Thema: Weltgeschehen

Claudia am 03. September 2014 — 14 Kommentare

Freiheit statt Angst – eine Nachlese mit Gedanken zur fehlenden Utopie

Dieses Jahr war ich nicht auf der Demo „Freiheit statt Angst“ (#FsA), hab‘ sie nur „beworben“. Schon letztes Mal war ich nur auf der Startkundgebung, auf den „Spaziergang“ danach hab‘ ich verzichtet. Zu meiner Entschuldigung könnte ich anführen, dass ich nicht lange ohne Beschwerden laufen kann und mich spätestens nach 15 Minuten setzen muss. Aber auch davon abgesehen bin ich nicht sicher, ob ich diesmal dort gewesen wäre: Nicht mangels Interesse (das Thema empört mich durchaus!), sondern weil meine Samstage verplant sind und ich auch ein bisschen denke: das sollen jetzt mal die Jüngeren machen! :-)

Demo  Freiheit statt Angst

In der „Sammelmappe“ fand ich dann Claudias Bemerkung über ihr „ungutes Gefühl“, das sie bei dieser Demo empfindet. Sie fand keine Zeit, das auszuführen, postete jedoch Links zu Anderen, die sich entsprechend geäußert hatten: Weiter → (Freiheit statt Angst – eine Nachlese mit Gedanken zur fehlenden Utopie)

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Claudia am 29. August 2014 — 7 Kommentare

Das Wesentliche – für D.

Vom Atem, Odem des Lebens, ist leicht singen und sagen;
Verdauen dagegen ein schamhaft beschwiegenes Muss.

Auch das Herz muss schlagen, damit da ein Mensch sei
und es braucht Hirn im Kopf, meist überschätzt.

Zerfressene Lunge, Gedärm im Streik,
stolperndes Herz und wirre Gedanken –
schon sind Geld, Ruhm, Güter und Liebe dahin.
Waren nie wichtig, waren glitzernder Schaum
auf der großen Welle, die zurückfällt ins Meer.

Atmen, verdauen, herzschlagen –
im Stolpern und Schwinden begriffen
spät bemerkt als das Wesentliche.

Einfach da sein, keine Wünsche,
Froh, wenn nichts geschieht.

Draußen die rasende Welt,
Gefräßiges Strampeln in Alt- und Neuland.
Man will MEHR, was denn sonst?

Erst wenn die Schmerzen kommen und bleiben
halten wir ein.
Nurmehr da sein,
atmen, verdauen, wahrnehmen,
froh, wenn nichts geschieht.

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Claudia am 31. Juli 2014 — 6 Kommentare

Friendly DDOS: es gibt DOCH ein Welle der Solidarität!

Heute sind verschiedene Artikel zum Thema „mangelnde Solidarität“ mit den Juden in Deutschland angesichts massiver antisemitischer Hetze auf diversen Demos erschienen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, hatte dieses Fehlen in einer Rede beklagt.

Daraufhin bin ich mal auf die Seite des Zentralrats der Juden in Deutschland gegangen, bzw. habe das versucht: in der Absicht, eine freundliche Mail zu schreiben. Leider ist der Server down – vielleicht, weil das gerade zu viele gleichzeitig versuchen?
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Claudia am 27. Juli 2014 — 7 Kommentare

Mal wieder ein paar Surftipps zum Sonntag

Los gehts:

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Claudia am 04. Juli 2014 — 2 Kommentare

Flüchtlinge, Piraten, vegane Phasen und ein Interview

Grade reicht es nicht zu einem „richtigen“ Diary-Artikel, aber ein paar kleine Notizen zu den laufenden Ereignissen müssen einfach sein!

Politisches Elend: Zwei Tage lang verfolgte ich per Hashtag #ohlauer die Entwicklung rund um die von Flüchtlingen (lange Zeit einvernehmlich) besetzte Schule in Kreuzberg. Die Lage hatte sich dramatisch zugespitzt, die Polizei war mit vielen Hundertschaften anwesend und sperrte tagelang das ganze Kiez rund um die Schule ab – ein richtiger Belagerungszustand! Der grüne Baustadtrat verlangte schließlich die Räumung, nachdem die Polizei verlautbart hatte, sie würde abziehen, wenn sich nichts täte. Die Menschen auf dem Dach der Schule drohten, herunter zu springen und/oder sich und die Schule anzuzünden – alles ganz furchtbar! In letzter Minute gab es eine Einigung, mit der niemand richtig glücklich ist, aber immerhin: die 40 Flüchtlinge dürfen in der Schule bleiben, während diese zu einem „Flüchtlingszentrum“ (!) umgebaut wird. Es sind diesselben Flüchtlinge, die vor 2 Jahren in einem Protestmarsch für ein Bleiberecht und gegen die Residenzpflicht 500 Kilometer nach Berlin gelaufen waren. Was für ein Elend und was für eine beschissene Asylpolitik! Es wäre durchaus möglich, dieser Gruppe ein Aufenthaltsrecht nach §23 Aufenthaltsgesetz zu geben – sie wollen aber einfach nicht, diese herzlosen Politiker im Berliner Senat! (Mehr dazu).
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Claudia am 27. Juni 2014 — 4 Kommentare

Showdown in Halle? Zerstrittene Piraten stolpern von Gate zu Gate

Diese Partei hab ich in Berlin mal gewählt. Frischen Wind wollten sie in die Parteienlandschaft bringen, doch lange schon sind nurmehr Stürme der Entrüstung zu beobachten. Rücktritte, Austritte und – man glaubt es kaum! – juristische Auseinandersetzungen, Abmahnungen, Gegendarstellungen, Anzeigen…

PiratenplakatDa Teile des Parteivorstands hingeschmissen hatten, findet an diesem Wochenende ein „außerordentlicher Parteitag“ (#aBPT) statt. Die Neuwahl sämtlicher Führungspositionen (die bei den Piraten ja nicht führen sollen) steht an. Die zerstrittenen „Flügel“ erhoffen sich vom aBPT die Entscheidung, wem die Partei gehören soll: den „Sozialliberalen“ oder den „Progressiven“, wahlweise auch Konservative bzw. Linksradikale genannt. Das Problem dabei: Ein „außerordentlicher“ Parteitag darf nur das eine Thema, nämlich die Neuwahlen behandeln. Wird die Tagesordnung ausgeweitet auf all die „sonstigen Themen“, die den Piraten unter den Nägeln brennen, könnten jegliche Beschlüsse und sogar die Wahlen ungültig werden.
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