Claudia am 03. März 2026 — 19 Kommentare

IRAN-Krieg Tag 4: kein Thema für Blogs?

Seit letzten Freitag läuft nun der IRAN-Krieg, seit gestern ist die Straße von Hormus gesperrt, arabische Anrainerstaaten wurden ebenfalls angegriffen, tausende Reisende sitzen in Dubai fest – aber niemand bloggt darüber.

Niemand? Nein! Ein unbeugsamer Blogger wagt es, seine Gedanken und Gefühle rauszulassen und trotzt mutig der Gefahr, falsch verstanden, vereinnahmt, böse kritisiert oder dummdreist getrollt zu werden: Henning Uhle schreibt in Welt in Flammen: Was mir Sorgen macht:

„Ich will einfach nicht, dass die Schreckensnachrichten mein Leben bestimmen. Deshalb lasse ich auch so wenig davon hier im Blog von mir hören. Aber jetzt musste ich einfach mal etwas den Druck aus dem Kessel lassen, mir platzt ja sonst der Schädel.

Ich weiß nach wie vor nicht, wie ich diese Situation bewerten soll. Ja, die Mullahs gehören weg. Ob es der richtige Weg ist, sie weg zu bomben, kann ich nicht beurteilen. Und ich will es auch nicht. Und ob der Verrückte im Weißen Haus die richtige Person ist, das zu bewerten, oder der Irre in Israel, mögen andere beurteilen. Ich bin mir halt sicher, dass wir ganz knapp vor einem echten Bündnisfall der NATO sind. Der zweite nach dem 11. September 2001. Und da habe ich ehrlich gesagt Schiss. „

Bündnisfall? Den sehe ich nicht kommen, der gilt doch nur, wenn ein NATO-Staat angegriffen wird, nicht wenn er selbst angreift, oder? Mich beunruhigt, dass der Krieg sich wegen der großflächigen Gegenschläge des Iranischen Regimes immer mehr ausbreitet und die Folgen die ganze Welt betreffen. Besonders betroffen von der Schließung der Meerenge sind China und Indien, die 60 bzw. 50 Prozent ihres Ölbedarfs über diesen Weg beziehen, auch die Energieversorgung in Japan und Südkorea braucht fortwährend Nachschub.

Ist weit weg, interessiert uns nicht? Doch, die Preissteigerungen bei Öl und Gas gehen an uns nicht vorbei, wobei ein steigener Ölpreis auch viele andere Güter betrifft. Mir tun auch die Anreinerstaaten leid, die jetzt nicht liefern können und – recht unerwartet – auch beschossen werden: zivile Infrastruktur, keineswegs nur US-Basen!

Viel schlimmer als finanzielle und materielle Verlust in Folge des Kriegs sind die zivilen Opfer, die als „Kollateralschäden“ offenbar unvermeidlich sind. Wirklich furchtbar, dass momentan kein Ende in Sicht ist! Trump stimmt die US-Amerikaner auf einen Zeitraum von „ca. vier Wochen“ ein. Der anfänglichen Erwartung, das Ganze sei in wenigen Tagen durch, haben die Militärs und Revolutionsgarden der „islamischen Republik“ einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Deren Waffenarsenal, das in tiefen Bunkern liegt und nicht einfach „weggebombt“ werden kann ist furchteinflösend!

Wie soll das nur weitergehen? Momentan wirkt es, als müssten erst alle Waffen verschossen sein, aber selbst dann: Was ist das Ziel? Die Aufforderung an die iranische Bevölkerung, sich ihren Staat jetzt wiederzuholen, ist angesichts der 500.000 bewaffneten Revolutionsgarden wohl mehr als zynisch! Vielleicht hätte das zu Zeiten der letzten Aufstände Chancen gehabt, aber da gabs von Trump nur Versprechungen und dreißig- bis fünfzigtausend Demonstranten wurden vom Regime ermordet.

Wie beende ich diesen Blogpost? So ein kleiner Lichtblick, ein positiver Schlenker zum Ende, fällt mir grade partout nicht ein, sorry!

