Claudia am 29. Juli 2021 — 19 Kommentare

Gedankenspiel: Was ist denn nun mit den Ufos?

Außerirdische bzw. „Aliens“ sind offensichtlich für nicht wenige Menschen eine Hoffnung. Anders lässt sich das erhebliche Interesse an jedem Phänomen in der Nähe oder Ferne nicht erklären, das im – meist unwahrscheinlichen – Fall ein Hinweis auf deren Existenz oder gar Besuch sein könnte. Das lässt sich auf Youtube gut beobachten, wo zu jedem vorbei fliegenden Stein und natürlich zu allerlei „Sichtungen“ vieles vermutet wird.

Eine große Welle gemacht hat kürzlich der USA-Bericht zu gut dokumentierten UFO-Sichtungen („UAPs“). Ich hab mir einige dieser Videos und Kommentar-Videos angesehen: Schwer beeindruckt waren die Betrachter von fliegenden Objekten, die mal locker in den Ozean abtauchten und dann wieder hoch kamen, irre schnell natürlich.

Ufo / UAP

Mein Gedankenspiel dazu: In all den Filmen, die sich um „Aliens“ drehen, sind sie mal Freund, mal Feind, aber immer dreht sich alles um den KONTAKT.

Nun mal angenommen, die gesichteten Tauch-Ufos seien tatsächlich Außerirdische, ebenso wie alle anderen nicht geklärten Sichtungen. Was würde daraus folgen?

Man käme an der Erkenntnis nicht vorbei: Sie ignorieren uns! Vielleicht kontakten sie die Intelligenzen der Meere, Delphine oder Oktopusse. Vielleicht betreiben sie da Bergwerke, wer weiß! Da es seit Jahrhunderten UFO-Sichtungen gibt, sogar aus Zeiten bevor es Flugzeuge gab, scheinen wir für „sie“ stabil uninteressant zu sein. Eigentlich kein Wunder!

Das wäre eine Verhaltensvariante, die in Sciene-Fiction-Filmen und -Literatur nahezu nie vorkommt. Zu beleidigend. Aber vielleicht nachvollziehbar: Sie ignorieren eben alle, die noch nicht gezeigt haben, dass sie Gärtner ihres Planeten sein können, anstatt ihre Lebensgrundlagen nach und nach zu zerstören.

Erdüberlastungstag

Diskussion

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19 Kommentare zu „Gedankenspiel: Was ist denn nun mit den Ufos?“.

  1. ist wahrscheinlich eulen nach athen aber sehenswert.

    im grunde denke ich, wir würden ausserirdische nicht mal erkennen, wenn wir sie treffen. wir projezieren immer in der beziehung uns auf andere. die sind vielleicht schon längst unter uns, aber weil sie aussehen wie irgendein insekt oder ein fisch, oder sich vielleicht in einer anderen dimension bewegen, bekommen wir davon nichts mit.

    ich frage mich auch, warum wesen auf anderen planeten auf die seltsame idee kommen sollten, maschinen zu bauen. vielleicht sind sie wie wale den ganzen tag mit singen beschäftigt und viel zu intelligent, um ihre zeit mit so was lächerlichem wie technik zu verschwenden ;)

    nur wenn leary’s „starseed“ theorie stimmt, dann würden die aussehen wie wir. ich kann mir im grunde alles mögliche vorstellen und habe keine feste meinung, tendiere da aber eher in richtung zeitreisende oder etwas, was wir noch nicht kennen.

    immerhin: jetzt ist das thema endlich aus der ecke raus, über die niemand reden will.

  2. @Hardy: ja, ich gebe zu, ich bin gelegentlich auch ein bisschen elektrisiert, wenn wieder mal ein – vermeintlich – „technisches Signal“ gehört oder gesehen wird.

    Warum? Wenn ich darüber nachdenke bzw. in mich hinein höre, dann ist es der Gedanke: Wenn tatsächlich mal „Andere“ vorbei kämen, würde vielleicht „ein Ruck durch die Menschheit gehen“ und wir würden uns alle zusammen reissen bzw. die üblichen Streitigkeiten links liegen lassen. Am besten wäre, sie zeigten sich nur als existent und technisch überlegen – und ließen uns ansonsten in Ruhe. Das wäre dann vielleicht grade genug „Außenfeind“ und Drohpotenzial, um unter Menschen etwas mehr Frieden und Zusammenarbeit zu schaffen.

