Claudia am 29. Dezember 2017 — Kommentare deaktiviert für Formulare verstehbar machen – das Video

Formulare verstehbar machen – das Video

Das ist das erste Video, an dessen Entstehung ich beteiligt war. Es zeigt, warum Übersetzungen deutscher Behördenformulare in verschiedene Fremdsprachen dringend gebraucht werden:

Das Formularprojekt hatte ich 2013 zusammen mit meinem Liebsten erfunden und mit der KuB als gemeinnützigem Träger und einer wachsenden Gruppe Freiwilliger umgesetzt. Da die Koordination der bis zu 60 fluktuierenden Übersetzer/innen, die Aufbereitung der in mehrere Sprachen übersetzten Amtsformulare nicht auf Dauer ehrenamtlich zu leisten ist, haben wir eine Mini-Stelle dafür geschaffen, was von vielen Spender/innen unterstützt wurde (die Stelle war übrigens nie für mich, es würde mir schwer fallen, fürs eigene Einkommen um Spenden zu bitten, egal wie sinnvoll die Sache ist!) Weiter → (Formulare verstehbar machen – das Video)

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Claudia am 26. Dezember 2017 — 7 Kommentare

Ein Moment außerhalb der Zeit

Das ist das Einzigartige an Weihnachten: zu keiner anderen Zeit ist der Konsens so groß, dass die gewohnte Umtriebigkeit endlich einmal aussetzt. Privatheit, Familie und lustvolle Völlerei sind so sehr angesagt, dass jegliches Abweichen verstärkt ins Bewusstsein tritt. Allen, die arbeiten müssen, um die Grundversorgung aufrecht zu erhalten, wird endlich mal richtig gedankt, und alle, die an Weihnachten einsam sind, werden entsprechend bedauert. Auf Twitter entstand mit dem Hashtag #KeinerTwittertAllein sogar spontan eine „Weihnachtsfeierplatzvermittlung“ – eine liebevoll solidarische Aktion! Weiter → (Ein Moment außerhalb der Zeit)

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Claudia am 23. Dezember 2017 — Kommentare deaktiviert für Falls hier jemand Weihnachtliches vermisst….

Falls hier jemand Weihnachtliches vermisst….

…für mich ist fast noch Alltag, lasse grade erst ein bisschen los. Ob und wann ich die Muße finde, was „Besinnliches“ zu schreiben, ist unsicher – kommt aber meist (nicht immer) so zwischen den Jahren.

Aber hey, Weihnachspostings sind oft recht zeitlos, also kanns du mal diese Beiträge sichten:

Hat schon was, auf eine Blogvergangenheit zugreifen zu können… :-)

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Claudia am 22. Dezember 2017 — 1 Kommentar

Zum schwedischen Einverständnisgesetz (#Vergewaltigung)

Falls irgendwer das noch nicht mitbekommen hat: Schweden hat ein Gesetz erlassen, das über das „Nein heißt Nein“-Gebot hinaus geht: demnach wird jede sexuelle Handlung, für die kein explizites Einverständnis vorliegt, als (zumindest fahrlässige) Vergewaltigung be- und verurteilt.

Wie klingt das für dich? Übertrieben? Absurd? Oder eigentlich selbstverständlich? So skandalisierend, wie es zunächst berichtet wurde (z.B. WELT: Wer in Schweden künftig Sex mit jemandem möchte, muss die ausdrückliche Erlaubnis einholen – gern auch schriftlich.), war die Empörung groß. Häme und Spott ergoß sich über die „auf die Spitze getriebene sexuelle Korrektheit“, Einverständnisformulare und Apps wurden diskutiert, ja sogar das Aussterben der Schweden prophezeit, weil sich dort niemand mehr trauen werde, unter so „gefährlichen“ Rahmenbedingungen überhaupt mit dem Sex anzufangen.

Auch ich hab‘ mich erstmal drüber aufgeregt:

  • Wie bitte, vor jeder sexuellen Handlung NACHFRAGEN, ob die auch gewollt ist? Einen schlimmeren Stimmungskiller kann man sich doch kaum vorstellen!
  • Und überhaupt: Kann man von den Beteiligten nicht zumindest erwarten, dass sie Nein sagen, den Kopf schütteln, oder sonstwie ihre Ablehnung zum Ausdruck bringen, wenn Sex unerwünscht ist?

