Thema: Leben & Arbeiten

Claudia am 26. Februar 2001 — Kommentare deaktiviert für Im Exil – PC verstorben

Im Exil – PC verstorben

Jetzt ist es passiert: Mein PC hat den Geist aufgegeben, und zwar gleich richtig. Mehr als ein alarmierendes „Tatüüütatüüütatüüüü“ nach dem Starten ist ihm nicht mehr zu entlocken. Dabei hab‘ ich nichts, aber auch gar nichts angestellt, nicht mal im Zimmer bin ich gewesen, als ES geschah! Nach dem Abendessen guckte mich nur noch der schwarze Bildschirm an, kein Cursor, keine Reaktionen auf Tastatur oder Maus, nicht mal das Ausschalten per Knopfdruck funktionierte, ich mußte den Stecker ziehen. Weiter → (Im Exil – PC verstorben)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 02. Februar 2001 — 1 Kommentar

Über Stromausfall und Buhmänner

Nachdem sich die Fehlfunktionen des Geräts und das Behördenchaos gestern wieder ein wenig beruhigt hatten, konnte ich heute morgen gerade mal 10 Minuten am PC arbeiten, dann war plötzlich der Strom weg: in der ganzen Wohnung, überall im Schloß, im ganzen Dorf Gottesgabe! Gleichzeitig ist heute der erste Tag dieses Winters mit ordentlich Schnee, der auch liegen bleibt. Die Zentralheizung kann nicht heizen ohne Strom und das bedeutete: noch ca. eine Stunde, dann würde es so richtig ungemütlich werden! Weiter → (Über Stromausfall und Buhmänner)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 31. Januar 2001 — Kommentare deaktiviert für Voll daneben

Voll daneben

Gut, das neue Mailprog funktioniert jetzt. Es ist sogar ausgesprochen toll, doch nach Lobgesängen steht mir derzeit nicht der Sinn (kommt, liebe Bat-Community, versprochen!). Eher drängt es mich, die gesamte technische Welt in die Tonne zu treten, einschließlich sämtlicher Behörden, Verwaltungsapparate, Schweinemast-Fabriken, Server-Architekturen und Shopping-Malls. Weiter → (Voll daneben)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 29. Januar 2001 — Kommentare deaktiviert für Technisches Desaster

Technisches Desaster

Seit gestern mittag kämpfe ich mit einem neuen Mailprogramm und bin dadurch völlig lahmgelegt. Leichtsinnigerweise wollte ich im alten Prog mal aufräumen, doch mitten in einer großen Kopieraktion stürzt das Ding auf einmal ab, die Hälfte der zu kopierenden Mails sind weg! Ich versuche, den ganzen Ordner zu löschen, um wenigstens wieder eine „saubere“ Struktur zu haben: Nichts da! Was nicht gefunden wird, kann auch nicht gelöscht werden, die gnadenlose Logik des Digitals treibt mich zur Weissglut. Doch halt, für solche Fälle hat ja der Programmierer die Funktion „Objektsystem reparieren“ vorgesehen, wie weitsichtig! Ich werfe sie an, doch kaum hat sie zu rödeln begonnen, hört sie auch schon wieder auf und bringt die freundlichen Meldung „PANIK! 3 Objekte weiterhin nicht zugeordnet, Prüfverfahren wird beendet“. Na denn! Ich sichere das ganze Prog auf eine zweite Platte, versuche dann, dem ganzen Mailaccount den Garaus zu machen: „Sind Sie sicher? Dann geben Sie JA ein!“ Ich bin sicher, gebe mein Ja-Wort, beende das Programm – worauf es nicht mehr startet. Nie wieder. Ohne Fehlermeldung, Ende, aus. Weiter → (Technisches Desaster)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 15. Januar 2001 — Kommentare deaktiviert für Von Arbeit verschluckt

Von Arbeit verschluckt

Das Esoterik-Thema vom letzten Mal lass ich noch ein bißchen abkühlen bis zur Wiederaufnahme. Es ist schon erstaunlich, wie sehr das die Gemüter erregt, positiv wie negativ! Die zustimmenden Leser schreiben ins Forum (herzlichen Dank!), die Ablehner mailen privat, bis hin zu Hassmails anonymer Idioten! Egal, klick und weg… Weiter → (Von Arbeit verschluckt)

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Claudia am 29. Dezember 2000 — Kommentare deaktiviert für Keine Visionen, aber gute Laune

Keine Visionen, aber gute Laune

Immer kommt es anders. Ganz darauf gefaßt, in stillen Tagen & Nächten schwer besinnlich zu werden und das Jahr angesichts des Todes zu bilanzieren (Was war? Was bleibt? Was bedeutet das?) stelle ich fest: Die Muse küsst mich nicht. Die Götter lassen mich alleine wursteln, kein Engel streift mich mit den Flügeln, keine bedeutungsschwangeren Träume stören den Schlaf. Große Worte vermögen es derzeit nicht, mein Herz zu ergreifen; eher denke ich daran, nachher den Hühnerstall auszumisten, weil es mittlerweile wieder stinkt. Offensichtlich schiebt die Eksistenz Dienst nach Vorschrift, schickt mir keine Visionen und nicht den allerkleinsten Hinweis, dass da irgendwo MEHR sei, als das, was eben IST.

