Claudia am 02. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Mymuseum: aus der Web-Urzeit

Mymuseum: aus der Web-Urzeit

Beim Stöbern auf meiner Festplatte traf ich plötzlich auf eine vollständige Fassung meiner Webseiten von 1996 bis Februar 1997! Damals hatte mich jemand aufgefordert, das Ganze auf einer Kunstausstellung in Polen zu präsentieren – ich hatte nix dagegen, aber ein Problem: Sie wollten es zur Sicherheit auf dem eigenen Server, nicht online im Netz zeigen. Also hab ich alles „stand-alone-tauglich“ gemacht, nach außen führende Links totgelegt, eine Erläuterung angehängt, daß es im „echten Netz“ hier ab in die endlosen Weiten geht, das war’s.

Wenn ich das jetzt so durchklicke, wird mir ganz nostalgisch zumute: Die Net-Hype-Texte! Das Urzeit-Design! Die völlige Abwesenheit alles Kommerziellen, bei gleichzeitig hohem Engagement der Leser!

Was damit anfangen? Löschen? Wär doch zu schade….. nein, ich stell‘ es ins Web! Vielleicht ist es für die alten Bekannten ein unterhaltsamer Retro-Surf und andere können sehen, wie das Web mal ausgesehen hat – damals, vor langer langer Zeit….

Evtl. füge ich noch auf jeder Seite eine Grafik ein, die es als Museumsseite ausweist – und natürlich muß ich auch den Erläuterungstext ändern. Euch laß ich aber jetzt schon mal gucken!

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Claudia am 30. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Was so alles herumsteht….

Was so alles herumsteht….

DesignerliegeDer respektlose Titel kommt aus einem Unvermögen: die Welt der materiellen Gegenstände ist ein Bereich, in dem ich wenig Freude finde. Möbel, Klamotten, Autos, auch die kleinen Geschenke, die die Freundschaft erhalten sollen – ja, manches sieht schön aus, aber das ist auch schon alles, was ich sagen kann. Beim Anblick eines solchen „Dings“ erfaßt mich nie die Lust, es zu besitzen, im Gegenteil. Ich sehe die Transportprobleme, stell mir vor, wie es wieder zu entsorgen wäre, schüttele den Kopf angesichts der Preise und frag‘ mich, warum jemand soviel Geld ausgibt, um so ein sperriges Objekt irgendwohin zu stellen. Weiter → (Was so alles herumsteht….)

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Claudia am 27. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Sparbuch in den Müll

Sparbuch in den Müll

Während die trüben Novembertage uns in besinnliche Stimmungen versetzen, Familien ihre Adventskränze schmücken, die Nacht immer früher beginnt und es immer ruhiger und kälter wird, geht anderwo die Post ab: die „Jahresend-Ralley“ an den Börsen treibt die Adrenalinspiegel hoch. Risiko-freudige Spielernaturen haben allein in den letzten Tagen am tiefen Fall der Holzmann-Aktie ein Vermögen verdient, doch auch „ganz normale“ Aktiengeschäfte bringen in den letzten Jahren locker 10 – 30% Gewinn (und mehr!) pro Jahr, sofern man auf die Richtigen gesetzt hat. Weiter → (Sparbuch in den Müll)

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Claudia am 26. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Schaufelmännchen

Schaufelmännchen

Rose für ClaudiaDas Rätsel hat sich gelöst! Herzlichen Dank an Ulrich und Piet, die mich auf die Spiegel-Netzwelt aufmerksam machten – da wird mir im Artikel „Eine Weltbürgerin zieht aufs Land„, speziell für das Webdiary ein „goldenes Schaufelmännchen“ verliehen, was mich natürlich sehr freut! Auch für Maximilians Rose und einige wirklich nette Lob-Mails bedanke ich mich! Dieses Diary ist mein Lieblingsprojekt, weil ich hier am allermeisten das schreiben und zeigen kann, was halt gerade anliegt. Ohne große Überlegungen, ob es nun für eine Zielgruppe paßt oder ob es „nützlich“ oder „literarisch“ genug ist, um im Web zu stehen. Umso mehr motiviert es mich, wenn ich ab und an mitbekomme, daß das einigen gefällt. Weiter → (Schaufelmännchen)

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Claudia am 25. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Dringende Arbeiten…

Dringende Arbeiten…

„…an unserem Stromnetz erfordern das ABSCHALTEN im Ortsnetz Gottesgabe am 25.11. von 8.30 bis VORAUSSICHTLICH 11.00 Uhr!“ schreibt die WEMAG AG auf einem kleinen blauen Zettel, der gestern im Briefkasten lag. Jetzt ist es zehn nach sieben, noch eineinhalb Stunden bis zum AUS. Und hier ist dann wirklich alles aus. Nicht nur Licht und Herd und Kühlschrank und PC, auch die Zentralheizung braucht ihren Strom und wird auf die Schnelle erkalten. Weiter → (Dringende Arbeiten…)

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Claudia am 24. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Anonymität im Internet

Anonymität im Internet

Herzlichen Dank für die Leserbriefe von Ingo (E-Commerce: fetzig!) und Björn (innere Ruhe: philosophisch). Einen dritten Brief veröffentliche ich nicht, denn er war anonym – angesichts der vom Schreiber vertretenen Allgemeinplätze („der Weg ist das Ziel“) konnte ich keinen Grund dafür erkennen. Hier wird sowieso jeder nur mit Vornamen ‚verdatet‘, es braucht also keine weitergehende Anonymität. Die Begründung des Schreibers: „Namen sind Schall und Rauch“ akzeptiere ich NICHT. Weiter → (Anonymität im Internet)

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Claudia am 23. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Innere Ruhe?

Innere Ruhe?

Ottmar aus Berlin kommentiert meinen lästernden Eintrag vom 20. so:

„Du lebst in einer wunderschönen Umgebung, hast eine wunderschöne Schreibe, machst tolle WEB-Seiten und hast im Augenblick keinen Auftragsstreß. Warum also solche KLICK-Hektik und Aggressivität? Früher Hektik in Berlin, jetzt im Internet? Wo ist Deine innere Ruhe?“

Das hat mich nachdenklich gestimmt und einige Tage hab‘ ich die Frage mit mir herumgetragen. Wo ist sie, die innere Ruhe? Weiter → (Innere Ruhe?)

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Claudia am 20. November 1999 — Kommentare deaktiviert für „Suchen Sie doch weiter!“

„Suchen Sie doch weiter!“

Wer wie ich seit 95/96 ein Netzleben führt, in den Drähten liest, schreibt und arbeitet, lernt und lehrt, sich amüsiert und unverdrossen, ohne Angst vor Viren und anderen Dämonen jedes neue, menschheitsbeglückende Angebot auszuprobieren bereit ist, gehört sicher zur „Kernzielgruppe“ für den E-commerce. Zusätzlich motiviert durch die Aussicht, daß am Shopping-Wesen die Wirtschaft genesen wird (irgendwann sogar die deutsche!), surfe ich gelegentlich durch die Web-Läden – mal, weil ich wirklich etwas suche, mal, weil ich wissen möchte, was es mittlerweile alles gibt. Weiter → („Suchen Sie doch weiter!“)

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