aktiv zu sein und nirgends mehr gebraucht zu werden. Letzteres erscheint angesichts meiner Tätigkeiten vielleicht befremdlich, aber tatsächlich wird meine Expertise und das komplett selbstständige Arbeiten ohne große Vorgaben und Anleitungen sehr geschätzt. In meinen Blogs kommt es jedoch nicht selten vor, dass keinerlei Reaktion erfolgt, auch dann nicht, wenn ich einen umfangreichen Artikel mit – gefühlt – hoher Nützlichkeit schreibe (wie etwa neulich im Gartenblog die Rezension von neun Anleitungsvideos zum aktuellen Thema „Zucchinis einkochen„).

Eine weitere Option wäre, mich von einem Teil meiner Auftragsarbeiten zu trennen, um mehr Zeit für Anderes, auch Neues zu haben. Wie ich merke, erscheint so ein Vorgehen im Stil „einfach mal wo aussteigen und sehen, was kommt“ in meinem Alter nicht mehr so leicht. Zumindest will ich vorher wissen, wie es mir damit finanziell gehen würde, denn – grob geschätzt – würde mir dann nur wenig mehr als die Grundsicherung bleiben. Eine persönliche Ausgaben-Einnahmen-Statistik über die nächsten Monate wird mir diese Erkenntnis bringen.

Was will ich eigentlich?

„Selbstoptimierung“ ist lange schon Trend und bei jenen, die dazu publizieren, geht es meist darum, mehr Geld zu verdienen, Karriere zu machen, eine Selbstständigkeit aufzubauen und das eigene Leben entsprechend zu verändern. Das alles ist nicht mein Problem – und es war auch nie mein Stil. Bei der Wahl meiner Aktivitäten hab‘ ich immer Gelegenheiten wahrgenommen, die sich mir boten und die mir inhaltlich gefallen haben. Nie bin ich nach dem Motto vorgegangen: Welche Ziele will ich erreichen und wie komme ich dahin?

Aber vielleicht ist das jetzt ja mal angesagt: Was will ich eigentlich? Alsdenn:

  1. Ich will mehr Zeit und Muse haben, um mit mindestens demselben Engagement und Zeitaufwand, den ich für meine Auftragsarbeiten einsetze, Blogartikel über Themen zu schreiben, die mich bewegen und mir auch relevant zu sein scheinen (aktuell z.B.: Cannabis-Legalisierung, CrisperCas).
  2. Ich möchte Zeit dafür haben, Menschen mit ähnlichen Interessen zu treffen – nicht zum plaudern, sondern um etwas zu bewegen, zu verbessern. Klima-Aktivismus wäre es eher nicht, sondern z.B. Artenvielfalt befördern, naturnahes Gärtnern – oder auch „mehr Bewegung“ für Sportmuffel.
  3. Ich möchte meine Wohnung überarbeiten:  Viel nicht Genutztes entsorgen, verschenken, entrümpeln, mal richtig putzen, was dann ja einfacher möglich wäre. Übersichtlichkeit wäre super: Nur noch das, was ich auch brauche, der Rest kann weg!
  4. Ich will gesünder leben: Etwas weniger sitzen, den Rückfall ins Rauchen (seit Herbst 22) beenden, noch einige wenige Kilos abnehmen und Bewegungsformen finden, die mich nicht nerven, sondern Freude machen.

Das ist eigentlich schon alles. Verglichen mit den Zielen, die sich die Selbstoptimierer in der Regel setzen, ein Pappenstil! Und wenn ich das Arbeits- bzw. Auftragsvolumen betrachte, das ich derzeit zu meiner Finanzierung bewältige, sollte das auch möglich sein, ohne dass ich hier etwas aufgebe. Dass das bisher nicht klappt, liegt am Schlendrian: Wenn ich mit einem Text fertig bin, ruhe ich mich auf dem Gefühl aus, für heute genug geleistet zu haben, wechsle aufs Sofa, schaue Youtube-Videos, Dokus und Filme oder bleibe am Computer und surfe, twittere, lese ziellos herum bzw. verliere mich in kleinen Nebenarbeiten rund um meine IT- und Blogwelt. Natürlich ruft auch immer der Garten, den ich ca. dreimal die Woche aufsuche – ein großartiges „Hobby“, das ich keinesfalls aufgeben werde.

