Claudia am 30. Oktober 2016 — 9 Kommentare

10 Lesetipps am Sonntag

Mal wieder eine Auswahl bemerkenswerter Postings und Artikel der vergangenen Woche:

  1. Ihr faulen Feiglinge! Oder: Für einen neuen Aufstand der Anständigen
    Alvar Freude bricht eine Lanze fürs Widersprechen und prangert die verbreitete Ignoranz an, die dazu beiträgt, dass Ausländerfeinde und Flüchtlingshasser immer mehr werden.
  2. „Es wird nur noch Typen wie Sie geben“ – Oliver Driesen hat den beliebten Kiezneurotiker interviewt und hinterfragt, warum er eigentlich in Verhältnissen verharrt, die er so wortgewaltig und unterhaltsam in Grund und Boden kritisiert.
  3. Außen behaart, innen verschlackt – Der Erfolg von Detox und Clean Eating verdankt sich vor allem der irrwitzigen Vorstellung innerer Verschmutzung. Ein lesenswerter Rundumschlag von Lea Susemichel.
  4. Frames: Das Versäumnis der Progressiven – Fakten und rationale Argumente genügen nicht. „Die öffentliche Meinung wird geprägt durch Frames und Metaphern, die eine bestimmte Realität in den Köpfen schaffen. Wer eine politische und wirtschaftliche Gegenrealität herausbilden will, braucht auch progressive Frames“. Die Analyse von Jascha Jaworski analysiert ein Problem, das vielen auf den Nägeln brennt.
  5. Die „Märkte“ – zwar stehe ich dieser Quelle aus Gründen kritisch gegenüber, doch dieser Artikel von Egon W. Kreutzer ist ohne Frage lesenswert, da er verständlich und detailliert erklärt, was es heutzutage mit „den Märkten“ auf sich hat.
  6. Beleidigung: Warnung! Dieser Artikel kann Gefühle der Kränkung auslösen – Ein garantiert kontroverser Artikel von Jens Jessen über wachsende Empfindlichkeiten, „Mikro-Aggressionen“ und die wachsende Macht des Beleidigt-Seins.
  7. Die Globale Klasse – Eine andere Welt ist möglich. Aber als Drohung. Ein Text von Michael Seemann (mspro), für Jungle World geschrieben, dort aber abgelehnt. Mit lesenswerter Kommentardiskussion, in der die Kluft zwischen „globalisierten Linken“ und den vielen, die sich neuerdings als Wutbürger und „neue Rechte“ artikulieren, mal wirklich inhaltlich besprochen wird.
  8. Die Krise und wie wir aus ihr herauskommen – gute Analyse der Lage von Urs P. Gasche. „Wie wir heraus kommen“ hat mich besonders interessiert, doch leider erweisen sich die Vorschläge alle als „politisch nicht machbar.“
  9. HSB – Die reine Lust am Bloggen – das Hauotstadtblog ist wieder da – und erzählt die Geschichte vom Verschwinden sämtlicher Artikel aus 10 Jahren.
  10. Save the Link – Warum Oettingers EU-Leistungsschutzrecht jeden angeht – Wenn niemand Öettinger und die Verleger-Lobby stoppt, machen die uns das Internet tatsächlich kaputt! Selbst solche Linktipp-Listen könnte ich nicht mehr sorglos posten.

Diskussion

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9 Kommentare zu „10 Lesetipps am Sonntag“.

  1. claudia,

    zur brand/fenster-rede von alvar: es wäre seit jahren sinnvoller gewesen, statt theoretischer diskurse einfach genau das zu machen: trolle trollen. galt lange als unfein, weil alle einen „gesitteten dialog“ forderten.

    es scheint langsam allen zu dämmern, wohin uns das gebracht hat. das gilt auch für den punkt vier. das sind alles posts, die einmal im jahr recycled werden … ohne das sich was ändert.

    die neue pfadfinder-devise: jeden tag einen troll trollen. mal gucken, was dabei heraus kommt, wenn sich niemand mehr zu „fein“ dafür fühlt und es endlich getan wird, statt dass alle nur darüber reden.

  2. > schön, dass du mal wieder hier kommentierst!

    claudia, ich gucke immer hier herein, aber ich finde nicht immer einen grund, das zu tun. ich kann dich doch nicht damit ärgern, wie ich fettriefende haxen zubereite und in „schweinebauch shanghai“ – köstlichst von meiner mittleren zubereitet – geradezu baden möchte … und so gerade ein paar kilos zulege ;)

    > heißt doch nicht, dass er nicht auch entsprechend aktiv ist.

    du weisst, was ich von twitter und facebook halte: unbezahlte sklavenarbeit für einen konzern, ein ort, an dem sich alle selbst bespiegeln und nach bedeutung suchen.

    dann schon lieber katzen- und teebilder.

