Claudia am 15. Mai 2016 — 19 Kommentare

Windows 10: Seid Ihr umgestiegen?

Da ja bald Schluss ist mit der kostenlosen Verteilung, überlege ich derzeit, ob ich noch auf Windows 10 umsteigen soll. Mein PC ist dafür genügend gerüstet, aber eigentlich läuft Windows 7 Pro problemlos und einen Update-Bedarf empfinde ich nicht.

Die Überwachungsfunktionen von Win 10 soll man ja großteils abstellen können, allerdings nicht alle. Auch ist es einiger Aufwand, quer durch verschiedene Einstellungen auch wirklich alles Abstellbare abzustellen.
Probleme gibt es eventuell auch, die noch gesondert behandelt werden müssen, z.B. funktioniert manchmal das WLAN nicht. Und das ist bei weitem nicht das einzige Problem, es gab im Herbst sogar Überlegungen in Richtung einer Sammelklage gegen Microsoft wegen der vielen Schäden, die durch Windows 10 und diverse Updates auf vielen PCs angerichtet hat.

Nun interessieren mich Eure konkreten Erfahrungen. Seid Ihr umgestiegen? Habt Ihr den ganzen Überwachungskram abgeschaltet oder belassen? Nutzt gar jemand die „persönliche Assistentin Cortana“?
Und wenn nicht: Habt Ihr noch vor, umzusteigen oder nicht?

Diskussion

Kommentare abonnieren (RSS)
19 Kommentare zu „Windows 10: Seid Ihr umgestiegen?“.

  1. Ich bin schon seit Anfang an dabei und bin sehr zufrieden mit Win10, habe keine Probleme mit dem Wlan und habe einiges aus/abgestellt. (mit diesem Tool) Cortana habe ich nicht aktiviert.

  2. Bin nicht umgestiegen. Habe es probiert, es lief so einiges nicht wie gewünscht. z.B. der VPN-Client fürs Firmennetz.

    Weiterhin hat man bei allen Versionen außer Enterprise und Education keinen Einfluss auf zukünftige Updates von Windows 10. Es kommen neben Sicherheitspatches auch Funktionsveränderungen. Diese Änderungen an Funktionen können z.B. inkompatibilitäten mit vorhandener Software oder Hardware auslösen und man hat keine Möglichkeit das Dauerhaft zu unterbinden, man kann die Updates nur 30 Tage zurückstellen. (oder nie updates machen, aber dann bekommt man auch keine Sicherheitsupdates dies ist also nicht zu empfehlen).

    Da ich aber keine Lust habe dauern was nachzubasteln weil MS mal wider was in Windows verändert hat, kommt Win 10 für mich gar nicht in Frage.

    MS hat schon angefangen einst VORHANDENE Funktionen aus Windows 10 wieder wegzurationalisieren. z.B. die Sperrung des MS-Appstores in Unternehmensumgebungen bei der PRO-Version.

    http://winfuture.de/news,92207.html

  3. Auch das ist eine Frage, die an vielen Stellen zu hysterischen Diskussionen führt. :-) Meine persönlichen Erfahrungen sind positiv. Ich habe das Update vorgenommen, als es zur Verfügung stand. All die Warnungen habe ich in den Wind geschlagen und das bisher noch nicht bereut. Alles läuft so, wie ich es mir wünsche. Eigentlich wäre der Wechsel von Windows 8.1 aber nicht wirklich erforderlich gewesen. Einen erkennbaren Nutzenvorteil habe ich nicht ausmachen können. Beide Systeme sind außerordentlich zuverlässig. Ich experimentiere im Gegensatz zu früher ™ nicht mehr an den BS herum, sondern nehme die Updates so, wie sie kommen. Ein wöchentliches Backup führe ich, wie schon seit Jahren, durch. Das reicht, weil ich wichtige Daten zusätzlich längst in der Cloud ablege. Auch so ein Ding, wo man die „schönsten“ Diskussionen führen kann. Aber ich mache es einfach und beteilige mich an solchen Diskussionen überhaupt nicht. Da gibt es andere „Betätigungsfelder“.
    Cortana habe ich übrigens ganz abgeschaltet. Das ist ein bisschen ein Ressourcenfresser (hatte ich gelesen). Aber bemerkt habe ich vor der Suspendierung von Cortana auch davon nichts. :-)
    Ich bin mit den MS-Produkten (habe auch Office 2016 auf dem Rechner) überaus zufrieden.

