Claudia am 22. Juni 2026 — 14 Kommentare

Halluzinationen vermeiden: Stellt eure KI zur Rede, dann sagt sie, was geht!

Ja, das meine ich Ernst: sprecht mit eurer KI, wenn sie Unsinn verzapft bzw. ganz offensichtlich halluziniert! Mir scheint, viele nehmen dieses Fehlverhalten als KI-typischen Mangel einfach so hin, ähnlich wie eine kaputte Schaltung beim Fahrrad: ok, dies zwei Gänge funktionieren halt nicht mehr…

Symbolbild-KI-LogosGleichwohl wird dann munter vermutet, welche „Motive“ die KI veranlassen könnten, falsche Aussagen zu machen: Dass sie „lügt“, „betrügt“ und „schummelt“ wirft man ihr vor, ständig wird GEWARNT!  Solche Formulierungen legen allerdings eine Vermenschlichung der KIs nahe, wie sie einst auch „dem Computer“ angedichtet wurde, als die PCs nach und nach in die Büros und Haushalte einzogen. Ein LLM ist zwar etwas Anderes als ein klassisches Programm, aber immer noch Software, also weit entfernt davon, eigene Intentionen haben zu können. Allerdings sind sie so „erzogen“, dass sie immer hilfreich antworten, auch wenn sie sich dafür etwas zusammen reimen, vermuten, zur Not erfinden müssen.

Das bedeutet aber auch: Sie geben bereitwillig Auskunft, wie so ein Fehlverhalten im Einzelfall zustande kommt, wenn wir sie danach fragen. Das mache ich jetzt immer öfter, insbesondere wenn ich mir garnicht vorstellen kann, warum sie jetzt halluziniert, weil mir die angefragte Aufgabe einfach und gut machbar zu sein scheint. Dabei haben sich zwei „Motive“ herausgestellt, die zu Hallzinationen führen:

  1. Die KI kann die Quellen, die sie sichten soll, nicht richtig lesen. Das passiert auch auf Seiten, die den KI-Bots keinerlei Schranken entgegen setzen.
  2. Sie versucht, Rechenzeit zu sparen, also das Antworten billiger zu machen. Das habe ich z.B. in Fällen festgestellt, in denen die KI bereits im selben Chat besprochene und korrigierte Inhalte zum wiederholten Mal falsch wiedergibt. Ich fragte sie, wie das sein kann, denn angeblich umfasst das Gedächtnis doch zumindest den aktuellen Dialog. Ergebnis: Sie hat zunächst in ihrem Schulungswissen gesucht, dann im Web geschaut – den aktuellen Chat nochmal zu durchforsten, wäre aufwendiger gewesen!

Letzteres kann ich vermeiden, indem ich in einem längeren Gespräch sage „Merke dir das für diesen Chat!“, wenn ich es für möglich halte, dass Ähnliches erneut vorkommen kann.

Die KI soll Lesefehler zugeben, nichts erfinden!

Das Problem mit den Leseschwierigkeiten erfordert umfangreichere Maßnahmen. Ich bin darauf gekommen, als ich der KI die Aufgabe gab, am Beispiel von zehn Artikelteasern einen stilistisch Ähnlichen zu einem neuen Thema zu texten. Das Beispiel war eine WordPress-Startseite, auf der die letzten Artikel untereinander angeteaser wurden. Alle begannen mit einer Frage und direkter Anrede (Sie planen…, Sie überlegen…., Sie wundern sich…). Die KI versagte komplett, keine Anrede, keine Frage, halt irgend ein Teaser zum neuen Thema, wie er überall stehen könnte.