    wenn ich das mal ganz direkt sagen darf: wer so einen ort betritt, muss damit rechnen, daß ihm die dinge am ende aus den fingern gleiten, das ist ja keine einbahnstrasse. es ist der preis, den er bezahlt, wenn er am ende für die „bedeutend“ ist, die er nicht mag und die ihn nicht mögen.

    einmal davon abgesehen, daß diese orte vollkommene zeitverschwendung sind. in der zeit, die man da auf den kopp haut, sitze ich hier mit netten menschen und verquatsche bei gutem tee die nacht. die kommen manchmal sehr niedergeschlagen, gehen aber mit einem lächeln und sind so dankbar wie ich für die gemeinsam verbrachte zeit. echte menschen, mit echten problemen, wie zb. die junge frau, die ich unlängst auf meinem blog als „engel“ bezeichnet habe, mit einem freund mit 10cm großen gehirntumor, der bald sterben wird oder die junge alleinerziehende frau, von der ich die wohnung hier habe, die gerade nach einer darmkrebs-op durch ihre erste chemo muss. die sind mir irgendwie wichtiger als ein nur „virtuelles ich“ auf fb oder twitter.

    seit ich vor zwei jahren mein inneres exil verlassen habe und wieder „unter den menschen“ bin, hat das netz für mich den rang zugunsten solcher menschen verloren.

    es ist nur noch „spielplatz“ und genau das tue ich: spielen.

    > einfach so rumschimpfen kann ich z.B. gar nicht

    ich weiss nicht, ob du dir diese (verlinkte) nummer bei meedia angeguckt hast. keine ahnung, ob ich „rumschimpfe“, ich treibe eher schabernack, mache die jungs mit ihren eigenen mitteln lächerlich, spiele mit dem system, daß es mir erlaubt, alleine in dem verlinkten kommentarbereich erlaubt, 8 sockenpuppen zu betreiben und … kirsche auf der torte … am ende sogar, unter dem namen meines gegenüber zu posten. und ja, natürlich bin ich ungehemmt und hacke manchmal wirklich drauf los. dafür komme ich in die hölle ;)

    ansonsten: claudia, sei bitte nicht „so was von 2010“. man kann mittlerweile verstanden haben, daß mit diesen herrschaften zu reden, nur dazu führt, daß sie sich ernst genommen fühlen. wir geben ihnen mit unserem tun bedeutung. die dinge haben immer genau die bedeutung, die wir ihnen geben. das ist das problem, mit dem sich alvar herumschlägt.

    wenn du den verlinkten artikel zu den trollen gelesen hast, müsstest du doch eigentlich verstanden haben, wie die sache läuft: wir stellen die einfachsten dinge nicht mehr in frage und lassen uns auf deren diskurs ein, statt unseren zu führen (lustigerweise hast du einen artikel zu genau diesem thema verlinkt) oder den idioten den platz mit eselsohren zuzuweisen, der ihnen gebührt.

    heute, claudia, 2016, gilt: jeden tag irgendwo hin gehen und einen troll trollen, so lange bis er platzt. alles andere macht „die“ stark und „uns“ schwach.

    wer wir sind, das hat gerade Carolin Emcke in diesem schönen halbtündigen gespräch auf der blauen couch in frankfurt umrissen. ich finde, sie hat ein paar sehr kluge anregungen zu bieten, wie wir damit umgehen sollten: selbstbewusst. und vor allem: mit einem breiten grinsen.

  3. Einige interessante Artikel, Claudia.
    1,6,7 gelesen. Den von der globalen Klasse schon früher.
    Bzgl. Kränkungen: Ich denke mir, daß in unserer heutigen Zeit „kaum zwei Menschen gleich sind“, verkürzt gesagt. Es gibt also Differenzen. Die Frage ist halt nur wie damit umgehen.

  4. Hallo Hardy,
    du musst mich nicht als altertümelnd (2010…) kritisieren, wir sind schlicht anderer Meinung. Es gibt immer gute Gründe, hier oder da auch mal sachlich zu antworten – man schreibt ja nicht für den Troll, sondern für die Mitlesenden.
    Ich habe persönlich kein Spielinteresse, was Trolls angeht, es ist eine Mühe, die man auf sich nimmt, sich überhaupt in solche ätzenden Kommentarstrecken zu begeben. Bewundernswert, wer es auf sich nimmt! (Deinen Link gucke ich gelegentlich, grad bin ich am Arbeiten…)

    Beim Anti-Trollen ausgerechnet FB und Twitter zu ignorieren, also jene Orte, wo die meisten Leute diesen Schrott schreiben und mitlesen, das ist doch – fast! – wie den sprichwörtlich verlorenen Schlüssel unter der Laterne suchen, weil da Licht ist – anstatt dort, wo man ihn verloren hat. (Hab ich bei Alvar schon geschrieben, gerne dort weiter zu diesem Thema).
    Man muss es halt in der eigenen Timeline machen und die entsprechenden Hashtags setzen – nicht auf deren Seite.

