Claudia am 19. Februar 2024 — 18 Kommentare

Blogs im Aufwind?

Wird wieder mehr gebloggt? Entstehen gerade mehr neue Blogs oder werden wieder aktiviert? Mangels Überblick kann ich das weder bestätigen noch fundiert widersprechen. Schön wäre es jedenfalls! Henning Uhle sieht sogar eine richtige Blogrenaissance:

„Ja, Freunde, das lustige Publizieren ohne irgendwelche Zwänge und ohne das ganze Taktieren wegen der Algorithmen und Likes kommt zurück. Was kümmert mich Social Media, wenn ich als Leser einen gut sortierten Feed habe? Was soll ich als Autor mit den Plattformen, wenn ich meinen Blog habe? DAS ist es, was derzeit passiert. Und das ist gut so.“

Er zitiert auch Marcel Weiß, der auf Mastodon behauptet:

„Allüberall sehe ich neue Blogs sprießen oder reaktiviert werden, manchmal, ziemlich oft, im Newsletter-Gewand, aber das ist nebensächlich. Blogs are back. We are so back. Der anhaltende Niedergang von Twitter war das Beste, das uns Textheinis passieren konnte“.

So ganz nebensächlich finde ich es zwar nicht, ob es ein Newsletter oder ein klassisches Blog ist, aber sei’s drum: Geschrieben wird nach diesen Aussagen wieder mehr – und zwar abseits der eher asozialen Medien, deren Zerfall seit der Wandlung von Twitter zu X und dem entstehen neuer Konkurrenten (Bluesky, Threads) ihren ursprünglichen Nutzen konterkariert.

Wer hat schon Zeit, auf all diesen Plattformen sinnvoll zu publizieren? Ich jedenfalls nicht. Auch mit dem dezentralen Mastodon, das vom Twitter-Niedergang profitiert hat, bin ich nicht wirklich warm geworden, jedenfalls hat es bei weitem nicht den informatorischen Wert, den ich immer noch auf X finde. Blogbesucher finden allerdings nur selten hierher, wenn ich meine Artikel poste, das galt aber auch schon früher für Facebook, das ich gar nicht mehr „bediene“.

Nonkommerzielle Blogs brauchen Kommentare – meistens

In den nun bald 25 Jahren Digital Diary hab‘ ich mich schon lange damit angefreundet, nicht überall zugange sein zu müssen: Nach wie vor blogge ich, was mich bewegt, zu Zeiten, wenns mir danach ist – allerdings brauche ich auch Kommentare, um nicht die Lust zu verlieren. Deshalb bin ich immer mega-dankbar, wenn sich nach anfänglicher Stille doch wieder ein paar Stammleser (und manchmal auch Leserinnen) finden, die zu meinen Blogartikeln etwas sagen.

Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist: Es scheint wieder mehr Blogs zu geben, die ihre Kommentarfunktion in Schuss halten, sogar direkte Kommentare zulassen oder zumindest zügig frei schalten. Wie wichtig Kommentare für nonkommerzielle Blogs sind, wird z.B. im Unruhewerk deutlich, wo Maria al Mana ihren Frust über zu wenige Reaktionen auf ihre Blogvorstellungen zum Anlass genommen hat, eine Blogparade mit dem Thema „Wie wollen wir in Verbindung bleiben?“ zu starten.

Leider hab‘ ich davon nichts mitbekommen, jedoch mit umso größerem Interesse die Auswertung zur Blogparade gelesen. Die Zusammenfassung enthält etliche gut laufende Blogs, in deren Beiträgen die Wichtigkeit der Kommentare füs Aufrechterhalten der Motivation angesprochen wird. Dazu gehört aber auch, dass auf diese Kommentare reagiert wird! Schön zu sehen bei Britta (Frau von Belang), die in ihrem umfangreichen Blogpost auf „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ sehr ausführlich Hindernisse und Möglichkeiten beschreibt, als Blogger in Verbindung zu bleiben: 17 Kommentare – und sie antwortet auf alle!