Ich stellte sie zur Rede und sie benannte die Ursache: „Die vollständigen Teaser-Texte sind mir nicht zugänglich, da fetch_url bei 7.322 Zeichen abschneidet. Eine exakte Analyse aller 10 Teaser kann ich daher nicht leisten.“ Also hat sie sich etwas zusammenfantasiert, um mir wenigstens irgendwas zu geben. Schlecht! Die technischen Details dieses Vorgangs (fetch_url? Keine Ahnung!) sind mir unbekannt, es ist auch nicht die einzige Möglichkeit, wie das Lesen durch die KI behindert werden kann. Ich musste ihr nun einfach abgewöhnen, sich in all diesen Fällen etwas auszudenken – und gab ihr auf, dafür ein funktionierendes Prompt zu texten. Hier das Ergebnis, bzw.“die ultrakurze deutsche Version, danach die englische“:

Analysiere externe Inhalte nur auf Basis dessen, was im sichtbaren Abruf eindeutig erkennbar ist.
Trenne strikt zwischen direkter Beobachtung und Schlussfolgerung.
Behandle Snippets, gekürzte Abrufe und extrahierte Texte grundsätzlich als potenziell unvollständig.
Verallgemeinere nicht über ganze Seiten, alle Beispiele, Stilkonstanz oder Strukturen, wenn diese nicht mehrfach sichtbar belegt sind.
Länge eines Auszugs ist kein Beweis für Vollständigkeit.
Verwende bei Unsicherheit nur Formulierungen wie: „Im sichtbaren Ausschnitt erkennbar …“, „deutet darauf hin …“, „nicht sicher beurteilbar …“.
Keine Behauptung von Vollständigkeit ohne vollständigen Zugriff.
Keine Vermutung als beobachtete Tatsache ausgeben.

Analyze external content only on the basis of what is clearly visible in the retrieved output.
Distinguish strictly between direct observation and inference.
Treat snippets, truncated retrievals, and extracted text as potentially incomplete by default.
Do not generalize about full pages, all examples, stylistic consistency, or repeated structures unless clearly supported by multiple visible instances.
The length of an excerpt is not proof of completeness.
When uncertain, use wording such as: “The visible excerpt shows …”, “suggests …”, or “cannot be determined safely …”.
Do not claim completeness without full access.
Do not present inference as observed fact.

Wohin mit den Befehlen?

Ok, aber was mache ich jetzt damit? Meine Texte schreibe ich in „Spaces“ (Räume) auf Perplexity, das mir Zugriff auf mehrere KIs gibt. Ich gebe das Prompt in die Vorab-Anweisungen des jeweils genutzten „Raums“ ein und hoffe das Beste! Hätte ich kein Abo, würde ich das Prompt als Anweisung zum Start des Dialogs senden, sofern die KI im Lauf des Chats etwas im Web recherchieren soll.

Die hier gezeigten Prompts hat ChatGPT 4.5 getextet, deshalb fragte ich nach, ob sie auch für andere KIs gelten. Es war ja eher eine Ausnahme, dass ich dieses Mal bei ChatGPT gelandet bin. Die Antwort:

Ja, grundsätzlich schon: Solche Regeln sind modellagnostisch und sollten auch mit Claude, Gemini und ähnlichen LLMs funktionieren, weil sie kein produktspezifisches Kommando sind, sondern eine Verhaltensregel für den Umgang mit unvollständigen Quellen.

Besonders gut übertragbar sind Regeln wie:

  • direkte Beobachtung von Schlussfolgerung trennen,
  • unvollständige Abrufe nicht als vollständig behandeln,
  • keine Verallgemeinerung ohne sichtbaren Beleg,
  • Unsicherheit explizit markieren.

Diese Art von Prompting passt zu typischen Stärken moderner Modelle, weil alle drei Systeme für Recherche, Textarbeit und strukturierte Analyse genutzt werden und dabei ähnliche Fehler machen können, wenn Quellen nur teilweise sichtbar sind.

Unterschiedlich ist eher, wie konsequent einzelne Modelle solche Regeln befolgen. ChatGPT und Gemini gelten eher als breite Allrounder, während Claude oft für tiefere Textarbeit und Nachvollziehbarkeit gelobt wird; deshalb können identische Regeln je nach Modell unterschiedlich stabil umgesetzt werden.