***
Und sonst?

Alles durchsucht, nichts gefunden, aber jetzt, „vor 5 Minuten“:

Horst Schulte:
Frieden durch Stärke oder Faustrecht? Trumps großer Krieg kurz nach der Konstituierung des „Board of Peace“

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Diskussion

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19 Kommentare zu „IRAN-Krieg Tag 4: kein Thema für Blogs?“.

  1. @claudia. Ob du es nun glaubst oder nicht. Ich bin gerade noch dabei, die Feeds und Webringe nach diesbezüglichen Beiträgen abzusuchen. Noch war ich nicht fündig geworden :-)

  2. Dieses Schweigen könnte auch pure Hilflosigkeit sein. Ich, zum Beispiel, deute meine Besorgnis nur an, weil die Gesamtlage für mich derart unübersichtlich ist, daß ich es nicht zu einer vernünftigen Meinungsbildung schaffe. Dies zum einen, zum anderen muß ich mir auch irgendwie die eigene Angst vom Halse halten – wenn ich Angst habe, kann ich nicht klar denken. Und als ob das nicht wüst genug ist, bin ich mir der eigenen Machtlosigkeit extrem bewußt.

    So kommt es dann, daß man diese Dinge nicht thematisiert. Der Grund für Stille muß also nicht prinzipiell Desinteresse sein.

  3. Nur weil man wenig davon ließt bedeutet es nicht zwangsläufig, dass es kein Thema ist. Mein Umfeld verfolgt den Konflikt recht aufmerksam, bei Quellen von denen ich noch keine Äußerungen kamen vermute ich, dass sie sich erst ein breiteres Bild machen wollen. Was ich mir ebenfalls vorstellen könnte ist die Tatsache, dass die Menschen einfach auch die Nase voll haben von Trump, und sich deshalb rausnehmen.

    Aber du hast schon recht, es sollte deutlich mehr darüber gesprochen werden, auch wenn wir als Menschen die sich nicht mit der Geschichte des Landes oder der Region an sich auseinandergesetzt haben, nicht das große Ganze überblicken können. Der Anspruch ist schlicht falsch und sollte uns nicht davon abhalten ins Gespräch zu gehen.

    https://hosentaschenblog.org/Ablage/2026/025.html

  4. Doch, Claudia. Außerdem ist mein Blog oft sehr politisch. Demnächst werde ich auch über den Iran-Krieg schreiben.

  5. Es ist vermutlich extrem schwer, es einzuordnen. Wer hat welche Interessen? Was passiert, nachdem Chamenei weg ist? Wie reagieren die Mullahs? Wieviel Unterstützung hat der religiöse Fanatismus im Iran? Welche Absichten hat Reza Pahlavi, der sich offensichtlich in Stellung für einen Regimewechsel bringt? Was passiert nach dem Angriff auf Zypern?

    Das alles ist dermaßen verworren und schwer einzuordnen, dass vermutlich viele erst einmal abwarten. Viel wichtiger ist die Frage, mit welcher Legitimation Trump den Iran angegriffen hat und uns damit, wenn auch nur indirekt, gefährdet. Wer ist als nächstes dran und was passiert, wenn Trumps Spiel mit dem Feuer das Pulverfass zündet?

    Ich für meinen Teil habe jedenfalls mehr Fragen als Antworten und traue mir eine Einschätzung der Lage nicht im Entferntesten zu.

  6. Was will man auch dazu sagen, @Claudia? Qualitativ? Ich denke wir spüren alle intuitiv, wie hochkomplex und kompliziert das Ganze ineinander verwoben ist.

    Fragt man die KI so erhält man als Antwort, dass mehrere 1000 bis 10000 Menschen der unterschiedlichsten Behörden und Fachrichtungen im Vorfeld auf den 28.02.2026 hin,- bzw. zugearbeitet haben. Israel soll dabei sogar seit „Jahren“ mit Spezialabteilungen an dieser Aktion arbeiten. Hinzu kommen wahrscheinlich auf diese Aufgabe hin hochspezialisierte KI-Systeme.

    Letztendlich mag das „Go“ vom Präsident gekommen sein, aber sinngem. meinte schon Obama, dass er noch nie so wenig selbst entscheiden konnte, wie zur Zeit seiner Präsidentschaft.

