Claudia am 26. Juli 2018 —

Das verrohte Land – ein Kommentar

Diesen Titel trägt eine Doku, die vor drei Tagen im ARD lief und in der Mediathek noch zu sehen ist. Eine recht erschütternde Doku, die berichtet, wie Feuerwehrleute, Ärzte und Pflegende in der Notaufnahme, Polizisten, Zugbegleiter, Bürgermeister und viele andere gewaltätig angegriffen werden. Sowohl von Einzelnen als auch angefeuert durch eine Menge „ganz normaler Menschen“. Übelste Beschimpfungen der Sachbearbeiter in Behörden (Zulassungsstelle, Jugendamt..) sind mittlerweile normal, man wappnet sich mit Sicherheitsglas, Taschenkontrollen, Workshops zur Selbstverteidigung. Selbst in der Fußball-Kreisklasse gibt es Ausschreitungen, auch beim Kinderfußball müssen getrennte Zonen für die Eltern der jeweiligen Mannschaften eingerichtet werden. Und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit 1000fache Mails an Kommunalpolitiker mit wüsten Drohungen und übelsten Tötungsfantasien.

„Wird Gewalt zu einem Kulturevent?“ fragt ein Sprecher. Der ganzen Doku fehlt die Analyse der Ursachen, die Ratlosigkeit ist greifbar. Auch abseits konkreter Gewalt nimmt die Ignoranz zu: Bei Unfällen scheren sich immer weniger um die Rettungsgasse, die Leute filmen mit Handys die Toten und Verletzten. Was ist nur los in diesem Land?

Der Lack der Zivilisation ist dünn, heißt es. Und derzeit kann man sehen, wie er zügig abblättert. Woran liegt das? Ich weiß es nicht, kann auch nur spekulieren, wobei mir ein Ereignis aus der Doku symptomatisch für viele zu sein scheint: in einem Döner-Imbiss griff ein Bürger den Bürgermeister von Altena (Sauerland) mit einem Küchenmesser an: „Ich stech dich ab! Mich lässt du verdursten, holst aber 200 Ausländer in die Stadt!“ Der Angreifer hatte seine Wasserrechnung nicht zahlen können, woraufhin ihm das Wasser abgestellt wurde.

Uns geht es doch gut?

Niemandem geht es schlechter, keiner bekommt weniger, weil der Staat Flüchtlinge versorgt. Das stimmt, es reicht den Leuten aber nicht, die zu den vielen Armen und Marginalisierten gehören. Es reicht auch Anderen nicht, die auf die vielen Missstände hinweisen, die uns der entgrenzte Kapitalismus der letzten Jahrzehnte eingebrockt hat. Schulen verwahrlosen, die Infrastruktur bröckelt, auf dem Land sterben die Dörfer, das Arbeitsrecht lässt immer nervigere, prekärere Jobs zu, die eine Lebensplanung unmöglich machen. Dass die Arbeitslosigkeit sinkt, tröstet wenig angesichts der vielen Aufstocker und angesichts eines Mindestlohns, der in die Altersarmut führt. Wer heute noch „Mittelstand“ ist, weiß, wie schnell man ganz unten ankommen kann. Und zu alledem tönt forwährend der Singsang der Bessergestellten: Uns geht es doch gut! Deutschland ist ein Land, in dem wir gut und gerne leben….

Die Durchkommerzialisierung aller Lebensbereiche, das Verschwinden öffentlicher Räume der Begegnung, die extreme Vereinzelung und eine Ideologie, die jegliches Leiden an den strukturellen Bedingungen als individuelles Problem und eigene Lebensentscheidung diskreditiert, ergeben zunehmenden Hass all jener, die nicht zu den Gewinnern der Verhältnisse gehören. Wachsender Konkurrenzdruck, Arbeitsverdichtung, Beschleunigung, Digitalisierung – all das produziert Verlierer, führt zu inneren Kündigungen und Burnout.

