Claudia am 15. Februar 2017 — 2 Kommentare

Pseudo-Hilfe, Textbausteine, maschinengerechte Abläufe

Daniel Fiene beschreibt ein Phänomen, das nicht nur für die „sozialen Medien“ gilt, sondern ganz ebenso für viele Support- und Service-Angebote: Wenn Unternehmen in sozialen Netzwerken nur Hilfe simulieren geht niemand wirklich auf ein Anliegen ein, will gar das Problem lösen. Es geht oft genug nur darum, schnell zu reagieren – egal mit welchem Inhalt. Weiter → (Pseudo-Hilfe, Textbausteine, maschinengerechte Abläufe)

Claudia am 13. Februar 2017 — 12 Kommentare

Schlafrythmus wird überschätzt!

Kurz vor zwei höre ich grade diesen spritzigen Song von Laing:

Zum Glück weckt mich morgens kein Wecker. Als Freiberuflerin kann ich es mir leisten, durch unterschiedliche Schlafrythmen zu surfen – wie es halt so kommt. Und es kommt tatsächlich unterschiedlich: Mal bin ich im Frührythmus, wache um 6 oder 7 Uhr auf, sitze um 8 vor dem PC, weil mich im Bett nichts mehr hält. Lust auf Kaffe, Lust auf eine Zigarette (derzeit leider wieder aktuell, aber auch leicht wieder durch Dampfen absetzbar), vor allem: gar nicht mehr müde! Weiter → (Schlafrythmus wird überschätzt!)

Claudia am 02. Februar 2017 — 3 Kommentare

Die Fußfessel: ein menschenverachtendes, nutzloses Placebo

Das geplante Gesetz zur Anwendung der Fußfessel für Menschen, denen man keine Straftat und nicht mal eine Vorbereitungshandlung nachweisen kann, halte ich für ein rechtsstaatliches Desaster! Den Berlin-Attentäter Amri hätte man lange zuvor mit klassischen Rechtsmitteln festsetzen können, wie schon bald bekannt wurde. Aber klar: der Staat nutzt diffuse „Stimmungen“ in Teilen der Bevölkerung, um sich Repressionsmethoden zu verschaffen, die dann willkürlich gegen jeden, der „irgendwie verdächtig“ scheint, eingesetzt werden können – egal, ob sinnvoll oder nicht. Weiter → (Die Fußfessel: ein menschenverachtendes, nutzloses Placebo)

Claudia am 27. Januar 2017 — 8 Kommentare

Abnehmen: Perfektionismus verhindert den Erfolg

Gewicht und KalorienDass ich heute nur noch 73 Kilo wiege statt 86 wie noch im letzten Mai, verdanke ich dem Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann (Erzählmirnix). Gerade WEIL es kein Diätratgeber ist, sondern ganz im Gegenteil vielerlei gängige Theorien und Tipps zum Thema Abnehmen nachvollziehbar (!) in der Luft zerreisst, hat es diese Wirkung. Ein AHA-Erlebnis folgt aufs Andere und befreit den Kopf von allem Ballast, der daran hindert, endlich mal erfolgreich Gewicht zu verlieren. Weiter → (Abnehmen: Perfektionismus verhindert den Erfolg)

Claudia am 23. Januar 2017 — 7 Kommentare

Krank und allein – was dann?

Über Antje Schrupps Hinweis „Wer sorgt für Singles wenn sie krank sind?“ fand ich den Artikel von Caleb Luna „Romantic Love is Killing Us: Who Takes Care of Us When We Are Single?“. Antje fasst ihn so zusammen:

Ein trauriger, wütender und persönlicher Text darüber, dass sich oft niemand dafür zuständig fühlt, dass Singles umsorgt und umhegt werden, wenn sie – zum Beispiel – mal krank sind oder sonstwie Hilfe brauchen. Denn das Füreinander Sorgen unter Erwachsenen ist in unserer Kultur aufs Engste verknüpft mit dem Konzept der romantischen Zweierbeziehung. Wenn unsere Ehefrau oder unser Lebenspartner krank ist, fühlen wir uns automatisch dafür zuständig, ihn oder sie zu bekochen, ins Krankenhaus zu begleiten oder sonstwie zu umhegen, da gibt es kein Wenn und kein Aber. Aber was ist mit Menschen, die nicht in einer Zweierbeziehung leben? Weil sie entweder nicht wollen oder niemanden finden?

Weiter → (Krank und allein – was dann?)

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