Claudia am 11. Juni 2007 — 26 Kommentare

Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte

„Wie bist Du zum Bloggen gekommen?“ lautet das Thema eines Blogger-Projekts, zu dem René Krist auf seiner Probloggerworld eingeladen hat. Mich erinnern diese Veranstaltungen an die Mitschreibprojekte, die ich in den Kindertagen des Webs unter der Überschrift „Netzliteratur“ gerne vom Zaun brach und auch heute noch in den Schreibimpulsen weiter pflege. Schön, dass es solche kollaborativen Schreib-Events noch bzw. wieder gibt – also ran an die Tasten: Wie bin ich zum „bloggen“ gekommen?

Was ist bloggen?

Versteht man „bloggen“ als „sich ins Web schreiben“, dann blogge ich schon weit länger, als es dieses Wort gibt. Meine allerersten Webprojekte hatten sich noch an traditionellen Medien orientiert: „Human Voices – Menschenstimmen aus Nirgendwo“ (1996) war eine Textsammlung aus Gedichten und lyrischer Prosa, das in der ersten Fassung aus eigenen, später mehrheitlich aus Einsendungen der übers Web angesprochenen Mitschreiber/innen bestand. Kurz darauf folgte das „Cyberzine Missing Link„, in dem ich zum Besten gab, was ich von der neuen „Cyberwelt“ dachte – und zwar so, wie es gedruckte Magazine immer schon taten: verschiedene Essays, sortiert in ordentliche Themen-Rubriken.

Das Neue an diesem Schreiben und Publizieren war die Art, wie es zustande kam, und wie sich rund um die Projekte eine Art Community entwickelte: noch ganz ohne Community-Software, doch fehlte uns das damals nicht. HTML war noch sehr einfach, jeder, der sich ein wenig damit befasste, konnte Webseiten nach eigenen Wünschen gestalten. Es gab noch keine eingefahrenen Nutzungserwartungen und man konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen, was zu webdesignerischen Rauscherlebnissen führte, die heute (im Web des dreispaltigen „Hosenträger-Designs“) keine Entsprechung mehr haben. Der E-Mail-Tag ermöglichte auch damals schon schnelle Reaktionen und Beiträge anderer: zwar erschien die Einsendung nicht gleich auf Mausklick, doch waren wir recht schnell im „händischen webben“ und mit SPAM hatten wir naturgemäß kein Problem.

Sperrige Weblandschaften…

Bald merkte ich, dass ich zur Angestellten meiner eigenen Web-Projekte wurde: was für eine Arbeit, eine neue Rubrik zu schaffen, wenn ich mal was schreiben wollte, das nicht in die vorhandenen Schubladen passte! Manchmal musste es sogar eine ganz neue Website sein, die den neuen Inhalt transportieren konnte, und alle Projekte wollten bekannt gemacht und gehalten werden. (Auch damals gab es schon Top-100-Listen und eine Szene, die sich aufgeregt und begeistert um diese Rankings kümmerte).

Bezüglich der Projektnamen musste man sich ab 1998 langsam Sorgen machen, niemandem auf die namens- und markenrechtlichen Füße zu treten. All meine Projekte einzeln zu promoten, wurde mir zu sperrig und so meldete ich 1998 die Domain claudia-klinger.de an. (Den Namen kann mir ja keiner nehmen!). Ich begann damit, ein Nichtrauchertagebuch (The Power of Now) zu führen, das erste seiner Art im deutschsprachigen Web. Zwar rauchte ich nach drei Monaten wieder weiter, als sich das Thema schreiberisch für mich erschöpft hatte, doch hatte ich eine neue Art des Publizierens entdeckt: Keine Rubriken mehr, sondern Beiträge in chronologischer Ordnung, das Neueste immer zuoberst – wie entspannend!

Digital Diary startet

Nach dem Ende des Nichtraucherdiarys startete also im März 1999 das Digital Diary, das damals den Untertitel „Vom Leben auf dem Land und in den Netzen“ trug. Ich war gerade dabei, meinen Traum vom Landleben durch einen Umzug nach Mecklenburg zu verwirklichen. Das Netz hatte mich von der Notwendigkeit befreit, aus Arbeitsgründen an einem bestimmten physischen Ort zu sein, denn ich lebte seit 1997 von Webdesign-Aufträgen. Ich landete auf Schloss Gottesgabe, wo ich erstmal eine Hompage für meine Vermieter baute und viel Zeit und Muße fand, im neuen Diary zu publizieren. Technisch war es schlichtes HTML, anfänglich sogar noch mit den damals üblichen „Frames“ (Rahmen), die ich 2002 durch die SSI-Technik endlich überflüssig machte: jeder Eintrag bekam jetzt eine eigene Seite, die wiederkehrenden Elemente wurden „bei Aufruf“ in die Webseite eingesetzt. Das machte weniger Arbeit und war suchmaschinenfreudlicher, ein Aspekt, der im Lauf der Zeit immer wichtiger wurde.