Selbst die Besserverdiener in den klassischen deutschen Industrien sind nicht gefeit: Sie mussten erleben, wie die Macht in den Unternehmen von den Experten und Fachkräften an Finanzleute und Marketingtypen überging: Manager, die „von der Sache keine Ahnung haben“, sich aber profilieren müssen und nun die hoch qualifizierten und spezialisierten (!) Fachkräfte mit den immer neuesten Unternehmensideologien nerven wie etwa „jeder muss hier alles können“. Sinnvolle Arbeit für konkrete Kunden ist dann oft nurmehr mit Tricks und quasi „unter dem Radar“ möglich. Ein absurdes Theater, das nicht gerade zur Identifikation mit der Firma beiträgt. Übrigens auch nicht zum langfristigen Erhalt des internationalen Stellenwerts dieser wichtigen Firmen, aber was schert das so einen Kurzzeit-Manager?

Es gibt also viele Gründe für Hass: ganz unten, in der Mitte und sogar recht weit oben. Alle zusammen erleben den Staat nicht mehr als „fürsorglich“, darum bemüht, das Leben der Individuen zu erleichtern und vor Abstürzen zu schützen. Ganz im Gegenteil scheint sich die Politik um all das nicht zu kümmern, die Verhältnisse wurden und werden als „alternativlos“ dargestellt.

Da wirkt es dann als Provokation, dass der verlorene „Kümmerer-Staat“ plötzlich wieder zur Hochform aufläuft, wenn viele Flüchtlinge kommen. Soviel Fürsorge – und was ist mit uns? Auch während der Finanzkrise bemerkte man auf einmal eine staatliche Beweglichkeit, die niemand mehr erwartet hatte. Ja, ich weiß, das war nötig, denn niemand kann sich einen Zusammenbruch wünschen. Aber gefühlt war das der erste Streich, die „Flüchtlingskrise“ der zweite: Für Banker und Flüchtlinge ist genug da, aber mit den Widrigkeiten des für viele verschlechterten Lebens und Arbeitens in Deutschland sollen alle ohne Murren allein zurecht kommen!

Der aufgestaute Hass richtet sich traurigerweise gegen Menschen, die wahrlich nichts für die Zustände können. Sündenböcke werden gesucht und – gestützt von einem Teil der Politik und vielen Medien – auch gefunden. Wenn es so weiter geht, haben wir bald wieder Faschismus, weil eine „kritische Masse“ bereitwillig falschen Führern folgt, die nicht etwa echte Alternativen bieten, sondern nur noch mehr Verrohung, Ausgrenzung, Abschottung, Abbau sozialer Errungenschaften und immer mehr Hass.

Deutschland, mir graut vor der Zukunft!

***

Ein Werbelink zum Thema:

Buch: Faschismus

Und ein lesenwerter Rant von Sascha Lobo über das Schweigen der Anständigen:

Rassismus und Integration: Wir schweigen Extremisten an die Macht

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Diskussion

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7 Kommentare zu „Das verrohte Land – ein Kommentar“.

  1. Zuerst habe ich mir den Beitrag angesehen. Die Vorkommnisse in dieser komprimierten Form zu sehen, ist erschreckend. Vor Jahren habe ich einen Film über Hooligans gesehen, in dem sich zwei Gruppen zur Massenschlägerei verabredeten und in einer Brutalität aufeinander losgingen, dass ich es kaum glauben mochte. Die daran Beteiligten waren keine Dumpfbacken, wie ich mir die exzessive Gewalt am liebsten erklärt hätte. Darunter, erinnere ich mich, befanden sich Rechtsanwälte. Die strahlten über die Wirkung, die die Schlägerei auf sie hatte. Ich war einfach nur entsetzt. Ich war immer einer, der jeder Schlägerei aus dem Weg gegangen ist, auch als Junge. Dass Gewalt ein Kulturevent sein könnte, käme mir nie in den Sinn, weil ich sie aus vollem Herzen ablehne. Egal, welche Motive auch existieren könnten.