Und weil das Schreiben eine gewisse Eigendynamik entwickelt, kann ich mich nur mit Mühe zurückhalten, jetzt das Lob dessen, was ist, anzustimmen. Das würde hier nämlich gut passen, es folgt eigentlich immer an dieser Stelle: Man schreibt dann getragene Sätze über DAS WUNDER des ganz banalen und normalen Da- und So-Seins bis man selber dran glaubt, bis Schreiber und Leser ausreichend gerührt und ergriffen sind von der Tatsache des Etwas im Großen Schwarzen Nichts…. ABER wenn dieses Etwas dann in Gestalt der zuständigen Sachbearbeiterin im Finanzamt Schwerin mich am Tag nach Weihnachten morgens um zehn anruft und mit erhobener Stimme fragt, WANN ich denn bittschön die Rechnungen vom 2. und 30. Juni versteuert hätte – tja, dann wird die Liebe zum Wunder des Daseins auf eine harte Probe gestellt!

Ich habe sie versteuert, das konnte ich ihr am folgenden Tag („Ich verlange ja nicht von Ihnen, dass Sie SOFORT Auskunft geben“) Zahl für Zahl vorrechnen, womit die Obrigkeit für dieses Mal zufrieden gestellt ist, dem Himmel sei Dank! Der unverhoffte Amtskontakt erinnert mich aber daran, dass ich mir bald mal wieder Gedanken um meine professionelle Zukunft machen muß: Wohin will ich eigentlich? Besser gefragt: Wohin soll ich streben, angesichts der Tatsache, nichts Bestimmtes zu wollen?

Der Möglichkeiten sind viele, die naheliegendste ist sicher ein Update meiner Webdesigner-Existenz: Endlich eine „richtig kommerzielle“ Angebots- und Selbstdarstellungs-Site mit aktiver Ansprache meiner Wunschzielgruppen. Oder aber ich investiere weit intensiver in die Know-How-Vermittlung und überlege mir dafür praktische und einträgliche Erwerbswege (Bücher + Kurse + Seminare…). Möglich wäre auch die weitgehende Abwendung vom Nützlichen zugunsten des Schönen und/oder Sinnvollen: Schreiben, Kunst, sogar Politik lockt mich gelegentlich. Allerdings würde dann die Finanzierung wieder sehr viel problematischer, doch muß das ja kein Hindernis sein, schließlich war ich die meiste Zeit meines Lebens „arm“. Zu guter letzt, so unter der Überschrift „völlig verrückt“ denk‘ ich manchmal daran, einen E-Shop aufzumachen und Gips-Skulpturen für Haus und Garten zu verkaufen. Ganz besondere Skulpturen, die ich erst selber produzieren lassen müßte, womit diese Idee schon wieder verdammt aufwendig wird!

Wenn ich in solche Überlegungen verfalle, nehme ich mich selber nicht ganz ernst: Bisher hat sich letztlich immer alles „von selber“ ergeben, und das viel besser, als ich es selber hätte planen und machen können. Das heißt aber nicht, dass ich nun dasitzen und Däumchen drehen könnte bis die richtige Eingebung kommt. Es ist wie in den Yoga-Übungen (Asanas): Man muß voll konzentriert und engagiert zwischen Anspannung und Entspannung wechseln, um letztlich in der „rechten Spannung“ mit dem Leben mitschwingen zu können. Reines Abhängen macht schwach, dauernde Anstrengung verkrampft, weder das eine noch das andere ist Ziel oder Sinn, sondern das Geschehen selber, bewußt erlebt. („Form ist Leere, Leere ist Form“).

Ein Wunder eigentlich, diese gute Laune. Viel öfter ist mir in letzter Zeit nach Verschwinden zumute, nach dem endgültigen Abwenden von Mensch und Gesellschaft. (Warum? Nur das Übliche: immer mehr Kommerz & Konsum, Gier, Hass und Verblödung, Mord & Totschlag, Krieg & Umweltzerstörung, schlußendlich Medien, die all das verstärken, so gut sie können – kotz!). Wohin aber sollte ich schon abhauen? Robinsonaden liegen mir genauso wenig wie Sekten oder Landkommunen. Mein Temperament neigt nicht die Bohne zum Selbstmord und – sofern ich gesund und nüchtern bleibe – krieg ich nicht mal tageweise eine Depression hin. Wenn ich dann noch den Morgen mit Yoga beginne und mittags mal ’ne Runde ums Dorf gehe, fühle ich mich körperlich so wunderbar wohl, dass es aufs Denken und Fühlen übergreift und auf einmal ist es ganz unmöglich, alles schlecht zu finden: weder mich, noch die anderen, noch die ganze Welt!

Wow, die Sonne scheint, ich muß mal raus.

Diesem Blog per E-Mail folgen… (-> Sidebar)

Neuere Einträge — Ältere Einträge