Andrerseits gibt es nicht wenige Blogs, die auf Kommentare verzichten oder niemals auf solche reagieren. Meist haben sie einen professionellen Hintergrund ODER sind insgesamt eher kurzlebig, ODER die Blogger haben einfach keinen Bock drauf, weil sie sich nur „auskotzen“ wollen, wie es etwa der Maschinist auf zugegeben oft unterhaltsame Weise tut. Tja, es gibt halt so’ne und solche… :-)

Wie auch immer: Blogs sind jedenfalls nicht tot zu kriegen, auch wenn das alle Jahre mal wieder behauptet wird. Aber eine Renaissance? Wie seht Ihr das? Gibt es mehr neue Blogs? Gerne könnt Ihr in den Kommentaren auch (nonkommerzielle) Blogs empfehlen, die Ihr gerne lest!

***

Mehr Linkliebe:

  • Noch eine aktuelle Vernetzungsinitiative (rund um Schule) fand ich auf dem Halbtagsblog:

    „Eine Reihe von bildungsaffinen Bloggern hat sich zum Ziel gesetzt, 2024 häufiger thematisch gemeinsam zu bloggen. Die Themenvorschläge werden an dieser Stelle gesammelt, jeder ist frei, sich zu beteiligen.“

  • Anne Schwarz (Bloghexe.de) veröffentlicht seit 2013 viele nützliche Artikel rund ums Bloggen. Neuerdings gibt es auch ein Bloggerforum, dem ich einfach mal beigetreten bin (auch um zu schauen, was junge Blogbegeisterte so umtreibt).

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Diskussion

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18 Kommentare zu „Blogs im Aufwind?“.

  1. Hallo Claudia,

    eine Blogroll habe ich – wenn auch erst bestehend aus 3 Links.
    Es werden aber nach und nach weitere Blogs verlinkt 🙂

    Oh, du hast mich über Trusted Blogs gefunden? Das freut mich 🙂
    Ich interessiere mich immer dafür, wie andere auf meinen Blog gelangen =)

    Zu dir: Ich empfinde momentan nicht so, dass die Blogs zurück kommen, leider. Schön wäre es auf jeden Fall :) Thema Kommentare kommt demnächst ein Beitrag bei mir auch online. Bin gespannt was da für Feedback zusammen kommen wird :)

    Ich bin und bleibe bei Blogs. Social Media ist für mich zu schnelllebig.

    Liebe Grüße, Anja

  2. Ich weiß nicht, ob das mit den Blogs wirklich wieder losgeht. Vielmehr gab es doch schon immer Fluktuation und durch Twitter und Co. wurden die Blogs ziemlich aus den Augen verloren, aber es gab sie immer, die versteckten, kleinen Blogs, in denen fleißig gebloggt wurde, oder nicht so fleißig, aber die doch durchgehend irgendwie aktiv waren und sind. Ich vermute einfach, dass das vielen nicht mehr so aufgefallen ist, weil sie statt dem Feedreader dann doch lieber Twitter oder Facebook genutzt haben, um dort Leuten zu folgen.

    Klar, viele große Blogs sind dann eher zu Nachrichtenseiten geworden oder haben den Betrieb eingestellt, aber die waren ja schon immer nur ein kleiner Teil vom Ganzen und die vielen kleinen Blogs, die eh schon immer ein Problem hatten, sich wirklich zu vernetzen, wurden schon damals ziemlich ausgeblendet. Mein Problem ist nur immer, diese kleinen Blogs zu finden, weil die sich ja doch ziemlich in ihrer Blase verstecken und der Austausch untereinander schon ziemlich eingeschlafen ist. Und da sind wir bei den Kommentaren, die zu diesem Austausch gehören und die wirklich inzwischen fehlen. Viele schalten ihre Kommentarfunktion aus, weil es ihnen zu anstrengend ist, die Kommentare zu moderieren – was ich verstehen kann – oder reagieren dann halt nicht auf Kommentare. Habe ich ne Zeitlang auch nicht mehr gemacht, weil die Kommentare keine Reibungspunkte hatten, auf die hätte reagiert werden können. Und einfach ein „Danke für den Kommentar“ war mir dann auch zu blöd. Vielleicht geht da ja wieder was in Zukunft, wir werden es sehen.

