Claudia am 02. September 2026 — 22 Kommentare

Diffuse Angst

Kennt Ihr das? So ein diffuses, untergründiges Angstgefühl, das sich keiner konkreten Ursache zuordnen lässt? Mich hat sowas gerade im Griff und es fühlt sich nicht gut an. Klar, ich kann VERMUTEN, dass es eine Reaktion auf ganz unterschiedliche Ereignisse ist, die ich einzeln nicht so an mich heranlasse: Ich lese die Schlagzeilen rund um die Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Halle/Leipzig und sehe, wie sich das alles hochschaukelt. Medwedew auf Telegram:

„Sie verdienen einen direkten Schlag gegen alle deutschen Produktionsstätten für Militärtechnik …und „durchaus auch einige andere Orte in Berlin“.

Gerade wird auch die Berliner Verwaltung von Hackern erpresst, deren Ultimatum am Freitag abläuft. Sie haben Terrabytes von Daten erbeutet (inkl. Bankdaten und Passwörter) und versteigern das gerade im Darknet – Berlin wird nicht zahlen. Trifft mich wohl nicht direkt, trägt aber zur „allgemeinen Verunsicherung“ bei.

Weiter weg, aber schlimmer: Stimmung und Verhalten der AFD-Anhänger in Sachsen-Anhalt. Ja, ich finde es beängstigend, was ein Lokalredakteur berichtet, der sich „fast körperlich bedroht“ fühlt:

„Über Politik wollen die Leute bei der AfD nicht reden, das interessiert sie nicht. Es gibt keine klassische Wahlkampfrede mit anschließender Diskussion, sondern einen Grill, Becher und Zollstöcke mit AfD-Logo zum Mitnehmen und für ein paar Euro sogar ein T-Shirt „Heimattreue Altmark“ in Frakturschrift. Wer redet, lädt vor allem Frust ab – und die AfD muss nur dastehen und sagen: „Ihr habt recht.“ Niemand will Lösungen, alle wollen Emotionen loswerden, und genau das saugt die AfD auf und verstärkt es. „

Wenn ich mir die inhaltlich etwas ergiebigeren Begründungen der AFD-Wähler und Sympathisanten so anhöre oder berichtet bekomme, habe ich immer wieder den Eindruck, dass sie trotz der langen Zeit seit der Wende noch immer nicht verwunden haben, dass sie nicht mehr in einem Kümmerer-Staat leben. Ihre Neigung, sich mit den jeweiligen Gründen und Rahmenbedingungen ihrer Beschwerden zu befassen, geht gegen Null. Klar, dass man solche Leute mit Argumenten nicht mehr erreicht, sie wollen den „starken Mann“, der durchregiert und alles wieder gut macht. Erschreckend! Hier eine ähnliche Sicht der Dinge (plus großformatiger Wähler-Analyse seit dem letzten Krieg):

„Der AfD-Wähler schlendert durch den politischen Supermarkt und stellt fest, dass dieser seine Bedürfnisse nicht zu 100 Prozent befriedigen kann. Die frei flottierende Allkritik am politischen Geschehen zeichnet letztlich eine große Staatsgläubigkeit aus. AfD-Wähler sehen sich gerne als urdemokratische Rebellen. Tatsächlich rufen sie nach dem starken Staat, der fortan ihr Lieferdienst sein soll. Dass die AfD im Osten besonders stark ist, hat hierin seinen Grund. Denn es ist seit eh und je die Erwartung verbreitet, der Staat habe für alles zu sorgen, habe gefälligst alles bereitzustellen und die tief verwurzelte Verachtung derer „da oben“ zwei Seiten ein und derselben Medaille. „

Dann die geopolitische Lage, die extreme Sackgasse, in die Trump die USA mutwillig gebracht hat, leider mit Auswirkungen auf die ganze Welt. Gerade wird wieder bombardiert, was an der Situation in der Straße von Hormus nichts ändern wird (Fugmann fasst zusammen). Öl- und Gaspreise steigen, die US-Schulden sind hoch wie nie, ebenso die Zinsen, die sie zahlen müssen. Dass Trumps Zustimmungswerte im Keller sind, macht einen Narzissten wie ihn umso gefährlicher. Dass er versucht, die Midterm-Wahlen zu manipulieren, wundert nicht. Was wird passieren, wenn das gelingt? Die Demokraten wirken wie erstarrt und die Rep-Wähler bewundern Trump derweil mehr als Lincoln und Reagan – richtig irre!

Tangiert mich doch alles nicht, könnte ich doch denken! Sag ich mir auch immer, aber zum einen hab‘ ich eine jetzt schon teure Gasheizung, zum anderen kann ich nichts dagegen machen, dass mir die Entwicklungen die Stimmung verdüstern. Wenn dann noch ein kleiner persönlicher Flop dazu kommt, ist sie im Keller: Obwohl ich schon Monate auf einen Arzttermin warte, hab ich den zuletzt zugesagten einfach versäumt, weil falsch notiert! Ätzend!

