Claudia am 19. Februar 2012 — 24 Kommentare

Form ist Leere – na und?

Der folgende Text ist als Kommentar zum Beitrag „Leerheit ist nicht einfach leer…“ im ZEN-TAO-Blog entstanden. Das Konzept der „Leerheit“ im Buddhismus hat mich schon oft fasziniert, genau wie mich Laotses Lehre vom TAO immer wieder berührt und inspiriert. Und doch empfinde ich auch inneren Widerstand, den ich ab und an einfach aussprechen muss.

Wie hilfreich ist “Leere” bzw. das Erkennen derselben? “Ich” bin ein Prozess, bzw. ein Konglomerat interagierender Prozesse, per Stoffwechsel nicht mal abgegrenzt gegenüber anderen Prozessen. Nichts an mir ist Substanz, gar bleibende Substanz – so what?

Trotzdem muss ich doch Miete zahlen und würde ich z.B. obdachlos, würden sich die Prozesse in einer Weise konfigurieren, die sich für meinen Geist, bzw. die Bewertungsinstanz als “mehr Leiden” darstellt. Also werde ich nach weniger Leiden streben, Leerheit hin oder her.

„Wenn reiche Spekulanten Erfolg haben,
während Bauern ihr Land verlieren;
wenn die Regierung Geld ausgibt
für Waffen statt für Hilfsprogramme;
wenn die Oberen verschwenderisch und
verantwortungslos sind,
während die Armen immer ärmer werden –
all dies ist Raub und Chaos.
Es stimmt nicht mit dem Tao überein.“

– Laotse, Tao Te King, Peter Kobbe (Übers.) –

So sehr mir Laotse aus dem Herzen spricht: wer die Natur genauer betrachtet, als Gärtner zum Beispiel, aber auch “nur so”, als interessierter Liebhaber, wird bemerken, dass es da oft noch deutlich krasser bzw. ganz ebenso krass zugeht wie in der sozialen Menschenwelt. Arten verdrängen andere und scheren sich nicht um Ausgleich und Vielfalt, Andere Wesen werden mit Eiern befüllt und als lebende “Aufzuchtumgebung” genutzt, es herrscht ein Fressen und Gefressen werden, es gibt “Viehaltung” und Ausbeutung, Überfälle, Kriege – und ab und an Naturkatastrophen, die sich auch nicht um Gerechtigkeit und Mitgefühl scheren.

All das soll im Einklang mit dem TAO sein – die leidvollen Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten in der Menschenwelt aber nicht?

– – – – – – –

Wir haben mehr Gedächtnis und Vorausschau als jedes Tier. Dadurch können wir mehr produzieren, verbrauchen und zum Sichern persönlicher Zukunft bzw. “Ansammeln von Macht” horten. Unser zerstörerischer Wirkungsgrad ist damit deutlich höher als der aller Tiere.

Zum Glück wollen Menschen auch in alltäglichem Frieden leben und so haben alle Kulturen und Gemeinschaften Werte entwickelt, Es gibt Ethik, Sitte und Moral, sowie jede Menge “bezähmende” Gesetze – doch klinken sich in rein konsumistisch organisierten Gesellschaften immer mehr Menschen aus dem Werte-Kanon aus, bzw. sehen Gründe, warum er für ihr persönliches Handeln nicht gelten könne. Und andere beziehen die Werte nur auf ihre Familie, ihren Clan, ihren Stamm oder ihr Land, der Rest ist zur Ausbeutung frei gegeben. (Gilt auch für uns EU-Bürger, deren Exporte z.B. an Billigfleisch ganze Märkte ferner Länder kaputt machen – und deren Kleidung und Gerätschaften unter üblen Arbeitsbedingungen ebenfalls in der Ferne produziert werden).

Was hilft da das Konzept der “Leere” oder des “TAO”?

[Tut mir leid, dass ich sowas “Negatives” hier poste. Aber diese Frage treibt mich seit Jahren immer wieder um, wenn ich der Rede von der Leere oder vom TAO begegne – die ich ja eigentlich wunderbar finde!)

Auszug aus dem Herz-Sutra:

„Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. Genauso sind Empfindungen, Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein leer von einem abgetrennten Selbst.“

„…alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie. Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe. Das Auge besteht ausschliesslich aus Nicht-Auge Elementen. Dasselbe gilt für Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist. Deshalb gibt es keine Form keinen Klang keinen Geruch keinen Geschmack, kein Berührbahres, kein Objekt des Geistes. Da alle Dinge in Ihrer Soheit unbeschreibbar sind, gibt es kein Entstehen und kein Erlöschen; kein Leiden, keinen Ursprung des Leidens,kein Ende des Leidens und keinen Weg. Kein Verstehen und kein Erlangen.“

***

Hier noch ein älterer „widerständiger“ Artikel:

Die edle Wahrheit vom Leiden – war der Buddha ein Weichei?