  4. Wer viel Kontrolle über das Betriebssystem will, war bei Windows schon immer falsch.

    Ich nutze Windows, weil ich selbstgemachte Skripte, die mir täglich helfen, vor allem zur Textstatistik, nicht neu erstellen will, bzw., dank Verblödung, nicht wieder schreiben kann. Aber die arbeiten mit dem uralten Office 2000 zusammen – und das (insb. MS Access) läuft nur mit etlichen Tricks auf dem 64 Bit Win 7, das meinen aktuellen PC verwaltet. Es ist mein letztes Windows. Auf dem Zweitrechner gewöhne ich mich an Debian.

    Bekannte, die Windows 10 nutzen, berichten, es sei schneller als Win 7 oder netter als Win 8. Größere Probleme beklagte keiner. Nur einer ist Werbung aufgefallen, meistens für Spiele, sie stört sich nicht dran. Vielleicht gibt es davon künftig mehr. Cortana würde ich nutzen, wenn ich bei Windows bliebe. In Großraumbüros stelle ich es mir lustig vor, wenn alle mit ihren Computern reden.

    Einen kleinen Upgrade-Vorteil sehe ich heute für Nutzer von Windows 7 Home x64 – Win 10 Home unterstützt deutlich mehr RAM. Unternehmen müssen gründlicher prüfen, welche Auswirkungen das Upgrade auf die vorhanden Infrastruktur hat. Irgendwann werden wohl alle umsteigen müssen, die bei Windows bleiben wollen, in ein paar Jahren taugen Win 7 und 8 nur noch fürs Museum. Ob es noch ein paar Jahre später Windows überhaupt noch gibt, ist eine andere Frage.

  5. Habe aufgrund neuer Hardware Windows 10 installiert. Die automatischen Updates funktionierten seit 2 Monaten nicht mehr (Endlos-Updateschleife) und alle bekannten möglichen Ursachen der Fehlernummer im Log (eventvwr.exe) treffen nicht zu. Glücklicherweise lassen sich die automatischen Updates bei der von mir benutzten Version gänzlich deaktivieren, sodass ich nicht bei Beenden und Neustart jedesmal 10 Minuten Wartezeit einplanen muss („Installiere Updates…“ – Oh, hat nicht funktioniert, stelle alten Zustand wieder her“. Beim Herunterfahren: „Installierte Updates“ …). Da ich auf einer anderen Partition Linux benutze und Windows nur für bestimmte Programme benötige, trifft mich das nicht ganz so schlimm (aufgrund der Hardwarenähe eines Programms ist eine virtuelle Maschine unter Linux, in der Windows läuft, leider nicht möglich).

    Bei älteren Rechnern würde ich von Windows 10 alleine deswegen abraten, wenn Microsoft eine so eine essentielle Funktion nicht so programmieren kann, dass sie sicher funktioniert oder zumindest so programmiert, dass die wirkliche Fehlerursache protokolliert wird, sodass erfahrene Nutzer diesen Zustand beheben können jenseits von „Windows neu installieren“ (iterierend beim nächsten Fehlschlag). Das „nach Hause telefonieren“ ist schon fast kriminell. So lange nicht offen dokumentiert ist, welche Daten an Microsoft gesendet werden auch nach Abschalten aller derartiger Funktionen, verbietet den Einsatz in den meisten Firmen und privat ist das auch zu überlegen. Würde Windows 7 die benutzte Hardware gleichwertig unterstützen und noch so lange aktualisiert, wie ich den Rechner nutzen will, würde ich kein Windows 10 benutzen.

    Falls die von dir benutzten Programme auch für Linux verfügbar sind, würde ich dies nehmen. Du kannst Windows 10 auch testen. In diesem Fall würde ich vor der Installation ein Image der Festplatte erstellen mit TrueImage oder ähnlichem. Dann lässt sich in 10 Minuten ein bislang sicher funktionierendes System ohne Nebenwirkungen wiederherstellen, falls Windows 10 Probleme bereitet.

