Thema: Alltag

Claudia am 05. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Splendid Isolation

Splendid Isolation

An diesem so plötzlich aber heftig ausgebrochenen Frühling, der seit einer Woche den Norden heimsucht (endlich sind WIR mal bevorzugt!), fällt mir dieses Jahr besonders die GEWALT auf, mit der er alles ergreift und verändert. Keine gemütliche, allmähliche Veränderung, sondern eine Explosion, die alles aufbricht und nach außen treibt, auf Gedeih oder Verderb. In den Mauern Berlins war das sehr viel verhaltener, doch hier, inmitten der Wiesen, Wäldchen und endlosen Felder, die in schreiendem Rapsgelb glühen, ist die Energie viel deutlicher spürbar. Ich möchte auf Berge klettern, fliegen, vielleicht sterben – mich der Gewalt überlassen, irgendwie. Weiter → (Splendid Isolation)

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Claudia am 03. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Metatags

Metatags

Metatags sind Begriffe, die im Quelltext einer Webseite angegeben werden können, um den Suchmaschinen „Futter“ zu bieten: Suche ich bei Altavista z.B. nach „Netzliteratur“, werden mir Seiten angezeigt, die in den Metatags dieses Stichworts aufführen. Weiter → (Metatags)

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Claudia am 02. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Leben, Tod

Leben, Tod

Mich ergreifen die Sonnenstrahlen, die Blüten ringsherum, der fast gewaltätige Duft der Bäume. Lege mich in ein Meer aus Löwenzahn, was für unerschütterliche Gewächse, mäht man drüber, sind sie in einer halben Stunde wieder da! Weiter → (Leben, Tod)

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Claudia am 25. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Glück allein

Glück allein

Im Beitrag Vom Plaudern der Bilder hatte ich gegen die Texte angeführt, daß selbst Gespräche von Angesicht zu Angesicht oft darauf hinauslaufen, zwanghaft Begriffe zu definieren, um eine Gemeinsamkeit im Verstehen herzustellen, die doch nie erreichbar ist. Wie zur Bestätigung kam ein – übrigens wunderschön formulierter – Leserbrief von Iris, indem sie zum Wort „Selbstausdruck“ schreibt: Weiter → (Glück allein)

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Claudia am 19. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Lesn & schrieben

Lesn & schrieben

Na, es hat mich doch leicht erschüttert, zu bemerken, daß der Titel des letzten Eintrags zwei Tage lang falsch geschrieben im Diary stand. Im Rahmen des Möglichen achte ich nämlich darauf, zumindest in Web-Veröffentlichungen Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden und lese immer alles nochmal durch. Offensichtlich reicht das nicht, das Hirn setzt beim Lesen automatisch fehlende Buchstaben ein und so rutscht immer wieder etwas durch. Weiter → (Lesn & schrieben)

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Claudia am 17. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Alternativen

Alternativen

Morgens um 7 – naja, manchmal auch etwas später – setze ich mich vor’s Gerät. An guten Tagen bleibt das Mailprogramm, dieses Scheunentor zur Welt, erstmal unberührt, ich rufe den Editor auf und warte, daß mir etwas einfällt. Eine angenehme Art der Besinnung, der Geist sucht nicht, sondern „hört“ – etwas, das kaum mehr funktioniert, wenn ich schon 40 verschiedene Infos und Kommunikationsangebote ‚reingelassen habe. Tagebuch-Schreiben ist praktische Selbstverteidigung gegen die zentrifugalen Kräfte, die das Denken in 1000 Richtungen ziehen – durchaus interessante, spannende, manchmal wichtige, meist aber unwichtige Richtungen, zwischen denen das „Ich“ zerissen und zerrieben wird und die Fähigkeit zu verlieren droht, „wichtig“ und „unwichtig“ zu unterscheiden. Weiter → (Alternativen)

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Claudia am 12. April 2000 — Kommentare deaktiviert für Launen

Launen

Tja, nun bin ich doch wieder beim „Ich“ – vermutlich müßte es mir kontinuierlich schlecht gehen, um wirklich literarisch zu werden! Immer, wenn eine wichtige Website gestalterische Anfangsprobleme aufwirft, die nicht einfach so durch „mehr arbeiten“ geändert werden können, gerate ich in eine Mißstimmung, die mir das Leben verdüstert. Ich weiß dann einfach nicht, was tun, denn die „Einfälle“ lassen sich nicht befehlen und so sitze ich grübelnd vor dem problematischen Entwurf und komme in immer miesere Stimmung. Dann ist wirklich abschalten angesagt und etwas anderes tun. Eigentlich weiß ich das seit langem, doch regelmäßig verbinde ich den Ablauf mit allerlei negativen Gedanken über die Welt schlechthin. Wahrscheinlich muß es mir schlecht gehen, damit ich es wieder genießen kann, wenn die Dinge nur so flutschen. Ach je, was für komische Wesen wir doch sind….

Ein paar schöne Augen hab ich im Web gefunden!

Augen Gif

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