Diskussion

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24 Kommentare zu „Form ist Leere – na und?“.

  1. Liebe Claudia
    Deine Gedanken zum Thema finde ich Spitze
    denn Buddha selber hat gesagt, bei allen Konzepten und Lehren, sollen wir hinschauen und klären, ob diese auch für uns stimmen.
    Zurück zur Leerheit;
    Ich habe ja auch darüber geschrieben was Leerheit ist:

    Leerheit ist nicht einfach leer….. weil sich alles dauernd verändert, aus altem, neues entsteht, nicht bleibt so wie es ist, was Gestern war ist Vergangenheit. Aus dem Gegenwärtigen Moment, wird ein neuer Augenblick und aus Heute wird Morgen. Alles was ist, entsteht durch Gedanken, wird zu Gefühlen und wird zur Handlung, aus Handlungen entstehen Taten und Werke. Aber egal was entsteht, es wird wieder vergehen.Darum heisst es auch Leerheit, weil es leer ist von etwas Bleibendem. Wie eine Schneeflocke, die kaum das sie entsteht, sich bereits wieder verwandelt, sie wird wieder zu Wasser und verdunstet wieder. Alles verwandelt sich. Was bestehen bleibt alles hat eine Ursache und aus der entsteht wieder Neues.

    Einfach gesagt; wenn Du Sch… denkst, kann nur Sch… entstehen – Um eine Veränderung zu erreichen, musst Du deine Gedanken verändern zum besseren, Mitgefühl entwickel. Weg vom Ego-Trip hin zum Mitmenschen, der Leitfaden im Buddhismus ist unendlich gros. Der 8 fache Pfad enthält alles um ein zufriedener Mensch zu werden.
    Ich hoffe das meine Worte zur Leerheit einige Misverständnisse klarstellen konnten.
    Und dann zum Schluss jeder bekommt genau das was er gegeben hat und manches was wir in diesem Leben ertragen müssen, haben wir aus unseren vergangenen Leben mitbekommen.
    Liebe Grüsse zentao

  2. Hallo Claudia,
    wenn ich es richtig weiß, hat Rousseau gesagt:
    „Glück ist ein solides Bankkonto, eine gute Köchin und ein
    gesunder Stuhlgang.“

    Ich kann nur hinzufügen, man bemühe sich um eine „ausgewogene“
    Lebensweise und versuche nur die Dinge zu ändern, die man eventuell verändern kann.

    Ansonsten: Glück ist ein unerwartetes, unverdientes, positives Ereignis – verdient wäre es Entgelt, negativ wäre es Pech.

    Gruß Hanskarl

  3. Lieber Zentao,
    was Du zur „Flüchtigkeit“ des Augenblicks schriebst („Aber egal was entsteht, es wird wieder vergehen“ – „Schneeflocke“) ist m.E. zu schnell von Dir hingeschrieben worden! So schwingt nicht notwenigerweise mit, was Du meinst.
    Man könnte aufgrund dieser Zeilen etwa denken: „Meint er, daß keine Wirklichkeit existiert? Alles nur Kino? Kopf-Geburten?“ und dergleichen. Um eine andere, transformierende Sicht auf die Welt zu erhalten, braucht der Leser m.E. stärker greifende Worte. Die Du durchaus hast!

  4. Lieber Gerhard
    ja da hast Du richtig verstanden, diese Wirklichkeit, existiert, so nicht, auch diese ist vergänglich, was Gestern war ist vorbei und Morgen ist noch nicht da. Wie die Schneeflocke,so vergeht auch diese vermeintliche Wirklichkeit. Ja es ist Kopfkino, wir denken das alles, es ist wohl Fest zum Greifen, aber doch vergänglich.
    Gruss zentao

  5. Lieber Zentao, das ruft auf zu weiterer Diskussion:
    Habe ich etwa Schuld auf mich geladen und sei es auch nur so etwas „Unbedeutendes“ wie ein Mißverstehen, eine Nichtwürdigung eines anderen, dann wird mich das belasten. Es als Kopfkino abtun, würde wichtige psychologische Wirkfaktoren nicht ernst nehmen wollen.
    „Es ist NICHT wichtig..geh weiter, Dein Schuldgefühl hat keine Relevanz“. Aber vielleicht sollte ich DOCH dem Relevanz geben und NACHSCHAUEN lernen, wieso ich so gehandelt habe. Oder sollte ich nachschauen, wieso ich überhaupt Schuld empfand? Wieso überhaupt regte sich was? Achso, denke ich dann: Das war das EGO! Es will mich hineinziehen in ein Ego-Spiel.
    Vergiss es!