  6. Linux: Nix bezahlen und basteln müssen.
    Mac: Geld bezahlen und dafür nicht basteln müssen.
    Windows: Geld bezahlen und trotzdem basteln müssen.

  7. Herzlichen Dank für Eure Erfahrungen und Tipps! Wie man zwei Systeme nebeneinander betreibt, darüber müsste ich mich erst informieren. Wichtig sind für mich ja die abgespeicherten Dateien, die ich bearbeiten will – und da jedes OS doch eine eigene Dateistruktur anlegt, ist das vermutlich nicht einfach möglich.
    Win 7 (bei mir Pro/64bits) wird noch bis 2020 unterstützt (Sicherheitsupdates), wie ich las. Also im Grunde keine Eile… der nächste PC hats dann eh zwangsläufig drauf. Aber noch eine Zeit lang keinen Stress ist ja auch was wert.

    Es ist auch sicher ein Unterschied, ob man von Win8 oder 7 umsteigt – erstere sind ja an das ganze App-Zeugs schon gewöhnt.

  8. Zwei Betriebssysteme gleichzeitig zu betreiben ist (nur) in bestimmten Szenarien von Vorteil. Linux kann Windows-Dateisysteme (NTFS, VFAT) problemlos einbinden und etliche andere mehr (ich rettete mit Linux Daten auf der Festplatte eines Mac-Notebooks, die laut Kundendienst verloren waren).

    Reicht Windows 7 aus und läuft alle Hardware damit sowie die benutzten Computerprogramme, gibt es vor dem Support-Ende keinen triftigen Grund, Windows 10 zu installieren. Im Gegenteil: Man geht das Risiko ein, dass bestimmte Hardware und Programme nicht mehr damit funktionieren. Nur wer einen der aktuellsten Prozessoren/Mainboards/Grafikkarten benutzt, dürfte mit Windows 10 besser fahren.

  9. Danke Elmar! Ich sehe, der Trend geht in Richtung meiner eh vorhandenen Einstellung: never touch a running system…. :-)

  10. Und wenn man 2 Betriebssysteme gleichzeitig nutzen können will ist es oft besser das 2. System in eine virtuelle Maschine zu packen und innerhalb des anderen Bestriebssystemes laufen zu lassen. Diese Variante ist aber definitiv Lizenztechnisch mit dem kostenlos-upgrade auf Win 10 nicht möglich.

    Der Vorteil der virtuellen Maschine ist, das man den PC nicht jedesmal zum wechsel des Systemes neu starten muss, und das beide Systeme quasi gleichzeitig aktiv sind und laufen, und auch Daten miteinander austauschen können. Bei 2 Parallel installierten Systeme ist immer nur eins gleichzeitig aktiv und man muss beim booten entscheiden welches man starten möchte.

  11. Ich habe das bisher auch so gehalten, nicht zu installieren. Da mein PC schon alt ist (7 Jahre wohl) und ich mir wohl demnächst einen neuen kaufen werde müssen, erledigt sich das wohl von alleine. Ausserdem ist mein Wahlspruch “ never touch a running system“. Ich will einfach keine Zeit verbraten, evtl. Anpassungen leisten zu müssen.

  12. Ich habe den Schritt von Windows 7 auf Windows 10 nicht vollzogen.

    Ist bekannt, dass per Update auch Windows 7 das Nach-Hause-Telefonieren beigebracht wurde?

    Ich habe das wieder entfernt bekommen, nach jener Methode:

    Hier wird beschrieben wie man die kritisierten „Diagnostik Tools“ (kb3022345, kb3068708, kb3075249, kb3080149) entfernen kann http://www.schiefer-abc.de/antispy/

    Wichtig auf jeden Fall die Updates nach erfolgreicher Deinstallation für zukünftige Updates auszublenden.

    Irgendwann kommt Windows 10 sicher mit einem neuen PC, dann ist es hoffentlich all den Momentanen Kinderkrankheiten entwachsen.

