Thema: Liebe, Beziehung, Geschlecht

Claudia am 03. Dezember 2016 — 9 Kommentare

Was mir an Männern gefällt

Will mensch über Männer oder Frauen sprechen, geht das gar nicht ohne Klischees. Diese Klischees sind immerhin nicht frei erfunden, sondern basieren auf der Erfahrung von Generationen. Sie wandeln sich im Lauf der Zeit, aber immer bleiben die Aussagen „über Männer“ bzw. „über Frauen“ klischeehaft. Und das bedeutet: Viele empfinden das zu Recht als Unverschämtheit, als unzulässige Verallgemeinerung, die mit der eigenen Lebenswirklichkeit unter Umständen gar nichts zu tun hat.

Nun: Es ist, wie es ist. Klischees beziehen sich auf „Häufungen“, nicht auf alle Individuen eines Geschlechts. Und nun genug der Vorrede. Weiter → (Was mir an Männern gefällt)

Claudia am 27. Oktober 2016 — 14 Kommentare

WordPress künftig mit Gender-Sternchen und Unterstrichen?

Schon gewusst? Es gibt die ernsthafte Absicht, das deutschsprachige WordPress (=die Software der meisten Blogs und vieler kommerzieller Webseiten) künftig in „gendersensibler Sprache“ auszuliefern. Nicht als Option, die frei wählbar wäre, sondern als Standardversion.

Das von Caspar Hübinger vorgeschlagene Projekt nennt sich „Stringintelligenz – Vorschlag zur Verbesserung der deutschen Lokalisierung für WordPress 4.7“ und hat den Status eines „Feature Projects“ innerhalb der Verfahrens- und Entscheidungsstrukturen der WordPress-Community. Weiter → (WordPress künftig mit Gender-Sternchen und Unterstrichen?)

Claudia am 13. Oktober 2016 — 1 Kommentar

Dorothee Markert über Minderheiten, Antidiskriminierung und Stärke in der Differenz

Auf „Beziehungsweise weiterdenken“ steht ein Artikel der Differenzfeministin Dorothee Markert, der mir in vielen Punkten aus der Seele spricht. Getitelt mit Stark sein in der Differenz, statt Diskriminierung anzuprangern schreibt sie – als Frau, Lesbe, Dialektsprecherin und Linkshänderin nicht etwa „von außen“ – über verbreitete Haltungen, Meinungen und Selbstbilder in echten oder vermeintlichen Minderheiten und über die kontraproduktiven Folgen einer reinen Antidiskriminierungsperspektive. Diese bringe es nämlich mit sich, dass fortwährend für und über diese Minderheiten gesprochen und gehandelt werde, anstatt dass sich die jeweils Gemeinten selbst auf ihre Stärken besinnen, die mit einem „anders sein“ immer auch verbunden sind. Weiter → (Dorothee Markert über Minderheiten, Antidiskriminierung und Stärke in der Differenz)

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