Claudia am 24. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug)

Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug)

In letzer Sekunde hechtet der Held in die rettende Deckung, bevor die Sprengladung zündet. Sein Vater sitzt am Auslöseknopf und wartet fast etwas zu lange, obwohl der Sohn doch laut ruft „JETZT! JETZT!“ und offensichtlich zum Sterben bereit ist, um das Freisprengen des Kühlwassers für den Reaktor im allerletzten Moment zu ermöglichen.

Countdown to Chaos lief gestern Abend bei RTL, ein fetziger Katastrophenfilm über den Milleniumsbug, der im Film ein „Worst-Case-Szenario“ in Gang setzt: Flugzeuge stürzen vom Himmel, Strom fällt großflächig aus, ein AKW in Schweden geht hoch und ein baugleiches in USA fast auch, wäre da nicht DER HELD rechtzeitig zur Stelle. Weiter → (Y2K: Sehnsucht nach dem CHAOS (Milleniumbug))

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Claudia am 21. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Märchenwelten auf RIVEN

Märchenwelten auf RIVEN

Je näher die Wintersonnwende, die Weihnachtstage und der Jahreswechsel rücken, desto größer wird mein Hang zum Aussteigen. Raus aus dem Alltag, weg von den ’sinnvollen‘ Arbeiten, ja, weg von der Vernunft und dem ganzen folgerichtigen und vermeintlich nützlichen Denken. Das fleißige Arbeitsbewußtsein zwischen Projekten, Aufträgen und Kontobewegungen ist mir eine Last, die ich gerne mal ablege – manchmal mittels trockenem Rotwein, was eine Holzhammermethode ist, doch neuerdings hab‘ ich etwas anderes entdeckt: RIVEN – the Sequel to Myst. Weiter → (Märchenwelten auf RIVEN)

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Claudia am 17. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Babylon

Babylon

Back home: Der kurze Ausflug nach Berlin mußte sein, doch bin ich froh, jetzt wieder hier im Ruhigen zu sitzen, dort draußen die leicht verschneite Wiese und den winterlichen Wald zu sehen – und sonst gar nichts! Weiter → (Babylon)

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Claudia am 14. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Papierberge…

Papierberge…

Wie ich den Papierkram hasse! Dieses zusammensuchen und sortieren, Kontoauszüge zusammenstellen, abgleichen mit den vorhandenen Rechnungen und Quittungen, Ersatzbelege schreiben, drauf achten, daß ich nix vergesse, in ‚zig kleinen Zetteln wühlen, über Tage das Ganze immer wieder wegstellen, weil mir die Haare zu Berge stehen, ein Elend! Gäbe es eine Möglichkeit, mit dem Staat einen Handel zu machen: ich werde fürs Finanzamt GLÄSERNER Bürger und es bucht pauschal, automatisch und zeitnah von allem ab, was eingeht – würde ich sofort machen! Natürlich nur unter der Bedingung, daß die Pauschale 30 Prozent eher unter- als überschreitet. Ich vermute, der Staat würde trotzdem aufs Ganze gesehen erheblich PLUS machen, wenn sich viele zu so einer Einfach-Besteuerung bereit fänden. Weiter → (Papierberge…)

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Claudia am 13. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Bedürfnisse und Pyramiden

Bedürfnisse und Pyramiden

Als ich am letzten Mittwoch so furchtbar gelangweilt von allem Tun & Lassen meinen Frust in dieses Diary ausgoß, schrieb mir Christiane:

„Was uns antreibt, uns motiviert, sind in letzter Konsequenz unsere unbefriedigten Bedürfnisse, wenn wir es auch oft eher mit anderen Worten umschreiben. Nach dem amerikanischen Psychologen Abraham Maslow sind diese unser Antrieb und Motor, und indem wir uns auf der „Bedürfnispyramide“ nach oben leben oder ausleben (ohne eine Stufe auslassen zu können, das klappt nicht), entwickeln wir uns. Irgendwann ist etwas „abgegessen“, im tiefsten Innern ausgelebt und dann folgt etwas Neues.“

Weiter → (Bedürfnisse und Pyramiden)

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Claudia am 10. Dezember 1999 — Kommentare deaktiviert für Multiple Ichs

Multiple Ichs

Seit es das Netz gibt, spricht man viel von den verschiedenen „virtuellen Existenzen“, den Pseudos und Masken, dem Spiel mit dem Zweit-Ich und Dritt-Ich. Für mich ist es eine Illusion, zu glauben, man könne da ganz bewußt „spielen“, immer schon sind wir „viele“ und die große Anstrengung ist, eine integrierte Persönlichkeit aus alledem zu formen. Die naive Herangehensweise, alles, was gestern und vorgestern und vor einem Jahr oder Jahrzehnt erlebt, gesagt und getan wurde, als eine Geschichte des „Fortschritts“ darzustellen, hab‘ ich schon lange aufgegeben – mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wär‘ ja schön, wenn das Leben so überschaubar und vernünftig wäre! Weiter → (Multiple Ichs)

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