    Diese Berichte über verabredete Hooligan – Schlägereien liegen schon ein paar Jahre zurück. Wahrscheinlich hat sich die Aggressivität in der Zwischenzeit in weitere Teile der Gesellschaft gefressen.
    Insbesondere die Unzufriedenheit möchte ich als Begründung für die Zunahme der Aggressionen, vor allem gegen Politiker oder Institutionen unserer Demokratie nicht akzeptieren. Wenn einem Arbeitslosen der Strom abgedreht wird und er daraufhin seinem Bürgermeister fast die Kehle durchschneidet, so ist das für mich zunächst einmal etwas, dass sich nur krank anhört. Der Mann hätte entweder in die Psychiatrie gehört oder für lange Zeit ins Gefängnis.

    Stattdessen begründen die Richter am Amtsgericht Hagen(?) mit ihrem unverständlich milden Urteil, weshalb viele sich vom Rechtsstaat abwenden oder ihn jedenfalls in Teilen infrage stellen.
    Die große Überschrift für die Motive könnte „Verunsicherung“ lauten. Vielleicht hoffen manche Antworten für die Probleme, die sie beschäftigen, gefunden zu haben. Sie setzen beim Thema Migration auf die AfD oder jedenfalls darauf, dass diese Partei den anderen mal gehörig die Hölle heiß machen wird. Ich bin sogar sicher, dass viele von denen, die die AfD unterstützen, ahnen, dass diese Art von Politik zu wenig ist, um das Ausmaß und die Wirkungen, die Migration auf unser Leben haben wird, auch nur halbwegs zu erfassen.

    Wir haben es seit Jahren mit der Delegitimierung von Institutionen zu tun, die letztlich auf Unsicherheit beruht. Wir haben erkannt, dass nationale Parteien keine Antworten auf die Fragen geben können, die auch in einer globalisierten Welt nötig oder wünschenswert wären. Ein Einfluss von Gewerkschaften beschränkt sich auf die nationale Ebene. Internationale Abkommen zum Schutz von Arbeitnehmerinteressen sind rar. Was wurde während der Finanzkrise nicht alles von der Politik versprochen. Längst haben wir erkannt, dass die Dinge genauso weitergehen wie davor. Wenn es nach den unzähligen Experten geht, steht der Euro kurz vor seinem Kollaps. Wer glaubt angesichts der Unmengen von Geld, die sowohl für die Bankenkrise als auch für die Eurorettung aufgewendet wurden schon daran, dass sich das noch einmal wiederholen ließe? Wir sind konfrontiert mit pseudowissenschaftlichen Studien, die nur der als fragwürdig entlarven kann, der sich bestens auf dem bearbeiteten Feld auskennt. Erst kürzlich habe ich im TV einen Beitrag gesehen, der die Vielzahl von Studien, die ihren Namen nicht verdient haben. Wenn du Glück hast, findest du im Internet eine Studie die deine Haltung bestätigt und eine andere, die das genaue Gegenteil aussagt. http://bit.ly/2NNPx8i

    48 % der Rentner kriegen weniger als 1000 Euro Rente im Monat. Das ergab eine kleine Anfrage der LINKEN an die Regierung. Dass man dies so ja nicht sagen könne, las ich. Es soll sich um eine verkürzte Darstellung handeln, die nicht den Tatsachen entspricht… Jeder 6. Deutsche hat kein Geld, um im Urlaub seinen Heimatort zu verlassen. Was für andere selbstverständlich ist, lässt ihr Einkommen nicht zu. Manche von uns fahren 2 – 3 x im Jahr in Urlaub, andere gar nicht. Das macht nicht froh.
    Die Arbeitslosenzahlen werden jeden Monat gemeldet und ebenso jeden Monat wird ihre Korrektheit infrage gestellt. Dabei veröffentlicht die Agentur für Arbeit die detaillierten Zahlen, man müsste nur mal die Website aufsuchen. Trotzdem gibt es Aussagen von renommierten Wissenschaftlern wie Prof. Bontrup, die er in unterschiedlich klarer Form ständig macht. https://youtu.be/mKROiD7xBd4, https://youtu.be/Q1LSfTv-O1c

    Besonders kritisch finde ich Vorträge von Prof. Mausfeld https://youtu.be/bw5Px3rR9Jo Ich möchte nicht wissen, welche Schlussfolgerungen bestimmte Geister aus solchen Vorträgen ziehen werden.