Und sonst:

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Diskussion

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22 Kommentare zu „Diffuse Angst“.

  1. Menschen wie Putin und Medwedew können, wie andere in herausgehobenen Positionen, den Menschen viel erzählen. Wenn dann charakterliche Defizite, Machtbesessenheit und womöglich persönliche Probleme hinzukommen, kann das einen schlimmen Verlauf nehmen. Ich habe mir längst angewöhnt, die regelmäßigen Ausfälle Medwedews weitgehend zu überhören. Bei Putin ist es kaum anders. Wenn ich ihn durch die Flure des Kreml schreiten sehe, frage ich mich allerdings schon, welche Mischung aus Machtgefühl, Kränkung und Selbstüberschätzung dort inzwischen das Denken bestimmt. Bedauerlich genug, dass so viel von Russlands kritischer Intelligenzija vertrieben, zum Schweigen gebracht oder ins Abseits gedrängt wurde.

    Herr Schmid hat unsere Lage in Deutschland meines Erachtens so hervorragend getroffen, dass man seinen Artikel eigentlich nur weiterempfehlen kann. Vielleicht mit Ausnahme jener Menschen, die gestern in einer kurzen ARD-Reportage über die politische Lage in Sachsen-Anhalt zu Wort kamen. Bei manchen Äußerungen hatte ich jedenfalls den Eindruck, dass selbst die besten Argumente keine Chance haben.

    Trotzdem: Es wird auch wieder bessere Zeiten geben. Politische Systeme, Machtzirkel und ihre Protagonisten sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Irgendwann endet jede Epoche – manchmal allein schon aus biologischen Gründen. Und vielleicht kommen danach wieder vernünftigere Tage.

    An irgendetwas muss der Mensch schließlich glauben.

  2. Medwedew spielt die Rolle von Strack Zimmermann in Russland. Der haut seit Jahren ständig solche Sachen raus. Würde mich nicht wundern, wenn das allein dem Zwecke dient den Hardlinern in Russland ein wenig Futter zu liefern. Und die Hardliner werden mehr, so jedenfalls kann man das von einem Herrn Röper in letzter Zeit vernehmen. Das ist halt Krieg, die größte rote Linie, die Menschen überschreiten können.

    Zur AFD bleibt für mich zu hoffen, dass die jetzt endlich mal in Sachsen Anhalt die Regierung stellen und zwar in beiderlei Sinne. Erstens für die Weltuntergangserwartungen derjenigen, die davor horrende Angst haben, und zweitens für diejenigen, die in der AFD den großen Lösungsbringer sehen. Beides wird zu 99% nicht eintreten. Das traue ich mich aufgrund meiner Lebenserfahrung tatsächlich jetzt einfach mal so in den Raum zu stellen. Können wir dann ja evtl. in ein paar Monaten abgleichen.
    Allerdings kann es durchaus passieren, dass die ein paar der etablierten Repressionsinstrumente dann einfach mal andersrum verwenden. Wenn es nach mir ginge, dann gehört sowas systemisch behoben, aber die Diskussion hatten wir ja schon mal.

  3. @Horst: danke, deine Hoffnung tut gut! :-)

    @Yossarian:
    ich glaube nicht mehr an die Entzauberungstheorie, weil für die AFD immer „andere schuld“ sein werden, wenn die Dinge nicht laufen, wie sie es verspricht. Schon vorab hat ihr Frontmann ja zugegeben, dass das meiste, was da in Aussicht gestellt wird, im Land nicht finanzierbar sein wird. Stört die Wähler offensichtlich nicht.

  4. Und in wiefern unterscheidet sie sich dabei von den anderen Parteien? Das ist ein absolut etabliertes Spiel im politischen Raum.
    Die anderen Parteien nehmen halt Trump oder Putin und was soll denn bitte passieren, wenn eine AFD eine Landesregierung stellt? Ich weiß das Thema hatten wir hier auch schon mal und ein paar Dinge sind natürlich möglich, aber das bewegt sich alles nicht im Bereich von Weltuntergang.

    Und natürlich ist es keine Entzauberungs“theorie“. Es ist ein vollkommen normaler Vorgang, dass Parteien im realpolitischen Betrieb viele ihrer Versprechen nicht halten können, zumal langsam aber sicher die Kassen leer sind. Ohne Geld kannst du auch als Landesregierung nicht viel reißen.
    Die Entzauberung wäre übrigens noch effizienter, wenn man es nicht soweit treiben würde, dass die Partei alleine eine Regierung stellen kann, denn Koalitionen bedeuten nun mal ihrer Natur nach Kompromisse, wodurch du automatisch einigen deiner Wähler vor den Kopf stoßen musst.
    Beim BSW konnte man das übrigens in den letzten Jahren wunderbar beobachten. Ein ordentlicher Schnellstart mit guten Ergebnissen und dann in der Realpolitik ratzfatz alles wieder kaputt gemacht.

