Claudia am 01. Dezember 2019 — 16 Kommentare

Vom Problem mit dem ungeliebten Sporteln

Menachem fragt in den Kommentaren:

„Die Frage, die ich mir immer wieder stelle und keine Antwort finde, ist, warum tun sich die Menschen sportliche Aktivitäten an, auf die sie gar keinen und absolut überhaupt keinen Bock haben?“

Mich wundert die Frage! Sind nicht alle Medien ständig voll von Aufrufen, aus Gründen der Gesundheit Sport zu treiben? Im Schnitt gehen Deutsche 800 Schritte pro Tag, bewegen sich also kaum noch! Sitzen ist das neue Rauchen, heißt es – und zu Recht, denn die gesundheitlichen Folgen sind krass und reichen bis zum deutlich früheren Tod an Herz-Kreislauf-Krankheiten bzw. am metabolischen Syndrom.

Illustration Sportarten

Ich war eigentlich immer schon eine „Sporthasserin“. Die Schule hat mir die Freude an der Bewegung durch Wettbewerbs-orientierten Sportunterricht gleich zum Schrecken gemacht! Schon zuvor in der Kinderbande war mir der „Wettlauf um den Hof“ ein Graus, weil ich dabei stets schwächelte und die anderen mich entsprechend mobbten.

Also hab ich nie Sport getrieben, mich einfach nicht um genügend Bewegung gekümmert. Da man sich in der Jugend damals noch mehr bewegte, wurde das auch lange nicht zum Problem. Doch seit 1996 sitze ich als Homeworkerin vor dem PC / Internet und habe selten Grund, mich davon wegzubegeben. Erstaunlich, dass es noch so lange dauerte, bis sich Defizite bemerkbar machten, mal abgesehen von Sachen wie „Mausarm„.

Bewegungsdrang? Nicht mit diesen Kilos…

Woher sollte denn da die „Lust auf Sport“ plötzlich kommen? Wenn man auch noch übergewichtig ist, ist jeglicher „natürliche Bewegungsdrang“ weg, weil man sich schon selbst eine Last ist, schon allein beim Aufstehen. Das wirkt auch lange ganz normal und ändert sich erst bei einem drastischen Gewichtsverlust. Mit 12 Kilo weniger als noch im April fühle ich mich deutlich leichter, was sich auch im Alltag bemerkbar macht. Echte Lust auf Sport kommt trotzdem (noch?) nicht auf. Da müssen wohl noch weitere 10 Kilo weichen (bin jetzt bei 75 Kilo mit 164 cm).

Im Sommer ist es der Garten, der mir Bewegung verschafft. 25 Minuten hinradeln, 25 Minuten zurück, vier bis fünf mal die Woche – und dazwischen Gartenarbeit, immerhin besser als nichts! Ansonsten gibt es wenig Möglichkeiten, die für mich in Betracht kommen – erst recht nicht im Winter. Dass ich seit vielen Jahren Sonntags mit einem lieben Freund Yoga mache, schützt mich vor der Versteifung, aber für eine ausreichende Fitness reicht das einfach nicht.

Nun mag man denken: in Berlin gibt es doch ALLES an sportlichen Möglichkeiten! Ja schon, aber Berlin ist auch groß und wenn ich erst 40 Minuten Anfahrt habe, dann kann ich es gleich lassen! Dann steht die aufgewendete Zeit in keinem sinnvollen Verhältnis zur Dauer der Sporteinheit. Irgendwie „Spaß machen“ könnte mir sowieso höchstens Tanzen und Bogenschießen. Beides mit langen Anfahrten und Kosten verbunden, die ich mir nicht leisten kann. (Bogenschieße ist auch nur ein alter Kindheitstraum, im Grunde viel zu einseitig für den Gesundheitseffekt.)

Bleiben also die Fitness-Center in der Umgebung. Mein jetziges ist ein Frauen-Fitness-Center – ich bin dort nicht wegen „nur Frauen“ hin, sondern weil es das einzige ist, bei dem ich noch nicht  war. Anderswo wurde ich schnell zur Karteileiche, aus unterschiedlichen Gründen, die alle mit einer gewissen Lieblosigkeit des Betriebs zusammen hingen, hauptsächlich aber mit meiner sportlichen Lustlosigkeit insgesamt. Dieses Center hat eine kleine Sauna, die ich mir „als Belohnung danach“ gönnen kann. Ohne sie wäre ich nicht dort, bzw. würde nicht immer wieder mal einen neuen Anlauf starten – wie gerade jetzt mit den Kopfhörern.

