Thema: Medien-Tipps

Claudia am 20. Januar 2012 — 3 Kommentare

Lasst Euch berühren – Video-Tipp zum weitergeben

30 Minuten quer durchs Thema „Fleisch“, sehr sachlich, kein „veganer Zorn-Film“! Gut zum weitergeben.

Es wird alles gezeigt, beginnend mit gradezu voyeuristisch geil in Szene gesetzter Edel-Steaks. Auf Horrorbilder von (gar nicht so) besonderen Grausamkeiten wird dagegen angenehmerweise weitgehend verzichtet. Braucht der Film auch nicht, es reicht, was man sieht.

FAZIT am Ende: nein, es müssen nicht alle Veggies werden, aber den Ausstieg aus der Massentierhaltung sollten/könnten wir angehen. Und Fleisch dann eben nur noch – teuer! – zu besonderen Anlässen (wenns denn sein muss..).

– das Video ist leider nicht mehr verfügbar –

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Wie es mir in Sachen Tierprodukte grade geht, hab‘ ich auf Unverbissen-vegetarisch.de verbloggt.

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Claudia am 25. Februar 2011 — 3 Kommentare

Von der Lust aufs Dabei-Sein

Bündelungen sind lange schon out: nahezu alles kann man sich heute selber zusammen stellen. Nicht nur Nachrichten und Texte geschätzter Blogs, gern gehörte Musik-Titel, Meldungen von „Freunden“ und „Verfolgten“, Bücherlisten und Foto-Sammlungen, sondern auch die persönliche Schokoladentafel, das selbst komponierte Parfüm, die eigene Kaffee-Mischung und vieles mehr. Weiter → (Von der Lust aufs Dabei-Sein)

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Claudia am 31. Mai 2010 — 25 Kommentare

Hoffnung auf die Jungen: Rifkins empathische Zivilisation

Wie es mit der Menschheit doch noch was werden könnte, vermittelt der amerikanische Soziologe und Ökonom Jeremy Rifkin in seinem neuen Buch „Die emphatische Zivilisation – Wege zu einem globalen Bewusstsein“. Und in diesem Video, das Ihr Euch mal ansehen solltet:

Entdeckt auf der Hyperbaustelle, wo Urb ein wenig mehr dazu schreibt. Und zum Fazit kommt:

„Zu schön, um wahr zu sein? Ein pessimistischer Skeptizismus gegenüber Rifkins Entwurf ist verständlich, wenn man auf das globale Chaos, am Schwelen gehaltene Kriege und die Zockermentalität der Finanzwelt blickt. Aber Pessimismus angesichts gut verargumentierter Visionen ist nichts, was uns weiterbringt und leicht zu einem weiteren Sargnagel werden kann. Rifkin liefert jedenfalls so viele Denkanstöße, dass Zyniker ihre Miesmacherei als Denkfaulheit begreifen lernen könnten. „

Partnerlink zur Amazon-Buchseite: Die emphatische Zivilisation – Wege zu einem globalen Bewusstsein

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Claudia am 21. April 2010 — 4 Kommentare

Gelesen: Meinhard Miegel – Wohlstand ohne Wachstum

„EXIT“ steht in großen roten Lettern auf dem Umschlag des Buchs von Meinhard Miegel, mit dem „einer der renomierstesten Sozialwissenschaftler Deutschlands“ (Klappentext) antritt, Wege aus dem Dilemma unserer Zeit zu weisen. Er widmet sein neuestes Werk „denen, die über den Tag und Tellerrand hinaus schauen“, womit ich mich durchaus gemeint fühle. Zudem bewegt mich das Wachstumsproblem schon länger, erscheint der Zwang zum ständigen „Mehr von allem“ doch schier unlösbar, ähnlich einem ZEN-KOAN, das auch nicht mit dem Mitteln des Intellekts gelöst werden kann.

Miegel schrieb sein Buch 2009 inmitten der Finanz- und Wirtschaftskrise, die ihm für sein Thema eine Steilvorlage bot. Im Einleitungskapitel „Wachstum Wachstum über alles“ geht er mit einer Politik ins Gericht, die mit Rettungsschirmen, Abwrackprämien und riesigen Konjunkturprogrammen den Karren noch weiter in den Dreck schiebt und sämtliche hehren Ziele (Haushaltskonsolidierung, Umweltpolitik, Generationengerechtigkeit, Ordnungspolitik etc.) in die Tonne tritt, sobald das Wachstum mal ein wenig schrumpft. Und zwar im Konsens von rechts bis links, national und international, im Konsens auch von Unternehmern und Gewerkschaften, die allesamt wie Süchtige am Tropf des Wachstums und seiner Finanzierung aus immer mehr Schulden hängen. Weiter → (Gelesen: Meinhard Miegel – Wohlstand ohne Wachstum)

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Claudia am 19. November 2009 — 1 Kommentar