  6. @zentao: danke, dass du hier antwortest!! Finde es auch besser, diese „negativen Gedanken“ hier zu diskutieren als in deinem Blog, wo vielleicht (!) Leser sowas eher ungern lesen mögen. :-)

    Deinem vorletzten Absatz stimme ich voll und ganz zu:

    „wenn Du Sch… denkst, kann nur Sch… entstehen – Um eine Veränderung zu erreichen, musst Du deine Gedanken verändern zum besseren, Mitgefühl entwickeln. Weg vom Ego-Trip hin zum Mitmenschen“

    Ist aber diese Lehre von der Leerheit dabei hilfreich?

    Ok, ich verstehe, du meinst es wohl so, dass sich aus dem vor-Augen-geführt-bekommen des bedingten Entstehens und ständiger Veränderung auch die Möglichkeit ergibt, durch „anders denken“ und anders handeln die Welt zu verbessern bzw. einen Teil davon.

    Das ist wie ich finde eine dringend nötige Anpassung der Leerheit (wie ich sie in meiner Beschränktheit aus dem Herz Sutra und anderen Texten verstehe) ans abendländische Wirken-Wollen. Aber im Text selber ist es nicht unbedingt angelegt – da kommt mehr das ‚rüber, was @Gerhard auch gleich ein bisschen aufregt:

    Alles verändert sich sowieso ständig, nichts bleibt, wie es war – also muss dich das nicht kümmern!

    Dieser mal eben kurz aufeinander projizierte Dissens setzt sich dann fort in der Frage „was ist Wirklichkeit?“

    Und prompt klafft der Abgrund auf, denn über „alles ist wirklich“ versus „alles ist nur in deinem Kopf“ kann man spannend streiten – nur lebensweltlich bringt das gar nichts. So jedenfalls meine Erfahrung (hier ein Beispiel von 1996/97).

    Was ich aber an der buddhistischen Sicht immer schon nicht verstehe, ist etwas Anderes, das ZenTao hier dankenswerterweise auch gleich zur Sprache bringt:

    „diese Wirklichkeit, existiert, so nicht, auch diese ist vergänglich, was Gestern war ist vorbei und Morgen ist noch nicht da. Wie die Schneeflocke,so vergeht auch diese vermeintliche Wirklichkeit.“

    Dass diese Wirklichkeit „so“ nicht existiert, verstehe ich so, wie unsere Wissenschaft es ja auch aufzeigt: was ist, ist ein veränderliches Gewirbel aus Kleinteilchen/Energie. Unser „Wohnzimmer“ findet nur in unserem Kopf statt, in einem Geist, der das meiste ausfiltert, für vieles gar keine Wahrnehmungsorgane hat – und den erkannbaren Rest verzerren wir auch noch durch unsere Bedürftigkeiten und Denktraditionen.
    Das IST Kopfkino, könnte man mit Recht sagen. Nur: im Kino laufen nur Filme, im Leben spiel ich mit, bin mitten drin! Da setze ich selber Ursachen, die Wirkungen auf Andere und die Welt haben – also sollte es mir nicht ganz egal sein, WAS ich da so alles tue und bewirke.

    Ob eine Lehre von Leerheit und Vergänglichkeit da motivierend wirken kann, muss jeder für sich entscheiden. (Das Herz-Sutra HAT für mich eher einen – grandiosen! – Trost-Charakter als Schutzmauer vor Verzweiflung über Misserfolge und anhaltendes Elend/Leiden)

    Mein Punkt des Nicht-Verstehens ist ein anderer:

    WARUM um Himmels Willen soll UNVERÄNDERLICHKEIT ein Kriterium für Existenz sein?
    Ist ein Apfel kein Apfel, weil er in ein paar Tagen oder Wochen verfault? Hat das römische Reich nicht existiert, weil es sich nicht gehalten hat?

    Darauf fand ich in buddhistischen und buddhistisch inspirierten Büchern keine Antwort. (Die fragen sich sowas gar nicht, hab ich den Eindruck.)

    Für mich ist Wirklichkeit das, was wirkt. Wie lange es wirkt und insofern erkennbar ist, tut dabei nichts zur Sache. Der Gegenstand ist das, was mir entgegen steht. Das, was ich nicht nach Belieben unwirksam machen kann, indem ich es ignoriere oder „anders darüber denke“.

  7. Lieber Gerhard
    Leerheit wird leider immer wieder falsch verstanden.
    Klar belasten einen möglicherweise Schuldgefühle, weil sich ja alles dauern verändert, werde ich versuchen, dieses Misverständnis positiv zu verändern, und die Schuldgefühle nach möglichkeit gar nicht erst entstehen zu lassen.
    Nochmals zur Leerheit; wenn Du Zahnweh hast, dann hast Du Zahnweh und das tut weh und das ist ein Fact. Wenn Du endlich zum Zahnarzt gehen kannst, sind diese Schmerzen bald vergessen und weil, es irgend wann, einfach nicht mehr vorhanden ist, die negative Erfahrung ist bald vergessen, das nennt man leer. Das sich, mit dem Schmerzen identifizieren, macht den Schmerz erst zum Schmerzen.
    Die Wirklichkeit ist schon wirklich, sie fühlt sich auf jedenfalls so an, und doch verändert sich diese Wirklichkeit, jeden Augenblick,wenn ich diese Wirklichkeit zu meiner Wirklichkeit mache, da kommt das Ego ins Spiel und macht Dir Dein Leben schwer.
    Es kann etwas noch so schlimm sein, nach gewisser Zeit, setzt das vergessen ein und wo ist jetzt die Wirklichkeit.
    Es ist alles relativ.
    Liebe Grüsse Erwin

