Claudia am 03. Oktober 2019 — 7 Kommentare

18,5 Grad warm – im Moment reicht das

Dieser Tage gehen die Temperaturen zurück, wie es für den Herbst nun mal typisch ist. Draußen ist es neun Grad kühl, in meinem Wohn-Arbeitszimmer zeigt das Thermometer 18,5 Grad. Normalerweise hab‘ ich bisher bei solchen Temperaturen mit dem Heizen angefangen – und zwar bis auf 20 Grad. Erst dann fühlte sich das für mich „behaglich“ an.

SockenIm Moment mache ich das Experiment, wie lange ich mich wohl auch in einer kühleren Umgebung wohl fühlen kann, indem ich mich etwas anpasse. Das bedeutet: Eine gemütliche, weiche Strickjacke über dünnem Unterziehpulli und Unterhemd, meiner gewöhnlichen Zuhause-Kluft. Dazu noch gestrickte Socken über den Sommersocken. Und siehe da: noch fehlt mir nichts!

Als weitere Maßnahmen bei sinkender Temperatur denke ich daran, eine Trainingshose statt der üblichen dünnen Leggins zu nutzen – und vielleicht gar zum Äußersten zu schreiten: Mal ein paar Kniebeugen oder ein paar Minuten Hula, um körperliche Wärme zu produzieren. Das hätte auch noch den Vorteil, das zu lange Sitzen durch Bewegung zu unterbrechen. Soll ja gesund sein. :-)

Keineswegs habe ich vor, mich irgendwie zu kasteien. Ich werde nicht fürs Klima frieren, sondern nur ganz sanft austesten, was ohne große Verlustgefühle geht.

Dabei hilft mir auch mein neuer Strom- & Gas-Vertrag, der nurmehr Verbrauchsabrechnungen kennt, keine relativ hohen Grundgebühren mehr, die auf jeden Fall anfallen, ob man spart oder nicht. Und ich erinnere mich an meine Zeit als Klimakampagnen-Managerin Anfang der 90ger: da verteilten wir Infoblätter an Mieter mit dem Hinweis, dass jedes Grad Wärme weniger ganze sechs Prozent Energiekosten einspart!

Das ist momentan meine kleine Anstrenung, über „schön, dass wir darüber gesprochen haben“ hinaus zu gehen. Mal sehen, wie es noch wird!

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Diskussion

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7 Kommentare zu „18,5 Grad warm – im Moment reicht das“.

  1. Ich versuche auch sparsam zu heizen, ziehe mich auch etwas dicker an – oftmals habe ich im Herbst/Winter „nur“ 16° drinnen, wenn ich dusche und/oder anziehe – mache ich 1 Stunde die Heizung an. Bisher komme ich damit gut zurecht!

  2. @Belinda: 16 Grad! Wow, das ist sportlich!
    Werde diesen Winter im Regelfall nur das Wohn-Arbeitszimmer heizen, es sei denn ich will duschen/baden. Dazu könnte ich allerdings auch deutlich öfter ins Fitness-Center gehen, 5 Minuten weit weg, mit Sauna – da hab ich eh einen langen Vertrag.

    Witzig ist meine Waschmaschine: Sie wäscht nur noch in der warmen Jahreszeit, wenns deutlich kühler wird, kommt eine Fehlermeldung, die Tür sei nicht richtig zu. Irgendwie dehnt sich ein Metallteil da aus oder schrumpft – ich hab mich gegen eine Neue entschieden (die Neueren gehen schneller kaputt), sondern hab winters bei einem Freund gewaschen. Dieses Jahr werde ich dazu 1 Stunde die Küche heizen (und kochen), worauf ich verrückterweise letzten Winter nicht gekommen bin.

  3. Manche lassen ihre Wohnung saukalt werden – oder etwas weniger scharf: Lassen einige Zimmer völlig unbeheizt.
    Ich bin ja kein Heizungs-und Bau/Wohnexperte, aber was macht eine Bausaubstanz, wenn nur ein Zimmer von mehreren beheizt ist?

    @Claudia: Zu deinen 18,5 Grad: Zu zweien oder mehreren ist das sicher nicht so einfach. Das kannste dann knicken.

  4. @Gerhard: als Mieterin bin ich verpflichtet, Schäden in der Bausubstanz zu vermeiden. Bezogen auf das Heizen bedeutet das: Schimmelbildung und Einfrieren von Rohren durch Heizen und Lüften vermeiden. Eine generelle Heizpflicht für Mieter gibt es darüber hinaus nicht.
    Das „Einfrieren“ droht lediglich bei verlassenen Häusern, deren Temperaturen auf unter den Gefrierpunkt sacken – das ist hier nicht zu befürchten, von solcher Kälte ist mein Sparverhalten zudem sehr weit entfernt.
    Mit Schimmelbildung habe ich hier auch kein Problem, da ich täglich querlüfte und die Temperaturen sowie so nie unter 15 Grad sinken, in keinem Raum.

    Ich habe schon Winter durchlebt, in denen ich fast nur im Wohn/Arbeitszimmer geheizt habe – und andere (als ich mich grade „reicher“ fühlte), in denen die ganze Wohnung mit offenen Türen überall fast gleich warm aufgeheizt wurde. Das macht schon einen deutlichen Unterschied in den Kosten!
    Klar, zu mehreren müsste man sich einigen.

    Zu den Benefits niedrigerer Wohntemperaturen „klimafreundlich“ und „Geld sparen“ kommt übrigens auch noch die Unterstützung des Abnehmens, da 16 bis 18 Grad in der Wohnung die Fettverbrennung ankurbeln.

  5. Bei uns sind heute 12°. Seit gestern läuft die Heizung im Wohnzimmer.

  6. Ja bei nur ca. 12° drinnen, würde ich natürlich auch heizen ;-)

  7. Klar, bei 12 Grad!
    Ich hab auch am Samstag für Besuch auf „mollige“ 19 Grad geheizt.

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