Claudia am 01. Januar 2014 — 15 Kommentare

Kulturelle Trends 2014: Selbstzensur, Matschbirne, Männerrechtler, weniger Fleisch

Eigentlich sollten es ja sieben Trends werden, doch hab‘ ich heute noch anderes vor, also müssen die folgenden vier erstmal reichen:

  • Totale Überwachung hat totale Folgen: Je mehr sie ins Bewusstsein dringt, desto mehr übernimmt die „Schere im Kopf“ das Ruder. Bei jedem Klick und jedem Wisch, jeder Suche, jeder privaten (!) Nachricht, bei jedem Telefongespräch und jeder Online-Bestellung – sogar beim Abspeichern selbst geschaffener oder legal erworbener Inhalte auf der eigenen Festplatte werden wir uns immer bewusst sein: All das ist potenziell öffentlich, weil es ausspioniert, aufgezeichnet, abgespeichert und „möglicherweise“ irgendwann von Algorithmen ausgewertet wird. Ausgewertet im Sinne fremder Interessen, die wir nicht ansatzweise überschauen und auf deren Bewertung aus dem Zusammenhang gerissener Daten wir keinen Einfluss haben. Gerade im alternden Europa wird dieses „neue Überwachungsbewusstsein“ zur Mega-Bremse für das Wachstum der IT- und Internet-Wirtschaft. Und wo sonst findet Wachstum denn noch merklich statt?
  • „Allways online“ gefährdet das Individuum: Ob man sich passiv berieseln lässt oder aktiv Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten auswählt, ist in einer Hinsicht dasselbe: Es ist INPUT, der eigentlich erst mittels eigener Gedanken und Gefühle verarbeitet werden muss. Der Trend, keine Lücken mehr zuzulassen, in denen man abseits jeglichen Tuns „mit sich selbst alleine“ ist (Wartezimmer, Haltestellen, Heimwege, Supermarktkassenschlange…), führt direkt in den Ameisenstaat. In dem dann allerdings niemand mehr da ist, der das bedauern könnte, weil man sich das „Innenleben“ (=selber denken, Gefühle wahrnehmen, aus beidem Bewertungen entwickeln) abgewöhnt hat.
  • Die neue Männerrechtsbewegung sortiert sich: Waren zunächst nur einige recht verrückt und vorgestrig wirkende Frauenhasser und „Masku-Trolle“ ins breitere (Netz-)öffentliche Bewusstsein getreten, so kristallisiert sich jetzt eine – noch kleine – männerbewegte Blogger-Szene heraus, die in mancher Hinsicht gesprächsfähig wirkt und sich inhaltlich zunehmend von jenen distanziert, die man eigentlich längst auf dem Müllhaufen der Geschichte wähnte. Eine gute Entwicklung, wenn auch erst in den Anfängen. (Informativ und mit weiter führenden Links dazu der Überblick von Arne Hoffmann anlässlich eines Blog-Stöckchens, das eine Frau in die Runde der Männerbewegten warf).
  • „Weniger Fleisch“ und Kritik an der Massentierhaltung ist im Mainstream angekommen. Zwar ist das noch bei vielen ein Lippenbekenntnis, doch steigt der Anteil jener Menschen, die es auch im Alltag umzusetzen versuchen. Dabei hilft eine breite Veggie-Szene, die neben ethischen auch gesundheitliche, umwelt- und sozialpolitische Begründungen liefert, aber auch mittels schmackhafter Fleischalternativen zeigt, dass vegan/vegetarische Ernährung nicht asketisch sein muss. Dass mit der hierfür erforderlichen Lernkurve zur Zeit noch „mehr selber kochen“ angesagt ist, ist Fluch und Segen zugleich. Segen, weil engagierte junge Frauen und Männer so quasi aus politischen Gründen kochen lernen. Aber eben auch Fluch, weil Supermärkte, Restaurants, Imbisse und Convenience-Produkte noch kaum auf die neue Nachfrage eingestellt sind. Was es im Alltag immer noch schwer macht, mit der „zunehmend pflanzlichen“ Ernährung Ernst zu machen.

Und was siehst du als Zukunfstrend im Jahr 2014?

***

Wer mag liest auch das erste Neujahrsposting:

Alsdenn: 2014 – meine politische Agenda in sieben Punkten

Diskussion

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15 Kommentare zu „Kulturelle Trends 2014: Selbstzensur, Matschbirne, Männerrechtler, weniger Fleisch“.