  5. Ja kenne ich etwas anders, nicht von den aktuellen Nachrichten her, sondern aus dem persönlichen Leben.

    Meinen Nachrichten Konsum konnte ich reduzieren. Das versuche ich, so wenig wie es geht, an mich heranzulassen. Dann hätte ich täglich Angst, schlechte Laune/Stimmung etc.

    Ich mache fast täglich 1-2 Achtsamkeits-Übungen per App. Eine Auszeit, die ich bewusst nutze. Scheinbar hilft es etwas, wie auch immer.

  6. @Yossarian: lies doch bitte mal den verlinkten Artikel von Thomas Schmid (Was auf dem Spiel steht), der – besser als ich es je könnte – den Unterschied herausarbeitet. Es fällt mir wahrlich nicht leicht, den Artikel eines WELT-Herausgebers zu empfehlen, der als solcher m.E. mit Schuld an den „Zuständen“ trägt. Aber wo er recht hat… (genug Kritik an den „Altparteien“ ist auch dabei, mehr aber an den Wählern)

    @Sumuze: Danke, vielleicht probier ich das mit der App mal. Vielleicht setze ich das dann eher mal um, anstatt die vielen Übungen NICHT auszuführen, die ich kenne. :-) Allerdings ist mein Interesse riesig, zu wissen, was in der Welt vorgeht.

  7. Danke für den Beitrag, liebe Claudia. Ich teile Deine Angst, bin mir aber nicht mehr sicher, ob ich sie noch diffus nennen würde. Leider verzweifele ich parallel an den Altparteien und der meisten ihre handelnden Politiker. Wenn dann noch Wagenknecht und Afd empfehlen, doch mit Moskau zu kuscheln …

  8. @Claudia: Ich hatte ihn erst angerissen, aber bereits die Einleitung fand ich geradezu grotesk. Die AFD will nicht koalieren? Äh, ist das nicht die Idee der Brandmauer und somit keine Ablehnung der AFD, sondern genau umgekehrt Prämisse der anderen Parteien?
    1 Minute Recherche und ich finde direkt gegenteilige Aussagen:
    https://www.n-tv.de/politik/Weidel-bietet-AfD-fuer-Koalition-an-und-warnt-vor-Neuwahlen-article25583368.html
    Was soll ich von einer Analyse halten, die bereits so schlecht einsteigt? Und selbst wenn er damit explizit Siegmund meinen sollte. Auch der hat das so nicht gesagt, sondern in den Kontext des Umstandes gestellt, dass er mit der Brandmauer überhaupt nur mit einer absoluten Mehrheit wird regieren können, weil Koalitionen sind durch die anderen ja ausgeschlossen.

    Aber ok, habe ihn jetzt ganz gelesen. Der Autor meint also, dass sich die Politiker der vermeintlich guten/alten Parteien nicht mehr trauen Dinge zu tun, weil die Wähler diese gerne mal schlecht finden und dann anders wählen, eben z.B. AFD. Als Beispiel führt er die Agenda 2010 an und impliziert dabei, dass das ja eigentlich gute Politik gewesen sei, Zumutungen waren notwendig.

    „Allmählich wurden die Bürger jedoch selbstbewusster, man kann auch sagen: rücksichtsloser im Verfolg ihrer Interessen. Die Durchsetzung späterer Zumutungen musste die Politik teuer erkaufen.“

    Wow, das musste ich zweimal lesen. Die Politik hat also den Preis gezahlt und nicht der H4ler, der um seine Sozialhilfe betteln durfte oder der 1 EUR Jobber, der praktisch Arbeitsdienst ableisten durfte? In diesem einen kleinen Absatz steckt bereits so viel drin, warum die Dinge heute so stehen wie sie stehen. Die Politik musste da gar nichts teuer verkaufen und die mitwirkenden Politiker schon lange nicht, denn die hatten ihrer Versorgung und Pöstchen gesichert. Sorry Claudia, aber der Artikel macht wiederum mich aggro.

    Zu dem Punkt, den du selbst erwähnt hattest:
    „Denn diese haben in Gestalt der AfD-Anhängerschaft gut begriffen, wie man’s macht. Man überfordert die Politik nun erst recht, macht den Staat für alles verantwortlich und zuständig. Der AfD-Wähler schlendert durch den politischen Supermarkt und stellt fest, dass dieser seine Bedürfnisse nicht zu 100 Prozent befriedigen kann.“

    Das ist eine komplette Umdrehung der Tatsachen. Viele Menschen realisieren, dass eine große Anzahl aktueller politischer Entscheidungen sie und ihr Leben negativ beeinflussen. Sie haben weniger Einkommen, mehr Auflagen, Freiheiten werden genommen, Kriege befeuert, etc. pp… es ist eine endlose Anreihung von politischen Entscheidungen, die viele Menschen als gegen sich gerichtet wahrnehmen und -wenn ich es bewerten soll- auch sind. Wie kann man das umdrehen und den Wählern der AFD unterstellen, sie wollen eine 100% Befriedigung? Das ist schon allein deswegen absurd, weil ein großer Teil der AFD Wählerschaft Protestwähler sind und wer, der eine Partei aus Protest und nicht Überzeugung wählt, glaubt denn ernsthaft, dass er bei Wahlerfolg dann sein Wunschkonzert an Forderungen erfüllt bekommt?

