Thema: Weltgeschehen

Claudia am 24. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug)

Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug)

In letzer Sekunde hechtet der Held in die rettende Deckung, bevor die Sprengladung zündet. Sein Vater sitzt am Auslöseknopf und wartet fast etwas zu lange, obwohl der Sohn doch laut ruft „JETZT! JETZT!“ und offensichtlich zum Sterben bereit ist, um das Freisprengen des Kühlwassers für den Reaktor im allerletzten Moment zu ermöglichen.

Countdown to Chaos lief gestern Abend bei RTL, ein fetziger Katastrophenfilm über den Milleniumsbug, der im Film ein „Worst-Case-Szenario“ in Gang setzt: Flugzeuge stürzen vom Himmel, Strom fällt großflächig aus, ein AKW in Schweden geht hoch und ein baugleiches in USA fast auch, wäre da nicht DER HELD rechtzeitig zur Stelle. Weiter → (Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug))

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Claudia am 27. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Sparbuch in den Müll

Sparbuch in den Müll

Während die trüben Novembertage uns in besinnliche Stimmungen versetzen, Familien ihre Adventskränze schmücken, die Nacht immer früher beginnt und es immer ruhiger und kälter wird, geht anderwo die Post ab: die „Jahresend-Ralley“ an den Börsen treibt die Adrenalinspiegel hoch. Risiko-freudige Spielernaturen haben allein in den letzten Tagen am tiefen Fall der Holzmann-Aktie ein Vermögen verdient, doch auch „ganz normale“ Aktiengeschäfte bringen in den letzten Jahren locker 10 – 30% Gewinn (und mehr!) pro Jahr, sofern man auf die Richtigen gesetzt hat. Weiter → (Sparbuch in den Müll)

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Claudia am 14. November 1999 — Kommentare deaktiviert für Ego und Gesellschaft

Ego und Gesellschaft

Björn hat einen Leserbrief zu Ingo Macks Beitrag über den „finalen Mausklick“ (Recht auf Selbstmord und Sterbehilfe) geschrieben. Darin wendet er sich GEGEN die schrankenlose „Freigabe aller persönlichen Rechte“, denn so sei keine Gesellschaft überlebensfähig. Wo bleiben die Rechte des Anderen? Wer soll entscheiden, wie weit die Rechte des Einzelnen gehen? Weiter → (Ego und Gesellschaft)

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Claudia am 18. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Schreib-Orte

Schreib-Orte

Gestern bin ich fremd gegangen! Hab‘ in eine Mailingliste geschrieben – etwas, was eigentlich ‚hierher‘ gehört hätte. Der Spontantext eines Mitglieds der Liste Netzliteratur hatte mich inspiriert – später dann setzte ich das ganze doch ins Web, jedoch nicht ins Diary, sondern unter Glück – „Erfahrungen“. Es sind die ersten beiden Beiträge („Nächte…“). Würde mich interessieren, wie Ihr diese Art Textdesign findet – und ob das mit den Zoom-Bildern in Richtig dunkel bei allen funktioniert….

Vor mir liegen zwei Wochen heftig viele Arbeit – und gerade dann kommt immer besondere Lust auf, etwas ganz anderes zu tun.

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Claudia am 07. September 1999 — Kommentare deaktiviert für Land-Marketing?

Land-Marketing?

Volker Feddersen hat einen denkwürdigen Leserbrief zum Thema Stadt-Land geschickt, der die Frage nach dem Verhältnis von Stadt und Land unter dem Aspekt des Marketing stellt. Offensichtlich gibt es einen städtischen Bedarf an Authentizität und Echtheit, der nicht nur in der griechischen Eck-Kneipe gedeckt wird, sondern auch durch Ausflüge aufs Land. Dort aber will der Städter nicht etwa selber Früchte pflücken… nein, das ist to much! Allein die Umgebung will genossen werden – wie aber soll der Bauer davon leben? Hilft es ihm denn, „echt & authentisch“ zu sein – oder geht er daran pleite? Weiter → (Land-Marketing?)

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Claudia am 22. August 1999 — Kommentare deaktiviert für Es muß doch gebaut werden….

Es muß doch gebaut werden….

…sagte der Architekt, einer der vielen, mit denen ich mitten im wilden, konfliktreichen Sanierungsgeschehen der frühen 80ger Jahre in Berlin-Kreuzberg Streitgespräche führte. Wir hatten uns in den heruntergekommenen und entsprechend romantischen Gründerzeitbauten verschanzt und der „Zugriff des Kapitals“ (Entmietung, offensives Verfallen-lassen vor Luxusmodernisierung) auf diese brach liegenden Ressourcen hatte einen Sturm der Entrüstung entfacht. Ein Sturm, mit dem keiner gerechnet hatte, auch wir selber nicht. Weiter → (Es muß doch gebaut werden….)

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Claudia am 19. August 1999 — Kommentare deaktiviert für Regenzeit

Regenzeit

Heute Nacht hat es geschüttet wie aus Kannen. Nie, soweit ich mich erinnere, ist in Berlin ein solcher Regen nieder gegangen, wie er hier herunterdonnert. Ja, donnert, denn es gibt einen Lichthof in der Wohnung, ein kleines Plastikdach – und wenn der Regen darauf prasselt, ist es fast wie im Zelt. Weiter → (Regenzeit)

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Claudia am 29. April 1999 — Kommentare deaktiviert für Beschlossen: Ab nach Gottesgabe!

Beschlossen: Ab nach Gottesgabe!

Zeichnung Schloss GottesgabeEs ist beschlossene Sache: Zum 1.Juli ziehe ich nach Schloß Gottesgabe! Nach genau 20 Jahren in Berlin komm ich endlich raus aufs Land – richtig Land: Gottesgabe ist ein kleines Dorf mit ca. 150 Einwohnern, rundherum Felder, Wiesen, Wäldchen – ein weiter Blick über die Mecklenburger Tiefebene, jede Menge Himmel. 9 Kilometer sind es bis Schwerin, doch es wirkt so abgeschieden, als sei man am Ende der Welt. Weiter → (Beschlossen: Ab nach Gottesgabe!)

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