Dass ich aufgrund meines Lebensstils Bluthochdruck habe, entdeckte ich im Winter 2017. Damals hatte ich kurzfristig mal mehr verdient und konnte mir 10 Stunden „persönlichen Trainer“ leisten, der zu mir nach hause kam und mit mir übte: Übungen mit eigenem Körpergewicht, mit Theraband etc.  Einmal brachte er ein Messgerät mit und siehe da: Bluthochdruck! Das hat sich dann auch abseits der Übungen als wahr heraus gestellt und seitdem nehme ich Tabletten. Ein Zustand, von dem ich gerne wieder wegkommen würde, schließlich sind das heftige Eingriffe ins Körpergeschehen, gut ist das auf Dauer auch nicht.

So, das war jetzt eine lange Antwort auf Menachems Frage. Ich schreibe dieser Tage gerne über das Thema, denn es motiviert mich zu anhaltenden Bemühungen ums Abnehmen und Sporteln!

 

Diskussion

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16 Kommentare zu „Vom Problem mit dem ungeliebten Sporteln“.

  1. Hallo Claudia, lieb von dir, so umfangreich auf meinen Kommentar zu antworten. In allem was du schreibst find ich mich wieder, mit vielen weiteren Gedanken dazu, weil mich diese „Sportfrage“, wie auch die „gesunde Ernährungsfrage“ schon seit langen umtreibt. Das möchte ich erst mal in mir,- in Ruhe und mit Struktur versuchen – zu ordnen. Aber vielleicht vorab schon mal soviel:

    Ganz wichtig ist mir, dass jeder das macht, wozu er Lust hat, Freude und Spaß empfindet und was jeder für sich als „richtig“ empfindet. Doch denke ich, es gibt auch eine gefährliche Strecke, die auf den “ main stream “ führt. Eine zeiterfunde und verharmlosende Umschreibung für „Propaganda“.

    Heute las ich in einer Überschrift: Was hätte Goebbels gemacht, hätte es schon damals „Facebook“ gegeben. Ich glaube, so richtig vorstellen will sich das niemand.

    Und so ist es glaube ich wichtig, das jeder, wenn es nach „main stream“ riecht, kritisch und intensiv hinterfragt:
    – Wem nützt es
    – Was hindert mich daran, es zu tun oder auch nicht, und
    – Warum ist es bei mir, wie es ist.

    „Tanzen“, Claudia, das ist toll und das wäre es auch für mich. Und nie käme mir dabei in den Sinn, einer dieser drei Fragen zu stellen.

    Einen guten Abend wünsche ich dir aus Leipzig, Menachem

  2. Lieber Menachem, hab Dank für deine ausführliche Antwort! Bin sowieso der Meinung, dass du wieder mehr bloggen solltest – also hoffe ich darauf, dass dich das Thema über einen Kommentar hinaus inspiriert!

    Mich wundert, dass dein Skeptizismus gegen Medien / Mainstream soweit geht, das Problem mit zuwenig Bewegung und falscher Ernährung in Frage zu stellen. Denn meines Erachtens ist beides sehr gut und vielfach wissenschaftlich belegt – und entspricht auch dem, was der „gesunde Menschenverstand“ beim Blick auf den eigenen Lebensstil und das jeweilige Umweld feststellt!

    Wenn es um mehr Bewegung und gesunde Ernährung geht, stehen die vielfachen Empfehlungen übrigens den Interessen der Geschäftemacher meist diametral entgegen: es wird ja empfohlen, z.B. Fertiggerichte und sonswie zubereitete / aufbereitete Nahrungsmittel zu meiden und wieder selbst mehr mit naturbelassenen Lebensmitteln zu kochen. Auch beim Thema „Bewegen“ wird oft genug darauf verwiesen, dass zügiges Gehen und Joggen keine besonderen Vorbereitungen und auch kein Geld kostet.
    Das „cui bono“ lässt sich da leicht beantworten: es nützt der Gesundheit derjenigen, die die Ratschläge beherzigen.

    Viel interessanter finde ich in dem Bereich die Frage „Was hindert mich daran, es zu tun oder auch nicht?“ – die Antwort in Sachen „Cardio-Training“ war/ist bei mir die große Langeweile, die ich momentan erfolgreich mit Audio-Medien bekämpfe. Schon erstaunlich, wie gut das grade geht – ich muss mich nur darum kümmern, jederzeit genug Hörenswertes auf der Liste zu haben.