    Für die Verknüpfung gibt es übrigens einen (neuen) alten Blogring, der noch ein paar Blogs gebrauchen kann –> https://uberblogr.de/

  3. Hallo Claudia,

    da danke ich ja ganz artig dafür, dass du mich so prominent erwähnt hast. Ich finde schon, dass der Marcel da Recht hat. Ob das nur ein Strohfeuer ist oder mehr, wird man wohl erst in ein paar Monaten oder noch später überhaupt mitbekommen.
    Jedenfalls stimme ich deiner Analyse voll und ganz zu: Blogs sind einfach nicht totzukriegen. Und wenn ich mich so umschaue, muss ich doch sagen, dass die Liebes-Tagebuch-heute-war-wieder-so-ein-Tag-Blogs wieder aktiver geworden sind.
    Und wenn sich das bestätigt, wäre das doch eine gute Idee. Aber das ist nur so meine Meinung.

  4. @Anja sei gegrüßt, schön, dass du hergefunden hast! Ja, Trusted Blogs ist auch eine tolle Sache: Man kann mit Stichworten nach Blogartikeln suchen, es sind halt immer viele Ergebnisse dabei, die vom „Bloggen just for fun“ weit entfernt sind. Weil ja auch nicht allgemeinverbindlich definiert ist, was ein Blog ist und was nicht.

    @Sven: Willkommen! Eine schöne Idee übrigens, in deinem Blog ein „Lebens-ABC“ zu führen.
    Was du zu den Reibungspunkten sagst, gilt auch für den Blogartikel selbst: Ich neige dazu, mögliche Einwendungen gleich mitzudenken, zu formulieren und zu beantworten – das wird dann manchmal so „rund“, dass ich gut nachvollziehen kann, dass es nicht zum kommentieren reizt! :-)

    @Henning: Na, wie könnte ich dich NICHT erwähnen, wenn es doch dein Artikel war, der mich inspiriert hat! Finde es immer wieder gut, dass dein sporadisch formulierter Vorsatz, nurmehr IT-Themen zu bringen, regelmäß9g scheitert! :-))

  5. Noch vor vielleicht einem knappen Jahr sah es in meiner Feedliste im Feedreader ziemlich blogarm aus. Außer meinen Nachrichtenportalen und dem ‚ewigen‘ Fefe waren da nur die beiden Horsts (Horste?) und dein Blog.

    Ziemlich ausgedünnt. Ok, früher hatte ich ein gutes Dutzend Webdesignblogs aus DE und USA drin, aber seitdem ich selbst kein Webdesign mehr machte, waren die alle für mich obsolet geworden.

    Inzwischen sind wieder ein paar Blogs im Reader hinzugekommen, der Henning Uhle zum Beispiel, und was ich sonst noch so interessantes bei deinen oder Horst Schultes Kommentierenden gefunden habe.

    Das bringt Abwechslung in die Morgenlektüre, mehr interessante Standpunkte, also MEHR Meinung ins eigene Leben.

    Für die schnelleren Überblicke im Sinne von noch MEHR Meinung nutze ich ja seit ein paar Monaten Mastodon (als einziges SN), auch dort bin ich schon dem einen oder anderen bloggenden Wesen begegnet.

    Auch darüber gibt es natürlich Vernetzungsmöglichkeiten, vor allem, weil man Blogartikel dort einbinden kann.

    Was wir nicht vergessen sollten: Die Bloggerszene hat inzwischen gut und gerne 22, 23, 24 Jahre Geschichte hinter sich, für mich gar keine Frage, dass es längst „Normalisierung“ und auch Abnutzung gegeben hat.

    Heute sind Blogs übrigens auch nicht mehr das, was seinerzeit mal jemand von einer Matten Klowand herumdedumpft hat, diese Rolle haben längst die SNs übernommen.

    Ich mach mir keine Sorgen, Blogs sind wahrscheinlich das Internet-Phänomen, dem von vielen ‚interessierten‘ Seiten am beständigsten das schon kurzfristig abzusehende Ende prophezeit wurde. Ha. Ha. Ha.

