Thema: Weltgeschehen

Claudia am 12. September 2009 — Kommentare deaktiviert für Über Politiker im Wahlkampf – und eine Wahlprognose

Über Politiker im Wahlkampf – und eine Wahlprognose

Das ich zu einem ordentlichen Politiker-Bashing nicht so richtig komme, liegt vermutlich auch daran, dass ich derzeit gleich wegzappe, wenn ich in eine Diskussionsrunde mit den „üblichen Verdächtigen“ gerate. Je mehr Parteipolitiker in so einer Runde sitzen, desto sicherer kann man sein, dass die Sache selbst in den Hintergrund tritt und statt dessen die Selbstdarstellung und der „Kampf ums Wort“ dominiert. Zudem sind an allem Übel immer die anderen schuld und die eigene Partei wird selbstverständlich alles richten – wie öd!! Weiter → (Über Politiker im Wahlkampf – und eine Wahlprognose)

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Claudia am 08. September 2009 — 7 Kommentare

Wahlkampf – die „lange Nacht“ der Demokratie

Da nun die „heiße Phase“ des Wahlkampfs eingeläutet ist und man kaum mehr irgend ein Medium ansehen kann, ohne gleich von einschlägigen Neuigkeiten und kämpferischen Statements überschüttet zu werden, wundere ich mich, dass mein Interesse eher nachlässt als steigt.

Nein, ich bin gewiss nicht „politikverdrossen“, im Gegenteil, die Zeiten sind ja doch ungewöhnlich spannend, so dass ich den ganzen Frühling und Sommer die Ereignisse und Diskussionen allüberall mit großem Interesse verfolgte: Wirtschaftskrise, Geldsystem und Schulden, Internet-Kulturkampf – und sogar eine spritzige neue Partei, die „klar machen zum ändern“ auf ihre Fahnen schreibt und massenhaft Zulauf hat. Als „Krisenvorsorge“ hatte ich mir sogar Vorräte für 14 Tage angeschafft, falls mal die Banken ausfallen und der Warenfluss stockt. (Da bin ich den Katastrophen-Szenarien der Kassandra-Blogs aufgesessen und nun mit zwei Kilo zusätzlichem Körpergewicht gestraft: wo Vorräte sind, greift man auch mal öfter zu. :-) Weiter → (Wahlkampf – die „lange Nacht“ der Demokratie)

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Claudia am 02. September 2009 — 20 Kommentare

Ritalin: Über einen journalistisch motivierten Selbstversuch

Selten vermag es ein langer Artikel, mich vom ersten bis zum letzten Wort auf den Text am Bildschirm zu konzentrieren:  „10 Milligramm Arbeitswut“, Birgit Schmids Bericht über ihren einwöchigen Selbstversuch im schweizerischen TAGESANZEIGER schafft es mühelos – fast als wirke das Ritalin auch ein wenig auf die Leserin.

Eine Woche lang schluckte die Autorin die mehr und mehr zur LifeStyle-Droge werdenden kleinen Pillen, nachdem sie ihren Hausarzt überredet hatte, ihr eine Packung mit relativ niedrig dosiertem Wirkstoff zu verschreiben. Ihre Ausgangssituation kenne ich zur Genüge: man arbeitet und arbeitet, doch gibt es immer wieder 10.000 Ablenkungen und die Verführung, mal wieder in die E-Mail zu schauen, ein bisschen zu twittern, Kommentare in den Blogs zu beantworten und vieles mehr. Es nervt, sich immer wieder mühsam am Riemen zu reißen und auf das aktuelle Tun zu konzentrieren: die Aufmerksamkeit verhält sich gelegentlich wie eine springende Heuschrecke, mal hier, mal da – ein Wunder, wieviel ich dennoch abarbeite! Weiter → (Ritalin: Über einen journalistisch motivierten Selbstversuch)

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Claudia am 29. August 2009 — 8 Kommentare

Doch mal erinnern? Die wilden 70ger und 80ger

Gestern hab‘ ich mich in alte Zeiten versenkt, was ich sonst nie tue.  Immer schon werfe ich gerne alles weg, was andere in Alben kleben und in verzierten Kästchen aufbewahren: Briefe, Bilder, all dieser „Nippes“, der sich so sammelt und dazu einlädt, diese „Dinge mit Bedeutung“ ab und an zu betrachten und in Erinnerungen zu schwelgen: Ach ja, damals…. das waren noch Zeiten!