    Tanzen geht in unserem Alter nur in speziellen „Senioren-Kursen“ – wobei das Senior sein ja spätestens bei 50 beginnt. Es gäbe so etwas in Berlin, aber eben leider mit 40 Minuten Anfahrt! Und es wäre auch nur was für einmal die Woche – das reicht bei weitem nicht.

  3. Das Thema, liebe @Claudia, würde auch sehr gut in deinen Blog „Die Kunst des Alterns“ passen, den es hat bei mir schon damit zu tun.

    Ich stimme dir voll und ganz zu, dass „Bewegung“ der körperlichen Gesundheit sehr gut tut. Wenn sie aber als Last und Bürde empfunden wird, muss sie nicht mehr unbedingt für ein ausgewogenes Dreieck „Körper, Geist, Seele“ förderlich sein.
    Dahingehend finde ich deinen Satz sehr interessant:
    „Erstaunlich, dass es noch so lange dauerte, bis sich Defizite bemerkbar machten…“
    Hey, man,… was will man mehr? Das ist doch glatt ein Grund zum Feiern!!!
    Viele meiner gleichaltrigen Freunde würden was drum geben, könnten sie diesen Satz für sich in Anspruch nehmen.

    Ja,- und überhaupt, bis auf einen Grundgedanken stimme ich mit dir in allem überein:

    Ich glaube, das in unserem Nicht-Bewussten,- einem Sammelsurium aus mehr als 6-Lebensjahrzehnten- , unendlich viele Informationen, Daten, Erlebnisse, Ängste, Gefühle,…..ihren Arbeitsplatz gefunden haben. In Tag – und Nachtarbeit filtern sie immer wieder das Beste für uns daraus hervor. Ich vertraue ihnen und fühle mich dabei gut gelenkt. Früher habe ich das als ein wenig „fremdbestimmt“ empfunden, heute meine ich, mehr „Selbst“ geht nicht.

    Und du machst doch vieles, @Claudia, so wie ich das verstehe. Wenn du mit dem Fahrrad fast eine Stunde auf dem Weg zu deinem Garten unterwegs bist, dort auch noch werkelst und das ganze 4 – 5 mal die Woche. Man…, ich empfinde, das geht weit über das notwendige „muss“. Du könntest doch den Garten aufgeben. Warum also nicht? Warum also nicht! Das uns nun mal der Winter einen anderen Rhythmus auferlegt, gut- wird schon Sinn machen. Und? Dann setzen wir halt etwas an und schaffen es ab dem Frühjahr wieder runter.

    Und bei mir ist es nicht anders. Ich bin auch ein Bewegungsmuffel. Aber irgendwie kam was. Irgendetwas hat „ja“ in mir gesagt, obwohl meine Freunde meinten, ich hätte nicht alle Tassen im Schrank, mich noch einmal jetzt, – wo ich in Rente gehe- , mir diese Verantwortung und diese Arbeit aufzuhalsen. Seit 3 Jahren gehe ich nun 4-mal am Tag mit Johnny, dem kleinen Bolonka, Gassi und ich habe es noch nie als „lästig“ empfunden. Wenig hat mir in meinem Leben so viel Freude bereitet, wie dieser kleine, süße Fratz. Und so passt alles. Bei mir. Und ich bin fest davon überzeugt, auch bei dir.

    Verbundene Grüße nach Berlin, Menachem

  4. @Menachem:
    Ich denke auch, es ist sehr einfach! Einfach nur machen. Dass Johnny vorbei kam, nun denn.
    MIR macht es nicht aus, eine Strecke zum 12712ten Mal abzugehen. Ich brauch keinen Seneca dazu – oder wenn er mich langweilt, einen besseren, geeigneteren, passlicheren, inspirierenderen Pod, sofern ich das finden kann.

    Ich spüre meinen Körper, ich spüre meine Gedanmken. das reicht doch.
    Ich tue mir was Gutes.

  5. „Ich spüre meinen Körper, ich spüre meine Gedanken. das reicht doch.“

    Mir reicht es eben NICHT. Das einfach mal zu akzeptieren, war/ist für mich ein echter Fortschritt.
    Klar, es SOLLTE reichen, so als meditatives Verweilen im Hierjetzt, als wahre Muse – aber anstatt mit diesem Anspruch körperlich zu verfaulen, weil ich ihm ja doch nicht nachkomme, bin ich echt froh, das mit den Kopfhörern endlich praktizieren zu können! :-)

  6. Hi @Gerhard, ich mag das auch sehr, wie du es beschreibst, und andermal wieder, so wie es Claudia mag. Ich finde, es muss ja kein „entweder/oder“ sein was einen bei „Bewegung“ begleitet.