  6. Was mir vor allem aufgefallen ist: Es scheint heutzutage einfacher zu sein einen Blog zu machen. Ich lese von Neubloggern, die vor ein paar Monaten erst angefangen haben und wahnwitzige Zahlen bereits vorweisen können. Allerdings sind viele ihrer Artikel halt auch so ausgelegt, dass sie Leser anlocken sollen. Seo, Inhaltsangaben, Tipps und Tricks… viele Neublogs haben recht wenig von dem Persönlichen und dafür mehr von den Magazinen, die wir uns sonst im Bahnhof im Zeitungsladen für die Bahnfahrt gekauft haben. 5 Tipps für Blablabla…. Die 10 besten Bliblablub usw…
    Da fehlt mir manchmal die gemütliche Bubble aus den Anfangszeiten. Ich bin ja nun auch schon seit 2004 mit Blog aktiv dabei, mit Internetseiten auch schon länger.
    Mit Twitter oder auch X bin ich nie warm geworden. Irgendwie wird mir da immer viel zu viel gejammert und gemault und das vertreibt mich schnell. Auch wenn Instagram inzwischen mehr Video- als Fotoinhalt bietet, bin ich da immer noch gerne, weil hier irgendwie noch viel kreativer Austausch stattfindet.

    Und ich finde Kommentare brauchen genauso ihre Reaktionen, wie man sich das für einen Beitrag wünscht. Auch hier wird die Motivation gefördert, wenn es Reaktionen gibt. Kommentare sind so wertvoll. Egal auf welcher Plattform.

  7. @Boris: Danke für deinen Kommentar mit persönlichen Eindrücken! Bei Mastodon nervt mich tatsächlich dieses Alleinstellungsmerkmal, dass es halt dezentral ist. Das macht die Dinge für mich kompliziert: Wollte dir folgen, bin dafür eingeloggt, suche mittels der Suche dein Profil, drücke den Follow-Button – ok. Als ich dann aber schauen wollte, wer dir folgt bzw. wem du folgst, geht das nur auf dem „Originalprofil“. Also dorthin geschaut – da bin ich noch nicht als „folgend“ verdatet – und kann ebensowenig die Follower einsehen. Das braucht offenbar seine Zeit….

    @Sari: Ja, deine Beschreibung vieler derzeitiger Blogs sagt punktgenau, was ich auch sooooo langweilig finde. Die glauben offenbar noch, sie könnten mit diesen Clickbait-Blogs alsbald Geld verdienen, was angesichts der schieren Masse solcher „Ratgeber“ und der beschränkten Möglichkeiten auf Blogs recht illusorisch ist. Persönlich schaue ich zu solchen Themen lieber Youtube-Videos.

  8. Liebe Claudia,

    ich freue mich über die Nachricht, dass Blogs wieder im Kommen sind. Das Gefühl habe ich auch und da schließe ich mich Henning an. Ich habe auch nie gesagt, dass Blogs tot sind. Und die ganzen Blogs in den sozialen Medien sind für mich auch keine Blogs, wie für Henning.

    Lorenzo

  9. Ich finde gerade über die Kommentarfunktion auch immer wieder den Weg zu neuen, spannenden Blogs. Gerade das gegenseitige Verlinken und Erwähnen ist ja nicht nur Selbstzweck sondern auch eine Möglichkeit für den geneigten Leser, die eigenen Blase ein bisschen zu erweitern und Neues zu entdecken.
    Ob Blogs nun totgesagt und nicht tot zu kriegen sind – eigentlich egal, ich schreibe ja auch Spaß und nicht, weil´s gerade hipp ist 😊

  10. @Queen All: Sei gegrüßt und hab Dank für deinen Kommentar, dem ich nur zustimmen kann! Auch ein tolles Blog hast du, wie ich grade sehe – nehme es ebenfalls gern in meine Blogroll auf!

  11. Vielleicht sollte man noch die Blogfarm von hypotheses.org nennen, ein internationaler Hoster von (geistes-/sozial-)wissenschaftlichen Blogs, die ihren Service ständig ausweiten. #digitalhumanity

  12. Letzten Endes ist es ja vor allem die Frage: Welche mediale Form wählen wir? Kann von der Frage nach dem Nutzen geprägt sein – dann hat das Bloggen meistens einen beruflichen Background. Auffindbarkeit ist dann oft das Wichtigste (darum quäle ich mich immer wieder mal zu Facebook…)

    Oder die Form steht im Mittelpunkt: geschrieben, gesprochen, gesungen, bebildert, gefilmt….

