Claudia am 19. Februar 2026 — 11 Kommentare

WordPress-Blogger: Wie Ihr das Kommentieren fördern und beschleunigen könnt

„Vielen Dank! Dein Kommentar wurde übermittelt und wird nach Prüfung veröffentlicht.“ Das ist die Antwort, die ich meist bekomme, wenn ich auf Blogs kommentiere (immerhin viel besser als wenn garnichts passiert, was nach „Absenden“ auch gelegentlich vorkommt).

Das Zwischenlagern des Kommentars zwecks Moderation ist sehr verbreitet, wobei es einige gute Gründe gibt, es so zu handhaben. Zum Beispiel um SPAM auszusortieren oder etwa vorhandene Links erstmal zu sichten, bevor sie veröffentlicht werden. Auch Hass und Hetzte, Trollerei aller Art haben so keine Chance, durchzukommen.

ABER: Was ist mit mir, nur so als Beispiel? Ich kommentiere häufig, gerne auch länger. Und sehr oft „wiederkehrend“, auf Blogs, die mich regelmäßig zu Kommentaren inspirieren. Links setze ich selten und wenn, dann nur solche, die unter vielen denkbaren Kriterien voll in Ordnung sind.

Wiederholt Kommentierende durchlassen

In WordPress gibt es unter Einstellungen/Diskussion eine schöne Möglichkeit, die Moderation für Mehrfach-Kommentierende zu überspringen, nämlich bei der Auswahl „Bevor ein Kommentar erscheint:

  • NICHT ankreuzen „muss der Kommentar manuell freigegeben werden“
  • sondern: „muss der Autor bereits einen freigegebenen Kommentar geschrieben haben“.

Dass das so selten genutzt wird, könnte an Missverständnissen liege, zu denen die Art der Abfrage geradezu einlädt.

Kommentar-Moderation

Wer da drauf schaut und sich grundsätzlich (!) für die Moderationsmöglichkeit entscheiden will, aber gerne eine Ausnahme für wiederholt Kommentierende zulassen möchte, wird womöglich beides ankreuzen. Leider falsch! Denn dann überschreibt Regel 1 (=strenge Moderation für alle) die Option 2 (Ausnahme für Wiederkehrende).

Dass die Wahl der Ausnahme hier auch gleich einen neuen Standard für alle setzt (=grundsätzlich erst prüfen, Erstkommentare in die Moderation), erschließt sich nicht mal eben so und wird auch nirgendwo erklärt.

Schon komisch, dass das nie geändert / besser erklärt wurde. Aber vielleicht ist es ja in neuesten WordPress-Versionen anders, ich nutze eine ältere Variante.

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Diskussion

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11 Kommentare zu „WordPress-Blogger: Wie Ihr das Kommentieren fördern und beschleunigen könnt“.

  1. […] Ich sehe gerade, dass Claudia Klinger eben einen lesenswerten Beitrag dazu veröffentlicht hat. WordPress-Blogger: Wie Ihr das Kommentieren fördern und beschleunigen könnt […]

  2. In meinem Blog konnte man ja längere Zeit hindurch, völlig anonym kommentieren. Das habe ich erst vor ein paar Monaten geändert und es (die Kommentareinstellung gemäß deiner Erläuterung) unwillkürlich richtig gemacht. Es kommen alle Kommentare durch, deren Autoren schon einmal kommentiert haben. Nur die erstgeschriebenen Kommentare im Blog bleiben in der Warteschleife. :-)

  3. Inzwischen ist die zweite Variante die Standard-Einstellung geworden. Ich kann dir gar nicht sagen, wann das war. Irgendwann ist es mir aufgefallen.

  4. Genau so hab ich‘s eingestellt. Bei mir konnte man jahrelang frei kommentieren, aber aber politische und esoterische Querdenker haben mich dann gezwungen, das zu ändern.

  5. Nutze das so schon seit jahren, ist die beste lösung und für menschen die wieder kommen auf jedenfall vom vorteil :D

  6. Ich möchte noch ergänzen, dass es auch sehr schön ist, wenn ein Kommentar im Nachhinein noch eine Zeitlang geändert werden kann. Funktioniert u.a. mit dem Plugin »Comment Edit Core« und bietet für den Kommentierenden einen echten Mehrwert. Auch die Möglichkeit über weitere Kommentare informiert zu werden ist eine gute Sache. (Sehe gerade/soeben genutzt/, hast du hier bei dir auch ;-)

  7. Da ich schon Trolle und andere merkwürdige Kommentatoren hatte, werde ich es bei „Prüfung vor Veröffentlichung“ lassen. Leider gibt es da kein zusätzliches Feature, wo man Leute in eine Gruppe tun kann, die das dürfen…

  8. Kann es sein, dass dein Artikel u.a. darauf zurückgeht, dass dein letzter Kommentar bei mir in die (Erstkommentar-) Moderationsschleife geraten ist?

    Was mich übrigens selbst gewundert hat.

    Du hast früher ja schon Artikel von mir kommentiert.

    Deine E-Mailadresse war immer dieselbe, dein Name au.. … Nein. Sehe ich gerade…

    Früher hast du mit „ClaudiaBerlin“ kommentiert, im letzten Kommentar dagegen mit „ClaudiaBerli„. DAS ist ein anderer Name. Die Erstkommentar-Moderation von WP funktioniert über den Abgleich von Name UND E-Mailadresse.

    BTW: Die Möglichkeit zur nachträglichen Kommentarbearbeitung prüfe ich nachher mal. Vielleicht baue ich das Plugin ein

  9. Ich finde es total hilfreich, dass es die Option gibt, dass ich mir einmal angucke, was das für eine Person ist und sie ab dem ersten Freischalten automatisch freigegeben wird. Dass jemand auf die Idee kommt, beides anzuklicken, fand ich jetzt erstaunlich, aber offensichtlich war dieser Beitrag wohl nötig.

  10. Da liegt schon seit Ewigkeiten eine Mail zu dem Thema von dir in meinem Postfach, die ich gekonnt ignoriere. Aber nun habe ich mal Zeit, um das anzupassen und gleich auch mal das empfohlene PlugIn von Peter Lohren auszuprobieren. Danke fürs „Schubsen“ 😉

  11. @alle: Herzlichen Dank für Eure Kommentare und Erfahrungen!

    @Boris: das war ein Vertipper! :-) Erinnere nicht genau, welche Systemreaktion mich „inspiriert“ hat, es kommt öfter vor, dass ich als „Wiederkehrende“ mit Kommentaren in der Moderation lande.

    @Horst: hier kann man immer noch anonym kommentieren, aber ich bitte darum, Name und Mailadresse da zu lassen – zur Anrede und falls ich mal was privat antworten will. Ip-Adresse wird auch nicht gespeichert, das alles erspart Euch das Cookie-Banner!

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