    Aber was rede ich: ich komm sowieso nicht dazu – hätte aber eine Idee (siehe oben), wie man das Widersprechen mal effektiv supporten könnte. Das wär allerdings glatt ein Halbtagsjob, zumindest am Anfang.

  5. claudia,

    > altertümelnd (2010…) kritisieren,

    ich kritisiere dich nicht, ich „frozzele“ halt so unbedacht herum und spekuliere darauf, daß du dich nicht angegriffen fühlst … weil so ist es nie gemeint.

    > wir sind schlicht anderer Meinung.

    ich bin so anmaßend zu denken, daß ich ein paar dinge vor ihrer zeit verstehe, alo vor dem punkt, wo sie allgemeingut werden und jeder „schon immer gewusst hat, daß …“. ob dies nun die sache mit der einflussnahme fremder mächte auf unser „großes gespäch“ ist oder hier der umgang mit trollen. wenn du dich gerade so umguckst (naja, also wenn ich mich gerade so umgucke) sehen wir neben den wirklich klugen einschätzungen von frau emcke, die ich dir (auch zur aufhellung der seele) wirklich ans ohr lege, nicht nur den beitrag von martin weigert bei t3n Trolle füttern bis sie platzen: Warum du einmal pro Tage einem Netz-Unruhestifter widersprechen solltest den artikel des schweizer autoren, die alle für sich zu den selben ergebnissen kommen, daß die art, wie ich das seit jahren tue, wohl sinnvoller ist, als der versuch, ein „zivilisiertes gespräch“ mit diesen leuten zu führen nach der devise „wir wollen uns nicht auf deren niveau herablassen“. das hat nämlich ganz offensichtlich rein gar nix gebracht. ich habe vor 6 jahren schon „zensur! zensur! zensur!“ gefordert, wie du dich erinnerst – und lebe damit, daß andere nicht verstehen, wieviel ärger uns der versuch, die ernst zu nehmen, eingebracht hat, ja, daß sie nur deshalb so stark sind, weil wir so blasiert sind, zu glauben, es ginge anders. wir sind nicht „die guten“ – wir sind verantwortlich, weil wir uns „zu fein“ waren.

    ich denke, du wirst in zwei jahren meiner meinung sein. so wie dir – hoffe ich doch – unterdessen auch mein ewiges gejammere über die einflussnahme fremder mächte in unsere online-community nicht mehr so verkehrt vorkommt. es geht mir dabei nicht um ein „habe ich es nicht schon immer gesagt!“ – es geht mir um die beschleunigung des denk- und verstehprozesses, wir verlieren zeit, wenn wir diese dinge weiter ignorieren und … deshalb mein „so was von 2010“ … nochmal fünf jahre verlieren.

    das netz hat sich gewandelt und … siehe martin weigert … heute muss man sich als blogautor ggfl. auch schon mal mit einem veritablen bot unterhalten und tut das, weil man sich schwer tut, diesen wandel sofort zu sehen und damit umzugehen.

    verzeih mir also meine ungeduld und mein frozzeln, aber diese dinge brennen uns auf den nägeln, wir haben keine zeit für maniküre.

    > es ist eine Mühe, die man auf sich nimmt, sich
    > überhaupt in solche ätzenden Kommentarstrecken
    > zu begeben

    das kann richtig spaß machen, finde ich. aber über diesen punkt sind wir weit hinaus. heute sollten wir wirklich von der pflicht jedes einzelnen von uns reden, sich das anzutun. tun wir es nicht, geben wir einen ort nach dem anderen auf und wundern uns am ende, warum es keine orte mehr gibt, wo wir zuhause sein können.

    meine kleine intervention in sachen meedia hat ganz offensichtlich zum ergebnis, daß unterdessen auch andere kommentatoren wie der „migrationssachse“ oder der „schwabenpfeil“ sich in ihrer arbeit in der selben sache, bestätigt fühlen und den platz zurückerobern wollen. heute lese ich jedenfalls in den üblichen buzzword-posts sehr viel mehr kommentare, in denen dieser „merkeldikatorin“, „muslimverbrecher“ und „wirsinddasvolk“-mist fehlt.

    wir dürfen uns wirklich nicht zu fein sein, uns auch mal die hände schmutzig zu machen. es ist das eine, auf twitter xyz follower zu haben und einen namen bei facebook – und das andere, ganz auf so was zu verzichten und eben die drecksarbeit zu machen. wenn man wert auf einen ruf bei FB legt, darf man nachher jedenfalls nicht jammern, wenn die brühe hochschwappt, die sich da nur zusammenbraut, wenn man diesen leuten bedeutung gibt – statt sie ausschließlich lächerlich zu machen. von meinen grundsätzlichen bedenken gegen solche orte mal abgesehen.

