Claudia am 03. Januar 2000 — Kommentare deaktiviert für Wenn Computer mitdenken / Netzliteratur

Wenn Computer mitdenken / Netzliteratur

Was künstliche Intelligenz ist, konnte ich gerade hautnah miterleben: Vor zwei Stunden wollte ich ins Diary schreiben, doch der gesamte, gestern mühsam auf den neuen PC übertragene Bereich mit meinen Webseiten war verschwunden! Wie das? Ich zweifelte schon an meinem Erinnerungsvermögen, das eh nicht das beste ist. Doch die genauere Sichtung der Festplatte ergab, daß ich die Webprojekte WIRKLICH schon ‚rüberkopiert hatte. Unterhalb des Verzeichnisses „Daten“ war nämlich alles noch vorhanden, bis auf den Ordner „Eigene Dateien“. Ich erinnere mich, gestern zum Abschluß mal versuchsweise einige Wartungsfunktionen angeworfen zu haben. Schließlich bin ich dem FORTSCHRITT gegenüber aufgeschlossen und lasse mir von Windows ’98 Ratschläge geben – dachte ich mir so in meiner Vertrauensseligkeit! Und da war doch auch so eine Funktion „Überflüssige Dateien löschen“, die ich angeklickt hatte, in der Meinung, es handle sich um Technik-bedingten Datenmüll, der so bereinigt werden soll. Jetzt weiß ich es besser! Weiter → (Wenn Computer mitdenken / Netzliteratur)

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Claudia am 31. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Letzte Meldung 1999

Letzte Meldung 1999

Gestern mittag wurde der neue Computer geliefert, einschließlich Monitor: endlich 19 Zoll! Seither stehen die Pakete im Flur, noch traue ich mich das Öffnen nicht. Erstmal muß alles soweit bereinigt sein, daß der ‚Umzug‘ vonstatten gehen kann: alle wichtigen Daten auf CDs brennen, nachsehen, wo die ganze Software ‚rumliegt, die ich neu installieren muß – und schließlich den zweiten Tisch vom Papier freiräumen, was gleich in weitere Ordnungsarbeiten ausartet: Quittungen und Rechnungen sortieren, Ordner anlegen – ach je, zum Jahresende versinke ich im Organisatorischen, anstatt besinnlich zu sein! Weiter → (Letzte Meldung 1999)

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Claudia am 29. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Ordnung? Ich schaff’s nicht!

Ordnung? Ich schaff’s nicht!

Seit heute morgen um neun ordne, beantworte und lösche ich E-Mails. Im August war nämlich mein letzter Versuch, die Maileingänge „sauber“ zu halten und alles immer gleich in die schätzungsweise 50 Ordner und Unterordner der sieben Mail-Accounts zu ordnen. So hatten sich in allen Eingängen bestimmt 1000 bis 2000 Mails gesammelt, solche, die nicht gleich in die WICHTIGEN Arbeitsordner versenkt oder als SPAM gelöscht wurden. Darunter viele Mails, die mir ans Digidiary zugingen, zum Glück die meisten beantwortet, viele aber auch nicht. Obwohl mir das die liebsten Mails sind, die ich am sorgfältigsten behandle, schaffe ich es doch nicht immer, alle zu beantworten. Oder manche Mail, die eine Besprechung im Diary wert wäre, wartet und wartet und gerät dann doch in Vergessenheit. Schlimm! Ich hoffe, Ihr habt Nachsicht und hört deswegen nicht auf, zu schreiben! Weiter → (Ordnung? Ich schaff’s nicht!)

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Claudia am 24. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug)

Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug)

In letzer Sekunde hechtet der Held in die rettende Deckung, bevor die Sprengladung zündet. Sein Vater sitzt am Auslöseknopf und wartet fast etwas zu lange, obwohl der Sohn doch laut ruft „JETZT! JETZT!“ und offensichtlich zum Sterben bereit ist, um das Freisprengen des Kühlwassers für den Reaktor im allerletzten Moment zu ermöglichen.

Countdown to Chaos lief gestern Abend bei RTL, ein fetziger Katastrophenfilm über den Milleniumsbug, der im Film ein „Worst-Case-Szenario“ in Gang setzt: Flugzeuge stürzen vom Himmel, Strom fällt großflächig aus, ein AKW in Schweden geht hoch und ein baugleiches in USA fast auch, wäre da nicht DER HELD rechtzeitig zur Stelle. Weiter → (Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug))

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Claudia am 21. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Märchenwelten auf RIVEN

Märchenwelten auf RIVEN

Je näher die Wintersonnwende, die Weihnachtstage und der Jahreswechsel rücken, desto größer wird mein Hang zum Aussteigen. Raus aus dem Alltag, weg von den ’sinnvollen‘ Arbeiten, ja, weg von der Vernunft und dem ganzen folgerichtigen und vermeintlich nützlichen Denken. Das fleißige Arbeitsbewußtsein zwischen Projekten, Aufträgen und Kontobewegungen ist mir eine Last, die ich gerne mal ablege – manchmal mittels trockenem Rotwein, was eine Holzhammermethode ist, doch neuerdings hab‘ ich etwas anderes entdeckt: RIVEN – the Sequel to Myst. Weiter → (Märchenwelten auf RIVEN)

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Claudia am 17. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Babylon

Babylon

Back home: Der kurze Ausflug nach Berlin mußte sein, doch bin ich froh, jetzt wieder hier im Ruhigen zu sitzen, dort draußen die leicht verschneite Wiese und den winterlichen Wald zu sehen – und sonst gar nichts! Weiter → (Babylon)

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Claudia am 14. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Papierberge…

Papierberge…

Wie ich den Papierkram hasse! Dieses zusammensuchen und sortieren, Kontoauszüge zusammenstellen, abgleichen mit den vorhandenen Rechnungen und Quittungen, Ersatzbelege schreiben, drauf achten, daß ich nix vergesse, in ‚zig kleinen Zetteln wühlen, über Tage das Ganze immer wieder wegstellen, weil mir die Haare zu Berge stehen, ein Elend! Gäbe es eine Möglichkeit, mit dem Staat einen Handel zu machen: ich werde fürs Finanzamt GLÄSERNER Bürger und es bucht pauschal, automatisch und zeitnah von allem ab, was eingeht – würde ich sofort machen! Natürlich nur unter der Bedingung, daß die Pauschale 30 Prozent eher unter- als überschreitet. Ich vermute, der Staat würde trotzdem aufs Ganze gesehen erheblich PLUS machen, wenn sich viele zu so einer Einfach-Besteuerung bereit fänden. Weiter → (Papierberge…)

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