  9. @Yossarian
    OT
    Wissen Sie, was mich an ihren Kommentaren verwundert?
    Die Gewißheit, daß Sie alle Fäden in der Hand haben um das einzig *richtige* Bild darzustellen …. gegen alle anderen Einlassungen.

    Mal ‚rhetorisch‘ gefragt (ohne Anspruch auf Antwort):
    Warum schreiben Sie eigentlich kein eigenes Weblog?
    Brauchen Sie immer erst *input* von anderen Bloggern um dann ihre Gedanken zum Fließen zu bringen?

    Mir kommt diese Zurückhaltung irgendwie sonderbar vor, wo Sie doch soviel zu so vielen Themen zu sagen haben und sich dabei nie selten zurückhalten ….

  10. @ Claudia → „Diffuse Angst“

    Mal ganz nüchtern und biologisch betrachtet:
    *Angst* ist dazu da sich von Kleinigkeiten abzuwenden und wirklich wichtige Wahrnehmungen herein zu lassen. Das macht das ‚Limbische System‚ ganz automatisch wenn unterschwellige Unruhe auftaucht. Es wirkt wie ein Filter und arbeitet dabei mit wechselnden Hirnarealen zusammen. Ich bin sicher, daß derzeit viele Menschen im Lande das genauso wie du empfinden.

    Was tun?
    Die alten Philosophen haben dazu geraten sich nicht von Dingen aus der Bahn werfen zu lassen auf die man selbst keinen Einfluß hat.
    In solchen Fällen ist es günstig sich mit allem zu versorgen was man so über ein paar Wochen zum Selbsterhalt braucht. So, daß man sich nicht nach draußen begeben und den vielen Informationen aussetzen muß – dann fällt schon mal eine große Sorge ab, denn Essen ist ein wesentliches Grundbedürfnis. [Medikamentenvorräte anzulegen ist auch empfehlenswert.]

    Für Ablenkung sorgen!
    Schließlich sollte man sich mit etwas beschäftigen von dem man sicher ist es mit Freude zu tun – und dabei NICHT nach aktuellen Informationen zu suchen, sondern Lesestoff bereit zu halten, den man möglicherweise schon lange nicht mehr so genau erinnert, und von dem man bei der vergangenen Beschäftigung einen Nutzen, Freude, Wissenszuwachs hatte.

    Keine „WAS-WÄRE-WENN“ Grübelei, immer wenn einen das zu überwältigen droht Blumen gießen, die Spüle putzen, oder so etwas ähnlich Banales …

  11. @Wolfgang v. Sulecki:

    Ich verstehe den Punkt nicht. Haben wir nicht alle Gewißheiten bzw. eine Meinung?
    Ich sehe nicht wie ich mich hierin von anderen Kommentatoren unterscheide, außer dass ich bei vielen Fragen eine andere Position habe. Halten sie das für problematisch?

    Ich hatte es schon mal angeboten: Wenn ich hier nicht erwünscht bin, dann kann ich mich auch zurückziehen. Ich habe Claudia allerdings so verstanden, dass sie es durchaus wünschenswert findet, wenn hier auch kontrovers diskutiert wird.

    Da das ziemlich genau meiner Einstellung entspricht, diskutiere ich hier eigentlich recht gerne. In seiner eigenen Suppe zu rühren finde ich eher langweilig (das ist somit auch die Antwort auf die Frage zum eigenen Blog). Natürlich weiß ich, dass das auch anstrengend und belastend sein kann. Das geht nicht nur Claudia so, sondern natürlich auch mir, denn schön fühlt sich das nun wirklich nicht an, wenn man praktisch immer mit seiner Position alleine darsteht und sich mit Meinungen konfrontiert wird, die überhaupt nicht in die eigene Vorstellungswelt passen. Claudia hatte das beim Thema Klimawandel mal recht direkt so geäußert (quasi Entsetzen). Ja geht mir auch so, aber habe ich deshalb den Anspruch die Wahrheit zu kennen? Nein natürlich nicht und somit habe ich auch keine finalen Gewißheiten, sondern immer nur einen persönlichen Erkenntnisstand (meiner zum Klimwandel entsprach z.B. mal ziemlich genau dem, den „ihr“ hier aktuell habt), der auch falsch sein kann. Das Problem haben wir grundsätzlich alle.