    Ich meine nur, in der Überschwemmung mit all diesen Hype`s verlieren wir zunehmend unser eigenes ursprüngliches Gefühl dafür, was gut ist für uns selbst. Und da ich dafür auch sehr anfällig bin, bin ich für jeden Anstupser dankbar, der mich mal wieder darüber nachdenken lässt.

  7. @Claudia – Tanzen gehört für mich auch zu den lustvollsten Bewegungen.
    Da lockere Angebote sich in meiner nächsten Umgebung dafür
    nicht finden, lege ich ab und an eine Platte auf und springe hier in meinen vier Wänden herum. Nehme mir jetzt vor, das ‚ab und an‘ in eine Regelmäßigkeit zu bringen, was sich nach den morgendlichen Dehnungsübungen anbietet.
    Gerade probiere ich in einem Frauen-Sportstudio das sog. ‚Zirkeltraining‘ aus, was durch den ständigen Wechsel zu bestimmten Geräten recht kurzweilig und nicht direkt anstrengend ist. Ins Schwitzen komme ich eher
    auf dem ‚Cross-Trainer‘. Das Programm hast du ja durch deine Fahrradstrecke eh.
    Noch bin ich nicht entschieden, ob ich mich jetzt vertraglich für eine bestimmte Zeit an das Sportstudio binde. Dort zu sein ist gut, aber bis
    ich dort bin, braucht’s Überwindung. Zeitfestlegung und Anfahrt erzeugen bei mir Druck. Ist zwar widersinnig, weil ich das ja freiwillig
    unternehme, aber in diesem Widersinn stecke ich grade……

    @Menachem – so ein Hundchen ‚zwingt‘ einen natürlich zum Rausgehen, welches ja Sinn ergibt und einen ’natürlichen Bewegungsablauf‘ mit sich bringt. Vergleiche das ein wenig mit dem Rausgehen mit meinen Enkelkindern, die ich bei meinen Besuchen fast immer im Kinderwagen durch die Gegend kutschiere.
    Vielleicht haben meine Widerstände gegen ein Bewegungsstudio damit zu tun, weil sie so was wie ein Ersatz sind für Alltags-Bewegungsabläufe, wie ich sie mal hatte?

  8. Eine interessante Umfrage

    Weshalb man keinen Sport treibt:

    41.8 % sagten: Habe zu wenig Zeit

    17.3 %: Habe keine Lust, Sport macht mir keinen Spass

    14.6 %: Gesundheitliche Gründe

    9.9 %: Habe genug Bewegung, bin genug fit

    8.2 %: Fühle mich zu müde für sportliche Betätigungen

    7.9 %: Habe andere Interessen

    7.7 %: Ungünstige, lange Arbeitszeiten

    4.1 %: Die Zeit geht der Familie verloren

    3.6 %: Sport liegt mir nicht, Sport tut mir nicht gut

    3.5 %: Bin zu alt für Sport

    2.2 %: Verletzung beim Sporttreiben war Grund für Ausstieg

    2.0 %: Finanzielle Gründe, Sport ist mir zu teuer

    1.4 %: Finde kein passendes Angebot

    0.6 %: Schlechte Erinnerungen, schlechte Erfahrungen

    0.6 %: Langer Arbeitsweg

  9. Die Umfrage: ‚Weshalb man keinen Sport treibt‘ ist mir zu pauschal.
    ‚Sport treiben‘ assoziiert bei mir meist gleich eine bestimmte Disziplin plus
    Leistung bringen.
    Da finde ich das Gespräch hier hilfreicher, weil differenzierter, zeigt es doch
    dass es zig Möglichkeiten gibt sich zu bewegen und dass es nicht auf
    sportliche Fitness, sondern auf ’nachhaltiges Bewegungserleben‘ ankommt.

