Claudia Klinger am 2. Juli 2011
1999 - 2012
Was ich täglich so lese und empfehlenswert finde, kannst du auf meiner Surftipp-Liste bei Friendfeed einsehen. Einiges auch auf Google Plus.
Menachem: Ja, immer wieder toll, so einfach.
Wildgans: Unglaublich positiv!! Gruß von Sonja
Claudia Klinger: Sag bloß, das ist dir neu?
Menachem: “sozialen” Medien stellt sich bei im Wesentlichen Bloggenden...
Talkshows: die Arroganz der Großverdiener – oder: Wer ist WIR bei Anne Will?
Ralf: Im verlinkten Blog-Eintrag hat Dueck das, was mich an Talkshows...
Claudia Klinger am 2. Juli 2011
Der Font heißt “Cabin Sketch” und es gibt ihn bei Google zum Einbinden via CSS. Wenn man sich mit CSS nur ein ganz wenig auskennt, dann ist das eine wirklich simple Sache.
Der Link dahin: http://www.google.com/webfonts/family?family=Cabin+Sketch&subset=latin
2. Juli 2011 at 12:48 Uhr
Zum Glück habe ich mir mit Verspätung dieses Video angesehen und Dank Claudia Hinweis die Geduld für den Start aufgebracht. Video und Kommentarbegleitung ist gut gemacht und gibt gutes Gedankenfutter.
Arbeit für Jung und Alt ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen Prosperität. Bei manchen Lesern ist dieser Begriff schon wieder ein rotes Tuch, aber ich verbinde damit den sozialen Frieden und wo der abhanden kommt, ist Gewalt, Mord und Totschlag nicht mehr fern.
Jetzt verstehe ich die Demos in Madrid und in Kairo, etc. Allein das Problem lässt sich nicht einfach mit einer Veränderung der politischen Machtverhältnisse aus der Welt schaffen. Die Regierungen bangen um ihre Macht und um ihre Privilegien. Könnten sie mit einem Kabinettsbeschluss das Problem der Jugendarbeitslosigkeit beheben, würden sie es tun. Die Arbeitslosigkeit – bei Jungen und Alten – wird LEIDER weiter zunehmen und sich zu einem dauerhaften Problem entwickeln.
Daher wird auch die Richtigkeit der Feststellung im Video unverändert gelten und gar noch zu mehr infizierten Jünger führen: Man(n) / frau wachen krankhaft eifersüchtig darüber, was die Menschen im Allgemeinen und im eigenen Netzwerk besitzen und welche – vermeintlichen – Vorteile damit verbunden sind. Autos, Ferienreisen, Jobs, Häuser, Partner, die – vermutete – Sexfrequenz und Sexqualität etc. etc. alles wird miteinander verglichen und alles wird schnell geneidet, nicht gegönnt. Auch – sehe Video – Schwanzlänge und Busen sind solche Kriterien, die durch das nicht Gönnen ständig kostbare Energie absorbieren, die dann woanders fehlt. Dabei kann man es doch so anstellen, dass deswegen das Dasein keinerlei Einbussen an Möglichkeiten und Freude erfährt.
Zu viele Menschen verzehren sich durch die repetitive Betrachtung von nicht oder aber nur über lange Zeit erfüllbaren Wünschen. Die erst noch ein Preisschild tragen.
Die Arbeitslosigkeit ist bereits ein Problem und wird fortschreitend zu einem bösartigen Krebsgeschwür. Wobei zu beachten ist, dass sowohl der Mangel an High Potentials als auch der Überfluss an “nur sich selbst = nur Arbeitskraft” Anbieter zunehmen wird.
Der Weg zum persönlichen Glück wird schwieriger, ist aber noch immer durch Eigenleistungen beeinflussbar.
10. Juli 2011 at 13:44 Uhr
Danke für den ausführlichen Beitrag, Relax. Meine Resonanz darauf fasse ich doch lieber gleich in ein neues Posting!
11. Juli 2011 at 12:10 Uhr
[...] Über Binsenweisheiten, Totschlagargumente und Demokratie [...]
11. Juli 2011 at 12:35 Uhr