  1. hallo da draussen:)

    wenn ich so durch meinen vermutungskalender 2014 stöbere,
    sehe ich wenig was mich vermuten lässt die welt wird besser.
    die welt wird anders, die schnitte im filmgeschäft werden
    noch schneller, es werden einige grandiose explosionen auf der
    kinoleinwand alles bisher dagewesene in den schatten stellen
    ein paar ansatzweise gute geschichten werden versucht und
    im kugelhagel der kintoprevolverhelden untergehen.

    alles im dienste der massenmenschvollzeitunterhaltung,
    hunderttausendfaches Rutschiputschi, mit internetfähiger
    massenbelikungsmöglichkeit und umsätzen die nahe an die
    drogenkartellsgewinne heranreichen dürften.

    der cashflow der zewibeiner(selbstbeweglich) wird nochmals
    drastisch gesteigert, weitere hungerleiderstaaten in den
    europool aufgesogen, die risikominimierung der ehedem
    notleidenden Banken wird weiter vorangetrieben; die auf
    samtpfoten schleichende ökonomische betrachtungsweise
    der Zewibeinfürsten wird weiterhin strategisch in die
    köpfe der zewibeinverbraucherhirnchen eingemeisselt;
    die inflationär grassierende meinungslosigkeit der
    massen wird weiterhin richtungslos zum Jahr 2015
    hinüberdämmern.

    auf meinen politisch eingefärbten meinungszetteln stehen
    ebenso untrügliche zahlen und zeichen:
    die ganz grosse erzählkultur der märchenonkel und -tanten
    wird weiterhin im aufwind bleiben, nur mit dem unterschied,
    dass die verbreiteten märchen in sich gesehen kürzer,
    knackiger und leichter verdaulich werden.
    über kurz oder lang werden wir uns die tagesaktuellen
    nachrichten aus dem öffentlichen leben in 64 zeichen auf
    den eipad pasten lassen und noch mehr als letztes jahr
    dieses nice to have it nicht mal nicht beachten.

    die ökonomische grosswetterlage wird weiterhin von den
    vernebelten feldern der us-amerikanischen börsenlandschaft
    bestimmt, zumindest solange bis dort die übernächste
    Staatspleite unter einen plötzlich und unerwartet auftretenden
    internationalen grosskonflikt teppichmässig untergepflügt
    werden kann.

    desweiteren vermute ich so gegen jahresende 2014
    eine sehr kurz anhaltende multinationale volksaufregung,
    die pünktlich zum ersten advent 2014 wieder durch die normalität
    der anstandslosen vorkosterkaumentalität ersetzt wird.

    für mich persoenlich erwarte ich eher nicht allzuviel neues,
    denke auch 2014 wird mich und meinesgleichen nicht völlig
    unterkriegen und so sehe ich mehr oder weniger gelassen
    auf die kommenden monate:)

    gruss
    i.m.sz

  2. Hi Ingo, schön, wieder von dir zu lesen!! Und tolle Vorhersagen, die ich alles andere als abwegig finde.. hoffen wir mal, dass das mit dem Großkonflikt nicht eintritt!

    Dieser irre Kim in Nordkorea droht grade wieder mit atomarer Mega-Katastrophe, nachdem er den Onkel gemeuchelt hat, der sich aufgrund Meeresfrüchte-Export an China zuviel persönliche Macht angeeignet hatte.

    Dafür siehts in Bezug auf Iran ja nicht mehr so übel aus – und vor einem eskalierenden Syrienkrieg hat uns Putin bewahrt, dieser Böse, der den Snowden gefangen hält..

    Ach ja, alle Welt ist verrückt und nur wir hier haben keinen an der Waffel! :-)

    In diesem Sinne: gutes neues 2014!

  3. @Klinger „Die neue Männerrechtsbewegung sortiert sich: Waren zunächst nur einige recht verrückt und vorgestrig wirkende Frauenhasser und “Masku-Trolle” ins breitere (Netz-)öffentliche Bewusstsein getreten, so kristallisiert sich jetzt eine – noch kleine – männerbewegte Blogger-Szene heraus, die in mancher Hinsicht gesprächsfähig wirkt und sich inhaltlich zunehmend von jenen distanziert, die man eigentlich längst auf dem Müllhaufen der Geschichte wähnte.“

    Einspruch. Das was du „neue Männerrechtsbewegung“ nennst, ist die alte. Die sogenannten „Pinken Pudel“.