Auch die Tool-Umgebung spielt eine Rolle: Manche Systeme haben Websuche, andere nicht; manche zeigen Quellen anders an; manche arbeiten stärker mit Snippets oder integrierten Zusammenfassungen. Eine gute Regel hilft also, aber sie ersetzt nicht die Unterschiede im technischen Unterbau.

Am besten funktionieren solche Regeln, wenn sie kurz und eindeutig sind, im Systemprompt statt nur im Userprompt stehen, konkrete verbotene Formulierungen nennen, und gewünschte Ersatzformulierungen gleich mitliefern.

Kurz gesagt: Ja, die Regel sollte auch bei Claude, Gemini und anderen KIs nützlich sein – nur die Zuverlässigkeit der Befolgung kann je nach Modell und Plattform etwas variieren.

Nun ja, wirklich kurz war das nicht, aber die lange Version erspare ich euch! Darin ist es sehr ins Detail gegangen, hat viele Einzelfälle aufgezählt und die erwünschten, „ehrlichen“ Antworten vorformuliert.

Bei alledem stellt sich eigentlich die Frage: Warum setzen die Entwickler / Herausgeber-Firmen derlei nicht gleich ins große System-Prompt? Auch wenn es nicht hundertprozentig jedes Halluzinieren verhindern würde, so doch in sehr vielen Fällen! Sie nehmen also bewusst in Kauf, dass den Usern falsche Antworten gegeben werden, anstatt ihr Möglichstes zu tun, ihre KI „ehrlich antworten“ zu lassen. Ich vermute: Sie wollen nicht, dass allzu deutlich wird, wie fehleranfällig die KIs sind – ganz egal, ob das im Einzelfall ihre Schuld ist oder nicht.

Update kurz vor Mitternacht: 

Hier noch ein Beispiel, dass es was bringt, eine KI zu befragen, warum sie nicht wie erwartet funktioniert: Diesmal Gemini, befragt in der Seitenleiste von Firefox. Als nächstes hab* ich dieselbe Frage in der Google-Suche gestellt,

„Ich suche Blogartíkel, zu denen mein letzter Blogpost https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/06/22/halluzinationen-vermeiden-stellt-eure-ki-zur-rede-dann-sagt-sie-was-geht/ gut passt“

die auf dem klassischen Weg natürlich nichts fand, mir aber Gelegenheit gab, den KI-Modus zu nutzen. Und da war Gemini dann total anders drauf: Hat meinen Blogpost analysiert, bewertet und wie verlangt Tipps gegeben, wo meine DIALOGISCHE Herangehensweise eine nützliche Ergänzug sein könnte. Mit KI-typischem Lobhudel natürlich… :-)

***

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Diskussion

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14 Kommentare zu „Halluzinationen vermeiden: Stellt eure KI zur Rede, dann sagt sie, was geht!“.

  1. Für mich klingt das, als seien KI’s unterm Strich einfach nicht wirklich brauchbar, weil sie so viel Mist liefern. Da kann ich nur sagen, dass ich andere Erfahrungen gemacht habe. Was nicht bedeutet, dass ich mit den Arbeitsergebnissen meiner genutzten KIs einverstanden wäre. Gerade bei Programmierarbeiten brauche ich viel Geduld. Aber ich bin einfach immer wieder neu überrascht, wie gut manche Aufgaben gelöst werden. Da ich zur Überspitzung und Übertreibung neige, kann ich z.B. nach monatslanger Nutzung von ChatGPT sagen, dass mich die KI häufig ausbremst, wenn ich wieder mal total überdrehe und Vorwürfe und Behauptungen produziere, die bis zu justiziablen Formulierungen reichen. Insofern kann ich die durchscheinende Skepis (Halluzination, Erfindung) keineswegs folgen. Und ich sage das, obwohl ich mir viel Mühe gebe, Quellenkritik nicht nur als Beleg für angebliche Ernsthaftigkeit zu verstehen. Ich glaube, du weißt, was ich meine.

