- Johannes C. Zeller: Wie spricht man über KI, ohne Alarmismus zu befeuern?
„Zwischen apokalyptischen Warnungen und utopischen Visionen bleibt in der öffentlichen Debatte über künstliche Intelligenz häufig wenig Raum für sachliche Einordnung, was die Kommunikation über KI zu einer Herausforderung macht. Dabei gibt es drei besonders einflussreiche Narrative, die immer wieder auftauchen: die Vorstellung einer existenziellen Bedrohung durch eine außer Kontrolle geratene Superintelligenz, die Angst vor einer ökonomischen Katastrophe durch Automatisierung und Jobverlust, sowie die Frage, ob KI ein eigenes Bewusstsein entwickeln kann.“
Sehr guter, aufklärender Artikel!
- Maurice: Ich bin ein schlechter Schwimmer
…auch wenn ich als großer, blonder, deutscher Mann auf der Straße noch wenig Angst haben muss vor denen, die meinen, das Land von rechts aus retten zu müssen, ist das doch nur eine Frage der Zeit. Ich habe Freunde in gleichgeschlechtlichen Beziehungen, ich äußere mich kritisch, ich glaube an den Klimawandel, ich bin linkgrün versifft und spiele in einer IndiePunk-Band.
- Michael Blume auf Spektrum.de Scilogs:
„Womöglich werden Historikerinnen und Historiker der Zukunft diese Woche als den entscheidenden Punkt des Umkippens der USA in den fossilen Faschismus bewerten: Donald Trump forderte auf Basis antisemitischer Verschwörungsmythen die Verfolgung des Holocaust-Überlebenden George Soros und dessen Sohnes Alexander. Falls Sie noch an einer US-Universität lehren oder studieren sollten, dann wissen Sie genau: Jede Kritik an der Politik von Benjamin Netanjahu kann als “antisemitisch” gewertet werden und zu Ihrer Löschung von Visen und Ausweisung aus den USA, zu Entlassung u.ä. führen. Und gleichzeitig darf der US-Präsident wieder offen zur Verfolgung von vermeintlich verschwörerischen, liberalen Juden aufrufen. Das ist die Lage in den USA seit dieser Woche!“
- Horst Schulte: Der Joghurtbecher und der Gernegroß – oder wie billig Spott sein kann
„Robert Habecks Abschied aus der Politik hat eine Welle von Kommentaren ausgelöst, wie sie in Deutschland nur allzu vertraut geworden ist: Häme ersetzt Argument, Spott tarnt sich als Analyse. Wer genauer hinschaut, erkennt weniger journalistische Tiefenschärfe als den Reflex, noch einmal nachzutreten.“
- Plus Nachdenkliches für ältere Semester: Der Tod als stiller Begleiter im späteren Lebensabschnitt
Früher war der Tod ein fernes Wort, ein düsterer Mythos, der irgendwo am Horizont lauerte. Heute aber, mit 71, spüre ich ihn wie einen stillen Begleiter. Mal legt er die Hand auf meine Schulter, wenn ein Bekannter oder Freund von uns geht. Mal huscht er nur durch die Gedanken, wenn ich über die Endlichkeit des eigenen Weges nachdenke.
- Jansens Pott: Blogwochen: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken
„Ich lese die Beiträge übrigens immer auf den Seiten, nie oder nur ganz selten im Reader selbst. Für mich gehört die Umgebung, die Gestaltung der Blogs, zum Lesegenuss dazu.“
Mach ich genauso!
- Der Emil: Ein innerer Monolog – Meine wirren Gedanken sortiere ich manchmal schriftlich.
Zwischendrin der allerbeste Beziehungsrat:„Nicht ein Leben aus zweien machen, sondern zu den beiden ein drittes, gemeinsames haben, ohne ein eigenes zu verlieren.“
Zur Konkretisierung füge ich hinzu: Garten gemeinsam, Wohnung jeder für sich! :-)
Diesem Blog per E-Mail folgen…
Diskussion
Kommentare abonnieren (RSS)
2 Kommentare zu „Zum Sonntag: Meine 7 Links der Woche“.