    > Beim Anti-Trollen ausgerechnet FB und Twitter zu ignorieren

    ich ignoriere das aus prinzip und mache mir mehr gedanken über das „kleinvieh“. ich kann nicht grundsätzlich gegen FB sein und es dann nutzen, um gegen die trolle anzugehen. das wäre so wie dieser junge mann, den ich kenne, der im wald und vom containern lebt, weil er den konsum ablehnt … und dann sein politisches weltbild via smartphone von RTD bezieht. das war kein witz, seine exfreundin sitzt hier mindestens einmal die woche und wir kichern über seine FB-postings …

    > hätte aber eine Idee

    über die ich heute nacht mal schlafen und nachdenken werde.

    liebe grüße und nochmal: verzeih, wenn ich einen eigenen, anmaßenden und vielleicht zu spitzen ton anschlage. ich bin es gewohnt, daß freunde es mögen, wenn ich auch mal heftig widerspreche, dafür sind sie ja da ;)

  6. @claudia

    zwei nächte drüber geschlafen: also, einen kleinen club mit leuten, die sich absprechen, wo man mal gerade „einmarschiert“ und unter den trollen für unruhe sorgt, darüber sollte man ernsthaft nachdenken. aber – schlagfertigkeit kann man nicht so organisieren und ich denke, das wäre es, worauf es ankommt.

    es ist ansonsten komplett sinnlos, denen mit argumentieren zu wollen, die lesen nämlich nicht, was man ihnen schreibt und wenn, dann verstehen sie es nicht. weil sie halt zu blöde sind.

    wenn du also mal einen brauchst, mit dem du wo einmarschieren und idioten trollen willst: sag bescheid ;)

    die bilder von dem garten sind btw. wunderschön. so ein ort, mitten in berlin, das ist wirklich ein verlust. wobei ich höre, daß es ein paar häuserwände von hier einen solchen gibt, den aber wohl nur unsere katzen betreten können, ich bin zu alt, um über die mauer zu klettern …

  7. @Hardy: wenn das ein „wilder“ Garten ist, könntest du vielleicht auf legalem Wege Zugang bekommen – einen Versuch wärs doch wert!

    Meine Idee hab ich übrigens dem sich demnächst vielleicht gründenden Verein zur Heimat- und Brauchtumspflege im digitalen Raum angetragen – wär doch ein schönes Projekt für den Verein! :-)

    Mir geht es dabei um eine Kommunikationsstrategie, deren Ziel es ist, deutlich mehr Leute zum widersprechen und zurück trollen zu motivieren – ganz egal, ob sachlich oder nicht! Es zeigen ja auch massenhaft Leute ihr Essen, posten Selfis, zeigen ihren Arbeitsplatz etc. usw. – wenn man dann auch seine neuesten „Widersprüche“ irgendwo eingeben kann, um womöglich Ruhm und Ehre, Likes, Sternchen und sogar User (die das weiter posten, wo es passt) zu gewinnen – hey, das hebt die Action m.E. auf eine ganz neue Ebene!

    Ob die wirklich üblen Gestalten Widersprüche lesen, gar verstehen – das ist hierfür ziemlich irrelevant. Denn es ginge vor allem darum, bei all den Mitlesenden nicht den (falschen!) Eindruck entstehen zu lassen, die Trolle und Hasser seien die Mehrheit! Bloß weil es sich kaum jemand antut, in so einem Web-Mob dazwischen zu funken…

    Deine angedachte Truppe ist was für ’ne klassische Mailingliste!

  8. > Denn es ginge vor allem darum, bei all den Mitlesenden
    > nicht den (falschen!) Eindruck entstehen zu lassen, die
    > Trolle und Hasser seien die Mehrheit!

    das fasst sehr schön zusammen, weshalb ich es tue ;)

    > garten

    ah, ich wohne jetzt in einem viertel, das mit alt-#### anfängt, der garten gehört natürlich zu einem haus, hier ist im laufe der jahrhunderte alles sehr verbaut und verwinkelt worden, und man kann bestimmt dinge nur sehen, wenn man in einem höheren stock wohnt – meine tochter hat ihn gesehen und mir erzählt, daß deshalb die katzen immer über die mauern klettern, um dahin zu gelangen. wenn sie ein bißchen weiter laufen, sind sie schon in den weinbergen. das paradies ist halt oft unsichtbar um die ecke, man geht an einer mauer vorbei und dahinter ist es wunderschön, weil teil eines klösterlichen gartens zb. bei einem freund konnte man aus dem fenster auf einen klitzekleinen judenfriedhof gucken, der so die nazizeit überdauert hatte.

    wie gesagt, das paradis um die ecke. ein kleiner garten war so eins.

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