Nun war ich technisch schon gut aufgerüstet, doch musste ich immer noch über zehn Minuten „Idiotenarbeit“ leisten, um einen neuen Artikel einzusetzen. Mal abgesehen davon, dass ich immer schon zu längerem Schreiben neigte, verführte diese Tatsache nicht gerade zu kurzen Postings: ich musste schon was „Gewichtiges“ zu sagen haben, was diese Arbeit auch sinnvoll erscheinen ließ.

Alles bleibt, wie es war – versprochen!

Mittlerweile war das Digital Diary mehrere Jahre alt und ich bemerkte, wie wichtig es den Leserinnen und Lesern war, dass sich nichts Wesentliches änderte: im schnelllebigen Web hat es etwas Beruhigendes, wenn es wenigstens ein paar Orte gibt, die sich NICHT ändern. Zwar wechseln die Inhalte, doch das Design bleibt im wesentlichen gleich. Auch auf den Stil der Artikel kann man sich verlassen: umgerechnet ca. zwei bis drei A4-Seiten lang, zehn Minuten Lesezeit, eintauchen in ein längeres Gedankenspiel zu EINEM Thema – das ist das Digital Diary, so wird es von Stammlesern gewollt und geschätzt.

Und sie bloggen es an…

So ab 2005 bemerkte ich dann den Hype um das „Bloggen“: Aha, man schreibt jetzt kleine Text-Häppchen mit ein paar Links drin und macht darum jede Menge Wind! Die neue Web-Begeisterung, die Begriffe wie „Weblogs“, „Blogs“ und „Web 2.0“ in den Himmel hob, verblüffte mich mit ihrer Anspruchslosigkeit: die Technik drumrum und das „Community-Geschwurbel“ schien die Frage nach dem Inhalt, nach dem, was einer zu sagen hat, komplett in den Hintergrund zu drängen. Und zu allem, was da gefeiert wurde, stellte ich kopfschüttelnd fest: das hatten wir doch auch schon, damals 1997…

Ich fühlte mich eine ganze Zeit lang als Web-Oma, die die Jugend nicht mehr versteht, weil früher ja doch alles besser war. Dabei stimmte das nicht, denn „damals“ hatten wir tatsächlich auch schon all das, was man heute an der Blogosphere kritisieren kann: das Kreisen um sich selbst, die Dominanz des Technischen, das Gieren nach Zugriffen, die Konzentration auf „Szene-Größen“ – dazu die Streitereien um die ethisch korrekte Linie (= Thema „Kommerz“, Werbung auf Webseiten) und der Glaube, die Welt werde sich grundstürzend ändern, weil nun jeder „einfach so“ ins Web schreiben kann. Der erste Hype war nicht viel anders als der Hype um die Blogs, nur dass es eben um DAS GANZE WEB ging, das zumindest „gefühltermaßen“ noch uns gehörte, nicht den üblichen gesellschaftlichen Kräften, die erst langsam merkten, dass sich da was Wichtiges abspielte.

WordPress – die Leichtigkeit des Webbens

Seit Mai 2006 läuft das Digital Diary nun auf dem Blogscript WordPress, womit ich zumindest technisch in der Blogger-Welt angekommen war. Endlich nur noch schreiben, abschicken, fertig! Jetzt hätte ich auch „Text-Häppchen“ in die Welt schicken können, doch kam das fürs Digital Diary nicht wirklich in Frage: es reicht, dass es kein festes Thema hat. Wenn auch noch die Textform wechselte, gäbe es nichts mehr Konstantes, was die Leser zum Wiederkommen lockt. Und immer noch erschien mir das „Kurzbloggen“ wenig attraktiv: Aufmerksamkeit ist eine Währung, die man nicht für Banales und Unwichtiges verschwenden und verbrauchen sollte. „Hallo, hier bin ich, und gestern hab‘ ich diesen Link entdeckt“ ist mir immer noch kein Posting wert.