  7. @alle: vielen lieben Dank für Eure differenzierten Kommentare. Ihr habt ja so recht mit dem Hinweis, wie unübersichtlich, komplex und verworren das alles ist. Und schließlich sind wir keine Politiker/innen, die in der Pflicht wären, sich hier irgendwie „zu positionieren“!

    Ein Aspekt des Geschehens, der in den hiesigen Großmedien kaum zur Sprache kommt (jedenfalls nicht VOR der Zahlschranke) ist die – wohl beabsichtigte – Wirkung auf die Bestrebungen der Brics-Staaten, sich von der westlichen Dominanz (Dollar, Institutionen) abzukoppeln. Insbesondere soll wohl China getroffen werden, schon durch Verdrängung aus Venezuela und dem Panamakanal und nun durch Stopp der Öllieferungen aus Iran. Das macht mir richtig Sorgen, einige Beobachter sehen darin gar ein Weltkriegspotenzial. Da hoffe ich mehr auf die Chinesen als auf Trump, was die Verhinderung einer solchen Eskalation angeht.

  8. Gefühlt Tausende von Krisenherden gibt es aktuell. Je schneller sich die Welt dreht, desto schneller und immer häufiger kommen die schlechten Nachrichten. Und es sind nicht nur Kriege. Auch das gesellschaftliche Miteinander, Umwelt und Natur (Artensterben!) und dann noch die privaten Krisen im Umfeld und im Persönlichen. Zum Ukrainekrieg habe ich auf meinem Blog noch geschrieben. Irgendwann habe ich aber beschlossen, diese negativen Vipes nicht mehr an mich ranzulassen. Sonst wird man ja irre. Aus diesem Grund vermeide ich es auch, mich damit noch schreibenderweise zu befassen. Und ich denke, damit bin ich nicht der Einzige.

  9. Die Tatsache, dass sich Kleinbloggersdorf noch bedeckt hält, mag dem Umstand geschuldet sein, dass angesichts der sich überstürzenden Ereignisse und Meldungen schwierig ist, sich ein Bild von dem Krieg zu machen. Allein die Information, dass 3.200 Schiffe in der Strasse von Hormus durch die Sperrung des Irans an der Weiterfahrt gehindert sind, übersteigt mein Vorstellungsvermögen.
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/strasse-von-hormus-handelsrouten-oel-100.html
    Da hätte ich gern einmal ein Luftbild.

    Semi-OT: Was in diesem Kontext kaum beachtet und als Petitesse untergeht, ist die Geste, als Trump seinem Gast auf das Knie schlägt. In dieser respektlosen und übergriffigen Dominanzgeste (umgekehrt als schwerer Protokollverstoß undenkbar) kulminiert das Verhältnis vom Koch zum Kellner. Hat mich spontan an den ehemalige spanische Fußball-Verbandschef Luis Rubiales erinnert, der die Fussballerin Jennifer Hermoso vor den Augen der Welt auf den Mund geküsst hat. (Nancy Henley hat diese Formen sozialer Kontrolle in ihrem Buch „Körperstrategien“ gut beschrieben.)

    Ich befürchte für Deutschland, dass der deutsche Michel noch stärkere sine Aggressionen in Strassenverkehr auslassen wird, denn nichts ist ihm heiliger, als seine Blechkiste und die damit verbundenen Benzinpreise, was nicht heißen soll, dass E-Auto Fahrende Teslanauten Friedensengel sind.

    Einziger Kriegsgrund ist in meinen Augen auch, dass die Cowboys des orangenen Frettchens China den Ölhahn etwas zudrehen wollen. .

  10. Man kann das alles eigentlich nach wie vor ganz gut unter „Project for the New American Century“ subsumieren. Das läuft alles seit Jahrzehnten nach dem gleichen Drehbuch und wird wohl auch erst enden, wenn die USA es finanziell oder militärisch nicht mehr stämmen können.
    Trump wird ja gerne nachgesagt, dass er irrational handelt, aber schlussendlich führt er die Politik der vorherigen Regierung recht stringent fort..

  11. @Gerhard Keller: 3200 halte ich für etwas übertrieben, aber es sind sicher viele! Es soll auch daran liegen, dass die Versicherungen das Risiko der Durchfahrt nicht mehr absichern, woraufhin Trump gestern zugesichert hat, dass die USA das übernehmen würden. Sehr fraglich, ob das reichen wird, dass die sich trauen…
    Luftbild gefällig? Nicht ganz, aber auf marinetraffic.com kann man die aktuellen Standorte der Schiffe sehen.