  8. Liebe Claudia,
    Ich will versuchen Dir den Begrief Leerheit noch etwas anders zu Erklären.
    Wen ein Reiher über das Wasser fliegt, dann gibt es einen Schatten oder auch eine Spiegelung – woher kommt diese Spiegelung? Ich weiss es auch nicht, es ist einfach so – die Spiegelung entsteht und sie vergeht – wo ist jetzt diese Spiegelung? Weg – wie wenn es sie nie gegeben hätte.
    Genau so ist es mit den Gedanken,Wie oben schon beschrieben.

    Alles was ist, entsteht durch Gedanken, wird zu Gefühlen und wird zur Handlung, aus Handlungen entstehen Taten und Werke. Aber egal was entsteht, es wird wieder vergehen.Darum heisst es auch Leerheit, weil es leer ist von etwas Bleibendem. Genau wie die Schneeflocke, oder der Schatten des Reihers.

    Geschichte und unveränderliche Gebilde,wie die Religion, sind menschliche Konzepte, die zwar auch veränderlich sind, aber mit einem längeren Haltungsdatum. Dennoch bleibt am Ende alles Vergänglich und somit leer!!!
    Das ist eine Erfahrungssache, auch wenn ich es weiss, gibt es keine Beweise dass es so ist. Ich mache jetzt seit 18 Jahren Zen-Meditation und die Erfahrung kommt mit der Praxis.
    Ich hoffe ich konnte das halbwegs verständlich erklären. Ich bin kein Buddhistischer Lehrer wenn Du es genau wissen willst, musst Du zu einem Buddhistischen Lehrer.

    Liebe Grüsse zentao

  9. Lieber Zentao, das habe ich, so denke ich, verstanden.
    „Was bleibt von der ‚Aufregung, Besorgnis‘? Meistens nichts, sie löst sich auf, ist bald nicht mehr spürbar, wie eine Wolke, die weiterzog…man erinnert sich nicht einmal mehr an die Wolke“.
    Das ist, das wäre durchaus Allgemeingut – was jeder kennt, auch ohne entspr. Ausbildung.

    Was ich aber in meinem vorigen Post meinte, sind dauerhaftere Belastungen: Schuldgefühle oder Traumata. Wobei ich Traumata weiter fassen möchte, als die rein klinische Variante. Traumata in meinem Sinn können Bilder sein, die sich ständig oder öfters eindrängen. Etwa eine Demütigung als kleines und harmloses Beispiel.
    Ich kann den zugrundeliegenden Vorfall anschauen, ihn analysieren und ihn als letzlich nichtig erkennen/bewerten, aber möglicherweise verfolgt mich die Demütigung länger als es die Ratio für möglich gehalten hat.
    Eckhard Tolle würde wohl dazu meinen, daß dies das verletzte Ego sei – Es labt sich an der Verletzung, mästet sich und kann den Vorfall deshalb nicht fallen lassen. Es braucht ihn zur Erhaltung seiner Größe/seines Umfangs.

    Das nur als Beispiel zu dem „es geht alles vorüber, ist bald nicht mehr substantiell und alsbald garnicht mehr real und dann schliesslich komplett weg, so als hätte es den Vorfall nie gegeben“.