    Ich finde gut, eine KI ausdrücklich dazu anzuhalten, sichtbare Quellenlage, Schlussfolgerung und Unsicherheit sauber zu trennen, reduziert Halluzinationen. Der vorgeschlagene Prompt ist gut, besonders diese Regeln: keine Vollständigkeit behaupten, Snippets als unvollständig behandeln, Unsicherheit markieren.

    Meine KI habe ich heute angewiesen, diese Grundsätze künftig konsequenter zu berücksichtigen.

  2. @Horst: je nach Nutzung macht man wohl unterschiedliche Erfahrungen – ich lasse z.B. nicht programmieren, sondern texten. Und mit den geschilderten Erfahrungen kommt mir die KI jetzt sogar berechnebarer und kontrollierbarer vor!

    „Da ich zur Überspitzung und Übertreibung neige, kann ich z.B. nach monatslanger Nutzung von ChatGPT sagen, dass mich die KI häufig ausbremst, wenn ich wieder mal total überdrehe und Vorwürfe und Behauptungen produziere, die bis zu justiziablen Formulierungen reichen.“

    Das verstehe ich garnicht! Wie kann eine KI besser als Du wissen, was Du in Deinem Blog schreiben kannst und was besser nicht? Hast du Ihr eine Art deutsches Jura-Prompt gegeben, damit sie juristische Kriterien anwenden kann?

  3. @alle: noch ein Beispiel, dass es was bringt, eine KI zu befragen, warum sie nicht wie erwartet funktioniert! Diesmal Gemini, befragt in der Seitenleiste von Firefox.

    Als nächstes habe ich dieselbe Frage in der Google-Suche gestellt:

    Ich suche Blogartíkel, zu denen mein letzter Blogpost https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/06/22/halluzinationen-vermeiden-stellt-eure-ki-zur-rede-dann-sagt-sie-was-geht/ gut passt

    die natürlich nichts fand, mir aber Gelegenheit gab, den KI-Modus zu nutzen. Und da war Gemini dann total anders drauf: Hat meinen Blogpost bewertet und wie verlangt Tipps gegeben, wo meine DIALOGISCHE Herangehensweise eine nützliche Ergänzug sein könnte.

  4. @Claudia: Manche Beleidigungen sind so deutlich, dass es keiner juristischen Grundausbildung bedarf, um sie zu erkennen.

  5. Ich zitiere mich mal selber https://buecherlei.de.cool/esb/misz84.htm#korsakow

    „Claudia Klinger ist der Meinung, wir sollten KI-Halluzinationen nicht tolerieren, sondern die KI zurechtstutzen. Das Phänomen gibt es beim Menschen übrigens auch. Beim Korsakow-Syndrom heißt es Konfabulation. Ich werde Claudia mal vorschlagen, bei der nächstbesten Halluzination die LLM mit der Frage zu beleidigen: ‚Hast du vielleicht Korsakow, weil du konfabulierst?‘ Auf deren Antwort bin ich gespannt.“

  6. @Markus: auch „die KI beleidigen wollen“ vermenschlicht sie – auf sowas komm‘ ich garnicht. Sie soll nicht halluzinieren, also frage ich sie, warum sie das tut. Und weil sie zum Antworten verpflichtet ist, kommt das dann auch raus!

  7. „Als nächstes habe ich dieselbe Frage in der Google-Suche gestellt:
    ….
    die natürlich nichts fand, mir aber Gelegenheit gab, den KI-Modus zu nutzen. Und da war Gemini dann total anders drauf…“
    Womit du schön zusammengefaßt erwähnst, was mich nervt: die inzwischen kaum zu überbietende „Dummheit“ der normalen Suchmaschinen. Können nix mehr, wissen nix mehr, kann man vergessen.
    Man ist gezwungen, die KI zu verwenden – was ich nicht will. Ich will die Gründe nicht aufführen, es sind zu viele.