    Am schönsten finde ich natürlich, wenn die Inhalte den Ausschlag geben. Oft sind das die berühmten Nischenblogs. Und ich werde nur dann aktiv, wenn ich was zu sagen habe. Da kann es auch passieren, dass man sich längere Zeit mal aus den Augen verliert – und dann doch wiederfindet, so wie bei uns, liebe Claudia. So was freut mich immer sehr.

    Wichtig finde ich die Verlässlichkeit. Ich bleibe dran. Bestimme aber allein, in welcher Frequenz. Und in welcher Form (bei mir immer: Text). Und dann stets die Frage: Will ich meine Inhalte noch in ein anderes „Schaufenster“ hängen – oder nicht? Was kann ich dafür leisten, was wird mir zu viel und wo fühle ich schnell „benutzt“, als Contentlieferantin, Algorithmus-Rädchen? Wo macht es Sinn, für mich und meine Inhalte, wo nicht (mehr)?

    All diese Fragen sollte ich für mich selbst klären.

    Was aber – für mich jedenfalls – immer klar ist: Es gibt nur eine Grundlage, auf der ich rundum frei und flexibel in allen Antworten, Handlungen, Formen, Inhalten bleiben kann. Und das ist mein Blog. Da kann ich – wie letztens – zwar immer mal frustriert sein. Von fehlender Interaktion, wenig Leben im Blog- Karton. Aber es liegt ja auch bei mir, das wieder zu ändern – wenn ich kann, wenn ich mir die Zeit nehme, nehmen kann.

    Trotzdem: deshalb gleich die Blogs totzusagen, wäre für mich, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Und zwar genauso brutal wie bei diesem eigentlich total bescheuerten Spruch. Der in diesem Fall aber zutrifft. Jedenfalls für mich.

    Lang lebe das Bloggen!

    Lieben Gruß
    Maria

  13. @Jürgen: Danke für den interessanten Link! Gleich mit mehreren Länder-Portalen!

    @Maria: danke für deinen ausführlichen Kommentar! Mit Facebook bin ich durch, die haben mal drei meiner Blogs „gesperrt“, ohne Begründung, bzw. angeblich hätte ich gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen. Dabei hab ich lediglich Beiträge mit Links zu den Blogs gepostet und nirgends gelesen, dass das nicht erlaubt wäre! Das war dann so, dass auch wenn jemand anders einen Artikel aus diesen Blogs verlinken wollte, es nicht nur nicht möglich war, sondern sogar eine krasse „Inhaltswarnung“ erschien – bei einem Gartenblog!!!
    Mein Account besteht noch, aber ich besuche FB faktisch gar nicht mehr. Sollte ich endlich mal löschen!

  14. Im Microblogbereich sehe ich eine deutliche Zunahme des Content. Das liegt meiner Einschätzung nach am toxischen Diskussionverhalten im Internet. In den Kommentarspalten wird entweder gepöbelt, oder gar nicht reagiert, weil der Verfasser nur seine Meinung publizieren will. Oder der Blog ist so langweilig/kommerziell, da will ich nicht kommentieren. Ich habe mich online weitgehend zurück gezogen und mache eigentlich nur noch meinen Microblog. Die Kommentarspalte ist offen, aber meistens reagiere ich nicht. Ist eher so eine finale Mülltonne für mich. Wer will, kann es lesen und wer nicht will. Wayne. Achso. Bloggen ist auch irgendwie zum Tagebuch mutiert.

  15. @Worf: Sei gegrüßt, wo microbloggst du denn?

  16. Auf einem Mastodon Dienst. Relativ klein und daher noch unter dem Radar der Regulierungsbehörden. Wenn sich das ändert, ziehe ich weiter und suche mir eine neue online Heimat, wo der Zensor noch nicht nervt.

  17. Ich glaube nicht, dass es mehr Blogs gibt. Aber vielleicht erfahren die bestehenden Plattformen wieder mehr Akzeptanz. Und das wäre ja schon mal ein Schritt in die gute Richtung.
    Und du hast Recht: die Entwicklung von X hat uns gezeigt, wie sich alles verschlimmschlechtern könnte.
    LG Sabiene

  18. Ab und an stosse ich auf recht interessante neue Blogs, doch die allermeisten kann ich aus Zeitgründen dennoch nicht verfolgen. Deshalb hier keine Empfehlungen.
    Ich finde gut, daß Du wieder mehr bloggst. Wurde auch Zeit! :-)

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