  10. Wenn dich etwas in diesem Moment quält und zerreisst, nutzt dir die Ausrede, dass in hundert Jahren kein Hahn mehr danach krähen wird, einen feuchten Scheissdreck. So wie im übrigen die meisten Phrasen des neunmalschlauen „alles ist Geist“(oder hipper „Kopfkino“)-Singsangs, ob nun dem Buddhismus, dem Zentao oder Pippi Langstrumpf entlehnt, mir zu einem Gutteil einer dümmlich simplifizierenden Negierung der tatsächlichen, eben unentwirrbaren und auch unerträglichen Natur und Realität des Lebens das Wort zu reden scheinen. Eben: wohlfeile Ausreden. In schick verbrämter Verpackung. Ganz nach aktueller Esoterik-Trendwelle. Was keinen Fun macht, definieren wir kurzerhand weg – und Buddha gibt den Segen. Ist das nicht fein? Wissenschaftler machen das übrigens auch gern: Bewusstsein und subjektive Wahrnehmung – wird einfach für inexistent erklärt. Und da wundert man sich, wenn unterm Strich der Schwanz mit dem Hund wedelt … Nein, liebe Freunde Hobby-Metaphysiker: Wo menschheitsgeschichtliche Hochkaräter und Jahrtausenddenker in ächzenden Äonen wechselseitig sich zerfleischend kein Krümelchen einer endgültigen Gewissheit herausschlagen mochten (Leib/Seele, Materie/Geist, Schein/Sein, Form/Inhalt, Idee/Substanz etcetc), da werden wir mit fünf Minuten Sonntagsphilosophie und angelernten Schickimickivokabeln wohl auch keine ultimativen Lorbeeren mehr einheimsen. Vielmehr sollten wir den Fakten in die Augen sehen: die Verhältnisse sind und bleiben unbegreiflich, unannehmbar, unerträglich und in der Tat – von rückwärts besehen nichts weiter als Schall und Rauch. Ob es uns passt oder nicht: es ist nicht am Verstand, den Verstand zu ermessen, und es ist nicht am Ich, das Ich zu erkennen. Flotte Fernost-Sprüche ändern da wenig (schmökere ich aber auch gern). In eine Literflasche passt kein Ozean, im Sommer ist wärmer als im Winter, und Hausmeister sind in der Regel grantige Zeitgenossen. Ich weiss, dass ich nichts weiss – dies ist nach wie vor eine der fundiertesten Erkenntnisse, die einem Menschenmund entfleuchten

  11. @jovan: sei bedankt für deinen leidenschaftlich formulierten Beitrag. Allerdings gefällt mir deine Art nicht, Andersdenkende und Fühlende als Mode-Esoteriker, Hobby-Metaphysiker und „Sonntagsphilosophen mit Schikimiki-Vokabeln“ zu bashen! Wie kommst du dazu, so etwas über Menschen zu sagen, die du nicht kennst? HIER triffst du z.B. auf Kommentierende, die sich seit mehreren Jahrzehnten mit alledem auseinander setzen – und nicht nur lesend, sondern auch im Leben praktizierend.

    Wir pflegen hier einen Austausch im gegenseitigen Respekt – und zu ALLERLETZT geht es darum, „Lorbeeren einzuheimsen“. Bitte berücksichtige das, wenn du ernst genommen und nicht ebenfalls nur als „Lorbeeren-Jäger“ mittels arrogant-schmissiger Formulierungen angesehen werden willst.

    Aber zur Sache: was du da ausfühst, habe ich auf wesentlich friedlichere und kürzere Art im 3.Absatz des Artikels angedeutet: die Realität (im Beispiel: Miete zahlen müssen) ist ja erstmal DA und während sie andauert, bin ich ihr unterworfen.

    Das aber ist nur die eine, die materielle Seite. Wie ein Mensch etwas empfindet, die andere und nicht weniger entscheidende Seite. Und was ich fühle, hängt zu großen Teilen davon ab, was ich über das, was an mich heran tritt, DENKE.

    Ein gutes Alltagsbeispiel bringt z.B. die Lärmforschung: Die hat ergeben, dass es nicht allein auf die Dezibel ankommt, wie belästigt sich Menschen fühlen. Es wohnen Leute neben lautstarken Wasserfällen und leiden nicht, während der gar nicht laute E-Rasenmäher des Nachbarn zur Weißglut treiben kann. Ist es aber die neue attraktive Nachbarin, die den Mäher führt, sieht es wieder anders aus.. usw. usf. Auch bei körperlichem Schmerz ist psychologischer Fakt: 80% des Schmerzes ist der Widerstand gegen ihn!

    „Wenn dich etwas in diesem Moment quält und zerreisst, nutzt dir die Ausrede, dass in hundert Jahren kein Hahn mehr danach krähen wird, einen feuchten Scheissdreck.“

    100 Jahre ist ein bisschen viel, aber wie wärs mit 3 Monaten oder 3 Tagen? Aber ich weiß, was du sagen willst und weiß auch noch gut, wie ich mich als Teeny aufgeregt habe, wenn mir bei Liebeskummer jemand sagte: „Kind, die Zeit heilt alles!“ Ja f…dich doch ins Knie! Was hilft mir das jetzt?

    Damals hätte mir allerdings kein noch so stimmiger Rat geholfen, denn ich war noch nicht einmal soweit, zu bemerken, dass ich an meinem aktuellen Leiden aktiv festhalte. Indem ich mir nämlich immer wieder die „Gemeinheiten“, die mir angetan wurden, als Film-Wiederholung im Kopf ablaufen lasse, mich dabei jedes Mal neu aufrege und rundrum Rechtfertigungen meines Ärgers und meiner Verletztheit dazu denke, sowie mich in Anklagen und Aufrechnungen gegenüber dem „Täter“ ergehe. Meinen Eigenanteil am aktuellen Stress natürlich ignorierend…

    Heute bin ich zum Glück nicht mehr so drauf und kann mich im Konfliktfall schnell wieder (körperlich und damit auch geistig) entspannen, den Eigenanteil reflektieren, nach vorne sehen und entsprechend handeln. Deshalb hab‘ ich auch keinen „Beziehungsstress“ mehr und alles in allem quasi nie anhaltenden Ärger mit Mitmenschen.

