Claudia am 30. April 2013 — 16 Kommentare

Von der täglichen Wut

„So ein Aufreger morgens tut aber auch gut. Da kochen die Emotionen hoch, man fühlt sich gleich wacher und lebendiger“, sagt ein lieber Freund auf meine selbstkritischen Bemerkungen zum morgendlichen Medienkonsum. Dagegen warnt „Bill Bonner“ auf Schrott&Meyer vor den Gesundheitsgefahren zuvieler News:

„Nachrichten aktivieren laufend das limbische System. Panik erzeugende Nachrichten erhöhen die Ausschüttung von Cortisol im Körper. Dies verändert das Immunsystem und hemmt die Freisetzung von Wachstumshormonen. Mit anderen Worten: Ihr Körper befindet sich dann in einem Status des chronischen Stresses. Ein entsprechend hohes Cortisol-Niveau kann die Verdauung stören, das Wachstum verschwinden lassen (von Zellen, Haaren, Knochen), es kann zu Nervosität führen und zu erhöhter Anfälligkeit für Infektionen. Weitere mögliche Effekte sind Furcht, Aggression, Tunnelblick und Desensibilisierung.“

Nun ja, aber welche Nachrichten erzeugen schon PANIK?? Am nächsten an „Panik“ komme ich lange vor dem Blick auf die News, nämlich dann, wenn es gleich beim ersten Klick heißt „diese Seite ist derzeit nicht erreichbar“. Vermutlich ist es aber bereits Folge von Tunnelblick und Desensibilisierung, dass mir eine marginale Netzverbindungsstörung als persönlicher GAU erscheint. Was ist das schon gegen echte Probleme, wie sie auf der Welt massenweise ins Licht der Aufmerksamkeit drängen?

„Ein Ventil für die tägliche Wut“ lautet der Untertitel des Blogs „Kultur banal“. So könnte man viele Blogs überschreiben und oft genug fühle ich mich auch danach, meinem Ärger per Blogpost Luft zu verschaffen. Zum Glück ist da auch eine Hemmung, die mich zuvor fragen lässt: steht das jetzt dafür? Ist bloßes Auskotzen gerade mutwillig „eingeatmeter“ Aufreger sinnvoll?

Manchmal ja. Zum Beispiel gefällt mir Sammelmappes „Witz des Tages“, weil er einen Gedanken anstößt, der in anderen Medien nicht formuliert wurde. Manchmal nein, wie etwa, wenn sich dasNuf in „Geht euch doch selbstverwirklichen, ich geh arbeiten“ allen Ernstes über ein Video erregt, in dem Studenten ermuntert werden, sich zu fragen, was sie im Leben wirklich gerne tun würden, anstatt nur ans Geld verdienen zu denken.

Indem ich aber über Letzteres den Kopf schüttle, evtl. gar einen Kommentar dort anbringe, bin ich auch wieder Teil der medialen Erregungskurve und biete anderen Anlass, sich ihrerseits über mich aufzuregen.

Bringt das alles irgend etwas – über den Konsum von Emotionen hinaus? Ich weiß, vielen erscheint das als die falsche Frage, denn wer bloggt, entscheidet die Sinnfrage individuell und hat auch jedes Recht dazu.

Dennoch treibt mich diese Überlegung immer wieder um: Gerne würde ich etwas GANZ ANDERES tun, sowas wie Freude machen, Hoffnung vermitteln, Gemeinschaftsgefühle stärken, Lust auf Veränderung und ein positives Miteinander machen, anstatt die um sich greifende Misantrophie zu stärken. Letztlich lande ich dann aber doch immer wieder beim „Aufreger versammeln“.

Unbefriedigend!

Diskussion

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16 Kommentare zu „Von der täglichen Wut“.

  1. Wut bringt nichts, ausgenommen der Fall, in der sie in einem therapeutischen Setting gezielt genutzt werden kann.
    Ansonsten macht sie kopflos und führt einen weg. Und bereitet die Saat für zukünftige Wutanfälle, siehe das Konzept „Schmerzkörper“.