Ansatzweise änderte sich dieser eingefleischte Purismus erst, als ich den Auftrag annahm, für ein Hotel an der Mosel ein „Wellness-Blog“ zu schreiben: wöchentlich drei Artikel zu Wellness, Beauty und TCM (traditionelle chinesische Medizin), unter dem selbst gewählten Pseudonym Christiane Bach. Ich tat es mit der professionellen Sorgfalt, mit der ich all‘ meine Aufträge abwickle, und – ohne es zunächst zu bemerken – übte ich so meine eigene Art des „Kurzbloggens“ ein: nicht ganz so kurz, wie es die Szene liebt, aber doch mehr „Häppchen“ als langer Artikel. Und siehe da: auf einmal bekam ich Lust, auch mal Kürzeres ins Web zu schreiben: die eigene Meinung unter eigenem Namen, ohne Rücksichten auf die Rahmenbedingungen eines Auftraggebers. Ausdrücken, was Eindruck macht – das muss tatsächlich nicht immer ellenlang sein!

Um ein Demo für potenzielle Blog-Design-Kunden zu haben, erschuf ich als nächstes das Modersohn-Magazin, das eigentlich Modersohnbrücken-Magazin heißen müsste: kurze Postings zu Berlin-Friedrichshain, zu Grafitti, Streat-Art, unaufgeräumten Orten – und immer wieder die Modersohnbrücke, der „Ort der Kraft“, an dem sich abends Menschen versammeln, um den Sonnenuntergang zu sehen.

Der wilde Garten trägt neue Früchte

Von der Spielerei zum engagierten Bloggen kam ich dann mit dem wilden Gartenblog: ich erlebte, wie anders es ist, ein konkretes, klar umrissenes Thema zu haben: der wilde Garten und alles, was mir dazu so einfällt. Binnen kurzem durchschaute ich die Gartenblog-Szene und nahm über diesen Kanal dann auch die gesamte Blogosphäre in ihrer Vielfalt und Verrücktheit wahr: Auf einmal macht das „webben“, das jetzt „bloggen“ heißt, wieder genau soviel Spass wie damals in den Kindertagen des Webs! Nur dass jetzt nicht mehr mein Seelenheil von der Zahl der Zugriffe abhängt, sondern (toi,toi,toi!) ein Teil meines Einkommens, der hoffentlich in den nächsten Jahren deutlich wächst.

Schreiben, was ich mag, in einem Umfeld, das ich selbst gestalte, und DAMIT auch noch beiläufig (!) Geld verdienen: davon hab‘ ich schon 1997 geträumt und konkrete Vorschläge für die Umsetzung gemacht. Diese Ideen sind heute Web-Wirklichkeit – ist das nicht wunderbar??

Diskussion

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26 Kommentare zu „Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte“.

  1. Ja, es ist wirklich wunderbar, wenn man sein Geld mit dem verdienen kann, das man wirklich gerne macht.
    Und bloggen ist auch eine tolle Sache, wenn man damit sein Geld nicht verdient, sondern es ausgibt. Es inspiriert, lädt zum Nachdenken und Diskutieren an.
    Nur manchmal stört das laute Gedöns in diesem „Klein-Bloggersdorf“ wie es manche nennen ein bißchen. Aber was soll’s – anderswo ist es auch manchmal laut.
    Ich bin richtig verliebt in das Bloggen und ziehe ein Projekt nach dem anderen auf.

  2. und danke liebe Claudia
    ich habe mich mal so kurz quer durch deine webpräsenz gewühlt,und fühle mich richtiggehend entspannt;aussergewöhnlich entspannt ist das hier,toll,toll,toll,wunderbare gestaltung,,so,und jetzt beschupper ich mal dein eingangshalle…
    m.f.g.

  3. @Claudia: inwiefern gibst du fürs Bloggen Geld aus? Die Hosting-Kosten sind doch eher marginal…
    Dein „politisches bloggen“ finde ich übrigens bewundernswert!!!

    @lex
    Schön, dass du es „entspannend“ findest – als Webworkerin würde mich natürlich interessieren, an was das liegt!
    Und danke fürs Lob!

  4. @Claudia: Da liegst du richtig. Fürs Bloggen selbst gebe ich nicht so viel Geld aus. Nur für die Projekte, die rund ums Bloggen entstehen. Aber die sind mir sehr wichtig.

  5. hallo claudia
    ne technische ausfrage, die hier kommt, sorry: wir unterhalten seit ein paar wochen einen reiseblog zu einem naturpark-projekt, doch der blog floppt, sprich: ausser ein paar kumpels, denen wir den link geschickt haben, kommen kaum ‚fremde’ drauf, geschweige denn solche mit naturpark-erfahrung. was muss ich tun? guckst mal vorbei? (man hat dich und dein diary bei uns gelobt, wie du festellen wirst!) – jörn

  6. Hi Jörn,

    bin zwar nicht Claudia, aber:

    > was muss ich tun?

