Claudia am 03. Januar 2020 — 15 Kommentare

Hallo 2020, hallo Ihr Lieben!

Fast bin ich wieder gesund, aber nur fast! Pünktlich zu den „stillen Tagen“ hat mich eine heftige Erkältung erwischt. Zwei ganze Tage bin ich im Bett geblieben, dann nur sehr sehr langsam wieder etwas aktiver geworden.

So richtig schlecht ist es mir dabei nicht gegangen, die Symptome reichten grade dazu aus, mich flach zu legen und dann von jedwedem Jahreswechsel-Aktivismus abzuhalten. Also keine Treffen mit den Liebsten, Silvester und Neujahr allein zuhaus. Das war völlig unproblematisch, ohne jede Wehmut – die reine Erholung von allem, wirklich allem, was sonst so zum normalen Alltag gehört, auch am Jahresende.

Jetzt finde ich wieder langsam in die Arbeit, muss aber eingestehen, dass ich ganz gerne länger „Urlaub“ gehabt hätte! :-) Aber „the show must go on“ und dem entsprechend warten die anstehenden Auftragsartikel nicht länger auf ihre Entstehung und Veröffentlichung. Ich kann mich ja glücklich schätzen, auf so angenehme Art von zuhause aus arbeiten zu können, für langfristige Auftraggeber, die ganz nützliche Dinge unters Volk bringen. Nichts, was schon skandalisiert worden wäre oder werden könnte – mal davon abgesehen, dass jedweder Konsum, der über das Allernötigste hinaus geht, aus Klima-Gründen eigentlich unterbleiben müsste.

Jetzt ist aber Schluss mit dem Prokrastinieren!
Danke für die guten Kommentargespräche, von denen es hoffentlich auch in diesem Jahrzehnt noch ein paar geben wird.

Ich wünsche Euch allen ein angenehmes 2020!
Möge die Kraft mit uns sein und der Himmel uns nicht auf den Kopf fallen!

Diskussion

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15 Kommentare zu „Hallo 2020, hallo Ihr Lieben!“.

  1. Dir auch, liebe Claudia, ein reiches, buntes 2020!
    Gruß
    Gerhard

  2. Na, dann ist`s ja (fast) gut, liebe Claudia – und auf dass es auch GUT weitergehe…das wünscht uns allen
    Sonja

  3. Alles Liebe für Dich im Neuen Jahr und vorallem: Gute Besserung!

  4. Modersohn-Brücke 2019 /2010 ohne Dir !!

    was bewegt einen halbwegs normal denkenden dazu reklamationsfreien kaufhauskitt innerhalb kuerzester zeit einfach so zerplatzen zu lassen? das bisschen schnell verlöschende geflacker am firmament, wenns blöd laeuft im nachbarlichen balkon rspkt wohnzimmer?

  5. „Möge die Kraft mit uns sein und der Himmel uns nicht auf den Kopf fallen!“

    Ein schöner ‚Segensspruch‘. :-)

    Leider ist aber auch 2020 bereits vielen Menschen ‚der Himmel auf den Kopf gefallen‘.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=57558#more-57558

    Vielleicht mögen und können einige das hier unterstützen:
    https://www.ramstein-kampagne.eu/aufruf/

  6. Ich glaube, das Jahr 2020 wird ein Gutes.
    Wir können einen Schritt vorwärts machen, weg von der Wut, den Vorwürfen, der Verzweiflung, der Anklage – hin zu positivem Tun, der Sicht für die kleinen Dinge, die zuerst gut werden können – und dem Gefühl dafür, dass sie grösser werden. Das ist kein esoterisches Geschwätz. Das Internet kann mobilisieren, es kann aber auch lähmen, stecken bleiben im Lärm, im Besserwissen.
    ich möchte auch über positive Dinge schreiben. Und lesen. Denn es gibt sie. Und unverhoffte Wendungen müssen genau so wenig ins Negative führen. Ich weiss nicht, ob wir „das“ schaffen. Aber eine Menge davon schon. Und wer weiss, was daraus weiter wird?