  2. Wir haben mal den Versuch gemacht, die Empörung, das Aufregen in ein Sonderblog zu verbannen und dann, so ging es mir, bald die Lust am Aufregen verloren. Und ich frage mich, ob das Bloggen heute, auch Facebook-Aktivitäten, das Twittern, anders als früher Foren und Mailinglisten, noch die Teilname an einem Gespräch ist. Man kommentiert Nachrichten und Meinungen, oft genug die aus Zeitung und TV, jeder für sich, und kommentiert dann wieder, selektiv oder eklektizistisch Kommentare anderer – von der eigenen Burg aus, na ja, dem Schreibtisch. Ich bedauere das nicht (oder nur ein bisschen), vielleicht gibt es das gute alte Leben besser wieder, die Weise, wie wir miteinander zu sprechen versuchen, zumindest dient es der Meinungsbildung, was bei mir und anderen die Sehnsucht nach direkter Demokratie befeuert (und zugleich meine Sorge, weil so wenige meiner Meinungen sind). Da ich zuhause der einzige bin, der, via Twitter und Bloglektüre, Nachrichten konsumiert, und manches weitergebe an Frau und Kind, bin ich das führende Skandalportal der Familie. Aber ich berichte nicht, was mich aufregt, sondern das, was mich irritiert oder amüsiert, das, wovon ich vermute, dass es Franziska oder Till interessieren könnte. Tatsächlich regt mich fast gar nichts auf. Nichts wird so heiß gegessen, wie…, an Autoritäten glaube ich nicht, also ist mir egal, was sie reden und überhaupt habe ich mich dank Internet an das Stimmengewirr gewöhnt. Die beste Schule war mir deine alte Mailingliste ‚Forum Webkultur‘ und die beste Lehre die, dass ich mich wahrscheinlich irre, die zweitbeste aber die, dass die Welt nicht verloren geht, wenn ich mal nicht dabei bin, lieber in der Badewanne liege. Ich sitze nach dem Aufstehen vor dem Bildschirm und lese in den Blogs, die ich liebe, die Gedichte des letzten Tages, folge den Verweisen, stoße nur zufällig, aber unvermeidlich auf die Politik und die Wirtschaftsdaten, und gehe dann mit dem Hund in den Plänterwald. Da rede ich mit mir selbst und später twittere ich das dann. Aller paar Monate muss ich ins Krankenhaus und nehme, des Gewichts wegen, statt der Bücher meinen eBookReader mit, aber kein Tablet, kein Internet – und wenn ich wieder raus bin und zurückblättere lese ich bei denen, denen dies und jenes wichtig war, dass ihnen anderes wichtig ist heute. Ich habe nichts verpasst, ich habe nur einer Gewohnheit eine Pause verschafft. Klimawandel z.B. ist wichtig, der dauert Jahrzehnte. Wahlen sind wichtig; der Wahlkampf geht Monate. Gegen Erdbeben in China kann ich nichts machen. Auch bei den urgend actions von amnesty international bin ich nicht mehr dabei, trotz besseren Wissens, weil mein Herz das „Bitte lieber Diktator, lass das Foltern sein“ nicht mehr erträgt. Und nur selten kommentiere ich, nur wenn mir etwas einfällt, das ich beitragen kann, nicht Meinung, oder eben, wie hier, in Blogs, deren AutorInnen ich sehr mag – und bei dir führt mich oft etwas weit zurück in meine Vergangenheit des … ‚Webgesprächs‘. [So ist nun dieser Kommentar eher eine Gefühläußerung – und als solche schick ich ihn ab, ohne noch einmal nach Fehlern zu schauen. Sorry. Der Hund will raus.]

  3. Ich bin in der Zwischenzeit schon etwas medienentfremdet, weil ich die Dauerberieselung mit Dummheit und systematischer Meinungs-Unbildung nicht mehr ständig ertrage. Dann Schütze ich mich oft durch Distanz und Verzicht.