  2. Lobos Beitrag hatte ich schon gelesen. Klasse! Danke übrigens für den Link zur ARD Mediathek.

  3. 1000 Dank für diesen substanziellen Kommentar, der meine Mutmaßungen sehr gut ergänzt! Mausfeld ist mir auch schon unangenehm aufgefallen, höflich ausgedrückt. Viele merken nicht, dass sie da einem Rattenfänger aufsitzen, der sie NIRGENDWOHIN führt außer in noch mehr Verunsicherung und letztlich Chaos. Der hört sich zuerst so toll bürgernah an (=akademischer Segen für den Wutbürger), sollte aber als Professor in gesicherter Stellung (emeritiert, bezahlt von unseren Steuergeldern!) mal über die Wirkung seiner Reden nachdenken, die hochwahrscheinlich eher destruktiv als konstruktiv ist. In seiner Stellung ist gut räsonnieren… Interessant auch, die DISKUSSION in Wikipedia zu lesen, wo offenbar bisher Leute dafür sorgen, dass zu seiner Popularität dank politischer Themen gar nichts im Haupteintrag steht.

    P.S.: Natürlich ist die Messerattacke indiskutabel und strafwürdig. „Geisteskrank“ ist dieser Mensch aber gerade nicht, sondern „nur“ extrem wütend und gewaltbereit – aufgrund seiner finanziellen Situation und vermutlich verzweifelter Auswegslosigkeit. Uns somit ist das Geschehen eine – durchaus drastische – Metapher für all das, was ich dann im Weiteren ausführe.

  4. Danke für den Hinweis zu dem Video, Claudia!

    Ich denke, zunehmende Verrohung ist nicht nur auf unser Land beschränkt, sondern ein weltweites Problem. Nicht umsonst kam ja auch kürzlich das Buch“ Gewalt und Mitgefühl (engl. The Biologoy of Humans at our Best and Worst““ von Robert Sapolsky raus, das ich vor einigen Monaten besprach.

    Du, Claudia, bist ja auch vor etwa einem Jahr umgestossen worden. Auf der Autobahn kommt es manchmal auch zu Agressionen, die nicht ohne sind. Ist mir auch schon passiert.

    Aber es gibt auch Gegenbeispiele: An der Kasse lässt Dich jemand vor, bedankt sich ect.
    In Holland bin ich zweimal verwundert gewesen – ich hatte mit dem Fahrrad die Strasse überquert und dabei ein herannahendes Auto übersehen. Die Frau musste bremsen. Statt mich als einen „Idioten“ zu bezeichnen, lächelte sie mich ruhig an!
    Einmal hatte ich hier in der Gegend jemand über Gebühr an der Tanke warten lassen. Statt aufbrausend zu sein, fragte mich der Mann nur ruhig, ob das mein Auto sei. Ich war verblüfft und bedankte mich kurze Zeit später bei ihm für seine Ruhe.

    Deine Analyse, Claudia: …mit den Widrigkeiten des für viele verschlechterten Lebens und Arbeitens in Deutschland … trifft es schon ganz gut. Ohne Weiteres entstehen ja solche Tendenzen nicht.