  3. Wenn tatsächlich mal „Andere“ vorbei kämen, würde vielleicht „ein Ruck durch die Menschheit gehen“ und wir würden uns alle zusammen reissen bzw. die üblichen Streitigkeiten links liegen lassen

    ich lass noch einen filmtipp da: „arrival von 2016“, der ganz gut ein paar praktische probleme wie zb. der kommunikation aber auch die reaktion auf so ein ereignis umfasst.

    einmal abgesehen davon, daß ich so ein ereignis nicht wirklich kommen sehe, definitiv nicht zu unseren lebzeiten, bin ich kein bißchen so optimistisch wie du über die folgen. wir sind pubertierende kiddies als menschheit, wir sind nicht reif für eine solche begegnung und sollte da draussen was sein, was unsee funk- & TV-signale liest und versteht, der hält sich weit von uns fern.

    alternative: es könnte auch unser columbus moment sein und wir sind die indianer.

    Am besten wäre, sie zeigten sich nur als existent und technisch überlegen – und ließen uns ansonsten in Ruhe.

    yup, also ich würde es so machen. ich liebe die menschen, aber ich bin mir auch seiner unfassbaren dummheit bewusst, die sich von aussen betrachtet wahrscheinlich als noch schockierender darstellen dürfte, wie wir das in unserer begrenztheit auch nur ahnen.

    aber wie gesagt: der kontakt wird nicht passieren, so wie ich das für am wahrscheinlichsten halte, weil das eben zeitreisende sein könnten, deren eingriffe in unsere welt verheerende folgen haben könnten.

    könnten natürlich auch – multiversum-theorie – reisende aus einer alternativen realität sein, deren geräte es zwar erlauben, sich hier zu bewegen – aber eben nur innerhalb der maschine.

    auf ausserirdische in dem sinne spekuliere ich eher nicht.

  4. @Hardy: witzig, deine Varianten (Zeitreisende, andere Dimensionen) halte ich noch für viel viel unwahrscheinlicher als „normale“ Aliens, die wir irgendwie aufgrund ihrer Technik wahrnehmen.

  5. ach, ich hatte schon immer ziemlich dumme ideen, dachte zb. mal, daß das netz von russischen trollen verseucht ist, die das große gespräch systematisch ruinieren – und andere halten das für eher unwahrscheinlich.

    oops, ich hatte recht 2014. heute hat das „schon immer“ jeder gewusst. (ein gutes gedächtnis ist ein fluch)

  6. @Hardy: Äpfel… Birnen… aber wirklich! :-)

  7. In irgendeinem SF-Film war es so, dass eine große Zahl Außerirdischer sich in die Erde und den Meeren versteckt haben. Sie warteten auf ihren Einsatz. Da gings um die Übernahme der Erde. Man wollte unsere Ressourcen ausbeuten, die Menschen wären überflüssig gewesen. Heute frage ich mich: Können wir das nicht besser?

    Ich warne dringend vor dem Eintritt in größere
    Kampfhandlungen, bevor wir nicht ganz genau
    wissen: Erstens – wer sind Sie? Zweitens – was
    wollen Sie? Drittens – was können Sie?

    Mir gefiel der Slogan einer SF-Serie ganz besonders. Ich könnte sie heute noch auswendig aufsagen. So, wie §1 der StVO, die ich als Schülerlotse vor 60 Jahren gelernt habe :-)

    So lautete der Beginn jeder Folge von Raumpatrouille Orion:

    Hier ist ein Märchen von übermorgen: Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. Der Meeresboden ist als Wohnraum erschlossen. Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Raumschiffe unser Milchstraßensystem. Begleiten wir die Orion und ihre Besatzung bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unendlichkeit.

    Was für eine schöne Utopie.