    Lieber ein Mimosenseelchen sein, als abgebrüht und ausgebrannt ist da meine Devise.

  4. Du hast doch auch viele Beiträge, und auch blogs, @Claudia, die genau das in die blogwelt transportieren, die du als „etwas GANZ ANDERES“ beschreibst.

    Aber wahrscheinlich ist einem nicht immer nur nach dem „Einen“ oder „Anderen“. Die Mischung, das sind wir. Die Balance – nicht immer leicht.

    Ich denke, das (deine) Wut schon berechtigt ist. Und sie ist wichtig. Ob sie immer richtig von allen Menschen austariert wird – das ist ein anderes Thema.

    Es hat sich nichts geändert bei uns Menschen.In unseren Gesellschaften. Die Verpackung ändert sich nur ständig. Wird hübscher anzuschauen. Der Inhalt allerdings: bleibt.

    Doch durch die Fülle der jetzt möglichen Informationen bekommen wir mehr mit. Erfahren von Dingen, die einfach nicht zu glauben sind.

    Das führt mich dann über andere wieder zu mir selbst. Und wenn sich dann dieser Kreis schließt, dann werde ich sehr, sehr nachdenklich.

    Ich glaube auch fast, das wir unsere Emotionen durch unseren Zivilisationsprozeß viel zu viel unterdrücken. Wieviel andere Emotionen, außer Trauer und Lachen, die sich noch unkontrolliert äußern können, überwachen wir ständig? Ob das richtig ist? Ob das gut für uns ist?

    Kurzum: Raus – was raus will.
    Die Rücksichtnahme, die wir uns für uns wünschen, sollten wir dabei auch anderen zugestehen.

  5. …was mich betrifft, geht es mir wie in der „Gesundheitswarnung“, ich sagte es schon: wenn ich jeden Tag oder gar mehrere Male am Tag im Medienstrom stehe – werd‘ ich schlichtweg krank. Und zwar nicht davon, dass es praktisch nur negative Nachrichten, und das ohne Unterlass, zu lesen/sehen/hören gibt (obwohl das natürlich mehr als schade ist), sondern davon, dass, bei mir zumindest, dann ziemlich schnell kein Platz mehr ist für Anderes, Konstruktives…aber ich glaube, ich bin da eher eine Ausnahme, und ich bewundere Deine „Solidität“. Denn: mir scheint, es gibt auf Deinem Blog jede Menge Anderes zu lesen als „nur“ Deine Wut…
    Liebe Grüsse
    Jan

  6. @Euch:

    jeder dieser 5 Kommentare hat mir auf je eigene Weise GUT GETAN – ich danke Euch! Zu jedem könnte ich etliches antworten, assoziieren… heut ist es aber zu spät! :-) Allgemein ist Kommentieren als Gesprächsbeitrag ja nicht mehr sehr verbreitet. Hier im Digital Diary aber immer mal wieder erlebbar – wie schön!

  7. Gestern habe ich gelebt, lange Gespräche und Pflanzenbesichtigungen auf der paradiesischen Terrasse meiner Schwester, die gerade eine Freundschaft mit einem Raben begonnen hat- an so einem Tag erübrigt sich jede Nachrichtenaufregerei- wir haben alles verlacht und sind über Mediensachen hergezogen, ganz ungezogen- und ich halte es ähnlich wie der Traumperlentaucher, bei dem Du vielleicht auch ab und zu liest…
    Gruß von Sonja

  8. @Gerhard: dass einem „Wut nichts bringt“ hilft ja nicht unbedingt… manchmal denke ich aber auch, dass es Abstumpfung wäre, gar keine mehr zu fühlen!

    @Dirk: hab Dank für deine umfangreiche Erzählung vom eigenen Erleben! Freut mich, auf diese Weise etwas davon mitzubekommen. Es ist übrigens Gartenzeit, vielleicht hast du ja mal wieder Lust, die Spree zu überqueren?
    Mit Freunden bespreche ich auch „von Angesicht“ immer das, was mich seit dem letzten Treffen berührt hat – ich sortiere da nicht groß. Skandale und Amüsantes also gleichermaßen..