    Meine „Übung“ ist allerdings nicht die Versenkung in „Leerheit“ und Sitzmeditation (die ich gleichwohl achte). sondern der Weg über die körperliche Entspannung bzw. die „rechte Spannung“, wie sie mich ein ZEN-orientierter Yoga lehrte.

    „Wenn dich etwas in diesem Moment quält und zerreisst“ wird sich das über den Moment hinaus nicht halten können, wenn du dich körperlich entspannst (und dabei NICHT „den Film weiter laufen“ lässt). Denn jegliche Gefühlszustände sind schnell veränderlich (Zentao: leer) und wenn die materielle Basis dafür weg ist (ein Ärger ist z.B. eine Verspannung im Bauch und/oder Solar Plexus), können sie nicht weiter bestehen.

    Etwas ausführlicher hab ich das in Entspannung – Vom Jenseits des Umzu“ erläutert: Fängt wie ein harmloser Wellness-Artikel an, kommt dann aber bald zur Sache und zu den hier verhandelten Themen. Neben dem Weg über den Körper (inkl. entsprechender Geisteshaltung) findet am Ende auch der rein geistige „Weg aus dem Leiden“ Erwähnung, wobei mir der Gedanke an den eigenen (!) Tod hilfreicher erscheint als eine abstrakte „Leerheit“.

  12. „wird sich das über den Moment hinaus nicht halten können, wenn du dich körperlich entspannst“.
    @Claudia, das kannst Du nicht (umfassend) ernst meinen.
    Es gibt manche Anspannungen, die immer wiederkehren, bspweise von Traumata herrührend. Ich rede wohlgemerkt nicht von mir.
    Wenn also ein solcher Jemand immer und immer wieder von (gleichen!) Gefühlen „überfallen“ wird, dann soll er sich sagen: Das ist nur mein Bauch und den entspanne ich jetzt. Mein Bauch rebelliert und nun geb ich ihm Ruh! Nichts weiter!

  13. @Gerhard: darauf gibts gleich mehrere Antworten! :-)

    1. Es war immer schon schwierig, „gewöhnliches“ menschliches Leiden gegenüber psychischen Störungen abzugrenzen, die Therapie, manchmal sogar Medikamentierung erfordern.
    Soviel ich aber weiß, herrscht heute weitgehender Konsens, dass geistig-körperliche Übungspraktiken psychospiritueller Traditionen nicht im Stande und auch nicht zuständig sind, solche Störungen zu heilen. (Mag vielleicht sein, dass die Neo-Schamanen anders denken, genau weiß ich es nicht).

    Ich spreche hier immer nur von „normalem“ Leid – und insbesondere über solches, das tatsächlich von der Eigenwilligkeit herrührt: die Welt/die Anderen sollen gefälligst SO sein, wie ich mir das vorstelle – alles andere bringt mich auf die Palme, ist Verrat, Zumutung, Beleidigung, Unverschämtheit, Enttäuschung etc.

    Zum normalen Leid gehören aber durchaus auch schwere Erlebnisse wie das Sterben von Angehörigen. Leiden am Verlust, Trauer, Bedauern über vielleicht nicht Gesagtes – all das zähle ich dazu. Ich finde nicht, dass man Trauer bekämpfen, sondern zulassen sollte – eine gewisse Zeit. Wer dann aber nicht loslassen kann (mit welchen Methoden auch immer!), sondern innerlich und äußerlich verwahrlost, nicht mehr wirklich leben will, der ist dabei, in eine Depression zu gleiten – eben WEIL er/sie nicht mehr im Stande ist, ein anderes Verhalten zu wählen. Dann braucht es Therapie, nicht Yoga oder Meditation.

    2. Ich habe nicht gesagt, es genüge, „sich zu sagen, jetzt muss ich meinen Bauch entspannen“!!!
    Wenn das so einfach ginge, gäbe es keinen Grund, körperliche Übungen zu anderen als Fitness-Zwecken zu praktizieren. Ein normal verspannter Mensch merkt nicht mal genau, WO jetzt eine Verspannung ist (dafür hat er keine Aufmerksamkeit, denn das aktuelle Problem steht im Zentrum) – geschweige denn, dass es möglich wäre, diese effektiv und bewusst zu lösen.

    Ich habe 1991 mit Hatha-Yoga angefangen und nach einem guten halben Jahr (damals noch mit fast täglíchen Übungen) hatte sich mein Körper „normalisiert“ – ich rutschte z.B: auf einer Banane aus, und ohne dass ich bewusst was tat, fing sich der Körper im Fallen selbst. Zu meiner großen Verwunderung, da ich bis dahin bei sowas meist auf dem Pflaster gelandet war.

