Thema: Alltag

Claudia am 24. Juli 1999 — Kommentare deaktiviert für Gottesgabe, Tag 10: Berlinbesuch, Geburtstagsgedanken

Gottesgabe, Tag 10: Berlinbesuch, Geburtstagsgedanken

Gestern war ich das erste Mal wieder in Berlin seit dem Umzug und wahrscheinlich wird es für einige Zeit das letzte Mal gewesen sein. Von 8 Uhr morgens bis 10 Uhr abends unterwegs, Termine, Gespräche, Autoverkehr, Sachen einräumen, einkaufen… Natürlich hat uns die Hausverwaltung versetzt, wegen der wir zur ‚Wohnungsabnahme‘ hingefahren sind! Jetzt werde ich das schriftlich abwickeln, der Nachmieter ist bereits drin und ich sehe nicht ein, dewegen nochmal 450 km zu fahren! Weiter → (Gottesgabe, Tag 10: Berlinbesuch, Geburtstagsgedanken)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 22. Juli 1999 — Kommentare deaktiviert für Gottesgabe, Tag 8

Gottesgabe, Tag 8

Eine Woche Gottesgabe! Als ordentlicher Bürger fahre ich jetzt zum Anmelden AUFS AMT nach Lützow. Fünf Kilometer gewundene Landstraße, teils durch wunderschöne mecklenburgische Baum-Alleen. Einige Straßen sind noch immer Kopfstein-gepflastert, der Aufschwung Ost hat zumindest hier noch nicht alles glatt gemacht. Rechts und links riesige gelbe Felder, reifer Weizen, ein paar Windräder, die der Landschaft etwas künstlerisches geben. Weiter → (Gottesgabe, Tag 8)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 20. Juli 1999 — Kommentare deaktiviert für Gottesgabe, Tag 6

Gottesgabe, Tag 6

Der erste Regen. Die ganze Nacht hat es gewittert und noch jetzt gießt es wie aus Kannen. Eine hübsche Eigenheit des Schlosses ist der Lichthof, in dem die Wendeltreppe die beiden Stockwerke der Wohnung vebindet. Auf das Glasdach, das den Lichthof nach oben abschließt, prasselt jetzt der Regen und es hört sich an, als lebe man in einem großen Zelt. Weiter → (Gottesgabe, Tag 6)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 16. Juli 1999 — 1 Kommentar

….angekommen: Gottesgabe, Tag 2

Mit einem Teelöffel läßt sich ein Swimming-Pool schlecht ausschöpfen. Genauso unmöglich scheint es mir, mit eigenen Worten etwas „Passendes“ über diese unglaubliche Veränderung zu sagen. Ich bin kein Poet und konnte das bis heute nicht bedauern, doch jetzt wär‘ es schon schön, ein bißchen dichten zu können! Stattdessen werde ich Bilder machen, sobald das Gefühl körperlicher Erschöpfung vorüber ist, das der Umzug von der Metropole aufs Land hinterlassen hat. Weiter → (….angekommen: Gottesgabe, Tag 2)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 18. Juni 1999 — Kommentare deaktiviert für Ballast abwerfen

Ballast abwerfen

Es ist nicht mehr lange bis zu unserem Umzug aufs Land. So langsam stellt sich ganz unterschwellig ein gewisses Spannungsgefühl ein, so eine Art Prickeln wie vor einem großen Abenteuer. Und das ist es ja auch, nach 20 Jahren Berlin. Weiter → (Ballast abwerfen)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 16. Juni 1999 — Kommentare deaktiviert für Miteinander sprechen

Miteinander sprechen

Gestern abend war ich mit meinem lieben Freund und Lebensgefährten zu Besuch bei den Freunden, mit denen wir bald in das kleine Dorf Gottesgabe bei Schwerin ziehen. Es war wie immer sehr umtriebig, drei aufgeweckte Kinder und zwei häufig klingelnde Telefone ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Dann, daheim vor unserer Haustür angekommen, beschlossen wir, noch eine ruhige Stunde bei Wasser und Wein zu verbringen. Doch es sollte nicht sein, kaum hatten wir uns niedergelassen, kamen alte Bekannte und setzen sich zu uns. Sie waren in äußerst aufgeräumter Stimmung und redeten wie die Wasserfälle, legten los und hörten nicht mehr auf. Jeder für sich, oft auch gegeneinander, einander ins Wort fallend, ohne Ende. Ich hatte nicht den Eindruck, daß mit uns gesprochen wird oder gesprochen werden solle – sie kämpften mehr miteinander um die Redezeit, und darum, wer hier oder da Recht hat. Weiter → (Miteinander sprechen)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 06. Juni 1999 — Kommentare deaktiviert für Wie schön, wenn MENSCH mal fehlt / Rückfall in die Sucht

Wie schön, wenn MENSCH mal fehlt / Rückfall in die Sucht

Heute, am hellichten Sonntagmorgen, bin ich um kurz nach sieben rausgegangen, um mir eine Zeitung und Zigaretten zu holen. Wie still das war! Wie leer! Freie Straßen, kein Mensch weit und breit, ein bißchen Vogelgezwischer, sonst nichts. Und das in der geographischen Mitte Berlins, der Metropole, mit der man ständige Bewegung, Lärm, Buntheit und vielfältiges Leben assoziiert. Ja, das Wetter ist heute nicht besonders, der Himmel ist bedeckt und sieht nach Regenschauern aus – das schreckt sogar die fröhlichen Frühspaziergänger ab. Weiter → (Wie schön, wenn MENSCH mal fehlt / Rückfall in die Sucht)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 25. April 1999 — Kommentare deaktiviert für Den Traum vom Landleben aufgeben

Den Traum vom Landleben aufgeben

In dieses Tagebuch zu schreiben, gelingt mir nur, wenn ich darauf verzichte, vorher E-Mails abzurufen. Also morgens, noch ganz „unverbraucht“ von dieser und jener Aktivität, noch nicht besetzt von den Pflichten und Chancen und der mit ihnen verbundenen Kommunikation. Wenn ich nachher dann alle Botschaften gelesen habe, die seit gestern eingetroffen sind, finde ich nicht mehr die Ruhe, so „just for fun“ ein bißchen vor mich hin zu schreiben. Weiter → (Den Traum vom Landleben aufgeben)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Neuere Einträge — Ältere Einträge