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Unter dem spannenden Artikel »Was geht das mich an?« oder ein Pirat namens Rousseau auf dem Blog Wiesaussieht ergab sich ein umfangreiches Kommentargespräch – leider sehr zersplittert und mit wenig Eingehen aufeinander. Deshalb halte ich hier mal meinen Beitrag dazu fest. Es geht um die Frage, wie man politische Entscheidungen demokratischer machen kann, bzw. wie man aus dem üblichen Parteiengezänk heraus kommen könnte. (Natürlich am Beispiel der PIRATEN, die zumindest innerparteilich versuchen, die Dinge zu ändern). weiter…
Liegt es daran, dass ich morgens nicht aufbreche, um einen Arbeitsplatz im Kreis von Kollegen aufzusuchen? Die mir dann erzählen könnten, was ihnen Wichtiges widerfahren ist, zuhause oder “im richtigen Leben”?
Bewusst hab’ ich mich nie danach gesehnt, ganz im Gegenteil: ich war und bin glücklich darüber, dass ich seit Mitte der 90ger von zuhause aus arbeiten kann. Dort, wo “Leben und Arbeiten” einander nicht krass getrennt gegenüber stehen, wie es für Angestellten-Jobs typisch ist. Dass sich junge “kreative” freiwillig in eine neue Art Großraumbüro einmieten, um nicht allein zu sein, wundert mich eher, als dass ich sie beneide. Die Freiheit, mein Erwachen, Aufstehen, Arbeiten und Pausieren selbst zu wählen, möchte ich nicht missen – und dass ich mich dafür nicht umfangreich “zurecht machen” muss, schätze ich als Lebensqualität. weiter…
“Die Europäische Union zerbricht” – Der griechische Ökonom Yanis Varoufakis über Griechenlands Zukunft, die sozialen Verwerfungen in seiner Heimat und die deutsche Suche nach einer Strategie für die Euro-Zone;
Chemische Gewalt setzt Demenzkranke außer Gefecht (Welt online). In Pflegeheimen werden demente Patienten massenhaft (und zum Teil rechtswidrig!) mit schädlichen Psychopharmaka voll gedröhnt, um sie ruhig zu stellen und höhere Pflegestufen zu beantragen.
Die Glühpflanze: Energie aus Pflanzen, ohne sie zu verbrennen – mit einer neuen Art der Stromerzeugung, die das Magazin GEO in seiner April-Ausgabe vorstellt.
Berlin: Kein Fernseher für Hartz IV-Bezieher – Schluss mit der Teilhabe! Sozialsenator Mario Czaja (CDU) hat per Weisung an alle Jobcenter der Hauptstadt angeordnet, Hartz IV-Beziehern keine Fernsehgeräte mehr zu gewähren.
Von Schengen bis Erding. Asyl-Nachrichten März 2012 – deprimierender Überblick über den Umgang mit Asylbewerbern, die vielerorts noch quasi “Knast-ähnlich” in überfüllten Lagern leben müssen, nicht arbeiten dürfen und sogar Deutschkurse verweigert bekommen.
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Jedes Mal, wenn dieses politische Gezerre um “Auffanggesellschaften” losgeht, frage ich mich: WARUM sollen “in Massen Entlassene” besser gestellt werden als jene, die täglich einzeln oder in kleinen Gruppen ihren Job verlieren? weiter…
Thinkabout berichtet Erhellendes über den Überwachungswahn der USA: die drohen den Staaten mit Einfürung einer Visumspflicht, wenn ein neues (in der Regel unkündbares!) Abkommen nicht unterzeichnet wird, das auch Vermögensauskünfte über die Einreisenden umfasst. Früher hatte ich vor, die USA mal zu besuchen, diese Idee hab ich lange schon aufgegeben! weiter…
Passend zum Kommentargespräch über mentales Versinken alter Menschen in der Vergangenheit hier eine kurze Rede der Philosophin Hannah Arendt (7 Minuten über “Staunen”). Es ist “harter Stoff”, sehr dicht und schnell, aber doch ohne Fachvokabular verständlich. Sie beschreibt, wie das Denken an etwas oder jemanden sich in der Nähe zwischen Denkenden und aktuelle Erfahrung schiebt – und wie andrerseits das Ferne im Denken erst richtig nah kommt.
Dies auf die Reflektion von Vergangenem anzuwenden, liegt jetzt bei uns.