Thema: Alltag

Claudia am 04. Juni 2000 — Kommentare deaktiviert für Der Worte müde

Der Worte müde

Wieder nix mit dem Projekt-Start am Montag. Doch jetzt setze ICH eben einen Punkt: da praktisch alles getan ist, zwingt mich ja nichts, psychisch weiter ein „Leben in der Zielgeraden“ zu führen. Das ist vielleicht was für 30-Jährige, mir tut es sowieso nicht gut, wenn ich zu lange und zu intensiv auf eine Sache konzentriert bin, die mich von allem Eigenen abhält. Weiter → (Der Worte müde)

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Claudia am 02. Juni 2000 — Kommentare deaktiviert für Kurz vor Start…

Kurz vor Start…

….eines großen Web-Projektes ist noch jede Menge Kleinkram zu erledigen – ich finde aktuell nicht die Ruhe, geistig so leer zu werden, etwas Sinnvolles zu schreiben. Dieser Zustand ist mir alles andere als angenehm, sozusagen das „größtmögliche Leiden“, das mir im Arbeitsleben heute noch widerfahren kann.

Das ist der Grund, warum ich meine EIGENEN Projekte und Unternehmen klein und überschaubar halte. Ich möchte nicht den ganzen Tag und alle wache Zeit einen „Selbstläufer“ im Hirn haben, ein ständig fließendes Textband, das mir mit irgendwelchen Problemen oder auch Chancen den Kopf voll murmelt. Hatte ich früher zur Genüge und möchte es nicht wieder haben. Ein paar Tage mal, einmal im Jahr, ok – wenn das Honorar stimmt. Aber überhand nehmen darf es nicht.

Na, Montag ist das Teil online, das Ende also immerhin in Sicht.

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Claudia am 26. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Das andere Netz – kleine Hetzrede zur Internet World

Das andere Netz – kleine Hetzrede zur Internet World

Nun ist also die Internet-World in Berlin – und ich bin wieder nicht dort. Wenn ich so die ersten Artikel lese, die dazu erscheinen, sehne ich mich auch nicht ein Stück danach: Dieses intensive Kreisen um E-Commerce – sei es nun mittels Shopping-Malls oder mit „Content“ – ödet mich mehr und mehr an. Und nicht etwa aus Ressentiment gegen die Wirtschaft, schließlich bin ich seit 1997 an vielen Stellen FÜR eine intelligente Kommerzialisierung eingetreten. Es schien mir immer etwas blöde, zu erwarten, jemand werde jahrelang „aus Engagement“ eine gute Website mit aufwendigen Services pflegen, ohne je eine Mark damit zu machen. (Kontinuität muß bezahlt werden, denn an sich ist das Individuum sprunghaft). Die Puristen, für die das Reich der Sünde beginnt, wenn sie irgendwo ein Werbebanner sehen, erschienen mir als Relikt einer fernen Vergangenheit, in der man noch von „Konsumterror“ sprach – lang ist’s her. Weiter → (Das andere Netz – kleine Hetzrede zur Internet World)

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Claudia am 25. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Strato-Frust

Strato-Frust

Wenn ich ‚was wirklich hasse, dann ist es die Beschäftigung mit Behörden, Papierkram jeder Art, Rechnungen, Aufträge, Steuer sowieso – und nun geht’s auch im Internet nicht mehr ohne, ein Elend! Weiter → (Strato-Frust)

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Claudia am 19. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für In Symbiose mit dem Netz

In Symbiose mit dem Netz

Noch 3 Tage…. Am Montag wird der „Stress“ vorbei sein, Becontent.de geht online und wird 500.000 Mark unters kreative Volk streuen. Und ICH werde die Seele baumeln lassen, ein paar Tage nur für die allernötigsten Nacharbeiten zur Verfügung stehen und ansonsten nur ZWECKLOSE Dinge tun, die mir Freude machen. Weiter → (In Symbiose mit dem Netz)

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Claudia am 15. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Kunst, Können, Countdown

Kunst, Können, Countdown

Noch sechs Tage, dann geht das Projekt online, für das ich derzeit hauptsächlich engagiert bin: Ein großer Publishing & Design-Wettbewerb im Web, mit Preisgeldern, die die Republik in diesem Bereich noch nicht gesehen hat. Ihr dürft gespannt sein…. (Schade, daß ich als Mitarbeiterin nicht teilnehmen kann!) Weiter → (Kunst, Können, Countdown)

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Claudia am 14. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Bilder-Rätsel

Bilder-Rätsel

Mit der Digitalkamera schlenderte ich gestern zum Ortseingang, vorbei am „alten Schwein„, das ich schon im letzten Jahr verwebbt hatte, entlang an den letzten Resten der LPG und dann ein wenig querfeldein. Mitten über den Acker, was nur möglich war, weil da zwei breite Furchen frei von Bewuchs geblieben waren.- Mecklenburg ist ja fast Geh-Wege-frei, müßt ihr wissen. Jeden halben Quadratmeter hat man ausgenutzt, um den Sozialismus aufzubauen und heute machen sie so weiter, denn die endlosen Felder ohne Baum und Hain, ohne Weg und Trampelpfad, sind für die EU-Landwirtschaft wie geschaffen, ja: vorn dran! Mit Spazierengehen ist hier also nicht viel, das ist sowieso eine Gewohnheit der Städter, wird mir langsam klar. Egal, manchmal will ich das Schloßgelände verlassen, z.B. gestern, auf der Jagd nach Bildern. Weiter → (Bilder-Rätsel)

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Claudia am 13. Mai 2000 — Kommentare deaktiviert für Die Mutter aller Städte

Die Mutter aller Städte

Seit Wochen ist es hier so schön, daß es fast weh tut. Stahlblauer Himmel, ein explodierender Frühling, der jetzt in die satte, reife Phase wechselt. Alle Natur feiert ihr jährliches Fortpflanzungsfest und die Schnecken kriechen aus der Erde, um zu schauen, ob jemand mal wieder gewagt hat, einen Salat anzupflanzen, den sie sorfort verfrühstücken werden. Auch meine Intimfeinde, die Hornissen, sind schon schwer aktiv. Das unverwechselbar tiefe Brummen höre ich auf 10 Meter Entfernung, muß mir unbedingt ein Fliegengitter fürs Fenster besorgen, damit sie mich nicht wieder im Zimmer besuchen. Alte Feinde lernt man schätzen, denn sie lehren Dinge, die von Freunden nicht kommen können. Trotzdem will ich sie nicht allzu nah. Weiter → (Die Mutter aller Städte)

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