Die Ursachen für die Finanz- und jetzt Wirtschaftskrise sehen viele Autoren recht unterschiedlich: gierige Banker, Deregulierung, neoliberaler Geist, Virtualität des Geldes (FiatMoney) – und natürlich die „Zinsknechtschaft“, das Geldsystem, das aufgrund des Zinsenszins alles zwangsläufig in den Untergang reiße.
Je öfter ich über all das nachdenke, desto eher komme ich auf vergleichsweise einfache Ideen: nämlich das Leben auf Kredit in Gesellschaften, deren Wirtschaft mit ihren schnellen Produktzyklen einen Überfluss erzeugt, den eigentlich niemand wirklich braucht. Weil die Produzenten ja nicht einfach aufhören können, wenn ihr Produkt „ok so“ ist, muss die nächste Version entwickelt und irgendwie in den Markt gedrückt werden, auch wenn es das „alte Ding“ noch immer gut tut. (Absurder Gipfel: z.B. Windows Vista, das nur mit der „Downgrade-Option“ auf XP verkäuflich ist). Weiter → (Krise: Leben auf Kredit braucht Wachstum)
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