    @Jan: krank werde ich nicht, aber dass ich manchmal „zu Konstruktivem nicht komme“, das kenne ich auch. Da hilft dann nur bewusstes Ignorieren sämtlicher News-Seiten!
    Danke für deine Feststellung, dass es hier mehr als „meine Wut“ zu lesen gibt – da möchte ich dran bleiben!

    @Sonja: ja, der Garten ist mir auch ein wundervoller Ausgleich und jedes Mal der Eintritt in eine ganz andere Welt. Toll auch, wie locker ich da „ins Arbeiten gerate“, eben weil es nichts gibt, von dem ich mich erst losreissen muss! (Traumperlentaucher werd ich mal suchen..)

  9. Den Traumperlentaucher findest Du in meiner Blogroll.

  10. @Menachem

    „Ich glaube auch fast, das wir unsere Emotionen durch unseren Zivilisationsprozeß viel zu viel unterdrücken. Wieviel andere Emotionen, außer Trauer und Lachen, die sich noch unkontrolliert äußern können, überwachen wir ständig? Ob das richtig ist? Ob das gut für uns ist?“

    das ist eine interessante Frage! Wieviel Emotion ist sozialverträglich? Danke für die Inspiration!

    @Sonja: danke!

  11. @Claudia, mit „Wut“ meinte ich „Wutkultur“. Ein sich-suhlen in alltäglicher Wut ist sinnlos.
    Was hat es z.B. für einen Sinn, eine Verletzung, vor zig Jahren erlebt, immer wieder in sich zu wälzen (wälzen zu lassen)? Was hilft das? Es deckt Leben zu!

    Daß Wut in einigen Fällen ein Vehikel für nötige Veränderung im eigenen Verhalten mit sich bringen kann, ist unbestritten. Beispielsweise, wenn es darum geht, nein zu sagen.

    Ich sollte in meinen Comments weiter ausholen, was ich aber immer auch vermeide.

  12. Wut – ein unbeliebtes Gefühl – bin zwar auch Gerhards Meinung, dass sich in Wut suhlen nichts hilft…Wut deshalb unterdrücken führt jedoch ebenfalls zu den ungünstigsten Ergebnissen…wie also mit ihr umgehen? Gar nicht einfach, finde ich! Jeder ist zudem anders, je nach Erziehung und Alter und Umständen…
    Dabei kann Wut auch ein herrlicher Motor sein, und manches Mal Ungerechigkeit, Missverständnisse oder Respektlosigkeit aus der Welt schaffen!
    liebe Grüsse
    Jan

  13. Neben Harmonie, als Kitt in Beziehungen, gehört Wut zum Auslöser beim „Reinemachen“, wenn Schieflagen sich schleichend in unserem Umfeld ausbreiten.

    Ein Freund von mir verdiente als Selbstsätndiger Einsteiger in 2010 pro Monat 550,00. Da er allein schon 220,00 Eur Krankenkasse pro Monat zahlen musste, löste er seinen Sparvertrag auf, um über die Runden zu kommen. 1.800,00 hatte er sich aus „versteuertem Einkommen“ zur Seite gelegt.

    Die Folge:
    In 2011 soll er nun 100,00 Eur mehr Krankenkasse bezahlen, also 320,00 Eur, weil er im Jahr davor Einkünfte aus Kapitalvermögen hat.

    D.h.,
    da pfeift nun einer aus dem letzten Loch, macht flüssig was flüssig zu machen ist um durchzukommen, und wird dadurch derart extrem bestraft, das er nun gar kein Licht mehr sieht.

    Wir haben dann im Internet gestöbert, um vielleicht Sonder- oder Härtefallvarianten zu finden. Als ich mich dann erstmals in diese Materie hineingekniet habe, habe ich bald nicht mehr glauben wollen, was für ein perfides System dabei installiert wurde.