    Es hatte sich verändert, weil man im Yoga übt, nur die für eine Haltung NÖTIGEN Muskeln anzuspannen – und die anderen sich entspannen zu lassen. Das wirkt den verketteten Allround-Verspannungen entgegen, die wir uns im Lauf des Lebens üblicherweise angewöhnen. Auch die Atmung normalisiert sich, indem man sie nur beobachtet, nicht zu etwas zwingt. Anspannen geschieht aktiv, das Entspannen kann man nur zulassen – doch es wird alsbald zur Gewohnheit, die „von selber“ kommt. Ganz ohne dass ich groß drüber nachdenke, empfindet mein Körper alsbald die bei einer Ego-Verletzung auftretende Verspannung als überflüssig und löst sie praktisch automatisch. DAS gibt mir den Moment Pause vom Ärger, und damit die kurze Gelegenheit, zu reflektieren, ob ich „den Film weiter laufen lassen“ will oder besser nicht. (siehe dazu den oben verlinkten Artikel).

    Wie ich ja schrieb, ist mein Weg nicht der über „nur denken“ und dabei sitzen, obwohl es unverzichtbar zu Yoga-Übungen gehört, sich beobachtend auf Körper und/oder Atem zu konzentrieren. In der Folge findet es der Körper normal und praktiziert es eigenständig, unnötige Verspannungen sofort loszulassen – und interessanterweise dann eben auch die, die PSYCHISCH (durch denken, begehren, ablehnen etc.) erzeugt werden!

    Ich kann nur sagen: das ändert alles. Man ist ganz anders in der Welt als zuvor. Hadern mit Vergangenheit, sich sorgen um die Zukunft, Aneinander geraten mit Anderen – all das zeigt sich ganz unabhängig vom Thema sofort unabweisbar als überflüssige und leidhafte Verspannung, zehrender Energieaufwand. Und die natürliche Faulheit sorgt von ganz alleine dafür, dass die Verspannung nicht aufrecht erhalten wird. Das geschieht ohne Denken und Wollen, gibt aber die wunderbare Chance, nun die Vernunft anzuwenden, anstatt den Emotionen neues Futter zu geben.

    Unabhängig davon stimmt, was ich an Jovan über die Bedeutung der BEWERTUNGEN bzgl. eines Stressfaktors schrieb. Selbst bei den Traumatisierten, die du ansprichst, ändert sich WESENTLICHES, wenn sie z.B. zur Meinung finden: „Mein Leiden ist eine Depression“. Da liegt schon ungeheuer viel Distanzierung / Befreiung von der Verfallenheit drin!

    Na, jetzt bin ich etwas ausgeufert – eigentlich hast du ja nur nach 1. gefragt. :-)

  14. Lieber Gerhard
    da hast Du natürlich recht, alte Traumas die immer wieder kehren und einen belasten,sind lästig, aber 90% der Menschen erleben dies dauernd. Durch regelmässige Meditation, kann man diese lindern.Diese Traumas, zu vergessen, ist ja nicht das Ziel. Man muss lernen damit umzugehen und dann wird das Leben wieder erträglich. Wer es nicht versucht….der weiss nicht wie wohltuend so eine Meditation ist. Man muss Meditaion, aber richtig lernen, am besten bei einem guten Zen Lehrer.
    Liebe Grüsse zentao

  15. @Claudia, danke!
    Ich hatte mich an diesem einen Satz von Dir aufgezogen, warum auch immer. Natürlich konntest Du es nicht pauschalisierend gemeint haben.
    @Zentao: Auch danke!
    Ich versuche gerade wieder bei einem Zen Lehrer zu meditieren.
    Zunächst mal will ich schauen, ob ich diesmal bleibe. Dann und erst dann kann ich mir ja von ihm Rat holen, wie ich es besser machen kann.

  16. Ich frage mich, weil ich gestern auf einem Vortrag „Macht der Gedanken“ war, der besonders die indischen Weisheiten vermitteln wollte, wie gehen die Guru`s und Lehrer mit ihren eigenen und leiblichen Kindern um, also, mehr auf eigene Willensstärke ausgerichtete Erziehung oder vielleicht sogar streng autoritär, oder wie können sie z.B. das Leid ihrer Frau für alle erträglich machen, die vielleicht mit Krebs oder Schlaganfall ihren Weg finden muss, oder auch, wie können wir vielleicht von ihnen lernen, wie wir Demenz und pflegebedürftige Eltern begleiten, damit diese auch noch ihren Weg zur Erleuchtung finden mögen?