    Ich könnte auch einfach in meiner Bubble bleiben und ihr dann halt in eurer und irgendwann werden wir uns dann darüber wundern, dass wir uns gegenseitig überhaupt nicht mehr verstehen und noch nicht einmal mehr wissen wieso der andere etwas aus welchen Gründen denkt. Tatsächlich ist es das, was die meisten Menschen ja auch machen. Ist halt nicht mein Ding.

  12. Hallo Claudia, ich begann hier zu kommentieren, nahm dann Anlauf und es wurde ein Tagebucheintrag daraus, den ich als Kommentar verlinke. https://buecherlei.de.cool/esb/misz85.htm#statusquo

  13. Zwischenstandsmeldung: Heute muss ich arbeiten, etwas endlich fertigstellen, dessen Termin eigentlich schon überzogen ist. Deshalb werde ich erst später auf einige eurer Kommentare reagieren, kommt aber!
    Mit einer Ausnahme: den Kommentar eines „Kretinforschers“ habe ich gelöscht, nicht nur weil er im Tenor entgegen seiner Aussage beleidigend war, sondern weil er sein absolut menschenverachtendes Blog angegeben hat, das vor Hass, Hochmut und Antisemitismus nur so strotzt. Da ist für mich die Grenze erreicht, ab der ich nicht mehr „debattieren“ werde.
    Wünsche Euch einen schönen Tag ohne „diffuse Angst“!

  14. @Markus Kolbeck

    „Trotzdem weiß ich, es gibt kluge Menschen, die wissen und die ebenso wie ich den Kopf darüber schütteln, wie sich die Politik abstrampelt, den Niedergang der Demokratie aufzuhalten. Es tröstet nicht, es kommen zu sehen, weil es unweigerlich so kommen wird.“

    Für dieses Zitat von mir ein +1

    Genau das ist nämlich der Unterschied der anderen Parteien zu einer AfD und deren vergifteten Koalitionsangeboten. Das lässt sich im großen Maßstab nicht mehr zurücksetzen und das hat die Geschichte bereits mehrmals gezeigt. Ganz ähnlich zu Trump, Putin und anderen Autokraten werden die sehr schnell die Möglichkeiten reduzieren und abschaffen, sie politisch abzusetzen.

    Das solche Nasen wie Merz und Umfeld fleißig zuarbeiten, ist die bittere Seite der Geschichte. Die glauben weiter, wie deren Vorgänger im Zentrum, dass sie diese Truppe irgendwie einfangen können. Wenn es um den Platz an der Macht geht, werden die brandmauern ganz schnell weg sein.

    Allerdings gehe ich auch davon aus, dass der „Weg“ quasi vorgezeichnet ist, weil diese Gesellschaft eben doch nicht das 1989 deklarierte Ende der Geschichte mit dem Kapitalismus als Sieger ist. Die im Grundgesetz verankerte Demokratie und unantastbare Würde der Menschen galt und gilt halt nicht für alle gleich und die jüngere Vergangenheit zeigt extrem, wie fragil diese ist, sobald suggestive und tatsächliche Existenzprobleme auftauchen.

    Neben dem FUD von russischer und US-amerikanischer Seite wegen des Ukraine-Kriegs, Energiepreisen und dem Keil durch die europäischen Staaten wirken unsere Politiker auch fleißig mit bei diesem ständigen Alarmgeklingel mit diffusen Ängsten.

    So richtig los ging es m.E. damals mit 9/11, aber auch andere Formen von Terror usw. sind vorher bereits weidlich ausgenutzt worden und werden es weiter. Und es wird schlimmer, denn „Angst“ ohne konkreten Grund verkauft sich gut ähnlich wie die damit verbundenen negativen Schlagzeilen und macht gefügig.

    Wobei z.B. der „Hackerangriff“ in Berlin wie viele andere am Anfang ein erfolgreiches Phishing war oder wie jetzt der Anschlag beim CSD ebenfalls wiedermal von einem bereits polizei- und bei den Diensten bekannten Täter begangen wurde, während andere jahrzehntelang untertauchen und morden konnten. So etwas findet man jedoch eher erst später, wenn es sowieso Dritte „herausgefunden“ haben, und im Kontext, während bei allem Anderen die Phrasenschweine der Politiker schier platzen.

  15. @Yossarian: ok, den Einstieg kann man so sehen, wenn es auch ein Novum ist, dass ein Kandidat der AFD sogar die Koalition mit der CDU ausschließt. (Erst im Morgenmagazin hat Siegmund wieder angesagt, dass er nur im Fall einer absoluten Mehrheit antreten wird: „AFD oder alle anderen„.)
    Was gemeint ist mit „Die Politik zahlt den Preis“ für unpopuläre Politik: Die Einführung von Hartz4 hat die SPD ihren Status als Volkspartei gekostet!