    Das sind die, die seit Jahrzehnten versagen und bislang nichts zustande gebracht haben, weil sie von falschen Annahmen ausgehen, z.B. dass es einen guten Feminismus gibt.

    Eine genauere Analyse gibt es hier:
    bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/3932/geschlechtergleichwertler-und-gleichberechtigungsutopisten/

  4. Der vorige Kommentare illustriert sehr schön, daß die „vorgestrig wirkenden Frauenhasser“ keineswegs von der Bildfläche verschwunden sind, nur weil es jetzt auch eine neue Männerrechtsbewegung gibt. Was die Sache nicht einfacher macht.

    „die in mancher Hinsicht gesprächsfähig wirkt“

    Dies führt zu der interessanten und ungelösten Frage, welche Gespräche hier gemeint sind, also wer in welchem Auftrag mit wem redet und welches Ziel Gespräche haben können. Eine erste emanzipatorische Leistung muß wohl darin bestehen, sich frei zu machen von der Erwartung, für alles und jeden gesprächsfähig zu wirken. Vielleicht war das ja mit „in mancher Hinsicht“ gemeint. Ansonsten kann natürlich jeder mitdiskutieren, der Zeit und Lust dazu hat.

  5. @maninthemiddle „nur weil es jetzt auch eine neue Männerrechtsbewegung gibt. Was die Sache nicht einfacher macht.“

    Und worin soll die „Neuheit“ bestehen, wenn ich so fragen darf? Wie viele EU-Volkvertreter konntet ihr für eure „neue“ Sache gewinnen? Für bessere Väterrechte, bessere Scheidungsrechte und so. Was macht die neue Bewegung besser als die alte?

    Ich muss mich Herrn Neumann anschließen. Solange man es beim Diskutieren belässt, oder noch schlimmer, beim Diskutieren mit Feministinnen, solange ist es ein Schritt rückwärts.

    Und ganz besonders, wenn ich mir dann solche Witzseiten wie von manthemiddle anschauen muss, wo als Schriftart „Impact“ gewählt ist.

    Vielleicht ist das ja das „Neue“. Männerbewegung – Jetzt neu mit unleserlicher Schriftart. Ha ha ha.

  6. Und worin soll die “Neuheit” bestehen, wenn ich so fragen darf? Wie viele EU-Volkvertreter konntet ihr für eure “neue” Sache gewinnen? Für bessere Väterrechte, bessere Scheidungsrechte und so. Was macht die neue Bewegung besser als die alte?

    Ich muss mich Herrn Neumann anschließen. Solange man es beim Diskutieren belässt, oder noch schlimmer, beim Diskutieren mit Feministinnen, solange ist es ein Schritt rückwärts.

    Und was macht der Rest der Maskulisten besser? Kreiswichsen im gelben Forum? Beim Frauenhaus darüber diskutieren ob die Minderwertigkeit der Frau nun mit e oder mit ä geschrieben werden soll, weil man sich ja überlegt hat eventuell großzügig zu sein und Frauen von einer gewissen Warte auch einen Sinn haben?

    Ja mit Feministen zu diskutieren macht ungefähr soviel Sinn wie mit der Wand zu reden, aber es geht ja auch gar nicht darum die Feministinnen zu überzeugen, sondern vielmehr die Zuhörer.

    Bei vielen sich selbst so bezeichnenden Männerrechtlern bekommt man leider aber eher den Eindruck, dass die eine Psychotherapie bräuchten und keinen politischen Aktivismus. In dem Sinne sind sie allerdings auch wieder nur die Brüder in Geist und Seele unserer deutschen Netzfeministinnen.

    Ich denke es ist höchste Zeit, dass sich die Deutschen Männerrechtler mal ordentlich organisieren, von den Krawallbrüdern differenzieren und damit auch in der Lage sind als Block aufzutreten. Es spricht ja nichts gegen eine harte Rhetorik ala AVoiceForMen, aber einfach immer nur das innere Arschloch rauslassen und dann auch noch die zu sabotieren, die ernsthaft was machen wollen hilft ja wohl auch nicht.