  7. @Thinkabout:
    schön, dass du dich hier wieder einmal zu Wort meldest! Und ja, du sprichst mir aus der Seele! Ich habe derzeit ziemlich die Nase voll vom Klage-, Jammer-,Entlarvungs- und Beschimpfungsmodus, in dem sich die so viele Medien stets befinden – wobei ich ja auch mitmache, nicht immer, aber oft.
    Etwas Kreatives tun, sich aufs Wesentliche besinnen – danach sehne ich mich gerade und „schwänze“ tageweise die Aktivitäten an der Info-Front ganz.
    „Positive Dinge“ – ja, es gibt sie, man glaubt es nur kaum, wenn man viel Zeit mit Schlagzeilen, Anreissern und Kurzmeldungen verbringt.
    Möge es uns 2020 gelingen, ein wenig ausgewogener zu publizieren und zu debattieren!

  8. „@Claudia- „Positive Dinge“ – ja, es gibt sie…..“

    Zu den ‚positiven Dingen‘ , liebe Claudia, zähle ich auch Deinen Blog mit seinen oft inspirierenden Texten u. Informationen, die zum Weiterdenken
    einladen. Für mich kein Widerspruch, dass und wenn es dabei auch um Kritik am schlecht Bestehenden geht, das vielen, die hier kommentieren, nicht gleichgültig ist, was ich als positiv ansehe. Und wie Klage, Jammern, Zorn, Trauer… in konstruktivem Denken und Tun zum Ausdruck gebracht werden können, das zeigen auch nicht wenige Kommentare in diesem Blog. :-)

    Die Losung der Pfadfinder*innen: „Jeden Tag eine gute Tat‘ wandle ich mir
    um in ‚Jeden Tag eine gute Nachricht/Erzählung/Erfahrung…..‘

    Für mich heute gehört z.B. auch zu den positiven Dingen, eine kleine Wanderung in Wald und Flur plus Einkehr, und die Vorfreude auf eine abendliche Lesezeit über „Die drei Leben der Hannah Arendt“ als Graphic Novel.

  9. @Ute:
    danke auch dir für deinen wertschätzenden und ermunternden Kommentar! Wanderungen im Wald, Einkehr – das spricht mich gerade sehr an! Letztendlich schwanken die Schwerpunkte und manchmal sind mir die Infowelten einfach zuviel – dann suche ich wieder nach dem „Wesentlichen“.. am Ende geht es dann ja doch immer um Harmonie zwischen dem Inneren und Äußeren.

  10. Gehört in die Sammlung ‚guter Nachrichten‘:
    „Cuisine sans frontières“, also: „Küche ohne Grenzen“ heißt das Projekt.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=57771#more-57771

  11. https://www.youtube.com/watch?v=41UQ4tqZ-wI
    auf der suche nach positiven dingen:
    windkraft mal anders.
    leonardo hatte eine idee.
    heute wird sie erforscht, steckt noch in den kindershcuhen, klingt aber faszinierend.

    einfach so, mit wind den wind aus den segeln in die stromleitung.
    vom tellerrand auf den boden der tatsachen.

    strom, fast umsonst in beliebiger menge.

    klingt fast zu schön um wahr zu sein

    gruss vonner rems
    ingo

  12. Ja, @ingo, das zeigt doch mal wieder, dass genug für ALLE da ist :-)

    Hier auch noch eine praktikable Wind- Idee:

    https://www.deutschlandfunk.de/windenergie-in-china-lichtmasten-als-standorte-fuer-mini.676.de.html?dram:article_id=469466

  13. @Ute, 10.000 Klein-Windräder sind leider noch nicht viel.
    Es gibt nach meinem Empfinden durchaus zahlreiche Ideen, um Energie zu erzeugen und zu speichern, sowie Plastik abzubauen bzw. neuartigen Plastik zu erzeugen.
    Woran mangelt es? Sind der Ideen zuviele?

  14. @ Gerhard: Woran mangelt es? Sind der Ideen zuviele?

    Ideen sind vielleicht denen zuviel, die gerne noch einen Zaun um den Wind bauen wollen? Da hat doch der Herr Rousseau schon was sehr Wichtiges zu gesagt: https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_jean-jacques_rousseau_thema_eigentum_1192.html ;-)

  15. @Ingo: beeindruckend!

    Aber ich habe zu wenig Ahnung, um zu beurteilen, wie gut sich das tatsächlich für die praktische Anwendung eignet! (Ich denke nicht, dass irgendwelche Kraftwerksbetreiber es heute noch schaffen könnten, tatsächlich gute Erfindungen, die auch funktionieren könnten, zu unterdrücken.)
    Bin mal gespannt, ob man davon noch mehr hören / lesen wird!

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