  8. Ich halte deine Argumentation für nicht schlüssig, @Hardy, den es basiert darauf, dass Außerirdische nach den selben Werten agieren wie die Menschen. Wenn das der Maßstab für alles Außer Irdische sein sollte, dann sind wir hier doch gar nicht so schlecht aufgestellt.

    Im übrigen denke ich, wenn es Wesen gelingt, sich im großen Universum mal hier und da umzusehen, dann ist es ihnen letztlich egal, ob sie am Schrottplaneten Erde vorbeidüsen oder eine Vierteilstunde länger unterwegs sind zu einem anderen Paradies.

    Rein und nur aus der Sicht der Außerirdischen würde ich sagen, so wichtig sollten wir uns mal hier nicht nehmen.

  9. Recht so. Die Erde wird als größtenteils harmlos beschrieben von Außerirdischen.

  10. Brendan

    zeit, daß jemand ’ne umgehungstrasse baut ;)

  11. Genug Zeit hatten wir ja, um Einspruch einzulegen.

  12. Zitat von hardy: „ich frage mich auch, warum wesen auf anderen planeten auf die seltsame idee kommen sollten, maschinen zu bauen.“

    Na, ich denke mal, weil Singen und Klatschen eine Zeitlang toll ist, man aber – egal von wo man kommt und wie man aussieht – ab einer gewissen Intelligenz einfach über den Tellerrand schauen möchte. Und da braucht es nun mal Technik, um entsprechendes Gerät zu bauen, um vielleicht mal nachzusehen, was da draußen sonst noch so vor sich hin lebt.

    Technik ist auch ein guter Punkt: die Erkenntnisse, die die Physik in den letzten Jahren gemacht hat (auch mittels des LHC am CERN), sind mit Fug und Recht als bahnbrechend zu bezeichnen. Viele seriöse Physiker sprechen schon von einer „neuen Physik“, weil das Standardmodell durch die neuen Erkenntnisse immer mehr infrage gestellt wird. Entdeckungen wie das Higgs-Boson beispielsweise und vieler anderer neuer Kernteilchen lassen immer mehr darauf schließen, dass es jenseits des Standardmodells noch viel mehr geben muss, ja, ob wir nicht vielleicht die Natur der Physik neu überdenken müssen.

    Um interstellar reisen zu können, brauchen wir eine neue Art von Antrieb, und der basiert ganz sicher nicht auf bekannter Physik. Am vielversprechendsten ist die Raumzeitkrümmung aka „Warp-Antrieb“. An diesem Thema arbeitet der mexikanische Physiker Alcubierre schon länger und immer wieder verbessert er seine Theorien. Mit konventionellen Raketenantrieben kommen wir bekanntlich nicht weit, jedenfalls nicht zu Lebzeiten. Und das mit den Generationenschiffen ist in meinen Augen Bullshit.

    Jetzt gehen wir mal davon aus, dass andere Zivilisationen vielleicht schon ein paar 1000 Jahre weiter sind als wir, dementsprechend auch deren Technologie: sie hätten in dieser Zeit die Gelegenheit gehabt, Physik insoweit zu verstehen, dass sie auch Antriebe beherrschen, die in der Lage sind, auch ohne Verletzung der Relativitätstheorie immens weite Strecken zurückzulegen.

    Das Thema ist sehr komplex und ich finde es toll, dass Du, Claudia, es an dieser Stelle angesprochen hast.

    Wusstet Ihr übrigens, dass die Bundeszentrale für politische Bildung einen Leitfaden herausgebracht hat, wie ein Erstkontakt zwischen Menschen und Aliens stattfinden könnte und welche Probleme dabei zu erwarten sind? Ich find’s irgendwie strange :-)

  13. @Martin: Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinen Lebzeiten noch Erfahrungen mit dem Klimawandel machen würde. Gut, es gab da gewisse SF-Filme, die Eiszeiten oder Katastrophen anderer Art behandelten. Was wir jetzt aber überall (nicht nur hier) erleben, macht schon deutlich, wie wenig wir selbst von unserer Erde begriffen haben. Schließlich sollten die Auswirkungen des Klimawandels doch erst in einigen Jahren zu sehen sein. Will sagen: Wer weiß, ob wir es nicht demnächst auch noch mit Extraterrestrischen zu tun kriegen. Am liebsten wären mir die Vulkanier. Die sind, glaube ich, klüger als wir und haben so schöne Ohren.