    Ich weiß ja weder, wie alt du bist noch wo du sozialisiert wurdest: Das Gesetz trat 2005 als Teil der Agenda 2010 in Kraft. Es fasste die frühere Arbeitslosenhzilfe (ALHI)- und Sozialhilfe zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) zusammen. Die Arbeitslosigkeit lag nach nationaler Definition bei 13,0 % (historischer Höchststand mit rund 4,9 Millionen Arbeitslosen, nach Eurostat 9,5) und DE galt als „kranker Mann Europas“ (was für eine Bezeichnung, tstst…).
    Ich war da nah dran: Zum einen hatte ich selbst in den 90gern Arbeitslosenhilfe (ermöglichte mir ohne expliziete Förderung den Einstieg ins Web als Webworkerin, ab 97 selbstständig), was bedeutete: 56 % vom letzten Netto – UNBEFRISTET! Eine Art Dauerrente, die es nirgends sonst in der EU gab. Meine Schwester war als Coach für ALHI-Bezieher beschäftigt und berichtete. dass schon vorher, als die Abschaffung der ALHI nur „angedacht“ war, ein „Ruck durch ihre Klientel“ ging, die sich zuvor nicht wirklich für einen Wiedereinstieg ins Berufslebens interessiert hatten. Mich führte das Amt zu Zeiten des ALHI-Bezugs in der Kategorie „schlecht vermittelbare Fach- und Führungskräfte“ – wirklichen Druck gab es nicht, bzw. war dem leicht auszuweichen.
    Die krasse Veränderung war seit langem die erste und wohl auch die letzte wirklich großformatige strukturelle (!) Veränderung. ALHI als Mittelding zwischen ALG (Arbeitslosengeld) und Sozialhilfe wurde abgeschafft. Und ja: Schaut man aufs Große & Ganze, war das nötig.
    Auch kenne ich Hartz4, heute Grundsicherung, nicht als Hungerregime! Nächste Freunde leben damit und klagen wirklich nicht! Bei Familien mag es anders aussehen, aber da verstehe ich auch, dass die Politik auf das „Abstandsgebot“ zu Geringverdienern schaut, wobei der Abstand dennoch heute bei Familien so gering ist, dass viele nicht gerade viel Anreiz spüren, eine Arbeit aufzunehmen,

    Überhaupt: Politik muss die verschiedenen Interessen ausgleichen – ein Aspekt, der mir einleuchtet, weil ich gerne einen insgesamt funktionierenden Staat befürworte. Eigentlich sogar einen, der die Verschuldung nicht auf die Spitze treibt, sondern von den Einnahmen lebt, was der Zeit nicht der Fall ist, bei weitem nicht und nicht nur in DE.

    Aktuell sieht es so aus, dass perspektivisch wegen steigender Zinsen auf die wachsenden Staatsschulden entweder krasse soziale Einschnitte bevorstehen (was niemand gut findet, auch nicht die Politiker, die gewählt werden wollen) oder deutlich steigende Inflation, die nicht nur für „die Reichen“ schlecht ist, sondern für alle, denn die Bezüge (Lohn. Sozialtransfers..) gehen da nie mit, die Kaufkraftverluste treffen alle. (Die beiden Alternativen „Wirtschaftswachstum“ oder „Schuldenschnitt“ = Pleite wie Griechenland stehen nicht wirklich zur Wahl).

    Dass jegliche Sparmaßnahme als „politische Entscheidungen, die viele Menschen als gegen sich gerichtet wahrnehmen“ die je Betroffenen auf den Plan ruft, die natürlich protestieren – das ist Normalität. Die wohlfeile Forderung, „die Reichen“ mehr zu besteuern, ist allerdings nicht ohne Ende machbar, denn die Staaten konkurrieren mit ihrer Steuerquote/Sozialabgaben, mit der wir schon weit oben sind im Vergleich.

    Das alles ist wirklich nicht schön, aber mit mehr Abschottung, raus aus der EU bzw. dem Euro, weg mit möglichst vielen Immigranten, wie es die AFD fordert, würde man alles noch krass verschlimmern! (Siehe auch Horsts neuen Beitrag zur AFD).

  16. @Wolfgang v. Sulecki: dank für deine lieb gemeinten Ratschläge. Das alles ist mir bekannt, aber mir geht es nicht darum, mich selbst von unguten Gefühlen zu befreien. Was ist schon ein bisschen „diffuse Angst“ gegen das, was Menschen erleben, die wirklich leiden und echte existenzielle Probleme haben? So gesehen geht es mir blendend, ich habe zwar eine Minirente, die nicht zum Leben reicht, aber das ist Folge meiner eigenen Entscheidungen und niemandem vorzuwerfen. Ich kann relativ gemütlich weiter arbeiten, so etwa 25% normaler Vollzeit, und erwirtschafte damit ein „Zubrot“, das mir ein bescheidenes Auskommen ermöglicht – ich vermisse nichts!
    Entfällt meine Arbeit, kann ich Grundsicherung beantragen und würde auch nicht hungern – das alles ist mir „Trost“ genug,
    Was hierzulande und in der Welt abgeht, interessiert mich nach wie vor sehr – als denke ich nicht daran, die Infos darüber einzuschränken!