    @Yossarian: für den Blick aufs Große&Ganze hab ich gerade den Artikel „Die Rückkehr der Monster“ auf Politik&Ökonomie gelesen. Aber Achtung, ist nicht gerade aufbauend!

  12. zu Die Rückkehr der Monster:

    Gute Analyse mit der ich an sich komplett mitgehe. Lediglich der Abschnitt zur „internationalen Nachkriegsordnung“ ist es für mich nicht ganz nachvollziehbar. Die UN Charta bzw. das Völkerrecht waren nie wirklich stark. Der Irakkrieg 2003 stellt dabei imo keine wirkliche Besonderheit dar, außer dass es kein Russland mehr gab, was militärisch irgendwie mitreden konnte.
    Und der Artikel beschreibt es ja auch am Beispiel der WTO ganz gut, dass es nicht um Ordnung, sondern bei vielen dieser Istitutionen um Dominanz ging und geht.

    „Institutionen wie die WTO sollten Regeln setzen, Konflikte entschärfen und globale Interdependenz stabilisieren. Doch diese Ordnung blieb asymmetrisch.“

  13. Ich arbeite dran. Geht aber nicht hopplahopp.

  14. Um hier nicht in einen whataboutism zu verfallen: Aus meiner Sicht ist das ein weiterer Versuch nach Venezuela, in guter, alter US-Tradition als Weltpolizist politische Probleme durch das Militär zu lösen.

    Zu erwartende oder bereits eingetretene Konsequenzen:

    – gestiegene Ölpreise, da die „Märkte“ da ja sofort „reagieren“. An der Stelle auch danke an eine Bundesregierung, die das GEG versaut hat und den ohnehin nicht zu verhindernden Ausbau der Erneuerbaren behindert, dafür aber weiter auf Fossiles setzt. Die Ölkonzerne freuen sich vermutlich gerade ein zweites Loch in den Hintern angesichts der Spritpreise für das noch billig eingekaufte Rohöl, aus dem nur zum Teil Kraftstoff hergestellt wird.

    – das dabei im Iran tatsächlich ein Machtwechsel stattfindet, sehe ich noch nicht so. Es kann ähnlich wie in Syrien werden, dass dann die nächsten Autokraten am Start sind. Weitere Aspekt dürfte sein, dass der Iran deutlich instabiler und noch unberechenbarer wird.

    – es ist davon auszugehen, dass es „im Westen“ zu neuerlichen Anschlägen kommt. Diese dürften durch unsere Sicherheitsbehörden hundertpro medial völlig überhöht und plakativ dargestellt werden, um weitere Überwachungs- und „Sicherheits“maßnahmen durchzudrücken. Den rechten Parteien spielt es sowieso in die Hände, weil die dann ihre übliche Kakophonie krimineller Ausländer in erster Linie aus dem islamischen Teil der Welt noch lauter heulen können und gleichzeitig noch den Antisemitismus befeuern, weil Israel aka „die Juden“ Kriegspartei ist. Die Antisemiten von links sind da vermutlich auch mit drin.

    Gewinnen werden nur die Konzerne dabei und verlieren die gesamte Menschheit und sei es nur an Vertrauen und Zuversicht.

    So „ganz nebenbei“ gibt es übrigens „da unten“ noch einen weiteren Krieg zwischen Pakistan und Afghanistan. Pakistan ist auch eine Atommacht das wird völlig untergebuttert.

    Aber die armen deutschen Touris sind ja den Medien auch viel wichtiger, die aus „dem Krieg“ ausgeflogen werden müssen oder auf Kreuzfahrtschiffen festsitzen. Hoffentlich lesen das keine Ukrainer und wenn doch, dann nehmen sie ebenfalls hoffentlich nicht bierernst…

  15. @Siewurdengelesen: Und dass die Amis ein iranisches Schiff versenkt haben, das gerade zu Gast in Indien war, 2000 Km weit weg von zuhause – eine krasse und völlig überflüssige Brüskierung Indiens, wo Trump noch kürzlich irgendwas dealen wollte – einfach schändlich!

