Claudia am 02. Oktober 1999 — Kommentare deaktiviert für Arbeit bis zum Umfallen

Arbeit bis zum Umfallen

Wie ein Tunnel, der bei zunehmender Länge immer enger wird, verdichtet sich meine aktuelle Arbeit zur Abgabe hin. Von morgens bis in die Nacht produziere ich Webseite um Webseite – noch nie zuvor musste ich derartige „Massen“ von Material verwebben, noch dazu schnell und sehr konzentriert. Normalerweise verlaufen meine Aufträge etwas gemütlicher, doch dies ist eine Uni-Website und das Semester beginnt nun mal zu einem festen Termin. Weiter → (Arbeit bis zum Umfallen)

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Claudia am 28. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Damals,1996

Damals,1996

Bei einigen, die hier öfter ‚reinschauen, muß ich mich entschuldigen: es gab in der letzten Woche einige interessante und anregende Mails, die ich einfach nicht beantworten konnte: keine Zeit! Ich stecke in einer heftigen Arbeit: Bis zum 7.10. muß die neue Homepage der Uni Erfurt fertig sein. Eine riesige Weblandschaft von ca. 350 Seiten, ein Menü, das Explorer-mäßig aussieht und in seinen verschiedenen Ebenen einer Buchhaltermentalität bedarf, um die richtigen Links zu setzen – seufz! Weiter → (Damals,1996)

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Claudia am 23. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Wir können nicht dienen?

Wir können nicht dienen?

Mit empört hochgezogenen Augenbrauen wird der Vorwurf von Besser-VER-dienenden unters verstockte Volk gebracht, um die Bereitschaft zu stärken, für ein Taschengeld dreckige und langweilige Jobs anzunehmen.

Doch der Vorwurf geht fehl: Wir sind ein Volk von Dienern, ja, Sklaven! Und vorne weg die sogenannte Info-Elite, die gerade dabei ist, zum Mainstream rundum vernetzter Gerätebediener zu mutieren. Weiter → (Wir können nicht dienen?)

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Claudia am 19. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Konsum, Kommerz, Community

Konsum, Kommerz, Community

Durch die wenigen, für Erwachsene noch erträglichen Medien weht die Klage darüber, daß das Leben, die Gesellschaft, ja die ganze Welt in den 90gern auf unerträgliche Weise durchkommerzialisiert wurde. Alles, aber auch alles wird zur Ware, zur Dienstleistung. Geld allein zählt, Konzerne rotten sich zusammen, Individuen RUCKEN, so gut sie eben können oder verfallen in den Stupor der Totalverweigerung. Weiter → (Konsum, Kommerz, Community)

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Claudia am 19. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Gottesgabe, Tag 5: Autoklau, Stromaussfall und Illja Richter

Gottesgabe, Tag 5: Autoklau, Stromaussfall und Illja Richter

„Da kommt nicht MEHR“, schrieb ich gestern morgen über das ereignislose Dasein auf dem Dorf, doch da klingelte es plötzlich an der Tür. Die Polizei sei bei unserem Auto, sagte der Nachbar, irgendwas sei passiert. Wir eilten zum Parkplatz in etwa 30 Meter Entfernung vom Schloß und sahen die Bescherung: Das hintere Fenster eingeschlagen, alles voller Glasscherben, zwei Polizeibeamte telefonnierten mit ihrem Handys nach der Kriminalpolizei. „Nichts anfassen!“, sagten sie mitfühlend, und daß das Stümper gewesen seien, sonst hätten sie es nämlich geschafft, das Auto mitzunehmen. Glück im Unglück also, so eine Scheibe läßt sich ja leicht ersetzen! Schlimmer hatte es das Nachbarauto erwischt, dessen Lenkradschloß die Möchte-Gern-Diebe aufgebrochen hatten. Ihr Versuch, den Wagen anzuschieben, war allerdings mißlungen, sie ließen es mitten auf der Straße stehen. Und DAS war den Polizisten aufgefallen…. Weiter → (Gottesgabe, Tag 5: Autoklau, Stromaussfall und Illja Richter)

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Claudia am 18. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Schreib-Orte

Schreib-Orte

Gestern bin ich fremd gegangen! Hab‘ in eine Mailingliste geschrieben – etwas, was eigentlich ‚hierher‘ gehört hätte. Der Spontantext eines Mitglieds der Liste Netzliteratur hatte mich inspiriert – später dann setzte ich das ganze doch ins Web, jedoch nicht ins Diary, sondern unter Glück – „Erfahrungen“. Es sind die ersten beiden Beiträge („Nächte…“). Würde mich interessieren, wie Ihr diese Art Textdesign findet – und ob das mit den Zoom-Bildern in Richtig dunkel bei allen funktioniert….

Vor mir liegen zwei Wochen heftig viele Arbeit – und gerade dann kommt immer besondere Lust auf, etwas ganz anderes zu tun.

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Claudia am 13. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Geräte: Midi-Keyboard

Geräte: Midi-Keyboard

Geräte bringen Leiden, mehr Geräte bringen noch mehr Leiden. Dieser leicht abgewandelten buddhistischen Weisheit zum Trotz hab‘ ich mir ein Midi-Keyboard angeschafft. Gestern wurde es geliefert, in einem Karton, dreimal so groß, als es nötig gewesen wäre. Geräte lieben eben den großen Auftritt. Man soll schon gleich vorab von der schieren Größe beeindruckt sein, um sich dem Inhalt dann entsprechend vorsichtig und ehrerbietig zu nähern! Weiter → (Geräte: Midi-Keyboard)

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Claudia am 12. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Keine besonderen Vorkommnisse…

Keine besonderen Vorkommnisse…

Keine Einträge, nichts zu vermelden. Sonnige Tage, der Morgen wird Mittag, wird Abend, ganz ohne Kritik. Selbstbetrachtung, Weltanschauung – wozu eigentlich, es gibt doch genug zu tun. Zum Beispiel den Salat gießen, zum Beispiel ein paar Schnecken töten, zum Beispiel vor einer wildgewordenen Hornisse in der Nacht ins andere Zimmer fliehen, zum Beispiel die Tischplatte endlich an die Wand bringen, den Computer mehrfach aus- und einschalten, in die Tasten tippen und die Maus auf dem kleinen schwarzen Rechteck hin- und herbewegen.
Keine besonderen Vorkommnisse. Gut so.

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