Meine Hoffnung: Wenn ich Punkt 4 „gesünder leben“, ernsthaft angehe, werde ich im Stande sein, die Auftragsarbeiten zügiger abzuwickeln und die nötige Energie für die Punkte 1 bis 3 zu haben. Denn daran hapert es ja hauptsächlich: Trägheit, Schlendrian, lieber „chillen“ als nach „Arbeitsende“ noch etwas Sinnvolles zu tun. Dass dem so sein wird, das zeigt immerhin meine Erfahrung, die ich mit nur vier Kilo weniger als jetzt nach einer motivierten Abnehmphase machen konnte: Auf einmal wollte ich nicht mehr dauernd sitzen oder liegen, sondern fühlte den Impuls, aufzustehen und etwas zu tun! Dieses Gefühl setzte bei 71/72 Kilo ein, der damilige Gewichtstiefpunkt – ich muss also „nur“ 4 Kilo abnehmen, um wieder dahin zu kommen. Allerdings: ohne Rauchen? Schwierig…

FAZIT: Auch nach dieser kleinen Inventur in Sachen Lebensstil bleibt die Herausforderung, von „mal sehen, was ich davon umsetzen kann“ zu „ich werde das jetzt machen, hier der Plan!“ zu kommen. Das Leben nach Plan zur Erreichung von Zielen war wie gesagt noch nie meins. Es gab kurze Phasen, in denen ich das ausprobiert habe, meist gestützt von motivierenden Mitmenschen – bin dann aber bald wieder in weniger zielführenden Alltagsroutinen versackt.

Leidensdruck schafft Veränderungswilligkeit – und eigentlich gehts mir ja gut. Vielleicht hilft es in dem Fall, mehr auf die Defizite meines Lebensstils zu achten und nicht so viel von Menschen zu lesen, die (oft durchaus berechtigt) über ihr Dasein klagen und schimpfen. Denn genau das „triggert“ bei mir das Gefühl „mir gehts ja wirklich super, so vergleichsweise“. Dass ich mit dem rechten Auge kaum mehr scharf sehe, verschwindet da im Bereich „Marginalie“. Die Brille gleicht es ja noch gut aus. Und das ist nicht das Einzige auf der Defizit-Liste, aber derlei öffentlich auszubreiten, hab‘ ich grade keine Lust.

***

Fundsache: Ob ich es mal mit einer „Gewohnheitstracker-App“ versuchen soll? Scheint eine einfache, nicht weiter nervende App zu sein…

***

Kommentare, die mir sagen, wie ich z.B. abnehmen kann oder mit dem Rauchen aufhöre, brauche ich eher nicht: Kenne das alles! Aber mich interessiert, wie Ihr so mit dem Wunsch nach Veränderung im Spannungsfeld des Versackens im Alltag umgeht bzw. wie Ihr das erlebt habt!

Diskussion

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12 Kommentare zu „Inventur: mein Lebensstil ist optimierungsbedürftig!“.

  1. Dieses „Versacken im Alltag“ kenne ich allzu gut in der bekannten Form „was du morgen (übermorgen..) kannst besorgen, musst du nicht schon heute tun“.

    Ich neige dazu, Ideen im Geiste sich formen zu lassen, um sie dann erst sehr viel später umzusetzen. Z.B. was die Wohnungs-„Optimierung“ angeht. In meinem Schlafzimmer residieren immer noch drei 80-cm-‚Billys‘ (mit Aufsatzregalen) mit irgendwelchem Zeug darauf/darin, weil ich die ehemalige reichliche Füllung namens „Bücher“ längst nicht mehr besitze. Diese Billys sind also deswegen mit irgendwelchem anderen Krempel zu insgesamt vielleicht einem Drittel gefüllt, weil sie eben immer noch dort stehen, wo sie immer standen, seit ich dort wohne. Weil ich die Neuordnung des Zimmers ohne Billys seit rund zwei Jahren vor mir herschiebe. Es ist halt soo bequem, alles so zu lassen, wie es eben gerade ist.

    Meine Wohnung ist eigentlich schon ganz gut entrümpelt, es sind noch ein paar Inseln aus älteren Tagen übrig (wie die Bücher-Billys), die auf Umgestaltung bzw. Beseitigung warten.

    Ich glaube, es ist echt schwierig, für sich selbst eine gewisse Drucksituation aufzubauen, um derartige Vorhaben zu beschleunigen.

  2. @Boris: vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Grade bei Blogposts, in denen ich viel von mir erzähle, tut es gut, wenn doch jemand mal was sagt!
    „Ich neige dazu, Ideen im Geiste sich formen zu lassen, um sie dann erst sehr viel später umzusetzen.“ Ein schöner Satz! Geht mir auch so, wobei die Zeit des „Formens“ mir grade etwas zulange andauert. :-)
    Auch ich habe zwei Billi-Regale, die ich schon durch Verschenken und Entsorgen von Büchern und Aktenordnern erleichtert habe. Das ist allerdings noch nicht fertig und es gibt ein weiteres Regal mit Schubladen, in dem „Allerlei“ steht und liegt, was ich seit Jahren nicht angefasst habe – alles reine Staubfänger.
    Wenn ich wirklich mal dran gehe, fällt mir der Umgang mit Dingen, die „an sich noch was wert“ sind, wirklich schwer. Nicht alles wird man leicht los und wegwerfen bringe ich dann nicht fertig, sondern „vertage“ das wieder mal….