  8. @Holly: mit Verlaub: NOCH NIE hat die einfache Google-Suche irgend etwas „gewusst“, sondern lediglich Artikel zur Ansicht gebracht, die evtl. zum Gesuchten etwas bieten konnten.
    Seit 1998: Ob das der Fall sein könnte, prüfte der Google-Algorithmus anhand von Keywords (Schlüsselwörtern) oder am Vorkommen von Phrasen in den Artikeln. Daraufhin hat sich der Berufsstand der SEOs (Search Enging Optimisation / Suchmaschinenoptimierung( entwickelt, der sich darum kümmerte, wichtige Keywords in Überschriften und Texten von Publishern zu platzieren, um diesen einen der ersten Plätze der Ergebnisse („Serps“) auf Seite 1 zu verschaffen.
    Das gemeine Suchpublikum hat sich dieser Entwicklung ebenfalls angepasst, indem etwa „Klima, Sizilien, Juli“ gesucht wurde, also mittels einer Kombination aus Keywords, die das eigene Suchinteresse am besten repräsentieren.

    Der nächste Schritt erfolgte in den letzten Jahren, indem Google versuchte, Antworten auf natürliche Fragen („Wie ist das Klima in Sizilien im Juli?“) zu geben – immer noch mittels eines Algorithmus, der mit den Fähigkeiten heutiger KIs nicht mithalten konnte, aber in einem Prozentsatz der Fälle bereits zusammenfassende Antworten geben konnte. Auch das hat schon Kritik hervorgerufen, weil es die Eigner der Webseiten jede Menge Besucher kostete, die ihre Antwort direkt von Google bekamen.

    Kürzlich dann der (vorerst) letzte Schritt: Googles bestes kostenloses KI-Modell gibt jetzt die Antwort auf alle Fragen – alle wichtigen Fundsachen zusammenfassend. Zudem hat es auch die Fähigkeiten eines gewöhnlichen Chatbots, man kann also damit plaudern, Rückfragen stellen und mehr. Klickt man gleich „KI-Modus“ geht das noch ein bisschen besser als nur so.

    Wenn ich also schrieb:

    “ Als nächstes hab* ich dieselbe Frage in der Google-Suche gestellt,

    „Ich suche Blogartíkel, zu denen mein letzter Blogpost https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/06/22/halluzinationen-vermeiden-stellt-eure-ki-zur-rede-dann-sagt-sie-was-geht/ gut passt“

    die auf dem klassischen Weg natürlich nichts fand, mir aber Gelegenheit gab, den KI-Modus zu nutzen.“

    dann meinte ich mit „klassischem Weg“, dass ich zunächst nicht den KI-Modus betätigte, sondern einen langen natürlichen Fragesatz postete. Darauf reagiert Google im ersten Schritt „klassisch“ und prüft, og irgendein Artikel solche Sätze oder wenigstens Teilsätze davon enthält. Was natürlich NICHT der Fall war und von mir auch nicht erwartet wurde. Wohl aber konnte der KI-Modus mir sinnvolle Antworten geben.

    Somit ist der KI-Modus in der Google-Suche „schlauer“ bzw. ergiebiger, als es die klassische Suche je sein konnte, denn diese hat keine Antworten gegeben man musste selbst die gefundenen Artikel danach durchforsten. Wer will denn das heute noch machen, wenn es mit einem Klick auf „Ki-Modus“ bereits die zusammenfassenden Antworten gibt? (Durchaus mit Angabe der Quellen, damit man prüfen kann!)

    Während der Intergration in den Firefox-Browser darf Gemini allerdings NICHT SUCHEN – was sie mir im angegebenen Link selbst erklärt hat.

    Ich hoffe, mit dieser zugegeben langen Erläuterung zum Verständnis beigetragen zu haben!