Zum Glück hab ich das nicht gleich rumgetwittert, sondern nur bei meinem Liebsten ein bisschen abgelästert! Weiter → (Zum schwedischen Einverständnisgesetz (#Vergewaltigung))

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Claudia am 08. Dezember 2017 — 8 Kommentare

„Wie soll guter Sex im Patriarchat eigentlich möglich sein?“

Diese Frage stellt Maria Baum in ihrem Gastbeitrag „Untervögelt oder unterbelichtet?“ bei den Störenfriedas – ein feministisches Blog, das ich immer wieder inspirierend finde. Maria prangert die sexistischen Reaktionen auf Kritik „an den Auswüchsen des Patriarchats“ an, speziell jene, die den jeweiligen Kritikerinnen bescheinigt, sie müssten „nur mal richtig durchgefickt werden“.

Maria pflegt eine begnadet gute Schreibe, die ihre Leidenschaft optimal transportiert. Das schicke ich gerne voraus, denn so ein richtig toller Schreibstil findet sich in den Geschlechterblogs gar nicht so oft. Auch kann ich ihren Ärger über diese Art Resonanz gut nachvollziehen: Aus meiner Sicht sind es auseinandersetzungsunfähige Idioten, die mit derlei sexistischen Plattheiten daher kommen. Eigentlich nicht wert, dass man sich mit ihnen überhaupt beschäftigt.

Macht Maria auch nicht, sondern nutzt dieses nervige Phänomen lediglich als Aufhänger für das Ausbuchstabieren ihres eigentlichen Themas:

„Wie soll guter Sex im Patriarchat eigentlich möglich sein, frage ich Euch“.

Weiter → („Wie soll guter Sex im Patriarchat eigentlich möglich sein?“)

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Claudia am 04. Dezember 2017 — 10 Kommentare

Lebenszeichen – einfach mal so…

Eine gefühlte Ewigkeit ist der letzte Eintrag her. Mich gibt es immerhin noch, nach zwei Wochen heftiger Erkältung auch wieder halbwegs arbeitsfähig. Was nicht heißt, dass ich nicht doch hätte bloggen können: nur ein paar Tage lag ich wirklich flach. Dass es an Themen fehlte, kann ich auch nicht behaupten. Es ist eher das Gegenteil, ich rege mich über viel zu viele Ereignisse auf, die genug Stoff für 1001 Artikel hergeben – und lasse es dann lieber, weil ich innerlich gar nicht nach komme! Weiter → (Lebenszeichen – einfach mal so…)

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Claudia am 18. November 2017 — 9 Kommentare

Alte weiße Männer? Es nervt!

Mit dem Titel „It’s Alte-Weiße-Männer-Ranttime“ hat Michael Seemann (laut Wikipedia deutscher Kulturwissenschaftler, Sachbuchautor und Journalist) in eine derzeit beliebte Kerbe gehauen und über „alte weiße Männer“ im deutschen Feuilleton abgelästert. Es geht mir hier nicht um die Meinungen der Gemeinten, die Seemann kritisiert und wie folgt zusammen fasst: Weiter → (Alte weiße Männer? Es nervt!)

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Claudia am 04. November 2017 — 22 Kommentare

Zum 23. Klimagipfel: Wer will noch was retten?

Schluss mit den Marginalien! Ab Montag findet in Bonn der 23. Klimagipfel statt, eine Weltkonferenz, die sich immerhin die Aufgabe gestellt hat, den Planeten für die Menschheit bewohnbar zu halten. In der Presse wird der Mega-Event zwar pflichtschuldig gemeldet, aber wirklich zu interessieren scheint es nicht. Unsere derzeit „sondierenden“ Politiker können auch kaum etwas zum Gipfel beitragen, denn Einigkeit über das Vorgehen in Sachen Energiewende, Verkehr, Landwirtschaft ist nicht in Sicht. Und die USA sind sowieso ausgestiegen, dank des Irren Trump. Was soll das Ganze also noch? Weiter → (Zum 23. Klimagipfel: Wer will noch was retten?)

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