    … bloggen wäre doch schon mal ein Anfang. Oder wollt ihr den Beweis antreten mit einem Beitrag die Blogwelt aufzurollen ;-)

    Viele Grüße

    Bernd

  7. @Jörn

    kein Wunder! Dem Blog fehlt ja alles, was ein Blog ausmacht – vor allem INHALTE! Wo finde ich denn da was zu einem Naturparkprojekt? Ich sehe nur zwei Personenvorstellungen auf einer HTML-Seite – wo ist das Blog??

  8. manueller Trackback:
    Blogprojekt auf Probloggerworld

  9. claudia, bernd, danke für euren kommentar, aber kann es sein, dass ihr nicht über die erste seite hinausgekommen seid? hier mal den ganzen link, wo’s weitergeht, alle einträge/kommentare:

    http://web.mac.com/glotz82/iWeb/Naturpur/Naturpur/6B008147-D3D2-4DDF-A9D1-09EC3456BE9C.html

    bin dankbar für jeden hinweis… wenn ich das hier so anguck bei dir, claudia, neid, neid….

  10. Richtig:
    Es ist wunderbar wenn man nicht mit dem Bloggen Geld verdienen will oder muss.
    So ist es auf jeden Fall ehrlicher und neutraler.

    Tommy

  11. @Tommy,

    mag sein, dass DU das beim eigenen bloggen so empfindest – mich dagegen freut es, wenn auch ein paar Euro dabei rumkommen. Schreiben ist nämlich immer schon eine meiner Lieblingsbeschäftigungen – und was gibt es Schöneres, als genau damit auch Geld zu verdienen als mit dem, was man von selber und gerne tut?

  12. […] Es hat sich einfach eingespielt und ist inzwischen Teil meines Alltags geworden. Mittlerweile macht mir das Bloggen so viel Spaß, dass ich mir eigentlich kein Leben mehr ohne vorstellen kann. Das Gemeinschaftsgefühl war da. Google liebt Blogs. …irgendeine Meldung im Netz zwingt mich förmlich zu einem Kommentar. An guten Tagen kommen etwa 80 Besucher. Weil es mein Leben ist, was sich hier in Teilen widerspiegelt,… Zudem habe ich gemerkt, wie viel mehr Spaß mir das Lesen von Weblogs im Vergleich zu klassischen Nachrichtenseiten macht. Bloggen durchbricht die Grenzen des Denkens auf eine neue Art. Wir wollen der Open Source community einfach einmal etwas zurückgeben. Das Netz hatte mich von der Notwendigkeit befreit, aus Arbeitsgründen an einem bestimmten physischen Ort zu sein… …das interesse am schreiben war entdeckt! Eine Lanze für die Vernunft und die Aufklärung in eigenen Worten zu brechen. Kurzum ich war begeistert! … – ich wollte der Internetwelt ein wenig Wissen/Content zurückgeben. Die Richtung ist für mich klar: wenig Privatkram, viel politisches, oftmals von schwarzem Humor durchsetzte Artikel, einige Reviews – doch, das muss sein. Ich habe mit dem Bloggen begonnen, weil ich herausfinden musste, was mein Anteil an dieser Geschichte war. Also dachte ich mir, meine Ausstellungserfahrungen sind vielleicht auch für andere interessant…Eigentlich bin ich gar kein Blogger. Ich wollte leben darin haben. … Da ich schon immer gerne geschrieben habe, kam mir die Geschichte also sehr gelegen. Mir gefiel der individuelle Charakter und der unkomplizierte Umgang der Blogs untereinander. Ich hatte eigentlich nie einen richtigen Grund zu bloggen. Es macht mir Spaß und ich möchte gar nicht mehr ohne. Ich suchte nach einer Nische … Wer liest das überhaupt alles und interessiert es jemanden, was ich von mir gebe? In den letzten Wochen hat meine Blog-Frequenz etwas nachgelassen,…Hier schreiben Menschen für Menschen. Damit rufe ich auch zum Weitersagen auf … … Informationen zu liefern die die Welt nicht braucht. Man fühlt sich wie eine Emailmaschine, beseelt von dem Gedanken Informationen zu schaufeln. Ich musste feststellen, dass bei diesem Rhythmus immer noch zu wenig Zeit für Qualität bleibt; ich werde die Frequenz also weiter herunterfahren. … …Alles was mich interressiert und mir Spass macht. Durch das Bloggen bekommt man neue Kontakte, die ich sehr spannend finde – Bei mir war das mehr oder minder Zufall. Ziele hatten wir eigentlich keine … Ich wollte schreiben, was ich am anderen Ende der Welt erlebe. So. Und warum das Ganze? Irgendwie war ich jedoch nicht ausgelastet. Der Drang des Schreibens war und ist einfach da. I live my own life. I care about it.. and nobody else! …wollte ich selber ein Teil vom Web 2.0 werden…sah ich darin eine gute Möglichkeit schnell und einfach aktuelle Inhalte online zu stellen. Damals hab ich auch noch nicht gewußt, dass das Blog heißt… Mittlwerweile ist das Bloggen für mich ein kleines Hobby geworden. […]