  13. Hi Christian,
    danke für den Link! Ich hab das grade durchgeführt und freue mich, einen nun spionagefreieren PC zu haben!
    Allerdings: nach Löschung der Updates wird im Text dazu aufgefordert, nun nun zu starten. Windows fuhr leider nicht herunter sonder hing fest mit der Meldung „Windows wird konfiguriert. Schalten Sie den Computer nicht aus…“.
    Nach 30 Minuten hab ich den Stecker gezogen, neu gestartet, „Windows normal starten“ gewählt – alles normal. Zur Sicherheit nochmal „ordentlich“ neu gestartet – ich hoffe, es hat keinen Schaden genommen.
    Bisher funktioniert alles – und bleibt hoffentlich auch so.

  14. Ich werde bei Win 8.1 (64bittig) bleiben, da a) der Support noch lange genug gewährleistet ist, b) mir die „Schnüffelei“ bei Vers. 10 zu viel ist (auch unter dem Gesichtspunkt, dass ich das mit einem Tool abstellen könnte).

    Ein Artikel zu Pro und Contra u.a. in unserer Tageszeitung dazu: http://t.haz.de/Nachrichten/Medien/Netzwelt/Lohnt-sich-der-Umstieg-auf-Windows-10

  15. Ich habe letzten Sommer vorab Windows10 auf einem wenig benutzen Laptop ausprobiert. Der Umstieg von 8 auf 10 auf dem Laptop verlief ohne Probleme, sodass ich es wagte, meinen Arbeitsrechner, den ich jeden Tag benutzte, von Windows7 auf 10 abzudaten. Bisher habe ich es nicht bereut. Ich habe mir die Windows7 Menüleiste aktiviert und den lästigen Start-App-Bildschirm deaktiviert, sodass ich wie auf Windows7 weiter arbeiten kann. Das einzige was mir nicht gefallen hat, war die optische Darstellung der Fenster, die mich an Windows 3.11 erinnerten. Aber auch daran habe ich mich wieder gewöhnt.
    Ich würde den Umstieg aber nicht machen, wenn der PC sehr alt ist. Meine Hardware ist komplett neu und dementsprechend sehr Leistungsfähig, sodass ich dieses System die nächsten Jahre auch so behalten werde und so schnell nicht wieder einen Windowsnachfolger installieren werden. Windows8 habe ich ja auch übersprungen…

  16. Ich habe mich sehr lange gegen den Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 gewehrt. Weil Windows 10 bekanntlich tief in die Privatsphäre eingreift. Vor einigen Wochen habe ich den Schritt dann doch vollzogen. Und ich bin recht zufrieden mit Windows 10. Fraglich ist jedoch, ob das abschalten der Spionagefunktionen tatsächlich funktioniert!

    Auf meinen Arbeitsrechnern nutze ich Linux. Warum? Es ist deutlich sicherer als Windows. Windows-Nutzern empfehle ich dringend https://www.bleib-virenfrei.de/#schutzmassnahmen, um wenigstens ein wenig sicher im Netz zu surfen. Wer das freie Betriebssystem Linux mal probieren möchte, sollte sich mal Ubuntu installieren https://www.ubuntu.de/. Gibt es auch als Live-CD, zum testen.

  17. ubuntu.de gehört einem Kinderzirkus. Wer das Linux sucht, wende sich an ubuntu.com.

  18. upps :-D Falls jemand im Zirkus Ubuntu war, um das Ubuntu-Betriebssystem auszuprobieren, Sorry! Mein Fehler!

  19. Ich sehe nach wie vor keinen Grund zum Umstieg. Der Win7-Marktanteil steigt derzeig sogar wieder, nur 19% sind von 7 oder 8 auf 10 umgestiegen.
    Wer die Touch-Funktionalität nicht braucht, braucht Win10 nicht wirklich, lese ich auch immer wieder. Und dann dieses ganze Kachelzeugs… es bringt mir keinen Mehrwert, der die Umgewöhnungsarbeit aufwiegt. Es fallen sogar Fähigkeiten weg, wie etwa das CD/DVD-brennen.

Was sagst Du dazu?

*) Pflichtfelder. E-Mail wird nicht veröffentlicht