  7. Liebe Leute,

    so interssant ich diese Auseinandersetzung innerhalb der Männerrechts-Szene stellenweise finde, so ist sie doch HIER (in diesem Mischthemen-Blog unter diesem Posting) ziemlich deplatziert.

    Sollte ich das Thema bzw. einen Aspekt davon gelegentlich mal aufnehmen, könnt Ihr gerne kommentieren. Für jetzt denke ich, solltet Ihr Eure Differenzen auf Euren Blogs austragen – also dort, wo der jeweilige Gastgeber/Blogger auch involviert bzw. im Thema selbst engagiert ist.

    Wird das nicht berücksichtigt, werde ich die Kommentare für dieses Posting eben schließen.

    *

    Das Thema „Überwachung“ scheint ja leider nicht mehr zu Kommentaren anzuregen. Wundert einerseits nicht, immer neue Enthüllungen stumpfen ab – dennoch halte ich die Veränderung für grundstürzend und folgenreich, die das langsam doch in die Köpfe sickernde „Überwachungsbewusstsein“ zeitigt.

    Update 3.1.:
    Einen weiteren Kommentar von Neumann habe ich gelöscht. Alle Seiten hatten bereits Gelegenheit, hier ihre Sicht der Dinge zur Kenntnis zu geben, was angesichts mancher Inhalte, die da so vertreten werden, doch sehr fair ist. Mann kann nicht von mir erwarten, dass ich hier Diskussionen über die „Minderwertigkeit der Frau“ und ähnlichem Schmodder ein Forum biete.

  8. Wer will sich in all dem wirklich auskennen? Ich habe zwar hie und da von Männerrechtlern gehört, aber offenbar braucht es eines Studiums, um all dem gerecht zu werden, was es da an Auffassungen, Ideen und Strömungen gibt.
    Ebenso verhält es sich mit anderen „Gebieten“: Etwa der Musik, Philosophie, Wissenschaft oder wer weiß was, wo man auf Leute treffen kann, deren Kenntnisstand bzw. deren geistige Durcharbeitung des jew. Gebiets einfach nicht „zu matchen“ ist! Man kann natürlich immer wieder mitdiskutieren, aber bleibt letztlich aussen vor.
    Natürlich hat man auch sein eigenes schönes Gebiet, auf dem einen die Leute nichts „vormachen“ können, aber auch da bleibt man allein.
    Ist es nicht so?

  9. @Gerhard: es gibt doch kaum ein Gebiet, auf dem man „alleine bleibt“ – jedenfalls nicht seit es das Internet gibt. Da machten unzählige Menschen mit exotischen Hobbys, unortodoxen Ansichten, seltenen Krankheiten und Behinderungen, ungewöhnlichen Forschungsinteressen und unterschiedlichsten Weltanschauungen die Erfahrung: Hey, ich bin NICHT ALLEIN! Es gibt noch etliche andere, die mein Anliegen teilen.

    Von daher wundert mich, was du sagst! Wenn du das Gefühl hast, mit deinem eigenen „schönen Gebiet“ alleine zu sein, benenne es mir mal – ich durchforsche das Web und bin mir fast sicher, dass es durchaus andere gibt, die das interessiert und die sich da eingearbeitet haben.

    Die Ausformungen des Geschlechterkampfs interessieren mich persönlich nur am Rande, da ich selbst mich nicht mehr „im Kampf“ empfinde, schon lange lange nicht mehr. Themen wie „Überwachung“ und „allways online“ tangieren uns jedoch alle, ob wir wollen oder nicht. Deshalb interessiert mich all das sehr und ich lese viel mit, was so geschrieben wird. Wobei so ein Komplex wie „Krise“ (Euro, Finanzen, weltweit) es an sich hat, dass es niemanden gibt, zu dem ich wirklich sagen kann: DAS ist die richtige Sicht der Dinge, SO müsste man vorgehen… frustrierend, aber wahr.

  10. @Claudia, vielleicht war ich missverständlich, so auf die Schnelle, mit den von mir so hingeworfenen 2, 3 Sätzen im Stenostil.
    Ich meinte, durch Spezialistentum, reiches Wissen und jahrelange Forschung erwirbt man sich etwas, was man mit kaum jemanden richtig teilen kann, weil man etwas durchdrungen hat und ganz feine, schwer verrückbare Vorstellungen von der Materie hat.
    Als Beispiel diene der Neurowissenschaftler oder Gehirnforscher und ebenso auch der Musikexperte, der zudem auch noch 1, 2 Instrumente vorzüglich zu bedienen weiß.