  5. Wir werden jeden Tag darauf „programmiert“, dass Gewalt, Rücksichtslosigkeit, unmenschliche Schnelligkeit und Hektik , Lärm und Gier – also grenzenloser Egoismus/Narzissmus erstrebenswert und normal sein soll. Es dient dem Raubtierkapitalismus. Wen wundert es dann, dass wir kein Mitgefühl mehr haben und nur dem eigenen Vorteil folgen ?
    Ein anderes Thema ist die illegale Einwanderung. Hier braucht es eine offene und ehrliche Diskussion, ohne Denk-und Sprechverbote. Die Masseneinwanderung wird unsere Gesellschaft drastisch verändern. Wollen wir das ? Was wollen wir dafür aufgeben? Wer will sich um diese Menschen kümmern ? Wo ist der hundertausendfache bezahlbare Wohnraum? Diese Fragen müssen erlaubt sein.

  6. @Gerhard, dass mich so ein Aggressiver einfach auf der Straße umgeboxt hat, war erst im Januar. Und ja, angenehme Erlebnisse gibt es auch noch, aber das ist ja nichts, was bekümmert, sondern eher, dass es nicht mehr selbstverständlich ist, dass man sich höflich und (hört sich heute verrückt an!) eher bescheiden und zurückhaltend als offen gierig und vorlaut verhält.

    @Bri: Das hängt durchaus miteinander zusammen, indem nämlich – wie ich es ja ausführlich im Artikel begründe – die Flüchtlinge der sich anbietende Sündenbock sind, auf den sich viele aus den unterschiedlichsten Motiven gut einigen können. Ablehnung des Fremden ist etwas, auf das man bauen kann, das funktioniert als politischer Steigbügel in präfaschistische Verhältnisse leider sehr geht. Und sollten jene durchdringen, die diese Hetze absichtsvoll betreiben, werden die Flüchtlinge nicht die einzigen und letzten sein, die es trifft. Das lehrt die Geschichte sehr drastisch!

    Versuche doch mal, irgendwo eine „ehrliche Diskussion, ohne Denk-und Sprechverbote“ über die Problematik der Integration zu führen: das geht nur noch im engsten Freundeskreis! Öffentlich kommen sofort die Hetzer aus allen Ecken und machen daraus einen hasserfüllten Streit, an dem man sich nicht wirklich beteiligen möchte. Den Punkt lässt Lobo aus in seiner oben verlinkten Rede: es ist oft wirklich unerträglich und man kommt auch gar nicht weiter, WENN man sich beteiligt – ich mach das gelegentlich aus Pflichtgefühl, aber letztlich hat es nur den einen Sinn, anderen zu zeigen, dass es noch normale Menschen gibt. Immerhin etwas, aber niemand ändert wirklich seine Meinung in einer öffentlichen Debatte zum Thema!

    Natürlich gibt es Probleme, eine ganze Menge sogar. Aber wenn man ständig Menschen erlebt, die anscheinend am liebsten alle ins Meer werfen oder an der Grenze erschießen möchten, dann diskutiert man all das lieber nicht mehr öffentlich.
    Das bezahlbare Wohnungen fehlen, ist ja im Übrigen nicht Schuld der Flüchtlinge, die fehlen auch ganz ohne sie! Ich habe heute geschaut: müsste ich ausziehen (was mich jederzeit treffen kann, falls meine Mietwohnung verkauft wird) fände ich im weiten Umkreis nicht mal eine halb so große Wohnung zum selben Preis, sondern müsste dafür das eineinhalbfache bezahlen. Irre, oder? Das aber führt nicht zu Unruhe im Land, das lassen wir uns alle brav gefallen, was soll man auch machen, ist ja alternativlos… sic!

  7. Besser höflich als Attitüde (Knigge) als unhöfflich und nur auf sich bedacht.
    Früher schaute ich mit Argwohn auf diese Knigge-Dinge, aber ein Gerüttelmaß an erlerntem und angeignetem Knigge würde helfen.
    Ich bin immer wieder erstaunt, wenn Menschen in einer aufgeheizten Situation beschwichtigen und den Blick auf anderes Verhalten, das möglich ist, werfen.