    Das Schlimmste: keine Perspektive! Es sein denn, sie kriegen die Irak-Kurden dazu, einzumarschieren – man liest so Gerüchte. Das wiederum ist so krass peinlich, denn es ist nicht lange her, dass die USA die Kurden in Syrien komplett im Stich gelassen haben, als sie wie so oft von den Türken bedrängt wurden.
    Alles einfach zum Kotzen, auch wenn ich nicht um die Mullahs trauere!

  16. Vorab: Ich hoffe sehr, dass die Kurden sich nicht als nützliche Idioten benutzen lassen.

    Wie wollen Infantriesoldaten ein Land kontrollieren, das bei ähnlicher Einwohnerzahl (90 Mio.) 4 1/2 mal so groß ist, wie Deutschland (statistisch Iran 52 versus DE 234 Einw. pro qkm)? Trumps Begründung, das iranische Volk von der Terrorherrschaft befreien zu wollen, ist ebenfalls falsch, denn da hat er zu lange gezögert und abgewartet, bis es über 30.000 tote Demonstrantinnen gab.
    Völkerrecht einfach mal in die Tonne getreten. Mein Erachtens kann es eine Umwälzung der Herrschaftsverhältnisse im Iran nur durch eine Revolution/einen Bürgerkrieg anstelle paternalistischer Einmischung von außen geben. Das beginnt mit sozialem Widerstand (Streik, Sabotage etc.). Aber es steht mir nicht zu, den Unterdrückten Ratschläge zu erteilen.

    Zweitens: Die Golfregion wird bekanntlich nicht durch Agrarwirtschaft geprägt. Irgendwo (leider nicht mehr zu finden) hab ich gelesen, dass aufgrund der Blockade der Strasse von Hormus dort eine Hungerkatastrophe im Anmarsch ist, weil die Menschen in diesem Gebiet auf Lebensmittelimporte angewiesen sind. Und die Tatsache, dass der Iran seit Monaten, wenn nicht Jahren mit Trinkwasserknappheit zu kämpfen hat, weil die Mullahs dafür keine Antenne haben, gerät auch mehr und mehr aus dem Fokus der Medien.

    .

  17. @gerhard keller: zur Hungersnot hab ich mal KI befragt:

    https://share.google/aimode/SGpFvTV3TL13m7W3z
    Dass es nicht nur um Nahrungsmittel, sondern auch um Dünger geht, hatte ich garnicht auf dem Schirm!

  18. Lassen wir doch mal den Chefsatiriker der Partei DIE LINKE zu Wort kommen.
    Gefragt danach, wie er sich einen Regimewechsel ohne militär. Einsatz von außen vorstelle, antwortete er: „„Es gibt ein Beispiel dafür. Das scheinen sie völlig vergessen zu haben. Das hieß DDR. Wie ist das zu Ende gegangen? Mit der Kerze in der Hand von denen, die in den Friedensgottesdiensten waren und die vor die Tür gegangen sind und gerufen haben: ‚Keine Gewalt‘.“

    Da würden sich die Mullas aber vor Angst in den Kaftan shicen.

    Ramelow erklärte, seine Haltung hänge mit seinem Glauben zusammen: „Als bekennender Christ hoffe ich darauf, dass himmlische Gerechtigkeit wird, und das, was ich glaube, mache ich mit mir und meinem Herrgott aus (…). Ich hoffe darauf und bete dafür, dass die Menschen im Iran so viel Kraft entwickeln können, dass sie mit friedlichen Methoden dieses Regime abschütteln können.“

    Amen.

  19. @gerhard keller: Mit solchen Positionen tue ich mich auch immer schwer!!! Iran mit DDR zu vergleichen, ist besonders absurd.
    Auf der anderen Seite finde ich auch das aktuelle Kriegsgeschehen furchtbar, dieses perspektivlose „in die Hölle bomben“, wie es Trump zuletzt nannte, das wahnsinnige Zerstören einer Ölraffinerie – natürlich ebenso das irre Angreifen der Anreinerstaaten durch die iran. Truppen – jetzt sogar eine Wasseraufbereitungsanlage! Mir fehlen echt die Worte…

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