    @Markus: deinen kommentierenden Blogbeitrag habe ich gelesen, danke dafür! und ja, mir geht es auch so, dass ich eigentlich ganz froh bin, alt zu sein – vieles, was aus Gründen zu befürchten ist, wird mich nicht mehr treffen.

    @Siewurden gelesen : FUD musste ich erstmal googeln (= „Fear, Uncertainty and Doubt“ (auf Deutsch: Angst, Unsicherheit und Zweifel). Danke für deinen Kommentar – so wirklich kann ich mir den „deutschen Autokraten“ in der heutigen Zeit noch nicht vorstellen. Auch Siegmund sehe ich nicht so, der als „gefährlichster Mann“ m.E. überschätzt wird…

  17. @Claudia: Habe Siegmund gestern zufällig bei Welt TV gesehen und dort hat er dann tatsächlich mal die Koalitionsaussage fallen lassen. Zugegeben, da ist er nicht ganz eindeutig. Wobei ich damit jetzt nicht behaupten möchte, dass es das erste Mal war. Ich bekomme sicherlich nicht alles mit, was irgendwo gesagt wird. Vor Welt TV hatte ich ihn mir bei Ben und Kosubek angehört…

    Wobei ich das allerdings grundsätzlich nicht kritisch sehe. Der Wunsch seine politischen Ziele mit einer alleinigen Mehrheit (ohne Koalition) umsetzen zu können, zumal wenn diese in realistischer Reichweite liegt, ist für mich eher trivial. Das würde sicherlich auch jede andere Partei dankend mitnehmen. Eine generelle Koalitionsverweigerung sehe ich darin nicht.

    Ich bin übrigens alt genug. Die Diskussionen um H4 habe ich damals durchaus intensiv mitverfolgt und somit kenne ich natürlich auch die Begründungen und Kritiken.
    Ich wollte eigentlich keine Diskussion dazu aufmachen. Wobei ich das an sich durchaus interessant finden würde, weil wir jetzt 2 Jahrzehnte später haben und es eine Menge interessante Punkte zu diskutieren gäbe (einige nennst du ja bereits). Die Sozialetats hat es z.B. nicht entlastet…
    Der Punkt, auf den es mir ankam, war die indirekte Wählerbeleidigung. In dem Argument des Autors schwang ganz explizit die Aussage mit, dass die Politiker (der alten/etablierten Parteien) ja eigentlich die richtigen Dinge tun, aber der Wähler halt nicht versteht / kein Verständnis für vermeintlich alternativlose Notwendigkeiten hat und dann den Rattenfängern der AFD in die Arme läuft. Selbst wenn man der ehrlichen Meinung ist, dass dem wirklich so ist, wo soll das bitte hinführen? Welche Art von Vorstellung vom Souverän und ganz generell von Demokratie folgt daraus? Sollen die Parteien noch mehr lügen und Versprechungen machen, damit der getäuschte Wähler ihnen doch noch mal etwas abkauft, am Ende aber wieder verarscht wird?
    Beispielsweise so eine Nummer wie bei Merz, der im Wahlkampf damit wirbt keine neuen Schulden machen zu wollen und dann noch schnell mit dem alten Bundestag eine Schuldenaufnahme von 1 Billionen EUR beschließt?

    Du kannst die Agenda 2010 übrigens für richtig halten, aber wie du ja selbst erkennst, es hat der Partei viele Wähler gekostet. Wie sollte es auch anders sein? Die SPD hat damit ihrer Kernklientel, den Arbeitern und der ärmeren Schicht der Gesellschaft aktiv Nachteile eingebracht, vermeintliche Notwendigkeiten hin oder her. Wieso sollte jemand aus dieser Klientel daher die SPD weiterhin wählen? Wer so eine Politik beschließt, der entscheidet sich aktiv dafür einen Teil seiner bisherigen Wählerschaft aufzugeben. Die SPD war hier die ausführende Partei und somit nicht Opfer.

    Zur Frage EU, Euro, Migration: Jedes Thema für sich genommen könnte man rauf und runter diskutieren. Auf Länderebene entscheidet sich da aber eh nicht viel. Es würde daher erst bei einer AFD Regierung auf Bundesebene relevant werden. Und das könnte meiner Meinung nach auch passieren, wenn man die AFD weiterhin vom Regieren fernhält (und die anderen Parteien ihre Politik nicht ändern). Sie müssen dadurch keinerlei reale Politik betreiben, können alles versprechen, für Protestwähler gibt es noch keine Red Flags und der Bruch in der eigenen Partei kann ebenfalls ausgesessen werden, weil: Wo keine reale Politik betrieben werden kann, da bleibt das erstmal nur eine theoretische Konfliktlinie. Erinnert sei hier an Lafontaine / Schröder.

