1992/93 war ich Projektleiterin in Sachen „Klimakampagne“: Mieter/innen zum Stromsparen bewegen mit allerlei Anreizen. Das war sehr erfolgreich, doch bin ich mir nahezu sicher, dass der Effekt wieder abflachte, sobald keine Anreize und kein „Challenge“-Gefühl mehr da waren.
In dieser Zeit hab‘ ich auch über BTX eine Umfrage in einem großen Forum gestartet mit der Frage
„Wieviel Prozent Eures Einkommens könntet Ihr sparen, wenn Ihr nur das kauft, was Ihr wirklich braucht?“
Die Ergebnisse lagen zwischen 20 und 80%! Man müsste mal heute so eine Umfrage machen, ich wette es kämen noch immer viele Einsparpotenziale heraus!
Die große Sorge um „unseren Wohlstand“ kann ich allenfalls bei Menschen verstehen, die sehr wenig Einkommen haben und für die Lebenshaltung nahezu alles ausgeben müssen. Beim großen Rest ist doch sehr viel Puffer da, der aktuell für Luxus, Bequemlichkeiten und allerlei leicht Verzichtbares ausgegeben wird. Weiter → (Wie berechtigt ist die panische Angst vor Wohlstandsverlusten?)
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Leider ist Wissen und Können nicht alles, mensch muss auch wollen! Und da liegt der Hund begraben: wir wollen vieles einfach nicht, was sowohl intelligent als auch vernünftig wäre!
Meist lebe ich in Stille, kenne mich mit zeitgenössischer Musik nicht besonders aus. Mit dem ESC verband ich bisher nur das belanglose Schlager-Pop-Geträller früherer Jahre, hatte ihn lange schon nicht mehr verfolgt. Gestern beim Zappen dann zufällig rein geraten, dran geblieben – und war überrascht, wie gut es mir gefallen hat!