    Angestellte und normal verdienende Selbstständige werden mit diesen Dingen kaum konfrontiert. Aber die „Grenzgänger“ im unteren Einkommenssegment. Das sind die Verlierer.

    Was ich an diesem Tag fand ist weit weg von meinen Gefühlen eines gerechten Sozialstaates. Das Problem ist ja nicht, was in den Gesetzen steht. Das Problem ist, wie konnte so etwas in ein Gesetz hineinkommen?

    Ich glaube, nur die Wut macht es mir möglich, mich in dieser unsagbar gefühlten Ungerechtigkeit zu engagieren.

    Fingerabdruck auf dem Reisepaß. Vorlage des Steuerbescheides bei der Krankenkasse. Hausdurchsuchung bei Anfangsverdacht. Kein Bankkonto mehr, auf das der Staat nicht Zugriff nehmen kann. Klar, alles muss begründet werden. Und die Begründung, sie ist nur eine rethorische Farce.

    Wir gewöhnen uns an alles so schnell.
    Was war das noch eine größere Diskussion, als Nordrhein Westfahlen Dieben viel Geld für gestohlene Daten auf einer Steuer CD bezahlte. Und heute? Gekaufte Steuer CD`S gehören zum Standard. Da kräht heute kein Hahn mehr nach.

    Und ich werfe auch nicht so sehr den CSU`lern vor, dass sie Familienangehörige beschäftigen. Das ist mehr oder weniger allgemeine Übung. Aber 5500,00 netto – auf Staatskosten. Das sind mal locker zwischen 12000 und 15.000 brutto für einen Normali. Im MONAT!

    Was ist dann hier los? „Wut“ muss das zum Ausdruck bringen. Und ohne „Wut“ wäre eine französische Revolution niemals in die Gänge gekommen.

    Deshalb vielleicht, @Claudia, ist jede gefühlte Emotion sozial notwendig.

  14. @Menachem: du sprichst mir aus der Seele! Insbesondere, was die „kleinen Selbständigen“ angeht. Allein schon, dass deren KK-Beitrag nicht dem tatsächlichen Einkommen ebenso angepasst wird wie bei Angestellten, sondern ein relativ hoher Grundbeitrag fällig wird, ist eine bodenlose Sauerei! Dass nun sogar das Auflösen eines Sparkontos aus „Einkommen aus Kapitalvermögen“ gerechnet wird, ist der Oberhammer! ZINSEN sind Einkommen aus KVermögen, nichts sonst. Ich verstehe nicht, wie das rechtens sein kann! (und wie merkt die KK überhaupt, ob jemand sein Sparkonto auflöst?)

    Ebenso ist gerade erst weiträumiger bekannt geworden, dass die Kassen nicht gezahlte Beiträge mit 60% Verzugszinsen belegt hatten – nun soll das irgendwie auf 1%/Monat (oder so) gedeckelt werden. Also immer noch 12%/Jahr – mit welchem Recht?

    Privat Versicherte, die nicht mehr zahlen können, sind ganz übel dran: sie kommen in einen Not-Tarif, der nurmehr akute Versorgung gewährleistet, sonst nichts!

    Mich wundert nicht, dass manchmal verzweifelte Menschen in ein Amt gehen und jemanden erschießen – eher wundert mich, dass nicht ÖFTER etwas passiert!

  15. Claudia, danke, danke, danke!

    Ich weiß im Moment gar nicht mehr, wie ich mich selbst einzuordnen habe. Frage mich, ob ich jetzt ein nörgelnder Querulant werde? Ein miesepetriger Alters-Wutbürger? Ein stänkender Verschwörungsanhänger? …

    Ich bin noch so wütend, nicht nur über das oben beschriebene, das ich es leider noch nicht schaffe, wieder die Ebene der Sachlichkeit zu erreichen.

    Ich arbeite dran:)

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