  14. martin,

    Na, ich denke mal, weil Singen und Klatschen eine Zeitlang toll ist

    auch nach ein paar tausend jahren ist diese geschichte mit dem apfel immer noch nicht verstanden. deine argumentation hat leider sehr viel von der, die im 19. jahrhundert das zeitalter der kolonialisierung kickstartete, weil „wir“ schon wussten, was für andere „gut“ zu sein hat.

    ich sehe also keinen grund, walen ihr recht auf „singen und klatschen“ abzusprechen.

  15. @Martin @alle: Wow, was für ein interessanter Text der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema! Ein „Leitfaden“ ist er jedoch allenfalls im letzten Absatz, bei der Frage, ob wir uns auf einen Erstkontakt „vorbereiten“ sollten und wie.

    Der Text spielt „Szenarien für den Erstkontakt mit außerirdischer Intelligenz“ durch, wobei es erst zuletzt um das „Begegnungsszenario“ geht, zuvor recht ausführlich um das „Signalszenario“ und das „Artefaktszenario“, das beim Durchflug von “Oumuamua” (mit unerklärter Beschleunigung) schon ein Stück weit real wurde, jedoch ungeklärt blieb. Es folgen jeweils interessante Spekulationen über die Wirkungen auf die Menschheit aus soziologischer / sozialpsychologischer Sicht.

    Was den Maschinenbau angeht, vermute ich auch, dass intelligentes Leben dazu kommen wird, WENN die Umwelt und die eigene Verfassung das ermöglicht. (Unter Wasser wird das nix mit Dampfmaschinen…).

    Dass irgendwelche Wesen überhaupt intelligent werden, setzt m.E. voraus, dass sie Subjekt und Objekt unterscheiden und ihr Stoffwechsel oder sonstige Lebensäußerungen in ihrer Umwelt ständig oder manchmal beschwerlich sind. Wer als gut versorgtes Wesen in einer übervollen Nährlösung schwimmt, hat überhaupt keinen Anreiz, sich irgendwie zu entwickeln.
    Es muss schon ein „Gegen-Stand“ den eigenen Bedürfnissen entgegen stehen, damit sich Intelligenz entwickelt, um das, was entgegen steht, besser zu überwinden.
    Und damit ist der Weg zur Maschine im Grund schon vorgezeichnet.

    Für HÖCHST unwahrscheinlich halte ich jedoch die gelegentlich in SciFi thematisierte Maschinengesellschaft: KI, die alleine übrig geblieben ist und sich weiter entwickelt hat, während die Erbauer längst ausgestorben sind.
    Das widerspricht sämtlicher Lebenserfahrung mit Maschinen und IT-Technik: egal was, alles hat ständig Fehler/Bugs, braucht Wartung und Updates, hat nur begrenzte Lebensdauer, braucht natürlich Energie und Energiebereitstellungstechnik, die ihrerseits verschleissen kann – KI ist nicht lebendig und deshalb auf Dauer nicht wirklich anpassungsfähig.

  16. warum sind die keinen grünen Männchen in ihren drehenden Scheibe grün? Nach lass du dich so lange im Kreis drehen dann bist du auch grün ;-)

  17. Es ist immer wieder eine interessante Diskussion, auch wenn sie sich für immer nur um des Kaisers Bart drehen wird. Wir können uns tatsächlich „Außerirdische“ nur sinnvoll in einem anthropozentrischen Rahmen vorstellen. Auch unser Begriff von Intelligenz und Fortschritt (vor allem „technischer“) ist rein anthropozentrisch. Wir können gar nicht anders.

    Stanislaw Lem war wohl einer der ganz wenigen Autoren, der seine Leser mit einer außerirdischen Intelligenz konfrontiert hat, die wir schlicht nicht verstehen können, mit der wir auch nicht kommunizieren können, obwohl wir sie nach unseren Maßstäben als Intelligenz einstufen müssen. Nicht zuletzt deswegen ist ‚Solaris‘ am Ende in Wahrheit ein Roman über uns selbst.