  10. mein führerschein ist seit knapp2 jahren in frührente beim landratsamt, 7 punkte. das hat mein erwerbsleben nachhaltig verändert seither fahre ich aussschliesslich mitm rad weitere strecken mit der db.
    täglich ca 20 km bei jedem wetter mitm radl hat auch „sportive“ auswirkungen, reinigt das gedankengewirr während der tätigkeit, regelmässig. mittlerweile würde mit diese „sportliche“ betätigung geradezu fehlen, selbst wenn ich nicht mehr beruflich bedingt muesste.

    der anreiz zur körperlichen bewegung ist fest im tagesablauf integriert, darum „nix besoderes“ und somit ein regelkreislauf.

    ausserdem keine kosten für benzin, strafzettel und soweiter, im grunde nur empfehlenswert, jedem.

    gruss vonner rems
    inwiderdeninnerenschweinehundgo

  11. @Ute:

    „Gerade probiere ich in einem Frauen-Sportstudio das sog. ‚Zirkeltraining‘ aus, was durch den ständigen Wechsel zu bestimmten Geräten recht kurzweilig und nicht direkt anstrengend ist.“

    Was ist denn DAS für ein Zirkeltraining, wenn es nicht anstrengt? Mit Zirkeltraining ist eine meiner allerschlimmsten Sport-Erinnerungen verbunden:

    In der 5. oder 6. Klasse kam eine Sport-Referendarin zum Zuge, für deren Abschlussarbeit wir die Versuchskaninchen sein sollten. Das bedeutete: 8 Wochen Zirkeltraining im Sportunterricht. Ich bin gefühlt fast gestorben dabei! Zu Anfang und am Ende wurde Puls gemessen nach dem Sporteln – meiner war auf 220, ich war hochrot im Gesicht und völlig fertig.
    Am Ende war ich diejenige, die „sich am meisten gesteigert“ hatte – weil mein Puls wohl mittlerweile eine gewisse Post-Übungs-Normalität erreicht hatte. Hat mir aber nichts bedeutet, es war insgesamt einfach grauenhaft und hat mir Sport nochmal mehr verleidet als ohnehin schon!

    @Ingo: gutes Beispiel für „das Beste draus machen“!!! Glückwunsch!

  12. @Claudia – das ‚Zirkeltraining‘ welches ich in dem Frauen-Sportstudio
    in einer Probestunde vermittelt bekam sieht so aus, dass der Wechsel zu den verschiedenen Geräten in kurzen Abständen (so nach drei vier Übungen am Gerät) per Video angesagt wird, immer mit Zwischenschritten verbunden, die auf einem erhöhten Holztrittbrett erfolgen. Das so ca. eine halbe Stunde, danach ging’s auf den Crosstrainer, der mich ins Schwitzen brachte.
    Habe mich gegen dieses Sportstudio entschieden, welches vom Konzept
    ähnlich gehandhabt wird wie hier:
    https://www.ulyaversum.de/mrs-sporty-das-zirkeltraining-fuer-frauen/
    Ob ich in einem anderen Studio noch eine Probestunde nehme?
    Im Moment eher nicht. Schon witzig, wie erleichtert ich mich durch diese Entscheidung fühle.
    Nach dem Motto: „Warum denn in die Ferne schweifen, wo das (evtl.)Gute liegt so nah“, werde ich mir jetzt mal die Bewegungsangebote des Vor-Ort-Turnverein anschauen. ;-)

  13. Ach so, das ist ein Geräte-Training – kein klassisches Zirkeltraining mit Bänken und so.
    Ein Ähnliches gibts auch in meinem Studio und ich finde es grade auch deshalb toll! Es sind 10 Geräte, die zusammen nahezu alle Muskeln trainieren. An der Decke sind Leuchten, die 45 Sek grün leuchten (Übungsphase) und 30 Sek rot (Gerätewechsel). Der Widerstand der Geräte ist zwischen 1 und 6 sehr einfach einstellbar (ein Drehknopf, mehr nicht). Man beginnt bei 1 und sobald man auf einem Gerät mehr als 30 Übungen in 45 Sek schafft, stellt man den Widerstand eins höher.
    Ich war schon mal bei allen bei 5 – jetzt wieder zwischen 2 und 4! Ist aber eine tolle Übungsweise, nur alleine wäre mir das zuwenig. Das Center bietet auch klassische Maschinen (wenn man dann mal im Zirkel durch ist und schwerere Gewichte braucht), mehrere Arten von Cardio-Geräten und eine Sauna!

  14. @Claudia – ja, das Zirkeltraining hat mir auch gefallen, allerdings nicht
    das Geschäftsgebaren wie in dem o.a. Link beschrieben. Dazu kommt,
    dass ich das Auto brauche um in das Studio zu kommen, welches dann auch noch direkt an einem Verkehrskreisel liegt. :(

  15. @Claudia, gehst Du jetzt doch wieder ins Studio?!

  16. @Gerhard: ja, ich mache sporadisch immer wieder neue Anstrengungen, öfter hinzugehen. Hab ja einen 2-Jahresvertrag.

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