  17. Liebe Claudia Und Gerhard
    es scheint mir persönlich nicht so wichtig, was für einen Weg man wält, ob Yoga oder Zen. Wichtig finde ich, dass man eine Praxis wählt die zu einem persönlich passt. Wichtig ist natürlich auch der Lehrer/in, weil da ist schon mal sicher gestellt, dass die Grundlagen stimmen. Claudia fragt mich in ihrem Mail:Was hat es dir gebracht – und wie? (So mit „nur sitzen“) Jeder, der wirklich lange an etwas dran bleibt, hat dafür eigene Worte…
    Das Sitzen im zen, hat den Vorteil, dass man endlich lernt, die diskursiven Gedanken,als das wahrzunehmem, was es ist, nähmlich nur Gedanken. Ich habe ja, über die Kraft der Gedanken in meinem Blog oft geschrieben. Unser negatives Denken, versaut uns dauernd unseren Alltag. Viele Probleme, die wir haben, haben wir nur weil wir sie uns erdacht haben. Wie mit allen Wegen, braucht es eine gewisse Zeit, bis der Pfad breit genug ist und wir die Ergebnisse auch spüren. Der Lehrer ist das Eine, das Umsetzen, in uns selber, das Dranbleiben, ist dann schon etwas schwerer und bedingt eine gewisse Ausdauer. Wie mit allem, was man trainieren kann,wenn man aufhört, verschwinden die positiven Ergebnisse, langsam, aber sicher und die negativen Kräfte finden zurück in unser Leben. Es liegt an uns, ob wir dies zulassen. Auch der beste Weg, kann Krankheiten, nicht verhindern. Wenn wir sie aber lernen akzeptieren und gelassener annehmen, wird auch dies erträglicher.
    Liebe Grüsse Erwin

  18. […] vom Blog claudia-klinger/digidiary fragt mich in Bezug zu ihrem Beitrag Form ist Leere – na und? […]

  19. Liebe Claudia
    den voherigen Kommentar von mir, habe ich noch etwas vertieft und daraus einen Beitrag in meinem Blog http://zentao.wordpress.com/ geschrieben.
    Hier noch der Link:
    http://zentao.wordpress.com/2012/02/26/was-hat-es-dir-gebracht-und-wie/
    Liebe Grüsse zentao

  20. @Zentao,
    Du schreibst: „Viele Probleme, die wir haben, haben wir nur weil wir sie uns erdacht haben“.
    Und wieso erdenken wir uns sie? Eine Antwort, die mir bekannt ist, lautet: weil der Schmerzkörper in uns „ständige“ Nahrung braucht. Deshalb hilft es nicht, eine Sorge „auszuräumen“, denn der Schmerzkörper holt sich dann eine neue Sorge, die ihn stark und kräftig hält.
    Aber vielleicht interessiert Dich „eine Erklärung“ nicht, vielleicht hälst Du das für überflüssig? Man braucht vielleicht keine.

    Gruß
    Gerhard

  21. Lieber Gerhard
    der sogenannte Schmerzkörper haben wir selber kreiert, durch unsere Angst-Gedanken.Es ist umgekehrt, mit jedem negativen Gedanken;“ oh das tut weh“ ernähren wir diesen Schmerzkörper.
    Erst wenn wir lernen; „Gedanken sind Vorstellungen unseres Verstandes, sie wirken wie Placebos,im positiven wie auch im negativen Sinne.Alle Sorgen und Ängste, sind ja auch nur Gedanken. Gedanken können wir nicht ausschalten und unterdrücken, kommt ganz schlecht. Wir können aber jeden negativen Gedanken ändern in einen positiven Gedanken. Solange wir positive Gedanken denken, kommen keine negativen Gedanken auf. Grundsätzlich, wäre weniger Denken am hilfreichsten. Lerne Deine Gedanken, vorüberziehen zu lassen. Auch das kann man üben…
    Liebe Grüsse zentao

  22. @Lieber Zentao, danke für Deine Antwort.
    Ich denke, der Schmerzkörper war schon immer da. Wir haben ihn nicht kreiert, sondern unterhalten ihn bestenfalls (äh schlimmstenfalls).
    Wie man negative Gedanken in positive ändern kann, ist mir ein Rätsel. Aber grundsätzlich stimmt es schon, daß unsere Gedanken die Welt für uns erschaffen. Wie immer ist solch eine Erkenntnis der halbe Weg.
    Gruß
    Gerhard

  23. @alle

    das Thema ist, wie ZenTao oben schon schrieb, zu seinem Ausgangspunkt zurück gekehrt, wo ich mich grade länger geäußert habe:

    http://zentao.wordpress.com/2012/02/26/was-hat-es-dir-gebracht-und-wie/

  24. Liebe Claudia,

    das Konzept der Leerheit kann ma nicht isoliert von anderen Konzepten betrachten wie Veränderung, Nichtich und Bedingheit…

    egal – es ist ein Wunder, dass es überhaupt etwas gibt das von Bewusstheit betrachtet werden kann :)

    egal – es muss alles gehen können – sonst wäre allen bisl fad

    man muss auch gar nicht betrachten

    die betrachtung und erklärung ist auch Ausdruck von Bewusstheit

    alles ist Bewusstheit
    :)

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