Kleine Medienlese zwischendurch: Streetart, Information-Overflow, Leistungsschutzrecht

Also ich finde den aus ein bisschen Pappe mal eben gebastelten „starken Baum“ am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg künstlerisch wertvoller als den „Pimmel über Berlin“, mit dem sich die TAZ aufwändig und formatfüllend ihre Richtung Springer-Gebäude zeigende Ostwand verzieren ließ. Zwar darf Satire alles, na klar, aber damit haben sich die TAZler einen Schuss ins eigene Knie verpasst: der Gegner wird sich freuen, dass seine „Lieblings-Linken“ nun täglich unter seinem Gemächt durchgehen müssen, wenn sie zur Arbeit gehen – ein echter Flop! Weiter → (Kleine Medienlese zwischendurch: Streetart, Information-Overflow, Leistungsschutzrecht)

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Claudia am 29. Juni 2009 — 22 Kommentare

Sloterdijk: Du musst dein Leben ändern

Über Anthropotechniken und den Menschen als übendes Wesen

Ein Buch wie dieses liest sich nicht „so eben mal“ durch, schon gar nicht, wenn man sich in den Zeiten des Internets ein wenig vom Lesen dicker Wälzer entwöhnt hat. Den letzten Rundumschlag von Peter Sloterdijk – aus meiner Sicht DER Philosoph unserer Tage – wollte ich dennoch nicht auslassen: keiner fasziniert mit derart originellen Gedanken und einer überaus geistreichen Sprache. Seine Wortschöpfungen vermitteln Aha-Erlebnisse und lassen oft herzlich schmunzeln, wobei es dem neuen Buch gut tut, dass er es mit seiner spezifischen Philosophie-Lyrik diesmal nicht übertrieben hat. Weiter → (Sloterdijk: Du musst dein Leben ändern)

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Claudia am 21. Januar 2008 — 10 Kommentare

Endlich wieder Yoga

Schon die mehr oder weniger exotischen Yoga-Videos im Webwriting-Magazin hab‘ ich dort versammelt, um die eigene Motivation wie ein zartes Pflänzchen zu päppeln: Mal wieder ZUSEHEN macht Lust, endlich selbst wieder einzusteigen – und heut‘ morgen fing mein Tag tatsächlich mit „kleinen Übungen“ an. In der Mittagspause dann eine weitere Runde mit klassischen Asanas: es fühlte sich an, als hätte ich nie aufgehört, wenn ich auch nicht in jede Übung so weit hinein komme wie zu meiner aktiven Zeit.

Selbstdisziplin

Obwohl mir Yoga spürbar und sofort sehr gut tut, fällt es mir unsäglich schwer, alleine eine regelmäßige Praxis einzuhalten, bzw. erstmal wieder reinzufinden. Morgen will ich früher aufstehen, damit ich nicht das Gefühl habe, mir „Arbeitszeit zu rauben“ – kompletter Quatsch, denn ich arbeite weit besser und konzentrierter, wenn eine Yoga-Stunde hinter mir liegt. Jetzt zum Beispiel ist es Nachmittag und üblicherweise lege ich mich dann ein wenig hin, heute dagegen bin ich nicht mal müde!

Warum hab‘ ich nur solche Probleme mit der Selbstdisziplin? Äußeren Anforderungen nachzukommen, ist so viel einfacher: wenn der Kunde ruft, muss er bedient werden, keine Frage! Aber warum kann ich mir so schlecht selber dienen? Weiter → (Endlich wieder Yoga)

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Claudia am 18. Dezember 2007 — 3 Kommentare

Lesestoff für stille Tage

Ein lieber Freund hat mich aufgefordert, ihm ein paar Lesetipps für seinen Winterurlaub zu mailen. Die letzte Empfehlung (JETZT – Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle) hat ihm zugesagt, nun will er mehr. Mehr von was? Bücher vom Tolle-Kaliber gibt es ja nicht jeden Monat, nicht mal jedes Jahr. Ich fürchtete, seine Erwartungen nicht bedienen zu können und fragte nach weiteren Interessengebieten: „Egal!“

Na gut! Zwischen Mailprogramm, Google und Amazon hin und her klickend fiel mir dann ein, dass ich ja Partner-Links senden könnte. Dann verdiene ich Prozente, wenn er kauft, was er ja definitiv vor hat! Gedacht, ethisch korrekt gefunden und gleich ins Partner-Netz zu „Textlink generieren“ gesurft: du lieber Himmel, ein Amazon-Partner-Textlink wird im Mailprogramm gleich MEHRZEILIG – unmöglich! Trickreiches Verkürzen über TinyUrl.com funktioniert nicht: offenbar kappt Amazon Abrufe von einem „Nicht-Partner-Server“, man landet auf einer Bücherliste und der Partnercode ist futsch. Weiter → (Lesestoff für stille Tage)

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