Ein junger Mann will gerne in der Pflege arbeiten. Claudia (Sammelmappe) suchte für ihn einen Bildungsgang, wobei sich zunächst ein berufsvorbereitendes Jahr anbot. Das gibt es in unterschiedlicher Form, z.B. im Bereich Hauswirtschaft/Sozialpädagogik, was für dien Berufswunsch „Pflege“ die richtige Wahl wäre – oder eben auch im Bereich Handwerk und Technik für entsprechende Berufsziele.
Doch dann der Hammer: die „Berufsbildende Schule BBS Hauswirtschaft / Sozialpädagogik Ludwigshafen/Rhein“ schreibt auf ihrer Webseite:
In eigener Sache: An unserer Schule werden für das BVJ in der Regel nur weibliche Schülerinnen aufgenommen. Männliche Schüler, die ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren wollen, wenden sich bitte an die Berufsbildende Schule Technik II in Ludwigshafen. Hier besteht die Möglichkeit, handwerkliche Grundfertigkeiten (Metall, Holz) zu erwerben.
Ist das denn zu fassen? Wer als Mann in der Pflege arbeiten will, soll erstmal mit Metall und Holz umgehen lernen? Antje Schrupp findet das auch KRASS und hat eine Anfrage hingeschickt. Ich bin gespannt, was da als Antwort kommt!
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Ein Augenleiden, das meine Sehkraft im einen Auge schwanken lässt, war mir berechtigte Ausrede, das ganze Vorhaben zu vertagen. Doch nicht allein die Schwierigkeit mit den „richtigen Werten“ schreckte mich. Die letzten Versuche, vor riesigen Brillenregalen etwas Passendes zu finden, waren trotz ‚zig Anproben vor dem Spiegel frustrierend ergebnislos gescheitert: ich weiß einfach nicht, mit was für einer Brille ich gut, weniger gut oder beschissen aussehe, und es nervt, mich plötzlich dafür interessieren zu müssen. Dass ich aber auch nicht einfach mit „irgendwas“ auf der Nase aus dem Laden gehen kann, wirft einen Blick auf die gleichwohl vorhandene Eitelkeit. Alles in allem ein Elend, dessen Wiederholung ich gern auf den St.Nimmerleinstag verschoben hätte, wenn, ja wenn ich nicht wirklich langsam mehr Brille im Leben bräuchte. 