Thema: Alltag

Claudia am 18. April 1999 — Kommentare deaktiviert für Oh diese Schwere der Materie!

Oh diese Schwere der Materie!

Oh diese Schwere der Materie! Wer wie ich hauptsächlich mit Programmen und Daten umgeht, leidet darunter deutlicher als jemand, der zum Beispiel mit Pflanzen oder mit Baumaterial arbeitet. Das Aufräumen eines Schreibtisches, das Ordnen eines Regals ist verdammt viel sperriger als die gleiche Arbeit auf dem Desktop oder im Verzeichnisbaum der Festplatte. Weiter → (Oh diese Schwere der Materie!)

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Claudia am 19. März 1999 — Kommentare deaktiviert für Vom Leben als Freiberufler

Vom Leben als Freiberufler

Zum Thema „Helfen“ vom 15.3. sind Mails gekommen, deshalb hab‘ ich die Rubrik „Briefe“ eingeführt – mir ist das lieber als ein Gästebuch, denn das wirkt immer irgendwie automatenhaft.

Es ist Freitag, das Wochenende naht. Als Freibruflerin mußte ich erst lange üben, wieder eine gewisse Rhytmik in mein Leben zu bringen. Schließlich ist es recht egal, wann ich meine Webseiten gestalte, meine Mails schreibe, meine Bilder bearbeite oder an Texten sitze. Der einzige Unterschied ist, daß die Läden zu sind, wenn ich Sonntags die Wohnung verlasse. Weiter → (Vom Leben als Freiberufler)

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Claudia am 11. März 1999 — Kommentare deaktiviert für Information-Overflow

Information-Overflow

Im Posteingang sind 137 Mails – sie tröpfeln herein, während ich mich frage, ob ich es mir noch leisten kann, einen Tag den PC nicht anzurühren, wie gestern. Natürlich sind nicht alle 137 Nachrichten an mich, gut die Hälfte sind für Mailinglisten, in denen ich Mitglied bin. Doch es bleiben genug übrig, um mich für zwei Stunden zu beschäftigen.

Am Information-Overflow leiden in solchen Situationen vor allem die Freunde: viel mehr als ein „bin sehr in Eile, jede Menge Arbeit, lieben Gruß!“ kann ich mir nicht abringen und hoffe auf ihr Verständnis. Auch neue Leser schreiben mir Kommentare zu dieser und jener Webseite und eigentlich will ich ihnen allen antworten – aber manchmal schaff‘ ich es einfach nicht. Eigentlich müßte ich davor zurückschrecken, noch weitere Seiten ins Web zu stellen – denn Web ist nicht Print, Web ist interaktiv, verlockt zur Resonanz und das ist ja genau das, was ich daran liebe. Ein Wiederspruch, der mich manchmal fast zerreißt! Und an solchen Tagen auch noch Diary schreiben ist schon ein bißchen vermessen. :-)

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Claudia am 07. März 1999 — Kommentare deaktiviert für Keine Zeit fürs Land

Keine Zeit fürs Land

Beim Spaziergang in der Hasenheide treffe ich meinen alten Freund Hans. Er sitzt mit zwei seiner drei Kinder an einem Tisch vor dem Imbiß im Stil der 50ger, den es seltsamerweise in der Hasenheide unverändert gibt. Eine lustige nierentischförmige Überdachung auf Säulen, darunter und davor Klapptische, so viele, wie gerade gebraucht werden, alles ein bißchen schmuddlig. Kein Investor hat hier je versucht, ein RICHTIGES Café aufzumachen, und das ist gut so, denn so, wie es jetzt ist, ist der „Point“ für alle gesellschaftlichen Schichten besuchbar. Penner und Studienräte fühlen sich hier gleichermaßen wohl und stören sich nicht mal aneinander. Weiter → (Keine Zeit fürs Land)

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Claudia am 06. März 1999 — Kommentare deaktiviert für Beschleunigte Filmwelten

Beschleunigte Filmwelten

Einen ganzen Tag dem PC ferngeblieben. Nicht, um hinauszugehen, dazu war das Wetter zu regnerisch, nein, mit Freude bin ich versunken in einen Krimi von Elizabeth George , die ich kürzlich entdeckte. Sie ist zwar Amerikanerin, doch gilt ihre Liebe England, wo die meisten ihrer Geschichten spielen. Ich mag ihre Art, in die Seelen der Menschen zu blicken, wo niemals alles nur schwarz oder weiss ist. Dazu ist es wie Urlaub, mich von einer solchen Geschichte für Stunden, manchmal einen ganzen Tag oder eine Nacht, gänzlich verschlucken zu lassen. Weiter → (Beschleunigte Filmwelten)

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Claudia am 05. März 1999 — Kommentare deaktiviert für Ein Loblied aufs Webben

Ein Loblied aufs Webben

Es ist ein seltsames Gefühl, nicht zu wissen, warum ich schreibe, während ich es doch gerade wieder tue. Einige Wochen, auch mal zwei, drei Monate kann ich verstreichen lassen, ohne etwas eigenes ins Web zu stellen – dann aber zieht es mich unwiderstehlich an. Nicht das Web, sondern das Schreiben überhaupt – wobei sich das Verwebben mit dem Schreiben unkaputtbar verbunden hat. Weiter → (Ein Loblied aufs Webben)

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Claudia am 04. März 1999 — Kommentare deaktiviert für Am Bahnhof Zoo: Bildersuche, Musikladen, Leonard Cohen

Am Bahnhof Zoo: Bildersuche, Musikladen, Leonard Cohen

Heute war ich am Bahnhof, den ich sonst nur aufsuche, wenn ich verreise. Es sind bei guter Verkehrslage 20 Minuten Autofahrt vom Chamissokiez bis zum Zoo – Ich fahre selten und genieße die kurze Spanne dieser Art Allein-sein, wie man sie nur im Auto erlebt. Dazu kommt, daß ich nur hier Radio höre. Auch jetzt schalte ich ein und suche einen Sender, aus dem nicht diese aufgekratzen Schnellsprecher tönen. Nicht immer einfach, heute jedenfalls finde ich nichts und gebe den Versuch auf. Weiter → (Am Bahnhof Zoo: Bildersuche, Musikladen, Leonard Cohen)

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