  18. @Yossarian: genau, ich wollte eigentlich auch keine Diskussion über Hartz4 aufmachen – das war aber nun mal das Beispiel, das Schmid im Artikel „Was auf dem Spiel steht“ gebracht hat – und das auch richtig gut passt! Was du dazu sagst, trifft auf den Punkt das Dilemma unseres Parteiensystems:

    „Die SPD hat damit ihrer Kernklientel, den Arbeitern und der ärmeren Schicht der Gesellschaft aktiv Nachteile eingebracht, vermeintliche Notwendigkeiten hin oder her. Wieso sollte jemand aus dieser Klientel daher die SPD weiterhin wählen? Wer so eine Politik beschließt, der entscheidet sich aktiv dafür einen Teil seiner bisherigen Wählerschaft aufzugeben. Die SPD war hier die ausführende Partei und somit nicht Opfer.“

    Sie ist Opfer der Tatsache geworden, dass Parteien dem Anspruch ihrer Wähler nach immer nur deren je eigene / für richtig gehaltene Interessen durchsetzen sollen – ganz egal, ob das, worum es grade geht vielleicht wirklich sein musste, also richtig war! Man wählt dann halt andere oder garnicht mehr.
    Das endet dann bei der leidigen Praxis, dass niemand dem Antrag einer konkurrierenden Fraktion zustimmen wird – selbst dann nicht, wenn er inhaltlich eigene Parteitagsbeschlüsse beinhaltet! Das war auch schon vor der AFD so und ist durch ihren Erfolg nur noch schlimmer/offenkundiger geworden.

    Es war der Grund, warum ich nicht in die Politik gegangen bin (wozu ich in den wilden 80gern beste Voraussetzungen und reale Chancen hatte): Mir ging und geht es immer um die jeweilige Sache und wenn ich ein Vorgehen für richtig halte, dann bleibt es richtig, egal wer es vorschlägt oder zustimmt.

    Ich weiß, dass es rationale Gründe gibt, das anders zu sehen – etwa die „Koalitionsdisziplin“, die in einem unauflösbaren Spannungsverhältnis zu „nur dem eigenen Gewissen verpflichtet“ steht. Und vieles mehr – wie auch immer: Für mich war das nichts!

    Ich wünsche mir nun mal ein funktionierendes Gemeinwesen, was zur Folge hat, dass ich sowohl von Politiker/innen als auch von politisch interessierten Mitmenschen erwarte, dass sie über ihre je eigenen persönlichen oder parteipolitischen Interessen hinaus denken. Eigentilich ist das ja das Wesen von Politik, das Wort kommt von „polis“ (Stadt oder Gemeinschaft). Und fordert am Ende immer ein gewisses Interesse am „Gemeinwohl“.

  19. Da kann ich komplett mitgehen. Ich bin sicherlich auch kein Mensch für die Politik, weil ich einen ähnlich Anspruch hätte wie du. In der Konsequenz kannst du dich damit auf kommunaler Ebene halten, aber Karriere machst du so nicht.

    Mein Vater ist übrigen ein Urgestein der SPD Kommunalpolitik, wodurch ich zumindest ein wenig mitbekommen habe wie das im realen Betrieb abläuft. Diejenigen, die Karriere machen wollen, bilden sehr schnell Netzwerke bzw. hängen sich an bestehende Netzwerke ran und dann wird es schnell auch mal eklig und die eigentliche politischen Ziele treten in den Hintergrund.

    Da kann man jetzt sagen, dass menschliche Gemeinschaften halt so sind (Vereine sollen ja oft auch nicht viel anders sein), aber in der Politik kann dich das wirklich nach oben bringen und dort sammeln sich halt diejenigen an, die das Spiel des Durchsetzens und Netzwerken können, aber wohl nicht selten die inhaltiche Linie verloren haben oder -böse gesprochen- es ist ihnen egal und es geht eigentlich nur noch um Karriere. Das gilt natürlich nicht für alle, aber das System an sich tendiert meiner Meinung nach ganz klar dahin.

  20. […] Diffuse Angst / Digital Diary, mein Hauptblog […]

  21. Gerade mal reingelesen.
    Da tut sich seit Samstag nichts mehr?! Wo doch einen jeden Tag neue Aufreger kommen.
    Ich denke, als politischer Mensch ist man nun auch überfordert, natürlich erst recht wenn man das beiläufig verfolgt oder dem eh seinen Rücken zukehrt.

  22. @Gerhard: ich schreibe nicht den Aufregern nach, das würde ich garnicht schaffen! Zum Glück gibt es Horst, da kann ich meist Aktuelles kommentieren!

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