  13. Das man seinem Hobby nachgehen kann ist schon mal gut! Damit dann auch noch Geld zu verdienen noch besser :) Viel Spaß

  14. @Babysitter: ausnahmsweise lasse ich deinen „SEO-Kommentar“ hier stehen – eine Babysitter-Com ist für Eltern ja wirklich super!

  15. […] Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte […]

  16. @ Claudia: Da bei Dir bestimmt gleiches Recht für alle gilt, darf ich hier doch auch meinen Kommentar abgeben, oder? http://www.haushelden.de ist auch ne „Babysitter-Com“ und dazu noch schöner als … und komplett kostenlos!  ;-)

  17. […] Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte […]

  18. Hallo Claudia,
    Glückwunsch zu Deiner Seite und vor allem: Dass Du genau das tun kannst, was Du möchtest! So ähnlich wie Du Deinen Werdegang beschreibst, ging es mir streckenweise – wenn auch in kleinerer Ausgabe – auch. Seit Jahrzehnten schreibe ich, Anfang der Neunziger wurschtelte ich mich als Mutter und Hausfrau durch das HTML und mittlerweile schiele ich sehnsüchtig nach dem Tag, an dem ich endlich nach Mecklenburg umziehen kann. Allerdings muss ich im Gegensatz zu Dir derzeit noch einem Vollzeit Job in der Stadt nachgehen.
    Wie auch immer, ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und ich komme gern wieder vorbei!
    Herzliche Grüße aus Hamburg
    von Susann

  19. Hallo Claudia,

    derzeit bin ich noch nicht unter die Blogger gegangen. Ich sehe Blogs eher als eine einfache Möglichkeit für jedermann über eigene Interessen zu schreiben ohne sich mit der dahinter liegenden Technik beschäftigen zu müssen. Die Aktualisierung von statischen Seiten kann mit wenigen Hilfsmitteln so vereinfacht werden, dass die Pflege nicht aufwändiger ist als bei einem Blog oder CMS. Allerdings kommt man definitiv nicht ohne HTML- und CSS-Kenntnisse aus. Das Ergebnis ist schneller und auch sicherer als bei Nutzung von Script-generierten Seiten. Meiner Erfahrung nach erkauft man sich den – zugegebenermaßen angenehmen – Komfort immer mit geringerer Sicherheit.

    Gruß
    Alex

  20. Hi Alex: ich habe auch lange so gedacht, da ich es seit 1996 gewohnt war, Seiten händisch zu coden: Macht über jeden Pixel – wow!

    Bis ich dann WIRKLICH keine Lust mehr hatte, 5 bis 10 Minuten immer gleiche „Idiotenarbeit“ zu machen, bis ein neuer Beitrag mit allem Drum-und-dran in meinem damals bei Aufruf per SHTML aus Teilen zusammen gesetzten WebDiary stand – im Blog brauche ich nur noch de TEXT schreiben!

    Ich hab mich lange verweigert – und dann eingesehen, dass es auch daran lag, dass ich meine „alten Kenntnisse“, mit denen ich ja „alles machen“ konnte, nict entwertet sehen wollte. Typisches Alt-Eisen-Problem also… :-) … aber ich hab mir einen Ruck gegeben und bin ab 2005 in fast allen meinen eigenen und zunehmend auch Kundenprojekte auf Blogs umgestiegen.

    Kunden haben davon die eigenständige Pflegbarkeit, ohne jedes Mal einen Webdesigner zu brauchen. Und ganz allgemein: auf die PHP/Datanbank-Features will ich nicht mehr verzichten!! Alleine eine komplexe Menüstruktur zu pflegen, war früher doch vergleichsweise ein Horror! :-) Und „Macht über jeden Pixel“ hab ich jetzt auch wieder…

    Und SICHERHEIT? Ach je, so wahnsinnig lebenswichtig sind diese ganzen Webtexte ja nicht.. ich sichere ab und an die DB und gut ist!

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