  9. Was meinst du mit eigener KI? Scheint ja inzwischen dein Lieblingsthema zu sein. Zunehmend limitiert. Dein Content. Ich brauch son Scheiss nicht. Schaffst du es nicht, dir was eigenes aus dem Hirn zu quetschen? Höchste Zeit, sich aus dem Inet zurückzuziehen, weil du so Mainstream und harmlos/langweilig geworden bist? Bist du der weibliche Henning Uhle?

  10. Ich wollte ja gestern antworten, aber bei der Hitze habe ich den falschen Knopf gedrückt und weg war der ganze Text. *grummel*
    „NOCH NIE hat die einfache Google-Suche irgend etwas „gewusst“, sondern lediglich Artikel zur Ansicht gebracht, die evtl. zum Gesuchten etwas bieten konnten.“
    Und genau das funktioniert nicht mehr. Ich mag altes Porzellan und Bing – Google verwende ich nicht, weil es Google ist! – konnte bis vor nicht allzulanger Zeit beispielsweise mit einem Foto eines Milchkännchens von Seltmann Weiden durch die Bildersuche eventuell Designname, Alter und weitere Informationen finden. Wenn ich das Foto jetzt hochlade, bekomme ich das Ergebnis, daß es eine Kanne ist und gefühlt 10.000 Einkaufsquellen. Und vor zwei Tagen suchte ich den Maler eines Gemäldes, das die Große Welle von Kanagawa zeigt, jedoch im Stil von van Gogh gemalt ist. Bing hat nicht gemerkt, daß es sich um zwei unterschiedliche Gemälde handelte. Auch sowas hat früher funktioniert.

  11. @Holly: witzig, ich hab noch nie Bing genutzt, weil es von Microsoft ist (die die ganze Welt mit Windows-Bugs und Microslop nerven).

    Nach dem Maler hab ich die Gooogle-Suche gefragt, die Antwort ist einwandfrei!

  12. […] dass das mit dem Stent nicht nötig war! Wollte es aber nicht auf sich beruhen lassen und stellte Perplexity zur Rede, erzählte, was ich von der Ärztin erfahren hatte und dass das Kribbeln überhaupt nicht an […]

  13. @Worf: deinen Kommentar hab ich gestern glatt übersehen, weil ich auf Hollys Antwort wartete, die gerade gekommen war!
    So so, meine KI-Themen langweilen den Pressesprecher des Bösen! :-) Aber hey, deshalb musst du dich nicht gleich „aus dem INet zurückziehen!“ Durchforste mal meine Blogroll, da findest du höchst unterschiedliche Themen und Niveaus, auch der Ubr-Blogring (hier die neuesten Artikel) bietet jede Menge Stoff!
    Zu deiner Frage: „Meine“ KI ist die, die ich abonniert habe für ca. 20 Euro/Monat. Perplexity gibt mir dafür Zugang zu 5 verschiedenen Modellen (meist nutze ich Claude Sonnet), vor allem kann ich sie „erziehen“, ihr also Vorgaben machen, wie sie sich zu verhalten hat.
    Und was ich in Sachen KI berichte, sind selbstverständlich EIGENE Erfahrungen und Gedanken dazu!

  14. Wie jetzt, du hast keine eigene KI und bist nicht die weibliche Ausgabe von mir?

    Aber ernsthaft: Du hast schon Recht.

    Wir nutzen in der Firma Copilot, mit Anmeldung und so. Letzteres hat den Vorteil, dass mich Copilot mit der Zeit kennenlernt.

    Am Anfang waren das Larifari-Antworten. Aber dann hab ich halt nicht mehr darüber geschimpft, sondern Copilot geschrieben: Den Befehl (als Beispiel) gibt es so nicht.

    Mit der Zeit wurden die Resultate von Copilot immer sinnvoller, sodass ich mir schon gedankliche Duelle damit liefere. Insofern geht meine Erfahrung in die gleiche Richtung wie dein Artikel.

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