Nö, das wollte ich für mich nicht. Die alten Leute meiner Jugendzeit konnten mich ohne Ende mit ihren Geschichten vom Krieg nerven: „Kind, du weißt ja gar nicht, wie gut du es hast!“, während ich gerade dabei war, mich ordentlich zu beschweren, mehr Freiräume einzufordern und alles Alte und Überkommene in die Tonne zu treten. Eine alte Tante servierte bei jedem Besuch ein grauenhaftes Teewurstbrot, dessen glatte, glänzende, fleischfarbige Oberfläche mich extrem anwiderte. „Wir wären froh gewesen, wenn wir sowas gehabt hätten!“, sagte sie und schaute mich vorwurfsvoll an, wenn ich das Essen verweigerte. Verdammt nochmal, der Krieg war wirklich lange lange vorbei! Weiter → (Doch mal erinnern? Die wilden 70ger und 80ger)

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Claudia am 27. August 2009 — Kommentare deaktiviert für Mehr zum Echtzeit-Web

Mehr zum Echtzeit-Web

Als „radikale Verschlimmbesserung“ beschreibt Peter Schink auf BlogAge das Realtime-Web. Das Kommentargespräch dazu ist ebenfalls interessant und reflektiert die Wirkungen der neuen Kommunikationstrends auf Blogs und die ganze Informationsgesellschaft.

Was dieses Echtzeitweb mit der Aufmerksamkeit macht, beschreibt auch Don Dahlmann in einer Mitschrift seines Erlebens während drei Stunden, in denen er – eigentlich – einen Text zu Ende schreiben wollte.

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Claudia am 17. August 2009 — 22 Kommentare

Niemand will 1,6 Billionen Staatsschulden zurück zahlen

Diese astronomische Summe wurde kürzlich erreicht, im Moment sind es schon fast 1,7 Billionen und  wie man liest, soll die Staatsschuld der Bundesrepublik Deutschland bis 2013 noch auf bis zu zwei Billionen (also 2000 Milliarden) ansteigen.

Es wundert also nicht, dass an Angela Merkel im ARD-Sommerinterview vom 20. Juli die Frage aus dem Internet gestellt wurde, wie sie denn gedenke, diesen Schuldenberg jemals zurück zu zahlen. Wie zu erwarten war, ging sie darauf nicht ein, sondern redete darüber, dass es „zunächst“ darum gehe, mittelfristig wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu kommen: also keine Neuverschuldung mehr, jedoch keine Rede von „Rückzahlung“. Weiter → (Niemand will 1,6 Billionen Staatsschulden zurück zahlen)

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Claudia am 15. August 2009 — 3 Kommentare

Human Web Manifesto – unbedingt lesen!

„Die hasenfüßigen Mitmenschen haben die ersten Pioniere mitleidig bei ihrem Exodus beobachtet. Jetzt wo alle claims abgesteckt sind, kommen sie mit dem Gerechtigkeitsbuch und dem erhobenen Zeigefinger und verlangen, dass alles neu verteilt wird nach den alten Bräuchen und gefälligst die alten Gesetz der Vorväter gelten. Die Siedler sind “not amused”.

Der beste Text zu den aktuellen Auseinandersetzungen rund ums Internet, der mir seit langem begegnet ist. Er zeigt auf, dass es nicht ums Netz, sondern ums Ganze geht: um eine neue Form des In-der-Welt-Seins, das uns die Möglichkweit eröffnet „….weltweit im Austausch mit allen im Open Space gemeinsam zu erörtern, was wir wie machen wollen.“

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