Claudia am 27. Oktober 2010 — 10 Kommentare

Mein nächstes Blog ist im Aufbau – mal gucken?

So, jetzt hab‘ ich das Blog zumindest soweit fertig, dass es ansehbar ist und auch schon ein paar erste Artikel enthält. „Unverbissen vegetarisch“ erblickt gerade das Licht der Netzwelt und trägt das Motto „…flexitarisch, vegetarisch, vegan? Hauptsache, die Richtung stimmt!“.

Dass ich mich für dieses Thema entschieden habe, verdankt sich nicht zuletzt meiner eigenen Umstellung auf vegetarische Ernährung. In den letzten paar Monaten hab‘ ich Ernst gemacht und das „beiläufige“ Konsumieren von Fleisch und Wurstwaren (!) ganz eingestellt – doch ab und zu Bio-Fleisch, so in mehrwöchigen Abständen, kommt durchaus noch vor. Totale Askese verschärft den Drang nach dem Verbotenen nur, deshalb eben „unverbissen vegetarisch“.

Der Artikel Warum nicht gleich vegan? führt meine momentane Haltung ein wenig aus. Auch gleich Milch & Co. wegzulassen, wär mir momentan noch zuviel Kasteiung und mühsame Planung neuen Essverhaltens.

Aber die Dinge ändern sich, indem ich Erfahrungen mache. Ich teste vegetarische Produkte und mache Experimente mit veganen Alternativen. Und ich hab‘ Sojamilchprodukte entdeckt, die teilweise tatsächlich Milch voll ersetzen können. Nicht aber im morgendlichen Kaffee!

Wer also meinen Weg „Richtung vegetarisch“ verfolgen will, ist herzlich eingeladen, ab und an mal ins neue Blog zu schauen. Ich hab‘ dazu eine Menge Ideen, will orientierende Themenseiten bauen, Blogprojekte starten, über Ernährung philosophieren und vieles mehr. Und über Anregungen, Verlinkungen, Tweets und Kommentare freu‘ ich mich sehr – schließlich ist ein neues Blog erstmal so einsam wie die Wüste!

Diskussion

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10 Kommentare zu „Mein nächstes Blog ist im Aufbau – mal gucken?“.

  1. Nicht schlecht, da schau ich gern mal rein als alter Ex-Vegetarier. In den 1980-ern bin ich aus purer Bequemlichkeit wieder rückfällig geworden.

    Aber mal was anderes. Tust Du echt Milch in deinen Kaffee?

    Versuch’s mal mit Kaffeesahne, kommt irgendwie besser,
    es sei denn Du machst Dir halb-und-halb Milchkaffee oder
    ähnliche Spezialitäten.

    Beste Wünsche für Dein „neues Baby“

    lg, hermann

  2. Ich trinke Milchkaffee aus Expresso – mit fettarmer H-Milch. :-)

  3. Ziemlich unerwartet, diese neue Ausrichtung! Überraschung ist bei Dir Trumpf, liebe Claudia!

  4. Fluch und Segen, da haben wir heute beim Spazierengeh`n mal wieder drüber geklönt, liegen oft so nahe, gerade beim Internet und der damit verbundenen weltweiten Datenglobalisierung. Nutzen wir das Schöne, wo wir Themen und unseren Standort dazu neu finden und uns ganz -unverbissen- austauschen können. Ich wünsche dir, Claudia, und deinen Lesern, einschl. meiner Person, mit deinem neuen blog viele angenehme, neue, freundschaftliche und erfahrungsreiche Stunden.

  5. Liebe Claudia,
    schön, dass du dich diesem Thema schreibend widmest.

    Als wir uns zuletzt sahen, war ich noch Vegetarierin. Vielleicht interessiert es dich nun, wie nach Jahren vegetarischer Ernährung (dazu gehört natürlich nicht das kleinste Stück Fleisch, was wäre daran ‚vegetarisch‘? die Gemüsebeilage?) es unverbissen und leicht gelingen kann, sich auf eine vegane Lebensweise einzustellen. Seit ein paar Jahren – angeregt durch meine Tochter – lebe ich lustvoll ohne Nahrung vom Tier, ob lebend oder tot, und vermeide es, Produkte zu kaufen, die auf Tierausbeutung beruhen.