  3. ich habe einen Karton im Keller, da kommen Sachen rein, die ich eigentlich nicht brauche/entsorgen könnte. Wenn die nach 6-10 Monaten immer noch nicht benutzt habe, kommen die weg.

  4. „Das versacken im Alltag..“, liebe @Claudia, …..ich habe über 7 Jahrzehnte darauf gewartet, mir diesen Luxus leisten zu können.
    Allerdings, der Wechsel vor gut 6 Jahren, vom gerne ausgeübten Beruf in das von niemand mehr gebrauchte Rentnerleben, hatte ich total falsch eingeschätzt und fiel mir nicht leicht. Es gab hier und da noch Möglichkeiten was zu machen, wie bespassender Opa, Konzessionsträger, Seniorenstudium,… aber auf all die Dinge hatte ich in meinem Alter auch keinen Bock mehr.

    Dann kam Corona und ich habe das „NICHTSTUN“ zuerst aushalten müssen, nach dieser Zeit habe ich mich weiter darin geübt und mittlerweile zählt es zu meinem liebsten Hobby. Abends, wenn ich schlafen gehe, freue ich mich schon wieder darauf, am nächsten Tag damit weiter machen zu können.

    Ich hatte jetzt über 7 Jahrzehnte Zeit und Möglichkeiten meinen Weg dorthin zu finden, wo ich einmal sein will. Und ich glaube, ich wurde gut dahin geführt. Sicher, Wünsche gibt es immer noch mal. Manche verwerfe ich direkt, weil sie körperlich oder geistig nicht mehr erreichbar sind. Andere, was geht, werden zügig umgesetzt. So wurde jetzt, trotz kleinster Rente, mein E-bike Wirklichkeit, auch wenn mir immer noch schwer fällt wahr haben zu wollen, dass mir das strampeln ohne Hilfsmotor absolut keinen Spaß mehr machen würde. Jetzt geht also jeden morgen in das 7 km entfernte Plagwitz, bei einem Cappu schaue ich mir das Straßengeschehen an und dann fahre ich schleunigst zurück, um meinem Hobby (s.o.) wieder zu frönen.

    „Inventur“ – im allgemeinen wie im speziellen – gehört zu meinen Lieblingsthemen. Ich finde es immer wieder spannend und interessant, sich über das eigene Leben in Reflektion mit dem Leben Anderer auszutauschen.

  5. @Su: so gesehen, könnte ich zwei ganze Regale entleeren! Das Ding ist: Es KÖNNTE ja nochmal gebraucht werden…. :-) Immerhin bin ich schon einiges los geworden!

    @Mendel: Was für ein Satz!

    „Dann kam Corona und ich habe das „NICHTSTUN“ zuerst aushalten müssen, nach dieser Zeit habe ich mich weiter darin geübt und mittlerweile zählt es zu meinem liebsten Hobby. Abends, wenn ich schlafen gehe, freue ich mich schon wieder darauf, am nächsten Tag damit weiter machen zu können.“

    Hey, aber was bedeutet das konkret? Du sitzt doch nicht den ganzen Tag auf dem Sofa und meditierst? Tust du nicht, du fährst ja Rad!
    Zum E-Byke gratuliere ich dir! Ich hätte auch längst eins, wenn ich einen sicheren Abstellraum hätte. Geht leider nicht, denn in den Keller tragen ist mir zu schwer und auf dem Hof sind schon Fahrräder geklaut worden. So fahre ich also noch ohne „E“ in den Garten und zurück, hab aber keine Lust zu längeren Touren.
    Insgesamt hast du den Übergang ja doch gut geschafft!

  6. gefangen im Goldenen Käfig,
    verirrt im allumfassenden Licht.
    Müde vom Kreislauf, schon schläfrig
    bindet was findet und nicht.

    inmitten vom Baalstanz der Kälber
    umfangen Geschichten die Schlächter
    erzählen vom Raunen der Wälder
    erträumen Wahrheit und Licht.

    Wellen branden auf und vergehen
    wie Wind der durch Bergtäler weht
    gealterte Augen verstehen
    wie jede Wahrheit verweht.

    gefangen im Goldenen Käfig,
    verirrt im allumfassenden Licht.
    Müde vom Kreislauf, schon schläfrig
    findet und bindet das Licht.