    Ridley Scott hat es dann noch einmal geschafft, sein ‚Alien‘ in seinem Wesen und Verhalten für uns wie für seine Protagonisten so unverstehbar zu machen, dass es uns bis heute fremd geblieben ist. (Auch wenn James Cameron im Nachfolgefilm eine Psychologie hinterlegt hat, welche die Handlungsweise des Wesens nachvollziehbar macht)

    Am Ende sind alle Alien-Vorstellungen, die wir uns machen, immer (bloß) der Blick in den Spiegel. Daher rühren auch die putzigen Vergleichsrahmen in Bezug auf deren mögliche Mehr- oder Minder-Intelligenz gegenüber uns, deren Entwicklungsstand in Jahrtausenden plus oder minus gegenüber uns zuzüglich der schier unvermeidlichen Dichotomie feindlich vs. nicht-feindlich gesinnt.

    Wir können gar nicht anders. Evolution folgt in ihrem Ablauf zwar erkennbaren Gesetzmäßigkeiten und in ihren Grundlagen universellen Fundamentalgesetzen, ist aber in ihrem Verlauf völlig kontingent, weil abhängig von den jeweils örtlichen Gegebenheiten und Ereignisfolgen.

    Ich denke, wir leben ganz gut mit dem ziemlich gesicherten Gedanken, dass sich in den NASA-Archiven oder sonstwo nichts befindet, das auf die Existenz außerirdischer Intelligenzen hier in unseren Breiten schließen lässt.

  18. @Boris: Ich denke nicht, dass wir in unserem anthropozentrischen Weltbild gefangen sind und uns nichts anderes vorstellen können als Variationen unserer selbst. Du sagtest ja bereits: Lem hat es geschafft, eine dermaßen fremde Intelligenz zu beschreiben, dass der Leser es kaum glauben mag – weil sie eben nicht anthropozentrisch ist, sondern komplett anders als alles bisher Dagewesene.

    Genauso in „Arrival“: was da gezeigt wurde, hat mit den Außerirdischen, die man sich gemeinhin vorstellt, gar nichts zu tun.

    Und natürlich „2001: Odyssee im Weltraum“ von Arthur C. Clarke, bei dem die Außerirdischen so abstrakt sind, dass sie niemals auch nur annähernd greifbar sind (man sieht nur die Monolithen und wohnt den unglaublichen Vorgängen am Ende des Films bei).

    Da haben also Menschen wie Stanislaw Lem, der Regisseur von Arrival (Denis Villeneuve) und viele andere Kreative die Möglichkeiten des Lebens in einer Weise weitergedacht, die nichts mehr mit Leben zu tun hat, das uns geläufig ist – also geht das schon mal. Ich denke, wenn man viel (gute) Science Fiction liest, erweitert das ungemein den Horizont. Da gibt es noch ganz andere Beispiele für hyper-exotische Lebensentwürfe. Denkbar sind sie alle, denn wir wissen schlicht nicht, was es alles geben kann, denn wir kennen ja bisher nur die Evolution, wie sie bei uns auf der Erde stattgefunden hat. Und das sollte man nicht als Maßstab für den Rest des Universums nehmen.

    Freilich hat nicht jeder eine dermaßen überbordende Fantasie wie die genannten Autoren und Filmemacher; das sieht man alleine daran, dass viele Krach-Bumm-Action-SciFi-Filme der letzten Jahre eher auf Military-Action nach „Schema F“ setzen und auf Aliens, die eklig aussehen, schnell sind und sich nur schnatternd und schreiend ausdrücken können (wie sind solche anscheinend primitiven Spezies überhaupt in der Lage, ein Raumschiff zu konstruieren und zu fliegen?).

    Und dass es in den NASA-Archiven nichts geben soll, was außerhalb unseres Vorstellungsvermögens ist: nun, das glaube ich eher nicht.

  19. @Ottmar Schmutterer: Der Kindergarten ist ein paar Straßen weiter rechts, du bist falsch abgebogen. SCNR

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