    Falls du mal Lust auf vegane Küche hast, kann ich dir das Kreuzberger Viasko am Erkelenzdamm empfehlen, gehe selbst sehr gern dort essen.

    Bis demnächst, lieben Gruß
    Susanne

  6. Hi Susanne, schön, dass du hergefunden hast! Klar interessiert mich das! Im Moment erscheint mir schon alleine „vegetarisch“ eine ziemliche Umstellung – obwohl ich gar nicht so oft „den Fleischlappen auf dem Teller“ hatte. Und mit veganenen Alternativen experimentiere ich ja schon…
    Danke für den Tipp, das Viasko werde ich mal aufsuchen!

  7. Sorry für cross posting! Damit es nicht verpasst wird:
    TV-Tipp für heute abend: 20:15 Uhr, ARD
    Wie ernährt sich Deutschland?
    ARD-Themenwoche „Essen ist Leben“

    Die große Wissensshow mit Ranga Yogeshwar
    U.a. VeganHeadChef Björn Moschinski Ⓥ macht das vegane „Experiment“

  8. hey Claudia, grad entdeckt. Danke und ich freu mich. Hab das Vegetarier sein auch schon manches mal unterbrochen und nichts als „Unverständnis“ geerntet. Interessanterweise oft von Leuten, denen es egal ist, was sie selbst essen. Aber irgendwie hoffen sie wohl auf die Unfehlbarkeit anderer ;) Hab Deinen neuen Blog gleichmal dem meinen angehängt. Viel Spass wünsch ich Dir und mir beim Lesen.

    achso noch mein persönlicher Geheimtipp: rote Linsen und Rapunzels Mandelcreme (ehem. Mandeltraum) ohne die kann man nicht leben ;)

  9. @su: danke für den Tipp! Ich verstehe auch nicht, dass es so oft um 100%ige Korrektheit geht, anstatt dass man würdigt, wenn jemand seinen Fleischkonsum zumindest drosselt. Auch zeigt meine Lebenserfahrung, dass der Versuch, gleich ganz „heilig und fehlerlos“ zu leben, oft zum schnellen Scheitern verurteilt ist. Da suche ich lieber nach nachhaltigen Gewohnheitsveränderungen: Vegetarisch essen als Abenteuerreise in neue Genüsse ist viel erfolgreicher als „Askese um jeden Preis“.

  10. @Claudia: “heilig und fehlerlos” welch einfache Feststellung mit völlig unterschätzter Bedeutung. Wer so lebt, belügt sich selbst beim intimsten Zwiegespräch, beim Blick in den Spiegel. Sollte dies nicht zutreffen, ist die Kehrseite nicht weniger schlimm. Ich erkenne dahinter ein Defizit an Alltagstauglichkeit, welche spontane und wechselnde Lebensfreude verhindert, womit die unverzichtbare Aufladung des Akkus – Energie, Lebensfreude – stark beeinträchtigt wird.

    Vegetarische Mahlzeiten haben – wie man gelernt hat – durchaus positive gesundheitliche Aspekte zu verzeichnen. Andererseits gibt es inzwischen auch klare Erkenntnisse, dass jegliche einseitige Ernährung – über längere Zeit – den Bonus in einen Malus verändert. Gute Ernährung sollte s e h r b r e i t angelegt sein und nie zu einem Essverhalten führen, das in sklavischer Ergebenheit fremdbestimmt ist durch Meinungsmacher, die nie frei von Interessen agieren (Profilierung, Macht, Status, kommerzielle Interessen etc.)

    Fazit: Jeder Mensch muss auf seinen Körper und seine Bedürfnisse achten. Dabei sind Über- und Untertreibungen zu vermeiden.
    Wer nicht merkt, was ihm/ihr gut tut, muss zuerst einen Bewusstseinreinigenden Prozess absolvieren. Vorher sind keine anhaltenden Glückshormone zu erwarten.

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