    ….nichts ist für immer…
    gruss aus der Diaspora
    ingo

  7. @Ingo: danke für das schöne Gedicht!! Und ja: Nichts ist für immer.. :-)

  8. @Ingo
    Lieber Ingo,
    nach den unsäglichen Nachdichtungen von Rilke und Shakeseare z.B. im Tsp Berlin, durch KI in diversen Zeitungen endlich ein Lichtblick. Deine Worte berühren mich.
    Schön, wieder etwas von dir zu lesen.
    Schönen Gruß
    nila

  9. Ich bin fest davon überzeugt, dass die KI Schopenhauer kennt.

    Gedicht: Stationäres Regelwerk

    Stationäres Regelwerk,
    gestern noch die Quintessenz
    formatierter Wissenslust
    unterwegs nach irgendwo
    im globalen Nirgendwo

    ein Stab mit Schatten gereichte schon
    dem stationären Regelwerk
    zum kugelrund Globalverstand
    ich frag mich nur was wär gewesen
    ohne den der den Stab an Regeln band

    sind wir frei im Regelwerk
    wenn keiner mehr die Regeln kennt
    wenn keinen mehr der Schatten stört
    den ein Römersöldner wirft?

    wer weiß wohin die Reise geht
    wohin der Mantel weht
    im zügellosen Regelwerk
    wenn der Wind sich dreht

    als Antwort auf die Frage ob KI wirklich „individuell“ sein kann.
    :)

  10. Liebe Claudia,

    ein schöner, privater Artikel von dir. Danke dafür, bei mir entsteht Empathie und Selbsterkennung, wenn ich begreifen kann, wie universell menschlich unsere Sorgen (im goldenen oder rostenden Käfig) sind (siehe auch unser Austausch zu Heitere Miene, stoßweises Ausatmen, abgerissene Laute.

    Für mich steht auch immer die Frage im Raum, wie sehr diese Sorgen wirklich nötig sind und wie viel an ihnen „Einflüsterungen“ sind. Diese Spannung ist dem (auch gern als neoliberal gescholtenen) Konzept „Selbstoptimierung“ ja schon inhärent. Die Passage am Ende „Leidensdruck schafft Veränderungswilligkeit – und eigentlich gehts mir ja gut“ finde ich dazu sehr aussagekräftig.

    Bei allen gesundheitlich abträglichen Gewohnheiten treibt mich diese Spannung zum Teil sehr um. Manchmal sorge ich mich stark und schränke mich ein, manchmal weise ich alles brüsk von mir und reklamiere, mich nicht von dem auf Leistungs- und Verwertbarkeitslogik getriebenen Gesundheitsfanatismus vereinnahmen zu lassen. Dennoch: Wer will schon mit 70 im Rollstuhl sitzen und an einem Sauerstoffgerät hängen, weil die Lunge runtergerockt ist? Diese Spannung kann ich für mich nicht auflösen. Ich kann in ihr hin und her treiben, mal die eine, mal die andere Seite stärker annehmen.

    Und deinen Metzinger-Hinweis „gute Bewusstseinszustände zu kultivieren, den inneren Frieden finden, der unabhängig ist von der äußeren Situation“… den finde ich nach wie vor auch hilfreich. Ist sehr individualistisch und wenig solidarisch, aber Selbstfürsorge muss auch sein.

  11. […] Titel bezieht sich auf den vorletzten Blogpost, der von meinem optimierungsbedürftigen Lebensstil handelte. Z.B. vom Wunsch, gesünder zu leben, weniger zu sitzen, das Rauchen endlich ganz zu […]

  12. @Ingo: ich hab übrigens extra eine Kategorie „künstliche Intelligenz“ geschaffen, wohin die Gedichte und KI etwas besser passen würden als zum „optimierungsbedürftigen Lebensstil“ :-)

    @Gilbert: danke für deinen Kommentar und die Offenheit in Bezug aufs Schwanken zwischen den genannten Denk- und Verhaltensweisen. Das ist mir sehr nahe, jedoch steigt die Dringlichkeit der gesundheitsfreundlichen Position mit zunehmendem Alter fraglos an! Siehe auch meinen aktuellen Eintrag zur „gelben Karte“.
    „Gute Bewusstseinszustände zu kultivieren, den inneren Frieden finden“ halte ich nicht für egoistisch und unsolidarisch, denn von der eigenen Befindlichkeit sind Andere meist betroffen! Nicht nur die direkten Nächsten im Alltag, sondern auch XYZ, wenn etwa Angst & Hass auf Twitter et al raus gelassen oder „aus Wut“ AFD gewählt wird!