    Nehmen wir die Geschlechterfrage und die dazugehörige Schachtelung von Einzeldisziplinen: Ich bin da im Grunde aussen vor, genauso wie ich aussen vor bin, wenn zwei Musiker über ein geeignetes Stück sprechen und Parameter und Kategorien verwenden, die ich nicht kenne und auch nicht gewahr bin.

  11. @Gerhard: ist doch gut, dass du jetzt auch SPONTAN kommentierst! :-)

    Klar, als Experte für irgendwas kann man „auf gleicher Augenhöhe“ nur mit ähnlichen Experten reden – gleichwohl gibt es die Notwendigkeit der Interdisziplinarität und das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit, vermittelt zu bekommen, was die Experten so denken.

    Bei kulturellen Fragen ist der Einstieg vergleichsweise einfach – diese Woche z.B. gibts eine Titelstory/Schwerpunkt in der ZEIT über die „Not am Mann“ (Print – deshalb hier eine Rezension auf einem neuen Männerrechtsblog). Und es gibt jede Menge Bücher zum Thema, zunehmend auch Blogs – all das wird man natürlich nur lesen, wenn man sich dafür interessiert, wie Männer und Frauen hierzulande gedeihlich zusammen leben, arbeiten, lieben und streiten können.

    In meinem persönlichen Leben gibt es da nichts, was mich „zum Kampf“ motivieren könnte. Allerdings empfinde ich Mitgefühl mit all den jüngeren Männern und Frauen, die rund um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Vaterschaft, Mutterschaft, Trennung/Scheidung, Kindererziehung gewaltige Kontroversen erleben – eine Dimension, die ich persönlich ausgespart habe. Was ja nun kein „positives Beispiel“ abgibt…

  12. @Claudia, danke für den Link. Ich fand die Rezension recht interessant.
    Ich denke, daß es Ungerechtigkeiten zuhauf gibt, die beide Geschlechter betreffen. Der Fokus ist zuletzt sehr auf den Frauen gewesen und Ungerechtigkeiten an Männern waren schlicht nicht recht diskutabel oder wurden nicht wahrgenommen.
    In meinem persönlichen Leben nehme ich so manche Schieflage wahr, die mich stutzig macht über das jeweilige Rollenverständnis und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten.
    Aber Kampfeslust verspüre ich, was Geschlechterfragen anbelangt, nicht. Ich sehe in mir mehr den Menschen als den Mann, auch wenn das recht platt klingt.
    Ich finde persönlich auch Deine „Unaufgeregtheit“ sehr wohltuend, das muß ich immer wieder beneidenswert konstatieren! Also bist Du doch spirituell?!

  13. @Gerhard: darauf fällt mir nun wirklich nichts ein.. schon weil jeder Anderes darunter versteht. Vermutlich hat mich das Leben belehrt, dass Friedlichkeit wesentlich vom eigenen Verhalten abhängt – aber lassen wir das, ICH bin ungern Thema!

  14. http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/youtube-rewind-2013-platz-8-rock-mi-flashmob/9264304-3.html

    da sind WIR
    deutlich, laut,
    lustig und unverbaut.

    und voellig sinnfrei.

    :)

  15. Totale Überwachung hat totale Folgen:
    “Allways online” gefährdet das Individuum:

    vielleicht müssen wir wieder vermehrt auf die Erde zurückkehren und wieder mehr im so schönen Hier und Jetzt zu Leben versuchen

    Die neue Männerrechtsbewegung sortiert sich:

    ohh wir armen Männer, wie viele Jahrhunderte hat der Mann die Frauen unterdrückt und wenn wir Männer einmal, ein bisschen weniger haben, jammern wir, da gibts nur eines, das Jammern aufgeben, den Frauen die Hand reichen und es gemeinsam ver-ändern.

    “Weniger Fleisch” und Kritik an der Massentierhaltung:

    und was machen wir, wenn wir alle kein Fleisch mehr essen? Wir müssen endlich schauen, dass es den Viechern gut geht und die Tiere wieder so Leben dürfen, wie es die Natur vorgesehen hat.

    Liebe Grüsse zentao

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