Thema: Leben & Arbeiten

Claudia am 18. Juli 2000 — Kommentare deaktiviert für Immer MEHR – und dann?

Immer MEHR – und dann?

Da hat Deutschland also die WM 2006 ergattert, die Wirtschaft jubelt, der Standort wird boomen, über Jahre wird das runde Leder die Medien dominieren – ach, Fußball ödet mich seit jeher an, ob ich nicht besser auswandern soll? Nach Südafrika, zum Beispiel? Da es auch einer engagierten Sport-Ignorantin nicht möglich ist, den Nachrichten ganz zu entkommen, ist mir nicht verborgen geblieben, dass DER DEUTSCHE FUSSBALL derzeit eine eher peinliche Veranstaltung ist. Darüber hinaus hat das ruckende Deutschland, in dem neuerdings hier und dort schon Schüler mit dem Börsengeschehen vertraut gemacht werden, einen Impuls wie die WM gar nicht nötig. Jedenfalls nicht SO nötig, wie etwa Südafrika. Weiter → (Immer MEHR – und dann?)

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Claudia am 17. Juli 2000 — Kommentare deaktiviert für Endlich fertig?

Endlich fertig?

Seit 1.Februar arbeite ich „am Stück“ im Rahmen diverser Brot-Jobs. Das ist die längste Zeit, seit ich das Netz entdeckte und ich merke, es geht mir an die Knochen, nicht erst seit gestern. So ein Online-Arbeitstag hat ja keine acht Stunden, sondern einige mehr, wobei natürlich alles miterledigt wird, was nicht direkt zu Aufträgen gehört: Mailinglisen, Privatmail und hier und da mal ein Anfall von Just-for-fun-Kreativität, der mich für Stunden von allem anderen abhält. Weiter → (Endlich fertig?)

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Claudia am 13. Juli 2000 — Kommentare deaktiviert für Teamwork?

Teamwork?

Morgen abend um 19 Uhr werde ich in Nürnberg in der „schwarzen Ledersessel-Situation“ einer Lounge namens „Cosmo“ (echt!) mit Ralf Ebbinghaus, Peter Matthies und den Initiatoren über „Teleexistenz und immaterielle Produktion“ plaudern. Es sollen so 20 bis 30 Zuhörer da sein, dazu die Projekt-Initiatoren krüskemper_sadlowski. Weiter → (Teamwork?)

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Claudia am 01. Juli 2000 — Kommentare deaktiviert für Keine Zeit?

Keine Zeit?

Wie eine Lottokugel-Mischmaschine schüttelt das wachsende Netz uns durch, wirft alles durcheinander, kehrt das unterste zuoberst und spukt die Menschen in zwei Richtungen wieder aus: Ab an die Front der New Economy, wo mensch niemals mehr fragen muß „Was tun?“ – oder auf die Halde der Nicht- oder Noch-nicht-Kompatiblen: Allenfalls als Konsument zu gebrauchen, Versorgung staatlich zu regeln. Weiter → (Keine Zeit?)

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Claudia am 22. Juni 2000 — Kommentare deaktiviert für Wollen & Können

Wollen & Können

„Reiss Dich zusammen!“, ermahnte mich meine Mutter vor vielen Jahren, wenn ich ihr wütend erzählte, warum der Deutschunterricht völlig öde, der Lehrer doof und die aufgegebene Hausarbeit wirklich DAS LETZTE sei. Ihre Worte waren in den Wind gesprochen, „zusammenreissen“ war definitiv nicht mein Ding, ich sah es einfach nicht ein, absurde Aufgaben erledigen zu sollen, weil sie der Lehrplan nun mal forderte. Statt dessen versammelte ich den Unmut der ganzen Klasse und gemeinsam brachten wir unsere Kritik zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort vor – ach ja, wir waren kein Spaß für die damaligen Lehrer, es war Anfang der 70ger und ihre „Macht“ seit ’68 deutlich geschrumpft. Weiter → (Wollen & Können)

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Claudia am 16. Juni 2000 — Kommentare deaktiviert für Wege ins Netz

Wege ins Netz

Wie ich mich freue, bald wieder mehr Zeit zu haben! Ab Juli bekommt ein Job endlich eine konkrete Werkvertragsbasis, der mir in den letzten Monaten völlig aus dem Ruder gelaufen war: Planbare Stunden, genau bezeichnete Arbeiten! Man muß offenbar jeden Fehler einmal machen und in Teufels Küche geraten, bevor man klüger wird. Weiter → (Wege ins Netz)

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Claudia am 13. Juni 2000 — Kommentare deaktiviert für Perspektiven

Perspektiven

Morgens ab halb sechs ist eine wunderbare Zeit. Wenn ich es schaffe, so früh aufzustehen, genieße ich die Ruhe und Klarheit, die geistige Frische und psychische Unbelastetheit dieser Stunden. Ab 9 Uhr ist dann Arbeitstag, von allen Seiten drängen Angelegenheiten auf mich ein, die eine zentrifugale Kraft entfalten und mich in alle Winde zerstreuen wollen. Zwar gelingt es mir weitgehend, alles über meine Mailbox zu leiten, so daß ich zumindest nicht auf verschiedenen Kommunikationskanälen in ECHTZEIT aus der Konzentration gerissen werde. Trotzdem ist es nicht leicht, im Meer der Ansprüche & Vorhaben so zu surfen, daß es eine Lust bleibt und nicht zur drückenden Last wird. Weiter → (Perspektiven)

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